Fotolabor
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In einem Fotolabor können je nach Einrichtung und Ausstattung Filme entwickelt und Kontaktkopien und Vergrößerungen bzw. Massenkopien hergestellt werden. Das Entwickeln von Filmen und von Papieren, in Farbe und Schwarzweiß, kann manuell (Dose oder Schale) oder in Maschinen erfolgen. Das Fotolabor selbst oder ein Teil davon ist in der Regel eine Dunkelkammer, weil das lichtempfindliche Material im Dunkeln oder bei geeigneter Beleuchtung (s. u.) verarbeitet werden muss.
Des Weiteren können Reproduktionen, Duplikate, Internegative, Retusche und Bildmontagen und Mikroverfilmungen erstellt werden.
Durch einen chemischen Prozess wird bei der Entwicklung das latente Bild (belichtete lichtempfindliche Emulsion) in ein sichtbares Bild umgewandelt.
Der s/w -Prozess ist im Prinzip immer gleich:
- Belichtung des lichtempfindlichen Materials
- Entwickler
- Stoppbad bzw. Zwischenwässerung
- Fixierbad
- Schlusswässerung
- Trocknung
Wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis haben die Temperatur der Chemikalien und die Dauer der Behandlung.
Belichtet wird Film oder Fotopapier; die Belichtung kann mit der Kamera, mit dem Vergrößerer, mit einem Ausbelichter (digital) oder direkt (Fotogramm) erfolgen.
[Bearbeiten] Beleuchtung
In einem Fotolabor muss Dunkelheit herrschen, um lichtempfindliches Material wie Filme oder Fotopapier nicht zu belichten und unbrauchbar zu machen. Vor allem Fotopapier ist nicht für das gesamte Spektrum des sichtbaren Lichtes gleich empfindlich. Deshalb kann Licht mit Wellenlängen, für die das verwendete Papier unempfindlich ist, in einem Fotolabor für eine Laborbeleuchtung benutzt werden.
Jede Papiersorte erfordert seine eigene Lichtfarbe für die Laborbeleuchtung. Colorpapier ist meist für gelbgrünes Licht unempfindlich, Schwarzweiß-Papiere für rotes oder bernsteinfarbenes Licht.
Als Leuchtmittel werden
- Leuchtdioden,
- Natriumdampfleuchten oder
- schwache Glühbirnen (meist 15 W) mit farbigem Filter
eingesetzt.

