Focke-Wulf Fw 57

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Die Fw 57 war der Prototyp eines Zerstörerflugzeugs der Focke-Wulf-Flugzeugwerke. Von der Fw 57 wurden 1936 nur 3 Stück (bezeichnet als V1, V2 und V3) hergestellt, in Serie ging das Modell nie.

Die Fw 57 war Focke-Wulfs Vorschlag zum 1934 ausgeschriebenen „Kampfzerstörer“, unter dem sich das Reichsluftfahrtministerium ein Mehrzweck-Kampfflugzeug, das als Jäger und taktischer Bomber verwendbar war, vorstellte. Konkurrenzentwicklungen zur Fw 57 waren die Hs 124 von Henschel und die Bf 110 von Messerschmitt. Focke-Wulf versuchte, sämtliche Anforderungen des Reichsluftfahrtministeriums in einem Flugzeug zu verwirklichen. Die Fw 57 war daher im Vergleich zu ihrem hohen Gewicht untermotorisiert und schwierig zu fliegen. Die Bf 110 gewann schließlich die Ausschreibung, während die Fw 57 faktisch seit November 1935 aus dem Rennen war. Ungeachtet dessen wurden noch die drei Prototypen gebaut und 1936 erprobt.

Neben dem Piloten waren zwei Bordschützen für die vorderen und das hintere MG als Besatzung vorgesehen.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • Maße: Spannweite 25 m; Länge 16,4 m; Höhe 4,08 m
  • Gewicht: 6.800 kg (leer); 8.300 kg (maximales Gesamtgewicht)
  • Motorisierung: 2 DB-600A-V12-Motoren von Daimler-Benz
  • Leistung: 2 x 910 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 404 km/h
  • Reiseflughöhe: 9.100 m

Bewaffnung[Bearbeiten]