Flumm

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Flumm
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BW

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Ostfriesland, Niedersachsen, Deutschland
Flusssystem Ems
Abfluss über Fehntjer Tief → Ems → Nordsee
Quelle südwestlich der Moorkolonie Marcardsmoor, nordwestlich von Wiesmoor
53° 27′ 3″ N, 7° 40′ 35″ O53.4508333333337.67638888888899
Quellhöhe m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung nordwestlich von Timmel in das Fehntjer Tief (ab Westgroßefehn als Nördlicher Arm des Fehntjer Tiefs)53.3705555555567.48472222222222Koordinaten: 53° 22′ 14″ N, 7° 29′ 5″ O
53° 22′ 14″ N, 7° 29′ 5″ O53.3705555555567.48472222222222
Mündungshöhe m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 7 m
Länge 17,7 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen incl. nördl. Arm d. Fehntjer Tiefs
Rechte Nebenflüsse Alte Flumm, Quelle östlich von Akelsbarg (8 m ü.NN), mündet nach 7,1 km südlich von Holtrop in die Flumm.Vorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Die Flumm ist ein alter Geestbach (Niederungsbach), der auf dem Auricher Geestrücken entspringt und zu den ehemaligen, wenigen echten Fließgewässern Ostfrieslands gehört.

Die Flumm mündet in das Fehntjer Tief, welches zu einem großen Teil durch das alte Bett der Flumm fließt und als Transportweg für die Fehnschiffahrt von Moorkolonisten erweitert wurde. Ursprünglich mündete die Flumm im Bett des heutigen Großen Tiefs bei Oldersum in die Ems.

Die feuchten Niederungsgebiete am Ufer der Flumm wurden lange Zeit extensiv als Wiese und Weideland genutzt. In den 1960er Jahren hat die Flumm umfangreiche Veränderungen erfahren, indem die zahlreichen Gewässerschleifen (Mäander) vom Gewässerlauf getrennt und anschließend verfüllt worden sind. Erst in jüngster Zeit, zwischen 1996 und 1999, konnten mehrere Teilabschnitte der Flumm mit Naturschutzmitteln aus dem Bundesförderprojekt renaturiert werden. Ehemalige Altarme wurden wieder geöffnet und an das Gewässer angeschlossen. Es wurden Uferabflachungen, Flachwasserzonen und Gewässerrandstreifen angelegt.

Insgesamt wurden 360 Hektar der Flumm-Niederung nordöstlich von Westgroßefehn unter Naturschutz gestellt. Die Niederung wird überwiegend von wassergesättigten Niedermoorböden mit über einem Meter Mächtigkeit bedeckt, die sich hier auf Sanden glazialen Ursprungs gebildet haben. Niedermoore sind durch hoch anstehendes, verhältnismäßig nährstoffreiches Grund-, Quell- oder Stauwasser beeinflusste Lebensräume und unterscheiden sich damit grundlegend von den ausschließlich durch Niederschlagswasser gespeisten Hochmooren.

Die Flumm-Niederung wird von der Naturschutzstation Flumm/Fehntjer Tief betreut. Die Station hat ihren Sitz in einem denkmalgeschützten Gulfhof in Lübbertsfehn.