François Girardon

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Hyacinthe Rigaud:
"François Girardon" (Privatsammlung)

François Girardon (* 17. März 1628 in Troyes, Dépt. Aube; † 1. September 1715 in Paris) war ein französischer Bildhauer.

Girardon arbeitete anfangs in Paris in dem Atelier des Bildhauers François Anguier und ging später nach Rom. Nach seiner Rückkehr ernannte man ihn 1650 zum ersten Inspektor der Bildhauerarbeiten. 1659 berief man ihn als Professor an die Académie royale de peinture et de sculpture und 1695 wurde er dort auch Kanzler. Im Alter von 87 Jahren starb François Girardon am 1. September 1715 in Paris.

Rezeption[Bearbeiten]

Girardon gehört zu den bedeutendsten Künstlern seiner Zeit, und wenn man ihm auch Reichtum an Erfindung absprechen und seine allzu theatralische Darstellungsweise tadeln muss. Er galt aber als trefflich in der Komposition sowie in ausdrucksvoller Darstellung der Köpfe. Die meisten seiner Werke lassen auch ein gründliches Studium der Antike erkennen und dadurch galt Girardon der zeitgenössischen Kunstkritik weit wichtiger als Gian Lorenzo Bernini. Tieferen geistigen Ausdruck sucht man aber auch bei Girardon vergebens.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Antoine H. Corrad de Breban: Notice sur la vie et les œuvres de Girardon. Edition Fèvre, Troyes 1850

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: François Girardon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Louvre
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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