Forrest Carter

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Asa Earl Carter (* 4. September 1925 in Anniston, Alabama; † 7. Juni 1979 in Abilene, Texas) war ein US-amerikanischer Redenschreiber, der später unter dem Pseudonym Forrest Carter Bücher schrieb. Der Weiße Carter gab in seinen unter diesem Pseudonym erschienenen Büchern vor, indianischer Abstammung zu sein.

Leben[Bearbeiten]

Asa Carter war in den 1960er Jahren Redenschreiber für George Wallace, den Gouverneur von Alabama, und dessen Slogan „Segregation heute, Segregation morgen, Segregation für immer“ stammt wohl aus Carters Feder.

Carter war Mitherausgeber der rassistischen Zeitschrift The Southerner und Mitglied des Ku-Klux-Klan. 1970 scheiterte er bei dem Versuch, mit einem rassistischen Wahlprogramm Gouverneur von Alabama zu werden.

Daraufhin zog er nach Texas, lebte fortan zu Ehren des Südstaatengenerals und Ku-Klux-Klan-Gründungsmitglieds Nathan Bedford Forrest unter dem Pseudonym Bedford Forrest Carter und begann eine Karriere als Schriftsteller. Seine frühere Identität wurde erst nach seinem Tode bekannt.

Er selbst behauptete als Forrest Carter, eine Waise indianischer Abstammung zu sein. Das Buch Der Stern der Cherokee (The Education of Little Tree) beschreibt „die Geschichte eines kleinen Indianerjungen der nach dem Tod seiner Eltern von seinen Großeltern nicht nur Lesen, Rechnen und Schreiben lernt, sondern auch die indianische Lebensart, indianische Geschichte und den Umgang mit der Natur“. Er gab das Werk als Autobiographie aus, sein wahrer Werdegang wurde erst Ende der 80er Jahre bekannt.

Werke[Bearbeiten]

  • The Education of Little Tree, 1977, dt. Stern der Cherokee
  • Gone to Texas
  • The Vengeance Trail of Josey Wales
  • Watch for Me on the Mountain, 1979, dt. Wartet auf mich am Fuße des Berges

Weblinks[Bearbeiten]