Formel-1-Saison 1999

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Formel-1-Saison 1999
Hakkinen.jpg
Weltmeister
Fahrer: FinnlandFinnland Mika Häkkinen
Konstrukteur: ItalienItalien Ferrari
Saisondaten
Anzahl Rennen: 16
< Saison 1998

Saison 2000 >

Nach Schumachers Unfall erster Herausforderer von Häkkinen: Eddie Irvine im Ferrari F399 beim GP Kanada 1999

Die Formel-1-Saison 1999 war die 50. FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft. Sie wurde über 16 Rennen in der Zeit vom 7. März 1999 bis zum 31. Oktober 1999 ausgetragen. Neu im Kalender war der Große Preis von Malaysia auf dem Sepang International Circuit.

Titelverteidiger Mika Häkkinen konnte seinen Titel verteidigen und gewann zum zweiten Mal die Fahrerweltmeisterschaft. McLaren konnte den Konstrukteurstitel dagegen nicht verteidigen − Ferrari gewann zum ersten Mal seit 16 Jahren. Ferrari-Pilot Michael Schumacher fiel im Titelduell nach seinem Unfall in Silverstone beim Großen Preis von Großbritannien aus und musste für sechs Rennen pausieren.

Teams und Fahrer[Bearbeiten]

Team Chassis Motor Reifen Nr. Stammfahrer Rennen Test-/
Ersatzfahrer
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich West McLaren Mercedes McLaren MP4/14 Mercedes-Benz 3.0 V10 B 1 FinnlandFinnland Mika Häkkinen 1–16 DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Darren Turner
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Coulthard 1–16
ItalienItalien Scuderia Ferrari Marlboro Ferrari F399 Ferrari 3.0 V10 B 3 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher 1–8, 15, 16 ItalienItalien Luca Badoer
FinnlandFinnland Mika Salo
FinnlandFinnland Mika Salo 9–14
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eddie Irvine 1–16
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Winfield Williams Williams FW21 Supertec 3.0 V10 B 5 ItalienItalien Alessandro Zanardi 1–16 BrasilienBrasilien Bruno Junqueira
6 DeutschlandDeutschland Ralf Schumacher 1–16
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Benson and Hedges Jordan Jordan 199 Mugen-Honda 3.0 V10 B 7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Damon Hill 1–16 TschechienTschechien Tomáš Enge
JapanJapan Shinji Nakano
8 DeutschlandDeutschland Heinz-Harald Frentzen 1–16
ItalienItalien Mild Seven Benetton Playlife Benetton B199 Playlife 3.0 V10 B 9 ItalienItalien Giancarlo Fisichella 1–16 FrankreichFrankreich Laurent Rédon
10 OsterreichÖsterreich Alexander Wurz 1–16
SchweizSchweiz Red Bull Sauber Petronas Sauber C18 Petronas 3.0 V10 B 11 FrankreichFrankreich Jean Alesi 1–16 n/a
12 BrasilienBrasilien Pedro Diniz 1–16
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows Arrows A20 Arrows 3.0 V10 B 14 SpanienSpanien Pedro de la Rosa 1–16 SudafrikaSüdafrika Stephen Watson
15 JapanJapan Toranosuke Takagi 1–16
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stewart Ford Stewart SF3 Ford Cosworth 3.0 V10 B 16 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello 1–16 BrasilienBrasilien Luciano Burti
17 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Johnny Herbert 1–16
FrankreichFrankreich Gauloises Prost Peugeot Prost AP02 Peugeot 3.0 V10 B 18 FrankreichFrankreich Olivier Panis 1–16 FrankreichFrankreich Stéphane Sarrazin
19 ItalienItalien Jarno Trulli 1–16
ItalienItalien Fondmetal Minardi Ford Minardi M01 Ford 3.0 V10 B 20 ItalienItalien Luca Badoer 1, 3–16 ArgentinienArgentinien Gastón Mazzacane
FrankreichFrankreich Stéphane Sarrazin 2
21 SpanienSpanien Marc Gené 1–16
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich British American Racing BAR 001 Supertec 3.0 V10 B 22 KanadaKanada Jacques Villeneuve 1–16 FrankreichFrankreich Patrick Lemarié
23 BrasilienBrasilien Ricardo Zonta 1, 2, 6–16
FinnlandFinnland Mika Salo 3–5

Rennkalender[Bearbeiten]

Nr. Datum Grand Prix Strecke Distanz
(km)
Pole-Position Schnellste Rennrunde Sieger Gesamtführender
Fahrer
Gesamtführender
Konstrukteur
01 7. März AustralienAustralien Australien Albert Park Circuit 302,271 Mika Häkkinen Michael Schumacher Eddie Irvine Eddie Irvine Ferrari
02 11. April BrasilienBrasilien Brasilien Autódromo José Carlos Pace 309,024 Mika Häkkinen Mika Häkkinen Mika Häkkinen
03 2. Mai San MarinoSan Marino San Marino Autodromo Enzo e Dino Ferrari 305,660 Mika Häkkinen Michael Schumacher Michael Schumacher Michael Schumacher
04 16. Mai MonacoMonaco Monaco Circuit de Monaco 262,626 Mika Häkkinen Mika Häkkinen Michael Schumacher
05 30. Mai SpanienSpanien Spanien Circuit de Catalunya 307,196 Mika Häkkinen Michael Schumacher Mika Häkkinen
06 13. Juni KanadaKanada Kanada Circuit Gilles-Villeneuve 305,049 Michael Schumacher Eddie Irvine Mika Häkkinen Mika Häkkinen
07 27. Juni FrankreichFrankreich Frankreich Circuit de Nevers Magny-Cours 305,814 Rubens Barrichello David Coulthard Heinz-Harald Frentzen
08 11. Juli Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Silverstone Circuit 308,296 Mika Häkkinen Mika Häkkinen David Coulthard
09 25. Juli OsterreichÖsterreich Österreich A1-Ring 306,649 Mika Häkkinen Mika Häkkinen Eddie Irvine
10 1. August DeutschlandDeutschland Deutschland Hockenheimring 307,035 Mika Häkkinen David Coulthard Eddie Irvine Eddie Irvine
11 15. August UngarnUngarn Ungarn Hungaroring 305,921 Mika Häkkinen David Coulthard Mika Häkkinen
12 29. August BelgienBelgien Belgien Circuit de Spa-Francorchamps 306,592 Mika Häkkinen Mika Häkkinen David Coulthard Mika Häkkinen McLaren-Mercedes
13 12. September ItalienItalien Italien Autodromo Nazionale Monza 305,810 Mika Häkkinen Ralf Schumacher Heinz-Harald Frentzen
14 26. September EuropaEuropa Europa Nürburgring 300,696 Heinz-Harald Frentzen Mika Häkkinen Johnny Herbert
15 17. Oktober MalaysiaMalaysia Malaysia Sepang International Circuit 310,352 Michael Schumacher Michael Schumacher Eddie Irvine Eddie Irvine Ferrari
16 31. Oktober JapanJapan Japan Suzuka International Racing Course 310,792 Michael Schumacher Michael Schumacher Mika Häkkinen Mika Häkkinen

Rennberichte[Bearbeiten]

Großer Preis von Australien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Eddie Irvine Ferrari 1:35.01,659
2 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen-Honda + 1,026
3 Ralf Schumacher Williams-Supertec + 7,012
4 Giancarlo Fisichella Benetton-Playlife + 33,418
5 Rubens Barrichello Stewart-Ford + 54,679
6 Pedro de la Rosa Arrows + 2 Runden

Der Große Preis von Australien auf dem Albert Park Circuit in Melbourne fand am 7. März 1999 über 57 Runden auf insgesamt 302,271 km statt.

Beim Saisonauftakt strauchelten die favorisierten McLaren-Piloten Mika Häkkinen und David Coulthard, die das Training dominiert hatten, sowie Michael Schumacher im Ferrari. Alle drei konnten keine WM-Punkte erringen. Stattdessen gelang Eddie Irvine, Ferraris Nummer zwei, nach einer souveränen Vorstellung sein Premierensieg vor dem nach seinem Wechsel zu Jordan wiedererstarkten Heinz-Harald Frentzen und Ralf Schumacher im Williams.

Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnte, war die Tatsache, dass die drei Erstplatzierten auch im weiteren Saisonverlauf eine wesentliche Rolle in der Weltmeisterschaft übernehmen sollten. Die weiteren Plätze belegten nach einem von vielen Ausfällen geprägten Rennen Giancarlo Fisichella und Rubens Barrichello vor dem bereits in seinem ersten Rennen punktenden Pedro de la Rosa im kaum konkurrenzfähigen Arrows.

Großer Preis von Brasilien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes 1:36.03,785
2 Michael Schumacher Ferrari + 4,925
3 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen-Honda + 1 Runde
4 Ralf Schumacher Williams-Supertec + 1 Runde
5 Eddie Irvine Ferrari + 1 Runde
6 Olivier Panis Prost-Peugeot + 1 Runde

Der Große Preis von Brasilien auf der Rennstrecke Interlagos in São Paulo fand am 11. April 1999 statt und ging über eine Distanz von 72 Runden über insgesamt 309,024 km.

Seine zweite Pole-Position des Jahres konnte Mika Häkkinen nun auch in einen Sieg ummünzen. Einzig Michael Schumacher im Ferrari konnte sein Tempo mitgehen. Der Drittplatzierte Frentzen lag bereits eine Runde zurück, hatte dabei aber Glück, da er in der letzten Runde liegenblieb, und nur aufgrund der Überrundungen seinen dritten Platz behielt.

Großer Preis von San Marino[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Michael Schumacher Ferrari 1:33.44,792
2 David Coulthard McLaren-Mercedes + 4,265
3 Rubens Barrichello Stewart-Ford + 1 Runde
4 Damon Hill Jordan-Mugen-Honda + 1 Runde
5 Giancarlo Fisichella Benetton-Playlife + 1 Runde
6 Jean Alesi Sauber-Petronas + 1 Runde

Der Große Preis von San Marino auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola fand am 2. Mai 1999 statt und ging über eine Distanz von 62 Runden über insgesamt 305,660 km.

Nun war es Schumacher, der dank des Ungeschick eines Gegners als Erster auf dem Siegerpodest stand. Bereits in der 18. Runde musste Häkkinen nach einer Kollision mit der Mauer ausscheiden. Dank des Erfolgs spürte die Scuderia Ferrari auch bei der traditionell kritischen italienischen Presse wieder einen Aufwind.

Großer Preis von Monaco[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Michael Schumacher Ferrari 1:49:31,812
2 Eddie Irvine Ferrari + 30,476
3 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes + 37,483
4 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen-Honda + 54,009
5 Giancarlo Fisichella Benetton-Playlife + 1 Runde
6 Alexander Wurz Benetton-Playlife + 1 Runde

Der Große Preis von Monaco in Monte Carlo fand am 16. Mai 1999 statt und ging über eine Distanz von 78 Runden auf insgesamt 262,626 km.

Trotz Pole-Position hatte es für Mika Häkkinen nicht zu einem Sieg gereicht. Denn bereits beim Start war Michael Schumacher an ihm und Eddie Irvine an David Coulthard vorbeigezogen. Als Irvine den durch eine Öllache irritierten Häkkinen zum Ende des Rennen ebenfalls überholen konnte, war der Doppelsieg perfekt. Häkkinen klagte nach dem Rennen über einen verstellten Frontflügel, der das Handling des Wagens und ihm somit das Kontern erschwert habe.

Nach dem letztlich ungefährdeten Doppelsieg der beiden Ferrari übernahm Schumacher die zwischenzeitliche Führung in der Gesamtwertung.

Großer Preis von Spanien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes 1:34.13,665
2 David Coulthard McLaren-Mercedes + 6,238
3 Michael Schumacher Ferrari + 10,845
4 Eddie Irvine Ferrari + 30,182
5 Ralf Schumacher Williams-Supertec + 1.27,208
6 Jarno Trulli Prost-Peugeot + 1 Runde

Der Große Preis von Spanien auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona fand am 30. Mai 1999 statt und ging über eine Distanz von 65 Runden über insgesamt 307,320 km.

Beim Grand Prix von Spanien schienen Häkkinen und Coulthard mit ihrem unangefochtenen Doppelsieg vor den beiden Ferrari-Piloten deren Ambitionen vorerst einen Dämpfer versetzt zu haben. Häkkinen hatte zuvor schon die Pole-Position errungen, die ihm den Grundstein für diesen Sieg erbrachte. Ferrari hoffte darauf, dass der dank seiner „weichen“ Reifen im Qualifikationstraining Zweitplatzierte Irvine Häkkinen hätte blockieren können, dies scheiterte jedoch am schlechten Start Irvines. Der leichtbetankten BAR-Honda von Jacques Villeneuve konnte sogar beide Ferrari überholen. Als dieser zum Nachtanken in die Boxengasse abbog, waren beiden McLaren bereits enteilt, sodass sich Coulthard selbst das Überfahren der Boxenmarkierungen erlauben konnte und dennoch vor Schumacher blieb. Irvine gelang zwar noch die schnellste Rennrunde, über die Distanz waren jedoch die McLaren-Mercedes an diesem Rennwochenende nicht zu schlagen.

Großer Preis von Kanada[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes 1:41.35,727
2 Giancarlo Fisichella Benetton-Playlife + 0,781
3 Eddie Irvine Ferrari + 1,769
4 Ralf Schumacher Williams-Supertec + 2,391
5 Johnny Herbert Stewart-Ford + 2,804
6 Pedro Diniz Sauber-Petronas + 3,710

Der Große Preis von Kanada auf dem Circuit Gilles-Villeneuve in Montréal fand am 13. Juni 1999 statt und ging über eine Distanz von 69 Runden über insgesamt 305,049 km.

Bei strahlendem Sonnenschein hatte es zunächst nicht den Anschein, dass es an diesem Renntag viele Ausfälle geben könnte. Doch die tückische Mauer eingangs der Zielgerade, die nach der vorangegangenen kurzen Schikane meist mit hohem Risiko angefahren wurde, um möglichst viel Schwung auf die Geraden mitzunehmen, erhielt einen neuen Spitznamen: „Wall of champions“. Nacheinander strandeten hier bis auf Mika Häkkinen alle anderen Formel-1-Weltmeister der früheren Jahre: Damon Hill (15. Runde), Michael Schumacher (30. Runde) und Jacques Villeneuve (35. Runde), dem damit sein Heimrennen gründlich verdorben wurde. Zuvor war bereits der ehemalige GT-Weltmeister und frühere Formel-3000-Meister Ricardo Zonta (3. Runde) dort in die Mauer geprallt. Häkkinen konnte dadurch den Grand Prix kontrolliert und unbedrängt nach Hause fahren. Damit vermochte Schumacher den Vorteil der zuvor erzielten Pole-Position nicht ausspielen. Die knappen Zeitabstände der Fahrer bei der Zieleinfahrt ergaben sich durch eine Safety Car-Phase, die drei Runden vor Schluss durch einen Unfall von Frentzen ausgelöst wurde und bis zum Ende andauerte.

Großer Preis von Frankreich[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen-Honda 1:58.24,434
2 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes + 11,092
3 Rubens Barrichello Stewart-Ford + 43,432
4 Ralf Schumacher Williams-Supertec + 45,457
5 Michael Schumacher Ferrari + 47,881
6 Eddie Irvine Ferrari + 48,901

Der Große Preis von Frankreich auf dem Circuit de Nevers Magny-Cours bei Nevers fand am 24. Juni 1999 statt und ging über eine Distanz von 72 Runden (305,886 km).

Auf dem anspruchsvollen, aber von den Fahrern wegen der faden Umgebung wenig geliebten Kurs erlebten die Zuschauer unter sehr wechselhaften Bedingungen, wobei sich Sonne und Regen mehrmals abwechselten, ein unterhaltsames Rennen. Schon die Startaufstellung hatte für ungewöhnliche Verhältnisse gesorgt. Überraschend befand sich Barrichello mit seinem Stewart auf der Pole-Position, auf dem zweiten Startplatz stand Alesi auf Sauber. Erst an die 14. Stelle hatte das von Wetterkapriolen geprägte Training Häkkinen „gespült“.

Mit Frentzen gewann der Pilot, der seinen vollgetankten Monoposto am besten unter diesen schwierigen Bedingungen auf der Strecke halten konnte. Gegen seinen Willen war der Wagen beim einzigen Boxenstopp voll betankt worden. So sei das Fahrzeug in einigen Kurven kaum zu beherrschen gewesen, äußerte Frentzen nach dem Rennen. Als sich die Streckenverhältnisse erneut änderten, konnte er sich als Einziger einen zusätzlichen Stopp sparen und gehörte mit seinem Sieg zu den Titelaspiranten. Mika Häkkinen hatte eine eindrucksvolle Aufholjagd gestartet, musste aber einen zweiten Boxenstopp absolvieren und kam so als Zweiter ins Ziel.

Großer Preis von Großbritannien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 David Coulthard McLaren-Mercedes 1:32:30,144
2 Eddie Irvine Ferrari + 1,829
3 Ralf Schumacher Williams-Supertec + 27,411
4 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen-Honda + 27,789
5 Damon Hill Jordan-Mugen-Honda + 38,606
6 Pedro Diniz Sauber-Petronas + 53,643

Der Große Preis von Großbritannien auf dem Silverstone Circuit in Silverstone fand am 11. Juli 1999 statt und ging über eine Distanz von 60 Runden (308,400 km).

Beim Start blieben Villeneuve und Zanardi stehen, weshalb die Rennleitung entschied, das Rennen abzubrechen. Schumacher versuchte auf der Anfahrt zur Stowe-Corner, Irvine zu überholen, und übersah die Roten Flaggen. Dann versagten jedoch bei mehr als 300 km/h die Bremsen, so dass der Ferrari trotz der großen Auslaufzone mit mehr als 100 km/h gegen die Reifenstapel prallte. Dabei wurde das Monocoque schwer beschädigt, Schumacher brach sich das rechte Schien- und Wadenbein.

Nach dem Neustart verlor Häkkinen nach einem Boxenstopp ein Hinterrad und gab aufgrund der Folgeschäden auf. Das Duell zwischen Coulthard und Irvine ging zugunsten Coulthards aus.

Großer Preis von Österreich[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Eddie Irvine Ferrari 1:28:12,438
2 David Coulthard McLaren-Mercedes + 0,313
3 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes + 22,282
4 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen-Honda + 52,803
5 Alexander Wurz Benetton-Playlife + 1:06,358
6 Pedro Diniz Sauber-Petronas + 1:10,933

Der Große Preis von Österreich auf dem A1-Ring in Spielberg fand am 25. Juli 1999 statt und ging über eine Distanz von 71 Runden (306,649 km).

Das Rennen begann mit einem kleinen Skandal: Häkkinen und Coulthard starteten von den Positionen 1 und 2. In der zweiten Kurve versuchte Coulthard ein glückloses Überholmanöver, infolgedessen Häkkinen bis auf den letzten Platz zurückfiel. Er startete eine Aufholjagd bis auf Platz 3, jedoch konnte das McLaren-Team aufgrund einer falschen Taktik den Sieg von Irvine nicht verhindern.

Großer Preis von Deutschland[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Eddie Irvine Ferrari 1:21:58,594
2 Mika Salo Ferrari + 1,007
3 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen-Honda + 5,195
4 Ralf Schumacher Williams-Supertec + 12,809
5 David Coulthard McLaren-Mercedes + 16,823
6 Olivier Panis Prost-Peugeot + 29,879

Der Große Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring in Hockenheim fand am 1. August 1999 statt und ging über eine Distanz von 45 Runden über insgesamt 307,035 km.

Auch in diesem Rennen blieb Häkkinen das Pech treu. Nach langer Führung im Rennen funktionierte die Tankanlage während des Boxenstopps nicht richtig und infolgedessen fiel er auf den vierten Platz zurück. Als er Frentzen überholte, brach der Heckflügel seines McLaren-Mercedes. Häkkinen überstand den daraus resultierenden schweren Unfall aber unverletzt. In den letzten Runden ließ Mika Salo per Stallorder seinen Teamkollegen Irvine vorbei, der dank dieses Sieges die WM-Führung wieder übernahm.

Großer Preis von Ungarn[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes 1:46:23,536
2 David Coulthard McLaren-Mercedes + 9,706
3 Eddie Irvine Ferrari + 27,228
4 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen-Honda + 31,815
5 Rubens Barrichello Stewart-Ford + 43,308
6 Damon Hill Jordan-Mugen-Honda + 55,726

Der Große Preis von Ungarn auf dem Hungaroring in Budapest fand am 15. August 1999 statt und ging über eine Distanz von 77 Runden auf insgesamt 305,844 km.

Dieses Mal lief bei Häkkinen alles reibungslos und McLaren durfte sich wieder über einen Doppelsieg freuen.

Großer Preis von Belgien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 David Coulthard McLaren-Mercedes 1:25:43,057
2 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes + 10,469
3 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen-Honda + 33,433
4 Eddie Irvine Ferrari + 43,281
5 Ralf Schumacher Williams-Supertec + 48,067
6 Damon Hill Jordan-Mugen-Honda + 54,916

Der Große Preis von Belgien auf dem Rennkurs Spa-Francorchamps nahe Spa fand am 29. August 1999 statt und ging über eine Distanz von 44 Runden über 306,577 km.

Wie schon in Österreich gab es einen harten Kampf zwischen Pole-Setter Häkkinen und Coulthard am Start, wobei dieses Mal Coulthard die Oberhand behielt und das Rennen deutlich gewann. Häkkinen hoffte auf eine Stallorder des Teams, die allerdings ausblieb.

Großer Preis von Italien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen-Honda 1:17:02,923
2 Ralf Schumacher Williams-Supertec + 3,272
3 Mika Salo Ferrari + 11,932
4 Rubens Barrichello Stewart-Ford + 17,630
5 David Coulthard McLaren-Mercedes + 18,142
6 Eddie Irvine Ferrari + 27,402

Der Große Preis von Italien auf dem Autodromo Nazionale Monza in Monza fand am 12. September 1999 statt und ging über eine Distanz von 53 Runden (305,548 km).

Wie schon in Imola schied Häkkinen in Führung liegend aufgrund eines Fahrfehlers aus. Frentzen profitierte davon und durfte sich aufgrund des zweiten Saisonsieges ebenfalls Hoffnungen auf den Titel machen. Der zweite Platz von Ralf Schumacher machte den deutschen Doppelsieg perfekt und Mika Salo holte mit einem dritten Platz wieder Punkte.

Großer Preis von Europa[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Johnny Herbert Stewart-Ford 1:41:54,314
2 Jarno Trulli Prost-Peugeot + 22,618
3 Rubens Barrichello Stewart-Ford + 22,865
4 Ralf Schumacher Williams-Supertec + 39,507
5 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes + 1:02,950
6 Marc Gené Minardi-Ford + 1:05,154

Der Große Preis von Europa auf dem Nürburgring fand am 26. September 1999 statt und ging über eine Distanz von 66 Runden über insgesamt 300,679 km.

Das Rennen wurde zu Beginn von einem schweren Unfall von Pedro Diniz überschattet. Im weiteren Verlauf kam es zu mehreren Führungswechseln, da sowohl Coulthard, Frentzen als auch Ralf Schumacher aufgrund von technischen Problemen entweder zurückfielen oder ausschieden, sodass am Ende Johnny Herbert der Sensationssieger war. Einen Aufreger gab es beim Boxenstopp von Eddie Irvine, als die Mechaniker nur drei neue Reifen bereitliegen hatten - Irvine verlor so mehr als 30 Sekunden. Da Häkkinen allerdings nach einer falschen Reifenwahl nur auf Platz fünf ins Ziel kam, konnte dieser kaum profitieren.

Großer Preis von Malaysia[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Eddie Irvine Ferrari 1:36:38,494
2 Michael Schumacher Ferrari + 1,040
3 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes + 9,743
4 Johnny Herbert Stewart-Ford + 17,538
5 Rubens Barrichello Stewart-Ford + 32,296
6 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen-Honda + 34,884

Der Große Preis von Malaysia auf dem Sepang International Circuit in Kuala Lumpur fand am 17. Oktober 1999 statt und ging über eine Distanz von 56 Runden auf 310,352 km.

In diesem Rennen gab Michael Schumacher sein Comeback nach dem Beinbruch, musste Irvine aber den Sieg wegen der WM-Chancen des Iren überlassen. Nach dem Rennen wurden beide Ferrari wegen eines nicht dem Reglement entsprechenden Windabweisers disqualifiziert, Häkkinen war somit Weltmeister. Ferrari legte gegen diese Entscheidung Berufung ein, die Disqualifikation wurde am Grünen Tisch wieder zurückgezogen.

Großer Preis von Japan[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes 1:31:18,785
2 Michael Schumacher Ferrari + 5,015
3 Eddie Irvine Ferrari + 1:35,680
4 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen-Honda + 1:38,635
5 Ralf Schumacher Williams-Supertec + 1:39,494
6 Jean Alesi Sauber-Petronas + 1 Runde

Der Große Preis von Japan auf dem Suzuka International Racing Course nahe Suzuka fand am 31. Oktober 1999 statt und ging über eine Distanz von 53 Runden auf insgesamt 310,596 km.

Das Rennen in Suzuka versprach große Spannung: Irvine hatte 70, Häkkinen 66 Punkte. Obwohl Schumacher von der Pole startete, sicherte sich Häkkinen noch vor der ersten Kurve die Führung und gewann das Rennen souverän. Dadurch wurde er zum zweiten Mal nach 1998 Formel-1-Weltmeister. Ferrari verzichtete auf eine Stallorder, da auch im Falle der Punktgleichheit der Titel an Häkkinen gegangen wäre.

Weltmeisterschaftswertungen[Bearbeiten]

Fahrerwertung der Formel-1-Saison 1999

Weltmeister wird derjenige Fahrer bzw. Konstrukteur, der bis zum Saisonende die meisten Punkte in der Weltmeisterschaft angesammelt hat. Bei der Punkteverteilung werden die Platzierungen im Gesamtergebnis des jeweiligen Rennens aller Rennen berücksichtigt. Die sechs erstplatzierten Fahrer jedes Rennens erhalten Punkte nach folgendem Schema:

Punkteverteilung
Platz 1 2 3 4 5 6
Punkte 10 6 4 3 2 1

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Flag of Australia.svg Flag of Brazil.svg Flag of San Marino.svg Flag of Monaco.svg Flag of Spain.svg Flag of Canada.svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Austria.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Europe.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Japan.svg Punkte
01 FinnlandFinnland M. Häkkinen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes DNF 1 DNF 3 1 1 2 DNF 3 DNF 1 2 DNF 5 3 1 76
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich E. Irvine ItalienItalien Ferrari 1 5 DNF 2 4 3 6 2 1 1 3 4 6 7 1 3 74
03 DeutschlandDeutschland H. Frentzen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jordan-Mugen 2 3 DNF 4 DNF 11* 1 4 4 3 4 3 1 DNF 6 4 54
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich D. Coulthard Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes DNF DNF 2 DNF 2 7 DNF 1 2 5 2 1 5 DNF DNF DNF 48
05 DeutschlandDeutschland M. Schumacher ItalienItalien Ferrari 8 2 1 1 3 DNF 5 DNF INJ INJ INJ INJ INJ INJ 2 2 44
06 DeutschlandDeutschland R. Schumacher Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Supertec 3 4 DNF DNF 5 4 4 3 DNF 4 9 5 2 4 DNF 5 35
07 BrasilienBrasilien R. Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stewart-Ford 5 DNF 3 9* DSQ DNF 3 8 DNF DNF 5 10 4 3 5 8 21
08 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich J. Herbert Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stewart-Ford DNS DNF 10* DNF DNF 5 DNF 12 14 11* 11 DNF DNF 1 4 7 15
09 ItalienItalien G. Fisichella ItalienItalien Benetton-Playlife 4 DNF 5 5 9 2 DNF 7 12* DNF DNF 11 DNF DNF 11 14* 13
10 FinnlandFinnland M. Salo Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich BAR-Supertec     7 DNF 8                       0
ItalienItalien Ferrari                 9 2 12 7 3 DNF     10
11 ItalienItalien J. Trulli FrankreichFrankreich Prost-Peugeot DNF DNF DNF 7 6 DNF 7 9 7 DNF 8 12 DNF 2 DNS DNF 7
12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich D. Hill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jordan-Mugen DNF DNF 4 DNF 7 DNF DNF 5 8 DNF 6 6 10 DNF DNF DNF 7
13 OsterreichÖsterreich A. Wurz ItalienItalien Benetton-Playlife DNF 7 DNF 6 10 DNF DNF 10 5 7 7 14 DNF DNF 8 10 3
14 BrasilienBrasilien P. Diniz SchweizSchweiz Sauber-Petronas DNF DNF DNF DNF DNF 6 DNF 6 6 DNF DNF DNF DNF DNF DNF 11 3
15 FrankreichFrankreich J. Alesi SchweizSchweiz Sauber-Petronas DNF DNF 6 DNF DNF DNF DNF 14 DNF 8 16* 9 9 DNF 7 6 2
16 FrankreichFrankreich O. Panis FrankreichFrankreich Prost-Peugeot DNF 6 DNF DNF DNF 9 8 13 10 6 10 13 11* 9 DNF DNF 2
17 SpanienSpanien M. Gené ItalienItalien Minardi-Ford DNF 9 9 DNF DNF 8 DNF 15 11 9 17 16 DNF 6 9 DNF 1
18 SpanienSpanien P. de la Rosa Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows 6 DNF DNF DNF 11 DNF 11 DNF DNF DNF 15 DNF DNF DNF DNF 13 1
19 ItalienItalien A. Zanardi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Supertec DNF DNF 11* 8 DNF DNF DNF 11 DNF DNF DNF 8 7 DNF 10 DNF 0
20 JapanJapan T. Takagi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows 7 8 DNF DNF 12 DNF DNF 16 DNF DNF DNF DNF DNF DNF DNF DNF 0
21 KanadaKanada J. Villeneuve Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich BAR-Supertec DNF DNF DNF DNF DNF DNF DNF DNF DNF DNF DNF 15 8 10* DNF 9 0
22 BrasilienBrasilien R. Zonta Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich BAR-Supertec DNF DNS INJ INJ INJ DNF 9 DNF 15* DNF 13 DNF DNF 8 DNF 12 0
23 ItalienItalien L. Badoer ItalienItalien Minardi-Ford DNF   8 DNF DNF 10 10 DNF 13 10 14 DNF DNF DNF DNF DNF 0
FrankreichFrankreich S. Sarrazin ItalienItalien Minardi-Ford   DNF                             0


Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung


Konstrukteurswertung[Bearbeiten]

Jordan 199 Mugen-Honda von 1999
Pos. Konstrukteur Punkte
1 ItalienItalien Ferrari 128
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 124
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jordan-Mugen 61
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stewart-Ford 36
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Supertec 35
6 ItalienItalien Benetton-Playlife 16
Pos. Konstrukteur Punkte
7 FrankreichFrankreich Prost-Peugeot 9
8 SchweizSchweiz Sauber-Petronas 5
9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows 1
10 ItalienItalien Minardi-Ford 1
11 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich BAR-Supertec 0

Rücktritte[Bearbeiten]

Noch während der Saison gab Damon Hill, der Weltmeister von 1996, seinen Rücktritt bekannt. Es war ebenfalls die letzte Saison für Alex Zanardi (ging zurück in die ChampCar) und Tora Takagi. Ein Jahr Pause machte ebenfalls Olivier Panis, der für die Saison 2000 Testfahrer von McLaren wurde. Er kehrte 2001 im BAR-Team zurück.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Harvey Postlethwaite, einer der einflussreichsten Ingenieure seiner Zeit, starb bei Tests für Honda im April 1999 an Herzversagen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Formel-1-Saison 1999 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien