Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße im Haus 1 der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS, Stasi) ist eine Forschungs- und Gedenkstätte zum politischen System der DDR, vor allem jedoch der des Ministeriums selbst. Die Ausstellung umfasst die Amts- und Arbeitsräume des ehemaligen Ministers für Staatssicherheit Erich Mielke. Träger ist der Verein Antistalinistische Aktion Berlin-Normannenstraße e. V. (ASTAK), der im Sommer 1990 von Bürgerrechtlern in Berlin gegründet wurde. Sein Ziel ist die Förderung des Aufbaus der Gedenkstätte als Zentrum zur Sammlung, Bewahrung, Dokumentation, Aufarbeitung und Ausstellung von Sachzeugnissen sowie themenbezogener Forschungsarbeit zur DDR. Leiter der Forschungs- und Gedenkstätte ist Jörg Drieselmann.

Das sogenannte Haus 1 mit den Büros der Führung wurde renoviert und im Januar 2012 erneut der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Fotos[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Urbane Kunst[Bearbeiten]

Mit Zustimmung der Bundesverwaltung wurde bei der Gebäuderenovierung ein „urbanes Kunstwerk“ vom italienischen Künstler Francesco Apuzzo vom Raumlabor Berlin gestaltet. Das dem Verwaltungsstempel „EINGEGANGEN am .....“ nachempfundene Bildmotiv kann auf Luftaufnahmen oder bei Rundflügen über dem Gebäudekomplex betrachtet werden.

Weblinks[Bearbeiten]

52.51444444444413.4875Koordinaten: 52° 30′ 52″ N, 13° 29′ 15″ O