François Chatriot

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François Chatriot
Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Rallye-Weltmeisterschaft (WRC)
Erste Rallye Rallye Monte Carlo 1981
Letzte Rallye Rallye Korsika 1993
Beifahrer FrankreichFrankreich Denis Giraudet
Team Toyota Castrol Team
Nissan Motorsports Europe
Subaru Rally Team Europe
Bastos Motul BMW
Renault Sport Elf
Société Diac
Fahrzeug Toyota Celica Turbo 4WD
Nissan Sunny GTI-R
Subaru Legacy RS
BMW M3
Renault 11 Turbo
Renault 5 Maxi Turbo
Volkswagen Golf GTi
Rallyes Siege Podien WP
22 0 4 20
Punkte 107
Stand: 28.09.2014


François Chatriot (* 1. Mai 1952 in Compiègne) ist ein ehemaliger französischer Rallyefahrer.

Karriere[Bearbeiten]

François Chatriot begann 1973 seine Karriere als Rallyepilot und nahm 1981 bei der Rallye Monte Carlo erstmals als Fahrer an einem Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft teil. 1982 erzielte er mit seinem Erfolg bei der Rallye Terre de Provence seinen ersten Laufsieg zur französischen Rallye-Meisterschaft. Zu diesem Zeitpunkt war Chatriot bereits Werksfahrer bei Renault und steuerte einen Renault 5 Turbo. 1986 erzielte er mit dem zweiten Platz bei der Rallye Korsika sein bisher bestes Ergebnis in der Rallye-Weltmeisterschaft und gewann im selben Jahr die letzte Tour de France für Automobile. Beim Kampf um die französische Rallye-Meisterschaft musste er sich nur knapp gegen Didier Auriol geschlagen geben.

Nachdem Renault nach der Saison 1987 sein Werksengagement im Rallyesport beendete, wechselte Chatriot 1988 zu Prodrive, wo er einen BMW M3 erhielt. Auf diesem Fahrzeug wurde er 1989 und 1990 französischer Rallye-Meister und stand mit dem zweiten beziehungsweise dritten Platz bei der Rallye Korsika erneut auf dem Podium. Im folgenden Jahr absolvierte er für Prodrive im Subaru Legacy vereinzelte Läufe zur Rallye-Weltmeisterschaft, ehe er ab 1992 als Nissan-Werksfahrer den Nissan Sunny GTi-R pilotierte. Das Fahrzeug war jedoch nicht konkurrenzfähig und so zog Nissan sich nach der Saison wieder aus der Rallye-Weltmeisterschaft zurück, womit auch Chatriot sein Cockpit verlor.

1993 erreichte Chatriot als Gaststarter bei der Rallye Korsika in einem Toyota Celica Turbo 4WD erneut den dritten Platz und erzielte damit seine insgesamt vierte Podiumsplatzierung in der Rallye-Weltmeisterschaft. Im folgenden Jahr war er bei vier Rallyes in der französischen Rallye-Meisterschaft siegreich und schloss die Saison auf dem dritten Meisterschaftsplatz ab. 1995 gewann er die Trophée Andros. Im Peugeot 306 Maxi nahm er 1996 neben der Rallye Monte Carlo noch an drei Läufen der französischen Rallye-Meisterschaft teil, darunter auch die Rallye Korsika. Diese flossen in diesem Jahr jedoch beide nicht in die Wertung der Weltmeisterschaft ein. Anschließend beendete Chatriot seine Karriere als Rallyefahrer.

Chatriot arbeitet heute als ein für sportliche Belange zuständiger Repräsentant von Citroën.

Weblinks[Bearbeiten]