Fotbollsallsvenskan

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Fotbollsallsvenskan
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Verband Svenska Fotbollförbundet
Erstaustragung 1924
Mannschaften 16
Meister Malmö FF
Rekordmeister Malmö FF (17)
Rekordtorschütze Sven Jonasson (252)
Website www.svenskfotboll.seVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Qualifikation für UEFA Champions League
UEFA Europa League

Die Fotbollsallsvenskan ist die höchste Fußball-Liga in Schweden und besteht aus 16 Mannschaften. Die Saison beginnt im April und dauert bis November. Sie löste 1925 als landesweite Liga die Svenska Mästerskapet ab, in der im Pokalmodus der Landesmeister ermittelt wurde. In der UEFA-Fünfjahreswertung der europäischen Ligen nimmt die Allsvenskan für 2012 Rang 23 ein.[1]

Modus[Bearbeiten]

Die 16 Mannschaften treffen im Verlauf der Saison zweimal auf jede andere Mannschaft. Der Tabellenführer nach dem abschließenden 30. Spieltag ist schwedischer Meister und erhält den Lennart-Johansson-Pokal. Er ist im folgenden Sommer in der Qualifikation zur UEFA Champions League spielberechtigt. Die Mannschaften auf den Rängen Zwei und Drei erreichen die Qualifikation für die UEFA Europa League. Die ersten vier Mannschaften nehmen an der Royal League teil.

Normalerweise steigen am Ende der Spielzeit die beiden Tabellenletzten direkt in die Superettan ab, während der Drittletzte in einer Relegationsrunde in Hin- und Rückspiel auf den Tabellendritten der zweiten Liga um den Klassenerhalt spielt. Durch die Aufstockung der Liga auf 16 Mannschaften nach der Spielzeit 2007 stieg in der Saison 2007 nur der Tabellenletzte direkt ab.

Mannschaften[Bearbeiten]

In der Saison 2014 spielen folgende Mannschaften in der Allsvenskan:

Geschichte[Bearbeiten]

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Bis 1948[Bearbeiten]

Vor 1925 existierte keine landesweite Liga in Schweden. Die schwedische Meisterschaft wurde daher im Pokalmodus ausgerichtet. Zunächst wurden in vier regionalen Meisterschaften, Östsvenskan (Ostschweden), Mellansvenskan (Mittelschweden), Västsvenskan (Westschweden) und Uppsvenskan (Nordschweden), die regionalen Meister ausgespielt. Diese spielten dann um den schwedischen Meistertitel, wobei das Endspiel (mit drei Ausnahmen) immer in Göteborg oder Stockholm stattfand. Die vier Meisterschaften wurden 1925 zur Fotbollsallsvenskan vereinigt, wobei Allsvenskan „Die Gesamtschwedische“ bedeutet. Jedoch galt der Sieger der Allsvenskan erst ab 1931 auch als offizieller schwedischer Meister. Der Name Allsvenskan war bis 1955 in gewisser Weise irreführend, da Mannschaften aus Norrland (d. h. nördlich von Stockholm) lange Zeit nicht in der höchsten Liga spielen durften, da die südschwedischen Mannschaften nicht die langen Fahrzeiten und die damit verbundenen Fahrtkosten auf sich nehmen wollten. Das Gleiche galt für die Insel Gotland, die vom Spielbetrieb in der höchsten Liga vorerst ausgeschlossen war. Erst seit den 1950er Jahren durften alle Vereine in der Allsvenskan spielen.[2] Ein anderer strittiger Punkt war, ob Fußballspieler Amateure oder Profis sein sollten. Offiziell galt das Amateurstatut, das heißt, es war nicht erlaubt, für Geld zu spielen (mit Ausnahme einer Aufwandsentschädigung). Malmö FF verstieß 1934 gegen dieses Statut und musste zwangsabsteigen.[3] Es scheint jedoch, dass das verdeckte Profitum zu jener Zeit recht verbreitet war. Torbjörn Andersson ist der Auffassung, dass seit den 1920er Jahren jeder Fußballspieler ungefähr die Hälfte seines Einkommens aus dem Fußball bezog. Die Einkommen waren oft indirekter Natur, das heißt, sie bestanden aus Anzügen, Reisen usw.[4]

1948–1958: Die goldene Ära[Bearbeiten]

Eine erste Blütephase erlebte die Allsvenskan nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1948 bildete den Beginn einer goldenen Ära des schwedischen Fußballs. In dem hart umkämpften Finale von Wembley gewannen die Schweden nach Toren von Gunnar Nordahl und Gunnar Green mit 3:1 gegen Jugoslawien.[5] Bei der Weltmeisterschaft in Brasilien 1950 erreichte die Mannschaft den 3. Platz.[6] Bei der Fußball-WM 1958 schließlich gelang es der schwedischen Nationalmannschaft, nach dem Viertelfinalsieg gegen die Sowjetunion und einem 3:1 gegen Westdeutschland ins Finale vorzustoßen.[7] Wie war dies möglich? Der entscheidende Faktor war sicherlich, dass Schweden nicht vom Zweiten Weltkrieg betroffen gewesen war. Während andere Länder Verluste zu beklagen hatten, die sich auch negativ auf den Sport auswirkten, konnte Schweden eine Sportbewegung im Schatten des Krieges aufbauen.[8] Gunnar Nordahl war einer der Stars in dieser Phase des schwedischen Fußballs. Ziemlich unverzüglich nach dem Gewinn der olympischen Medaille 1948 wechselte er in das italienische Ausland. Andere Spieler folgten in den darauffolgenden Jahren.[9]

Besagter Gunnar Nordahl sowie Nils Liedholm und andere gehörten während des Turniers von 1948 der starken Mannschaft von IFK Norrköping an,[10] die die Allsvenskan in jenen Jahren dominierte: 1948, 1952, 1956 und 1957 gewann der IFK die Meisterschaft.[11] Die andere dominierende Mannschaft in dieser Zeit war Malmö FF, die die Allsvenskan 1949, 1951 und 1953 für sich entscheiden konnte.[12] Ein Blick auf die Nationalmannschaft während der WM 1950 macht deutlich, dass auch hier mehrere Spieler von Malmö im Kader der schwedischen Auswahl standen.[13]

Im neugeschaffenen Europapokal der Landesmeister schieden die schwedischen Mannschaften regelmäßig früh aus. Norrköping nahm zweimal am Wettbewerb teil und scheiterte beide Male in der 1. Runde. Lediglich Djurgårdens IF konnte in der Saison 1955/56 immerhin bis ins Viertelfinale vordringen.[14]

1958–1971: Zwischen Amateurismus und Professionalismus[Bearbeiten]

Die Vizeweltmeisterschaft 1958 markierte zugleich auch das Ende der sehr erfolgreichen Nachkriegszeit für die schwedische Nationalmannschaft. Der Erfolg wirkte sich jedoch stimulierend auf die Allsvenskan aus, da 1959 mit 13.369 Zuschauern pro Spiel ein neuer Zuschauerrekord aufgestellt wurde. 1959 ging die Allsvenskan auch zu dem bis heute gültigen Schema über, in dem nach dem Kalenderjahr gespielt wird. Grund waren vor allem die klimatischen Gegebenheiten Schwedens.

Zu Beginn der 60er Jahre dominierte noch der IFK Norrköping den schwedischen Fußball, doch der Titel 1963 sollte gleichzeitig auch der letzte für beinahe 30 Jahre sein. Danach verschob sich das Gewicht zugunsten der Vereine aus den drei Großstädten (Stockholm, Göteborg, Malmö), aus denen alle Meister von 1964 bis 1971 kamen. Die 60er konnten jedoch auch mit einer kleinen Überraschung aufwarten: Der 1968 in die Allsvenskan aufgestiegene Östers IF wurde auf Anhieb Meister.

International spielte der schwedische Fußball in den 60er Jahren keine größere Rolle. Während andere Fußballligen längst mit der Professionalisierung und der Kommerzialisierung begonnen hatten, galt in Schweden bis 1967 das Amateurstatut. Die Einführung des Europapokals der Landesmeister hatte zudem eine Bühne geschaffen, in der sich die besten Mannschaften messen konnten, gleichzeitig wurden diese Spiele aber auch zu einer großen Einnahmequelle für die Vereine. Das Ausbleiben von Erfolgen für schwedische Vereine ließ somit die Allsvenskan ins Hintertreffen geraten.

1972–1981: Åtvid und Öster[Bearbeiten]

Anfang der 70er Jahre verschob sich das Gewicht kurzfristig zugunsten des kleinen Ortes Åtvidaberg (südlich von Linköping). In der Stadt mit 10.000 Einwohnern war das Unternehmen Facit AB im Büromaschinenbau groß geworden und Stadt und Unternehmen lebten hier quasi in einer Symbiose. Dadurch erlebte auch der Fußballverein Åtvidabergs FF einen Aufschwung. Der gesamte Verein wurde patriarchalisch geführt und konnte durch die finanziellen Mittel Facits Spieler aus anderen Städten abwerben, zum Beispiel bediente sich der Verein regelmäßig bei Degerfors IF. Dadurch stieg der Verein 1967 in die Allsvenskan auf und gewann zwei Meisterschaften in den Jahren 1972 und ’73.[15]

Im Europacup schlug sich der ÅFF achtbar. Im Pokal der Pokalsieger 1971/72 konnte die Mannschaft zuerst den FC Chelsea besiegen und kam bis ins Viertelfinale, wo sie gegen BFC Dynamo verlor. 1973/74 scheiterte man denkbar knapp gegen den FC Bayern München nach Elfmeterschießen in der 1. Runde und 1974/75 war erst im Viertelfinale gegen den FC Barcelona Schluss.[16]

Einen ähnlichen Höhenflug wie Åtvidaberg erlebte der Verein Östers IF aus Växjö ein paar Jahre später. Zwischen 1978 und 1981 wurde Öster dreimal Meister. Im Europapokal der Landesmeister konnte Öster jedoch nicht mit Åtvidaberg mithalten: Öster nahm dreimal teil und kam bei keiner Teilnahme über die 1. Runde hinaus. Im UEFA-Cup lief es ein wenig besser, hier konnte der Verein in der Saison 1976/77 immerhin die 3. Runde erreichen.[17]

Der erfolgreichste Verein während dieser Periode war aber ohne Zweifel Malmö FF. Di blåe gewannen nicht nur fünfmal die Allsvenskan, sondern konnten 1979 sogar bis ins Finale des Europapokals der Landesmeister vorstoßen. Dem Erfolg lag ein neues Spielsystem zugrunde, das die Engländer Roy Hodgson und Bob Houghton nach Schweden exportiert hatten: ein defensiver Fußball, der zwar unattraktiv, aber dafür sehr effektiv gegen stärkere Mannschaften eingesetzt werden konnte. Im Finale trafen sie auf Nottingham Forest, das die Partie mit 1:0 für sich entscheiden konnte.[18]

1982–1992: UEFA-Cup-Sieger IFK Göteborg[Bearbeiten]

Anfang der 80er Jahre übernahm der junge Trainer Sven-Göran Eriksson den damals relativ erfolglosen IFK Göteborg. Eriksson kopierte im Großen und Ganzen das System von Houghton und Hodgson, das sie so erfolgreich mit Malmö eingesetzt hatten.[19] Das führte zunächst dazu, dass sich der IFK drei Meisterschaften in folge (1982–1984) sichern konnte, zudem gewann der Verein die Allsvenskan 1987. Darüber hinaus konnte Blå-vitt auch mit Erfolgen im Europapokal der Landesmeister aufwarten. Der Verein schaffte es 1984/85 bis ins Viertelfinale und scheiterte 1985/86 erst im Halbfinale gegen den FC Barcelona nach Elfmeterschießen.[20] Der allergrößte Erfolg des Vereins war aber zweifellos der zweimalige Gewinn des UEFA-Pokals: zum ersten Mal 1982, als Göteborg den Hamburger SV mit insgesamt 4:0 schlug, und zum zweiten Mal 1987 gegen Dundee United. Damit ist der IFK der einzige schwedische Verein, der einen internationalen Erfolg vorweisen kann.[21]

Seit 1982 versuchte sich die Allsvenskan auch an einem Play-off-System. Bis 1990 wurde der Meister nach einer einfachen Hin- und Rückrunde in Halbfinale und Finale ermittelt.[22] Es zeigte sich jedoch seit 1986, dass die Zuschauerzahlen rückläufig waren: Im Schnitt sahen nur noch gut 4.000 Zuschauer ein Spiel der Allsvenskan.[23] Möglicherweise empfanden die Zuschauer die Allsvenskan mit Vorrunde und anschließendem Play-off als zu lang. Welche Gründe auch immer dahintersteckten, änderte die Liga das System erneut in den Jahren 1991 und 1992, als die Allsvenskan auf 10 Vereine verkleinert wurde und die besten sechs Mannschaften nach einfacher Hin- und Rückrunde die sogenannte Meisterrunde ausspielten, in der der Meister in einfacher Hin- und Rückrunde ermittelt wurde. 1993 änderte man das Konzept erneut: Die Allsvenskan wurde auf 14 Mannschaften erweitert und die Mannschaft, die nach Hin- und Rückrunde die meisten Punkte hat, ist schwedischer Meister.[24]

1993–2001: Das Bosman-Urteil und die Folgen[Bearbeiten]

War der Erfolg von Göteborg in den 80ern bereits unübersehbar, so schlug dies in den 1990er Jahren in eine totale Dominanz um: Von 1993 bis 1996 gewann der IFK alle Meisterschaften. Diese nationalen Triumphe ermöglichten gleichzeitig auch stärkere professionelle Strukturen im Verein. Fehlinvestitionen und die Verpflichtung von Spielern mit zu hohen Gehältern leerten die Kasse des IFK Göteborg allerdings zunehmend. Hinzu kam, dass einige Spieler ihre Karrieren beendeten oder verletzungsbedingt ausfielen.[25] Somit blieb der Meistertitel 1996 der letzte für die nächsten elf Jahre.

In Europa verliefen die 1990er Jahre relativ erfolgreich für die schwedischen Mannschaften. Der IFK Göteborg nahm an der Champions League 1992/93 teil, schied aber als Gruppenzweiter aus. 1994/95 gewann die Mannschaft ihre Gruppe, verlor jedoch das Viertelfinale gegen Bayern München denkbar knapp (0:0, 2:2). Auch 96/97 sowie 97/98 nahm der IFK an der Champions League teil, musste sich jedoch in beiden Fällen mit dem letzten Platz begnügen. 1999/2000 schaffte es der AIK Stockholm noch einmal, an dem heißbegehrten Wettbewerb teilzunehmen, bevor Helsingborgs IF das bislang letzte Mal die Qualifikation gelang. Beide Vereine erreichten lediglich den letzten Platz in ihrer Gruppe.[26]

Wie war dieser schleichende Niedergang des schwedischen Fußballs zu erklären? Es scheint, als ob vor allem der Beitritt Schwedens zur Europäischen Union und das Bosman-Urteil im Jahr 1995 eine wichtige Rolle gespielt haben. Dadurch öffnete man den Spielermarkt für ausländische Großvereine, die nun mehr denn je Talente auch in den schwedischen Ligen suchten. Der erste Spieler, der ablösefrei aus der Allsvenskan ins Ausland wechselte, war Christer Fursth, der zum 1. FC Köln ging. Das Problem hierbei war, dass schwedische Vereine bis 1995 Geld bekamen, falls ein Verein ins Ausland wechselte. Diese Ablösesummen fielen nun weg. Am Ende wurden die Spieler mit höheren Gehältern entlohnt, während die Vereine zu den Verlierern zählten. Vor allem die sogenannten Ausbildungsvereine standen oft mit leeren Händen da, wenn der Spieler den Verein verließ. Befürworter des Bosmanurteils merken jedoch an, dass das alte System mit seinen Ablösesummen einer Art Leibeigenschaft gleichkam, und meinen deshalb, dass das neue System dem alten vorzuziehen ist. Gleichzeitig ist man sich relativ einig, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Allsvenskan im europäischen Vergleich gesunken ist (siehe oben).[27]

Seit 2001: Professionalisierung und Kommerzialisierung[Bearbeiten]

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Flutlichtspiel zwischen IFK Göteborg und GAIS im September 2008

Die 2000er Jahre wurden von Versuchen geprägt, zumindest mit vergleichbaren Ligen (z. B. Norwegen oder Österreich) mithalten zu können. Das bedeutete in erster Linie eine stärkere Kommerzialisierung der Allsvenskan. So stiegen die Zuschauereinnahmen zwischen 2000 und 2011 von 90 Millionen Kronen auf 250 Millionen. Im selben Zeitraum stiegen die Einnahmen von Sponsoren von 122 Millionen auf 360 Millionen Kronen. Die Medieneinnahmen betrugen 2013 135 Millionen für die gesamte Allsvenskan.[28] Um dieser Kommerzialisierung Rechnung zu tragen, gibt es seit 2001 auch ein Lizenzierungsverfahren (‚elitlicens‘), in dem jeder Klub unter anderem eine positive Kapitalbilanz am Jahresende vorweisen muss.[29]

Die Finanzkrise ab 2007 hatte die Vereine zwar vorübergehend getroffen, als fast alle Klubs im Jahr 2008 Verlust gemacht hatten.[30] Aber im Allgemeinen geht der Trend bei den Einnahmen klar nach oben. Die Steigerung der Einnahmen war auch möglich durch den Bau neuer Stadien. Damit verbunden waren auch bessere Vermarktungschancen, da die Vereine die Namen ihrer Stadien an bekannte Unternehmen verkaufen konnten.[31]

Die gleiche Tendenz ist bei den Spielergehältern zu beobachten. Ein Artikel im Sportbladet (der Sportteil der Boulevardzeitung Aftonbladet) berichtete im Mai 2008, dass die Spielergehälter von durchschnittlich 480.000 kr (ca 55.000 Euro) pro Jahr (2000) auf 720.000 kr (ca 80.000 Euro) pro Jahr (2008) angestiegen waren.[32] 2009 betrug der Durchschnittslohn knapp 744.000 kr (ca 82.000 Euro).[33] Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass es große Lohnunterschiede innerhalb der Allsvenskan gibt. Während Spitzenspieler bis zu 2 Millionen kr (ca 220.000 Euro) pro Jahr verdienen, müssen Spieler bei weniger reichen Klubs sich mit teilweise 100.000 kr (ca 11.000 Euro) pro Jahr begnügen.[34] Auch zwischen den Klubs gibt es große Unterschiede bei den Gehältern. 2011 hatte AIK Stockholm mit ca 690.000 kr (ca 75.000 Euro) pro Spieler den höchsten Durchschnittslohn, während sich Syrianska FC am unteren Ende der Tabelle mit ca 180.000 kr (ca 20.000 Euro) befand.[35]

Die gegenwärtige Entwicklung kann mit anderen Worten folgendermaßen beschrieben werden: Die Einnahmen haben sich stark erhöht bei gleichzeitigem Anstieg der Spielergehälter. Dementsprechend ist also ein großer Teil der Einnahmen direkt den Spielern zugute gekommen. An dieser Entwicklung wird jedoch kritisiert, dass es strategisch besser gewesen wäre, in die Jugendarbeit zu investieren.[36]

Im Europacup schieden schwedische Mannschaften oft früh aus. Die letzte Mannschaft, die sich bislang für die heiß begehrte Champions League qualifizieren konnte, war Malmö FF in der Saison 2014/15.[37] Dies ist seitdem keiner anderen Mannschaft mehr gelungen. So unterlag z. B. der Meister Malmö FF 2005 dem schweizerischen Thun.[38] Dasselbe Schicksal ereilte Djurgården 2006 gegen Ruzomberok (Slowakei), IFK Göteborg gegen den FC Basel 2008, Kalmar gegen Debrecen (Ungarn) 2009 sowie AIK Stockholm gegen Rosenborg Trondheim (Norwegen) 2010.[39] 2012 scheiterte Helsingborgs IF an Celtic Glasgow, 2013 verlor Elfsborgs IF gegen denselben Verein.[40]

Im UEFA-Cup bzw. der Europa League bot sich ein ähnliches Bild. 2005 scheiterte Djurgårdens IF an Cork City (Irland), Gefle IF verlor 2006 gegen Llanelli AFC (Wales), im selben Jahr verlor der IFK Göteborg gegen Derry City, 2008 verlor Elfsborgs IF gegen St. Patrick (beide aus Irland), auch 2011 scheiterte Elfsborg, diesmal an Ålesund aus Norwegen. Im Jahr darauf bot sich ein ähnliches Bild, als Elfsborg gegen Horsens aus Dänemark verlor. [41]

Man kan also feststellen, dass schwedische Mannschaften regelmäßig gegen Vereine ausscheiden, die in Ligen spielen, die – nach der Größe des jeweiligen Landes zu urteilen – eigentlich schlagbar sein müssten. Die Frage, die man sich immer wieder in den schwedischen Medien stellt, ist also, wie man das Niveau so weit anheben kann, dass die Vereine der Allsvenskan in den europäischen Wettbewerben zumindest weiter als bisher vordringen können. Eine Alternative könnte eine andere Verteilung der Fernseheinnahmen sein. Bislang werden diese relativ gleichmäßig verteilt. Dadurch entsteht eine relativ ausgeglichene Liga, aber eben auch eine Liga ohne entsprechende Mannschaften, die sich in Europa behaupten können. Eine Option wäre, dieses Modell so zu verändern, dass die Spitzenteams mehr Geld bekommen und sich damit bessere Spieler leisten beziehungsweise Leistungsträger halten können. Auf der anderen Seite droht in diesem Fall eine Fußballliga nach norwegischem Muster, wo Rosenborg Trondheim die Tippeligan 13 mal in Folge gewinnen konnte.[42] Denn wenn die Allsvenskan ein Markenzeichen hat, ist es unter anderem ihre Ausgeglichenheit: In den Jahren 2000 bis 2010 gewannen acht verschiedene Vereine die Liga.[43] Manche Experten wie Anders Lingblad (Svenska Dagbladet) sehen in der Allsvenskan die ausgeglichenste Liga überhaupt, in der Jeder Jeden schlagen kann.[44]

Gewalt im schwedischen Fußball[Bearbeiten]

In den letzten Jahrzehnten ist Gewalt auch im schwedischen Fußball ein heiß umstrittenes Thema. Große Aufmerksamkeit bekam der Fall von Tony Deogan im Sommer 2002, als dieser bei einer Schlägerei zwischen Fans von IFK Göteborg und AIK Stockholm ums Leben kam.[45] Einem Artikel des Svenska Dagbladets zufolge hat die Gewaltbereitschaft unter Fußballfans in den letzten Jahren zugenommen. Allein in Stockholm, berichtet die Zeitung, gibt es etwa 150 potenziell gewaltsame Fußballfans.[46] Ein Artikel im Dagens Nyheter beschreibt den durchschnittlichen schwedischen Fußballhooligan als Mann um die 25. Unter den Personen, die Zutrittsverbot zu den Stadien erhalten haben, ist jeder Dritte wegen Drogenkonsum, jeder Vierte wegen Misshandlungen und jeder Zweite allgemein wegen Verbrechen vorbestraft.[47] Im März 2014 wurde die Debatte über Gewalt im schwedischen Fußball neu entfacht als ein Fan von Djurgården Stockholm bei der Saisonpremiere in Helsingborg bei Fanausschreitungen schwer misshandelt wurde und kurze Zeit später seinen Verletzungen erlag.[48]

Schwedische Meister in der Allsvenskan[Bearbeiten]

Meister nach Spielzeit[Bearbeiten]

Meister nach Anzahl[Bearbeiten]

Schwedische Meister vor der Allsvenskan[Bearbeiten]

Bis 1925 wurde der Schwedische Meistertitel in einem Pokalsystem ermittelt. Diese Titel sind oben nicht einberechnet.

Rekordmeister der Allsvenskan[Bearbeiten]

  • 1925:00000 GAIS (1)
  • 1926:00000 GAIS/Örgryte IS (je 1)
  • 1927:00000 GAIS (2)
  • 1928–1929: GAIS/Örgryte IS (je 2)
  • 1930:00000 GAIS/Örgryte IS/Helsingborgs IF (je 2)
  • 1931–1932: GAIS (3)
  • 1933:00000 GAIS/Helsingborgs IF (je 3)
  • 1934–1947: Helsingborgs IF (4–5)
  • 1948–1951: Helsingborgs IF/IF Norrköping (je 5)
  • 1952–1974: IF Norrköping (6–11)
  • 1975–1976: IF Norrköping/Malmö FF (je 11)
  • 1977–1995: Malmö FF (12–14)
  • 1996–2004: Malmö FF/IFK Göteborg (je 14)
  • 2005–2006: Malmö FF (15)
  • 2007–2009: Malmö FF/IFK Göteborg (je 15)
  • 2010–2011: Malmö FF (16)


1 Zwischen 1925 und 1930 wurde der schwedische Meistertitel nicht ausgespielt.
2 Nach der Spielzeit 1957/58 wurde der Spielrhythmus dem Kalenderjahr angepasst.
3 1901 wurde der Titel an AIK vergeben, da der Einbruch der Dunkelheit ein Spiel unmöglich machte.
4 1912 war ein drittes Spiel nötig.
5 Göteborgs IF war ein Farmteam von Örgryte IS.
6 Die Meisterschaft 1924 wurde erst im Frühjahr 1925 entschieden, da im Herbst 1924 starke Regenfälle eine Entscheidung verhinderten.

Ewige Tabelle[Bearbeiten]

In der ewigen Tabelle liegt Rekordmeister Malmö FF knapp vor IFK Göteborg. Farblich hinterlegte Vereine spielen in der Saison 2014 in der Allsvenskan.

Pl. Verein Jahre Sp. S U N T+ T- Diff. Punkte Ø-Pkt. Titel
 1. Malmö FF 78 1859 912 472 475 3319 2223 +1096 3208 1,73 17
 2. IFK Göteborg 81 1911 915 448 548 3569 2555 +1014 3193 1,67 15
 3. AIK Solna 85 2007 844 528 635 3329 2748 +581 3060 1,52 5
 4. IFK Norrköping 73 1717 736 425 556 3043 2480 +563 2633 1,53 12
 5. IF Elfsborg 70 1666 677 405 584 2807 2576 +231 2436 1,46 6
 6. Helsingborgs IF 63 1503 680 324 499 2853 2327 +526 2364 1,57 7
 7. Djurgårdens IF 58 1403 568 347 488 2222 2010 +212 2051 1,46 7
 8. Örgryte IS 56 1306 487 321 498 2153 2048 +105 1782 1,36 3
 9. GAIS Göteborg 54 1253 464 294 495 1969 2029 −60 1686 1,35 4
10. Halmstads BK 51 1259 446 325 488 1794 1928 −134 1663 1,32 4
11. Örebro SK 45 1098 392 286 420 1505 1616 −111 1462 1,33
12. Hammarby IF 1 46 1112 380 257 475 1617 1841 −224 1394 1,25 1
13. Östers IF 33 794 295 231 268 1166 1014 +152 1116 1,41 4
14. Landskrona BoIS 34 800 261 194 345 1207 1501 −294 977 1,22
15. Kalmar FF 26 668 250 176 242 876 909 −33 926 1,39 1
16. Degerfors IF 29 658 234 156 268 1022 1102 −80 858 1,3
17. Åtvidabergs FF 18 452 163 102 187 649 665 −16 591 1,31 2
18. Sandvikens IF 21 471 165 81 225 775 948 −173 576 1,22
19. Trelleborgs FF 17 446 131 115 200 528 702 −174 508 1,14
20. IK Brage 18 408 126 109 173 493 655 −162 487 1,19
21. IK Sleipner 16 352 137 61 154 702 738 −36 472 1,34 1
22. BK Häcken 13 354 111 97 146 486 547 −61 430 1,21
23. Gefle IF 13 344 92 96 156 385 562 −177 372 1,08
24. IFK Malmö 13 297 90 63 144 428 619 −191 333 1,12
25. GIF Sundsvall 14 348 73 105 170 374 598 −224 324 0,93
26. IFK Eskilstuna 14 317 86 59 172 560 850 −290 317 1
27. Västra Frölunda IF 10 240 64 65 111 266 395 −129 257 1,07
28. Jönköpings Södra IF 10 220 67 48 105 329 483 −154 249 1,13
29. IS Halmia 11 244 61 48 135 351 539 −188 231 0,95
30. Gårda BK 8 176 53 52 71 233 324 −91 211 1,2
31. Mjällby AIF 7 190 51 49 90 205 286 −81 202 1,06
32. IFK Sundsvall 5 130 36 37 57 161 236 −75 145 1,12
33. IF Brommapojkarna 4 116 28 30 58 106 191 −85 114 0,98
34. Västerås SK 4 96 23 17 56 101 217 −116 86 0,9
35. Syrianska FC 3 90 20 16 54 88 153 −65 76 0,84
36. IK Sirius 3 74 15 19 40 64 134 −70 64 0,86
37. Råå IF 2 44 16  8 20 66 85 −19 56 1,27
38. Ljungskile SK 2 56 11 11 34 54 109 −55 44 0,79
39. Westermalms IF 2 44 10  7 27 69 120 −51 37 0,84
40. Umeå FC 1 26  8  6 12 35 45 −10 30 1,15
41. IFK Uddevalla 2 44  6 12 26 58 114 −56 30 0,68
42. Hallstahammars SK 2 44  6 12 26 56 114 −58 30 0,68
43. Stattena IF 2 44  8  4 32 58 155 −97 28 0,64
44. Motala AIF 1 33  6  7 20 35 68 −33 25 0,76
45. Redbergslids IK 1 22  5  5 12 35 60 −25 20 0,91
46. Ludvika FFI 1 22  6  2 14 30 56 −26 20 0,91
47. IK Oddevold 1 26  5  4 17 20 43 −23 19 0,73
48. IFK Luleå 1 22  4  6 12 20 44 −24 18 0,82
49. IF Saab 1 26  4  6 16 26 53 −27 18 0,69
50. Reymersholms IK 1 22  4  4 14 27 57 −30 16 0,73
51. Norrby IF 1 22  3  6 13 30 52 −22 15 0,68
52. BK Derby 1 26  3  6 17 18 53 −35 15 0,58
53. Assyriska Föreningen 1 26  4  2 20 17 52 −35 14 0,54
54. Brynäs IF 1 26  2  8 16 27 63 −36 14 0,54
55. Enköpings SK 1 26  3  5 18 22 59 −37 14 0,54
56. Högadals IS 1 22  3  3 16 24 56 −32 12 0,55
57. Västerås IK 1 22  2  5 15 21 66 −45 11 0,5
58. IFK Holmsund 1 22  3  1 18 24 79 −55 10 0,45
59. Sandvikens AIK 1 22  2  1 19 24 72 −48 7 0,32
60. IK City 1 22  1  4 17 32 83 −51 7 0,32
61. Billingsfors IK 1 22  0  3 19 28 84 −56 3 0,14
62. Falkenbergs FF 0 0  0  0  0 0 0  ±0 0 0
Stand: Saisonende 2013[49]

UEFA-Fünfjahreswertung[Bearbeiten]

Platzierung in der UEFA-Fünfjahreswertung (in Klammern die Vorjahresplatzierung). Die Kürzel CL und EL hinter den Länderkoeffizienten geben die Anzahl der Vertreter in der Saison 2014/15 der Champions League bzw. der Europa League an.

  • 21. −1 (20) PolenPolen Polen (Liga, Pokal) – Koeffizient: 20,750CL: 1, EL: 3
  • 22. −1 (21) KroatienKroatien Kroatien (Liga, Pokal) – Koeffizient: 19,583CL: 1, EL: 3
  • 23. +1 (24) SchwedenSchweden Schweden (Liga, Pokal) – Koeffizient: 15,625CL: 1, EL: 3
  • 24. −6 (18) SchottlandSchottland Schottland (Liga, Pokal) – Koeffizient: 15,191CL: 1, EL: 3
  • 25. +2 (27) SerbienSerbien Serbien (Liga, Pokal) – Koeffizient: 14,625CL: 1, EL: 3

Stand: Ende der Europapokalsaison 2012/13[50]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zugangsliste 2009/10
  2. http://fotbollshistoria.se/allsvenskan.html
  3. http://www.ne.se/rep/friidrotts-vm-amat%C3%B6rfr%C3%A5gan-i-historisk-belysning
  4. http://www.ne.se/rep/nationalsporten-kung-fotboll
  5. http://www.expressen.se/nyheter/dokument/os-i-london-1948---svensk-segerfest-i-skuggan-av-kriget/
  6. http://sverigesradio.se/sida/gruppsida.aspx?programid=2835&grupp=12344&artikel=1307025
  7. http://fogis.se/om-svff/ar-for-ar/klassiska-landslag/vm-1958/slutspelet-vm-1958/
  8. http://www.expressen.se/nyheter/dokument/os-i-london-1948---svensk-segerfest-i-skuggan-av-kriget/
  9. http://wwwc.aftonbladet.se/special/1900/50/sport.html
  10. http://fogis.se/om-svff/ar-for-ar/klassiska-landslag/os-1948/spelare-i-guldlaget/
  11. http://ifknorrkoping.se/om-ifk/historik
  12. http://www.mff.se/Ditt_MFF/Om_klubben/Historik/1940-1969
  13. http://fogis.se/om-svff/ar-for-ar/klassiska-landslag/vm-1950/spelare-i-bronslaget-1950/
  14. http://svenskfotboll.se/cuper-och-serier/uefa-champions-league/europacuperna/
  15. http://www.slideshare.net/Christiansandstrom/in-swedish-facit-och-ff
  16. http://svenskfotboll.se/cuper-och-serier/uefa-champions-league/europacuperna/
  17. http://svenskfotboll.se/cuper-och-serier/uefa-champions-league/europacuperna/
  18. http://www.aftonbladet.se/sportbladet/fotboll/sverige/article11849193.ab
  19. http://svenskfotboll.se/arkiv/svensk-fotboll/2012/03/80-talet-europas-basta-klubblag/
  20. http://svenskfotboll.se/cuper-och-serier/uefa-champions-league/europacuperna/
  21. http://svenskfotboll.se/arkiv/svensk-fotboll/2012/03/80-talet-europas-basta-klubblag/
  22. [1]
  23. Zuschauerzahlen und Torschützenkönige
  24. http://www.allsvenskan.se/om-allsvenskan/
  25. http://www.aftonbladet.se/sportbladet/fotboll/sverige/allsvenskan/article10216371.ab
  26. http://www.fotbollskanalen.se/allsvenskan/fakta-svenska-lag-i-champions-league/
  27. http://www.gp.se/sport/1.51376-bosmanfallen-doms-inte-langre-lika-hart
  28. http://www.offside.org/kristof-vogel/2013/sa-ska-allsvenskan-fordubbla-intakterna
  29. http://www.offside.org/kristof-vogel/2013/elitlicensen-sa-fungerar-den
  30. [2]
  31. http://www.fotbolldirekt.se/2013/11/01/svenska-nyarenakrisen-analys-det-har-ar-ett-maste/
  32. [3]
  33. http://www.idrottensaffarer.se/namn/2010/09/hur-hog-lon-fick-anders-svensson
  34. http://nyheter24.se/sport/fotboll/allsvenskan/733263-har-ar-hela-listan-sa-mycket-tjanar-de-allsvenska-spelarna
  35. http://www.fotbolltransfers.com/site/news/25500
  36. [4]
  37. http://www.fotbollskanalen.se/allsvenskan/fakta-svenska-lag-i-champions-league/
  38. http://www.svt.se/sport/fotboll/malmo-chanslosa-mot-taggat-thun
  39. http://www.dn.se/sport/fotboll/svenska-misslyckanden-i-champions-league-kvalen/
  40. http://www.dn.se/sport/fotboll/elfsborg-utslaget-i-cl-kvalet/
  41. http://www.fotbolldirekt.se/2013/06/16/svenska-europa-fiaskon-genom-aren/
  42. http://www.offside.org/kristof-vogel/2013/sa-blir-fler-vinnare-i-champions-league
  43. http://sverigesradio.se/sida/gruppsida.aspx?programid=2835&grupp=12344&artikel=4158235
  44. http://www.svd.se/sport/allsvenskan-ska-vara-helt-oforutsagbar_8401094.svd
  45. http://www.dn.se/nyheter/sverige/huliganism-till-dods/
  46. http://www.svd.se/nyheter/inrikes/antalet-fotbollshuliganer-okar-i-sverige_520081.svd
  47. http://www.dn.se/nyheter/sverige/var-tredje-huligan-domd-for-narkotikabrott/
  48. http://www.skanskan.se/article/20140330/SPORT/140339991/-/supporter-dodad-efter-brak-i-helsingborg
  49. Allsvenska maratontabellen 1924/25-2013. Abgerufen am 6. Mai 2014 (schwedisch).
  50. Bert Kassies: Aktuelle UEFA-Fünfjahreswertung 2013. Abgerufen am 16. Mai 2013 (englisch).