Focke-Wulf A 43

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Focke Wulf A 43 Falke
Typ: Reiseflugzeug
Entwurfsland: Deutschland
Hersteller: Focke-Wulf
Erstflug: 1932
Stückzahl: 1

Die Focke-Wulf A 43Falke[1] (später auch Fw 43 genannt) war ein Reiseflugzeug des Bremer Herstellers Focke-Wulf.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Focke-Wulf A 43 entstand aus einem Auftrag aus dem Jahr 1930 für ein schnelles Reiseflugzeug. 1931 begann der Bau des Prototyps, der am Ende Mai 1932 fertig wurde und im Juni erstmals flog. Die Zulassung wurde im August 1932 erteilt, im September wurde das Flugzeug öffentlich vorgestellt.[2] Das einzige gebaute Exemplar (D-2333) wurde anschließend erfolgreich bei der Norddeutschen Luftverkehrs AG, die von Cornelius Edzard einem Versuchpiloten von Focke-Wulf mitbegründet wurde, eingesetzt. Die gesamte Konstruktion basierte auf Edzards Erfahrungen und Ideen.[3]

Konstruktion[Bearbeiten]

Die A 43 war ein abgestrebter Hochdecker in Gemischtbauweise mit geräumiger schallgedämmter und geschlossener Kabine. Der Pilot saß vorn und hinter ihm bis zu zwei Passagiere, die eine gute Sicht nach unten hatten. Die Hochdeckerbauweise ermöglichte auch einen bequemen Einstieg in die Maschine. Zum Erreichen einer hohen Geschwindigkeit wurde Wert auf eine gute Aerodynamik gelegt. Als Antrieb kam ein Achtzylinder-V-Motor Argus As 10 mit 162 kW (220 PS) Leistung zum Einsatz, der das Flugzeug auf eine Höchstgeschwindigkeit von 256 km/h bringen konnte. Problematisch und letztendlich auch einer der Gründe, warum die Maschine ein Einzelstück bleiben sollte, war die sehr hohe Landegeschwindigkeit von 108 km/h durch die fehlenden Landeklappen. Hinzu kam die relativ hohe Flächenbelastung von 82 kg/m², die fast das doppelte vergleichbarer Konstruktionen dieser Zeit betrug.

Technische Daten[Bearbeiten]

Kenngröße Daten[4]
Besatzung 1
Passagiere 2
Länge 8,3 m
Spannweite 10,0 m
Höhe 2,3 m
Flügelfläche 14 m²
Leergewicht 725 kg
Startgewicht 1125 kg
Reisegeschwindigkeit 215 km/h
Landegeschwindigkeit 108 km/h
Dienstgipfelhöhe 5100 m
Reichweite 1050 km
Triebwerke Argus AS 10 mit 162 kW (220 PS)

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nach damaliger Firmentradition trugen alle Focke-Wulf-Flugzeuge intern Vogelnamen.
  2. FliegerRevue Februar 2010; S. 56–58; Focke-Wulfs Vögel
  3. Wolfgang Wagner: Kurt Tank – Konstrukteur und Testpilot bei Focke-Wulf. Bernard & Graefe Verlag, Koblenz 1980, ISBN 3-7637-5271-4 (Die Deutsche Luftfahrt 1).
  4. FW 43 (Luftarchiv)

Weblinks[Bearbeiten]