Fouta Toro

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Fouta Toro in grün

Der Fouta Toro (andere Schreibweise Fouta Tooro und Futa Toro; früher auch als Mussukeba Sane bekannt) ist das Land hauptsächlich auf der linken, der südlichen Seite des Unterlauf des Flusses Senegal. Das Gebiet erstreckt sich etwa von Bakel bis nach Dagana kurz vor Richard Toll.

Geschichte[Bearbeiten]

Im 18. und 19. Jahrhundert war der Fouta Toro das Kernland der Tukulor, einer Bevölkerungsgruppe, die zu den Fulbe-Völkern gehört. Das Reich Fouta Toro wurde 1776 gegründet, als der islamische Almaami Abd-el-Kadr Toorodi das animistische Reich Denanke besiegte, und grenzte dabei an die Reiche Waalo im Westen, das Reich Jolof im Südwesten und Bondu im Südosten. In den ebenen Gebiet gab es damals zahlreiche Tamarindenwälder und von der Bevölkerung wurde Hirse und Erdnüsse angebaut. Das Reich unterteilte sich in vier Distrikte: Dimar, Toro, das eigentliche Futa und Damga.

Fouta Toro wurde ab 1860 von Frankreich unterworfen. Das eigentliche Futa, welches eine republikanische Regierungsform unter einem wählbaren religiösen Führer (Almami, abgeleitet von Imam) besaß, konnte dabei seine Unabhängigkeit länger bewahren. Frankreich fasste die diese Gebiete mit Dagana, Podor, Saldé und Matam zum Distrikt Saint-Louis zusammen.

Mit der Unabhängigkeit der Staaten Senegal und Mauretanien wurde der Fluss Senegal zur Grenze zwischen beiden Ländern. Die Ortschaften am rechten Ufer des Senegal liegen heute in Mauretanien, die am linken Ufer in Senegal.

Weblinks[Bearbeiten]