flyCongo

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flyCongo
Logo der ehemaligen Hewa Bora Airways
Boeing 767-200 der ehemaligen Hewa Bora Airways
IATA-Code: EO
ICAO-Code: ALX
Rufzeichen: ALL CONGO
Gründung: 1994
Betrieb eingestellt: 2013 (Keine aktiven Flugzeuge)
Sitz: Kinshasa, Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo
Heimatflughafen: Flughafen Ndjili
Leitung: Jean-Marc Pajot (CEO)
Vielfliegerprogramm: Service plus
Flottenstärke: 0
Ziele: National
flyCongo hat den Betrieb 2013 (Keine aktiven Flugzeuge) eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

flyCongo (zuvor Hewa Bora Airways) ist eine kongolesische Fluggesellschaft mit Sitz in Kinshasa und Basis auf dem Flughafen Ndjili.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Fluggesellschaft entstand im Jahre 1994 unter dem Namen Hewa Bora Airways durch den Zusammenschluss von Zaire Airlines, Zaire Express und Congo Airlines. Am 1. November 2007 wurde mit AirDC eine Kooperation zwischen Hewa Bora Airways, die 51 % der Anteile besitzt und Pan African Airlines (einer Gesellschaft der Brussels Airlines) gebildet.

Hewa Bora Airways wurde in die Liste der Betriebsuntersagungen für den Luftraum der Europäischen Union aufgenommen. In der Vergangenheit bestanden Ausnahmegenehmigungen für einzelne Flugzeuge, zuletzt war dies aber nicht mehr der Fall.[1] Die Fluglinie war die letzte zwischen dem Kongo und Europa operierende afrikanische Fluggesellschaft. Nach dem Unglück am 8. Juli 2011 wurde der Fluggesellschaft am 13. Juli 2011 die Fluglizenz entzogen.

Anfang 2012 wurde die Gesellschaft in flyCongo umbenannt und nahm den Flugbetrieb nach einer umfangreichen Restrukturierung am 24. März 2012[2] wieder auf.[3] Um das schlechte Image der ehemaligen Hewa Bora Airways zu verbessern, wurde die öffentliche Verschrottung mehrerer alter Flugzeuge der Gesellschaft angekündigt.[3] Da es im Moment kein aktives Flugzeug in der Flotte gibt, besteht auch kein Flugbetrieb mehr.

Flugziele[Bearbeiten]

Derzeit (Stand März 2013) fliegt flyCongo neben ihrer Heimatbasis Flughafen Ndjili nach Gemena, Goma, Kananga, Kisangani, Lubumbashi, Mbandaka, Mbuji-Mayi und als einziges ausländisches Ziel Johannesburg an.[2] Weitere Ziele der ehemaligen Hewa Bora Airways wurden bisher nicht aufgenommen. Deren Streckennetz umfasste auch Abuja und Brüssel.

Flotte[Bearbeiten]

Mit Stand Oktober 2013 besitzt die flyCongo kein Flugzeug mehr[2]:

Zwischenfälle[Bearbeiten]

  • Am 15. April 2008 stürzte eine DC-9 der Hewa Bora Airways nach dem Start in Goma in der Provinz Nord-Kivu ab. Mindestens 40 Menschen starben hierbei, 120 wurden verletzt.[4]
  • Am 21. Juni 2010 musste eine MD-82 der Hewa Bora Airways, deren linkes Triebwerk und Hydrauliksystem beim Start in Kinshasa durch Rückstände auf der Runway massiv beschädigt worden waren, mit nur einem Triebwerk und ohne Bugfahrwerk notlanden. Die Maschine kam von der Landebahn ab und kam erst im Gras neben der Piste zum stehen. Alle 101 Personen an Bord blieben bei diesem Unfall unverletzt.[5]
  • Am 8. Juli 2011 stürzte eine Boeing 727 der Hewa Bora Airways auf dem Flug 952 von Kinshasa nach Kisangani bei der Landung ab. [6] 74 Menschen kamen dabei ums Leben.[7] Daraufhin wurde am 13. Juli die Fluglizenz suspendiert.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Liste der Fluggesellschaften mit Landeverbot in der EU (engl.)
  2. a b c ch-aviation.ch – flyCongo (englisch) abgerufen am 10. Juli 2013
  3. a b bbc.co.uk - DR Congo planes to be destroyed by Fly Congo (englisch) 27. März 2012
  4. SPIEGEL ONLINE: Flugzeugabsturz im Kongo 15. April 2008
  5. MT Portal Blog: Kinshasa: Notlandung einer MD-82 ohne Bugfahrwerk 24. Juni 2010
  6. Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network
  7. DR Congo planes to be destroyed by Fly Congo. BBC, 7. März 2012, abgerufen am 1. März 2013.
  8. Radio Okapi: Suspension de la licence d’exploitation de Hewa Bora: les conséquences

Weblinks[Bearbeiten]