Foulatari

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Landgemeinde Foulatari
Landgemeinde Foulatari (Niger)
Landgemeinde Foulatari
Landgemeinde Foulatari
Koordinaten 13° 33′ N, 12° 3′ O13.5512.057777777778Koordinaten: 13° 33′ N, 12° 3′ O
Basisdaten
Staat Niger

Region

Diffa
Departement Maïné-Soroa
Einwohner 30.953 (2012)

Foulatari (auch: Foulatéri) ist eine Landgemeinde im Departement Maïné-Soroa in Niger.

Geographie[Bearbeiten]

Foulatari liegt in der Sahelzone. Die Nachbargemeinden sind N’Guelbély im Nordwesten, N’Gourti im Nordosten, Chétimari im Südosten und Maïné-Soroa im Südwesten. Das Gemeindegebiet ist in 40 Lager und drei Wasserstellen gegliedert.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Landgemeinde Foulatari entstand als Verwaltungseinheit im Jahr 2002 im Zuge einer landesweiten Verwaltungsreform, als das Gebiet des Kantons Maïné-Soroa auf die Gemeinden Foulatari, Maïné-Soroa und N’Guelbély aufgeteilt wurde.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bei der Volkszählung 2001 hatte Foulatari 3007 Einwohner.[2] Bei der Volkszählung 2012, nach einer Vergrößerung des Gemeindegebiets, betrug die Einwohnerzahl 30.953.[3] In der Gemeinde leben halbnomadische Fulbe.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Der Süden Foulataris gehört zur Zone des Regenfeldbaus, der Norden ist von der Weidewirtschaft dominiert. Dazwischen liegt ein Gebiet, in dem Agropastoralismus die vorherrschende Erwerbsform ist.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Répertoire National des Communes (RENACOM). Website des Institut National de la Statistique, abgerufen am 22. Januar 2011.
  2. Institut Nationale de la Statistique du Niger (Hrsg.): Annuaire statistique des cinquante ans d’indépendance du Niger. Niamey 2010 (Online-Version; PDF; 3,1 MB), S. 53.
  3. Présentation des résultats globaux définitifs du Quatrième (4ème) Recensement Général de la Population et de l’Habitat (RGP/H) de 2012. Institut National de la Statistique, 2014, abgerufen am 21. April 2014 (PDF-Datei, französisch).
  4. Marguerite Dupire: Les facteurs humains de l'économie pastorale. 2. Auflage, Centre nigérien de recherches en sciences humaines, Niamey 1972, S. 39.
  5. Comprendre l’économie des ménages ruraux au Niger. Save the Children UK, London 2009 (Online-Version; PDF; 2,6 MB), S. 8.