Forstschädling

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Forstschädlinge (Käfer) (Aus Meyers Konversations-Lexikon (1885–90))
Forstschädlinge (Spinner) (Aus Meyers Konversations-Lexikon (1885–90))
Zusammenstellung forstschädlicher Schwärmer und Nachtfalter aus Die Waldverderbnis, Zweiter Band (1866–68), von Julius Theodor Christian Ratzeburg

Forst- oder Waldschädlinge nennt man alle Arten von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, die in Nutzwäldern das Wachstum oder die Gesundheit des Baumbestandes negativ beeinflussen. Darunter fallen Schadinsekten wie Borkenkäfer, Pilze, Mäuse oder auch Wild, das die Rinde der Bäume beschädigt. Die sogenannten Forstschädlinge sind in der Regel als Primärkonsumenten oder Destruenten Mitglieder des Ökosystems Wald. Viele Arten treten als Schädling im eigentlichen Sinne erst dann in Erscheinung, wenn sie durch entsprechende Umweltbedingungen eine Massenvermehrung durchlaufen und ihr Nahrungsbedarf ansteigt. Andererseits können Bäume durch Umwelteinflüsse wie 'Saurer Regen', Windbruch oder lange Dürreperioden so geschwächt sein, dass sie sich nicht mehr gegen die Schädlinge wehren können und absterben.

Die Einordnung einer Art in eine Kategorie „Schädling“ ist ökologisch nicht korrekt, wird aus Gründen der praktischen Handhabung jedoch in der Praxis häufig vorgenommen.

Schädlinge wie der Borkenkäfer kann man aber auch bekämpfen, zum Beispiel mit Insektiziden (was man unter normalen Umständen vermeiden soll, da es nicht nur die schädlinge sterben lässt sondern auch die Nahrungskette beeinflusst).

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]