Folmar von Karden

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Folmar von Karden, auch Vollmar von Karden (* um 1135; † 1189 in Trier) war Erzbischof von Trier von 1183 bis 1189.

Folmar war 1163 bis 1183 Archidiakon von Karden und Probst des Stiftes St. Kastor. Er wurde von Papst Lucius III. zum Erzbischof berufen, wogegen Kaiser Friedrich I. Barbarossa den Trierer Dompropst Rudolf von Wied als Erzbischof investierte. Der Streit war erst 1189 durch den Tod Folmar von Kardens hinfällig. Folmar galt als Gegenspieler des Kaisers im Investiturstreit. Unterstützt wurde Folmar vom Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg. Philipp ließ in Zeltingen eine Kölner Burg errichten.

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Vorgänger Amt Nachfolger
Arnold I. von Valcourt Erzbischof von Trier
1183–1189
Johann I.