Forstwissenschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Forstwissenschaft beschäftigt sich mit der Entwicklung und Bewirtschaftung von Wäldern und Forsten und ihrer Geschichte. Integriert werden Disziplinen aus Natur-, Agrar-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Als Begründer der modernen Forstwissenschaft gilt Heinrich Cotta.

Gegenstand der Forstwissenschaft ist die Bewirtschaftung von Waldbeständen, Plantagen und Landschaften, um eine ökologisch mögliche und sozial erwünschte Ausgewogenheit von Werten über einen geeigneten räumlichen und zeitlichen Maßstab zu bewahren. Ziel ist es, Holz als Rohstoff für Holzprodukte, Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt, sauberes Trinkwasser, saubere Luft, Erholung, Landschaft- und Gemeindeschutz, Beschäftigung, attraktive ästhetische Landschaften und eine Senke für atmosphärischen Kohlenstoff bereitzustellen und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Die ideale Bewirtschaftung von Waldökosystemen erhält die erwünschten Werte durch die Bewahrung und Unterstützung der notwendigen ökologischen Prozesse und Komponenten.

Ausbildung[Bearbeiten]

DACHlastige Artikel Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Das Studium der Forstwissenschaften ist einer der letzten „generalistischen“ Studiengänge – er umfasst Fachgebiete von Geschichte bis zu Genetik. Klassische Diplom-Forstwirte waren nicht nur national, sondern auch international gefragt, ob akademisch an US-Elite-Universitäten oder praktisch in Forstbetrieben weltweit.

In Deutschland existieren Fakultäten für Forstwissenschaft an den folgenden Universitäten:

In Österreich gibt es an der Universität für Bodenkultur Wien am Department für Wald- und Bodenwissenschaften ein Bakkalaureatstudium der Forstwirtschaft und ein Magisterstudium Forstwissenschaft sowie ein internationales Magisterstudium Mountain Forestry.

In der Schweiz konnte man bis zum Frühling 2007 an der ETH Zürich Forstwissenschaften studieren (Abschluss als Dipl.-Forsting. ETH). Im Rahmen der Einführung der Bologna-Reform (Bachelor-/Master-System) wurde der Forstwissenschafts-Studiengang mit jenem der Umweltnaturwissenschaften (Geo-Ökologie) zusammengeführt. Im neuen Bachelor-Studium wird nach vier Semestern Grundstudium eine zweisemestrige Vertiefung „Wald und Landschaft“[1] angeboten. Darauf baut ein Masterstudiengang mit Hauptfach (Major) „Wald- und Landschaftsmanagement“[2] auf. Die ersten Absolventen des neuen Studiengangs haben die ETH im Sommer 2008 verlassen. Auch wenn der Titel des Forstingenieurs ETH verschwindet, sorgt das neue Departement Umweltwissenschaften[3] somit weiterhin dafür, dass an der ETH Zürich kompetente Waldfachleute ausgebildet werden.

Bedeutende Forstwissenschaftler[Bearbeiten]

Die „forstlichen Klassiker“[Bearbeiten]

Waldbau[Bearbeiten]

Ertragskunde und Forsteinrichtung[Bearbeiten]

Forstökonomie[Bearbeiten]

Forstgeschichte, Forstrecht, Forstpolitik und Naturschutz[Bearbeiten]

Bodenkunde und Standortslehre[Bearbeiten]

Forstzoologie und -entomologie[Bearbeiten]

Wildbiologie[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bachelor in Umweltnaturwissenschaften: Wald und Landschaft
  2. ETH – DUWIS – Wald- und Landschaftsmanagement
  3. ETH – DUWIS