Formosa Queen

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Formosa Queen
Die Formosa Queen als Sundream in Tallinn, 2001

Die Formosa Queen als Sundream in Tallinn, 2001

p1
Schiffsdaten
Flagge PanamaPanama Panama
MarshallinselnMarshallinseln Marshallinseln[1]
andere Schiffsnamen
  • Ocean Pearl
  • Festival
  • Clipper Pacific
  • Clipper Pearl
  • Dream
  • Dream Princess
  • Sundream
  • Song of Norway
Schiffstyp Kreuzfahrtschiff
Klasse Song-of-Norway-Klasse
Rufzeichen 3FLU9
Heimathafen Panama-Stadt
Eigner Formosa Queen Corp.
Bauwerft Wärtsilä Helsinki Shipyard, Finnland
Baunummer 392
Stapellauf 2. Dezember 1969
Übernahme 5. Oktober 1970
Indienststellung 7. November 1970
Verbleib wird in China abgewrackt
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
194,32 (Ursprünglich 168,32) m (Lüa)
168,35 m (Lpp)
Breite 24 m
Tiefgang max. 6,7 m
Vermessung 22.945 BRZ / 10.558 NRZ (ursprünglich 18.416 BRT)
 
Besatzung 423
Maschine
Maschine 4 × Sulzer-Wärtsilä-Dieselmotoren
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
13.248 kW (18.012 PS)
Geschwindigkeit max. 20,5 kn (38 km/h)
Propeller 2 × Verstellpropeller
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 4525 tdw
Zugelassene Passagierzahl 1196 (Ursprünglich 724)
Sonstiges
Klassifizierungen

Bureau Veritas

Registrier-
nummern

IMO-Nr. 7005190

Die Formosa Queen ist ein Kreuzfahrtschiff, das 1970 als Song of Norway für Royal Caribbean International gebaut wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Formosa Queen wurde 1970 als Song of Norway in Helsinki gebaut und war der erste Neubau der Reederei Royal Caribbean International. In den 1970er Jahren wurden Kreuzfahrten immer beliebter, weshalb das Schiff 1978 um fast 30 Meter verlängert wurde, um mehr Passagiere aufnehmen zu können. Das Schiff war damals das erste Kreuzfahrtschiff, das durch den Einbau einer Sektion verlängert wurde.[2][3] 1996 wurde das Schiff von der neuen Vision-Klasse abgelöst und an Sun Cruises verkauft, die es als Sundream einsetzten. 2004 wurde das Schiff modernisiert, in Dream Princess umbenannt und an die israelische Reederei Caspi Cruises verkauft. Ab 2006 hieß das Schiff nur noch Dream. 2007 wurde es an Peaceboat verchartert, die das Schiff zuerst als Clipper Pearl und dann als Clipper Pacific vor der Küste Japans einsetzten. Ursprünglich plante Peaceboat, mit dem Schiff eine Weltumrundung durchzuführen. Wegen technischer Probleme musste diese Tour jedoch in Piraeus abgebrochen werden. Caspi Cruises verkaufte das Schiff 2011 an Quail Travel’s Happy Cruises. Das Schiff wurde nach einer erneuten Modernisierung in Ocean Pearl umbenannt und für Kreuzfahrten in Südamerika eingesetzt. Im September 2011 wurde die Ocean Pearl außer Dienst gestellt und zum Verkauf ausgeschrieben. Im April 2012 wurde sie an eine unbekannte Reederei in China verkauft, die das Schiff in Formosa Queen umbenannte und zu einem Casinoschiff umbauen lassen wollte.[2] Dieses Vorhaben ist jedoch gescheitert und das Schiff wurde im November 2013 zum Verschrotten an einen unbekannten Abwracker in China verkauft, wo es zurzeit abgewrackt wird.

Zwischenfälle[Bearbeiten]

Am 18. September 2007 bekam die Dream Princess während einer Kreuzfahrt im Hafen von Rhodos zehn Grad Schlagseite. Die Rettungsboote wurden klargemacht, da ein Sinken des Schiffes befürchtet wurde. Die Dream Princess konnte jedoch stabilisiert werden. Am 18. November 2007 kollidierte das Schiff bei starktem Wind erneut im Hafen von Rhodos mit einem Frachtschiff.[4]

Im Juli 2008 musste die Clipper Pacific in New York repariert werden,[4] da ein Leck im Rumpf des Schiffes festgestellt worden war.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: IMO 7005190 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Formosa Queen. Abgerufen am 4. Mai 2014.
  2. a b Peter Knego: Ocean Pearl Sold, Gemini Chartered, Maritime Matters, 9 April 2012. Abgerufen am 27. Mai 2013.
  3. Franz Neumeier: Top 10 Klassiker der Meere: legendäre Kreuzfahrtschiffe, Cruisetricks.de, 15. Juni 2011, 27. Mai 2013.
  4. a b M/S Song of Norway, Fakta om Fartyg. Abgerufen am 27. Mai 2013.