Forensische Odontologie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Forensische Odontologie

Die Forensische Odontologie ist ein Teilbereich der Kriminalmedizin und dient der individuellen Identifizierung von Leichen durch die Zähne bzw. zahnärztliche Befunde. Angewendet wird sie bei Opfern von Natur- und Verkehrskatastrophen sowie bei Verbrechen. Innerhalb der Identifikationsverfahren ist der Anteil der forensischen Odontologie sehr hoch und die individuellen Charakteristika der Zähne und zahnärztlicher Therapiemaßnahmen erlauben eine sehr enge Eingrenzung der Person, die in der Identifizierungssicherheit mit dem Fingerabdruck oder sogar dem genetischen Fingerabdruck vergleichbar, wodurch die Methode auch als „Dental Fingerprinting“ bezeichnet wird.[1]

Belege[Bearbeiten]

  1. K.W. Alt: ‚Dental Fingerprinting‘ - Identifikation durch die Forensische Odontologie. Vortragsabstract zum 2. Kongreß der Gesellschaft für Anthropologie in Berlin, 3.-6. Oktober 1996.