François Laurent

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François Laurent, Gemälde von Lievin de Winne

François Laurent (* 8. Juli 1810 in Luxemburg; † 11. Februar 1887 in Gent) war ein luxemburgischer Rechtsgelehrter und Historiker.

Laurent studierte an den Universitäten Löwen und Lüttich die Rechte, war 1832–34 Advokat in seiner Vaterstadt und erhielt 1835 die Professur des Zivilrechts an der Universität Gent, wo er am 11. Februar 1887 starb.

Seine durch Gründlichkeit der Forschung, Weite des Blicks und geistvolle Ideen ausgezeichneten Hauptwerke sind:

  • Études sur l’histoire de l'humanité. Histoire du droit des gens (Brüssel 1860–70, 18 Bde.);
  • Principes de droit civil français (Brüssel 1869–79, 33 Bde., preisgekrönt);
  • Cours élémentaire de droit civil français (1878, 4 Bde.);
  • Le droit civil international (1880–82, 8 Bde.).

Außerdem schrieb er mehrere Gelegenheitsschriften zur Verteidigung der liberalen Grundsätze gegen die Klerikalen:

  • De la passion des catholiques pour la liberté (Gent 1850);
  • Van Espen, étude historique sur l'Église et l'État en Belgique (Brüssel 1860-63, 3 Tle.; Bd. 1 u. 2 in 2. Aufl. 1865);
  • Lettres d’un retardataire libéral à un progressiste catholique (Brüssel. 1863, 2. Aufl. 1864);
  • Lettres sur la question des cimetières (Brüssel 1864, 2 Tle.);
  • Lettres sur les Jésuites (Brüssel 1865).

Er hat sich durch Einführung des Sparkassenwesens in Belgien sehr verdient gemacht.

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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