Francis Haskell

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Francis Haskell (auch Francis James Herbert Haskell; * 7. April 1928; † 18. Januar 2000 in Oxford) war ein britischer Kunsthistoriker, der sich besonders der Sozialgeschichte der Kunst verschrieben hatte.

Haskell studierte unter anderem am King's College in Cambridge Geschichte. Dort war er Schüler des Kunsthistorikers Nikolaus Pevsner. Von 1962 bis 1967 war er Bibliothekar der Fine Arts Faculty. 1963 veröffentlichte er seine bahnbrechende Studie Patrons and Painters über das Mäzenatentum des Barockzeitalters. 1967 erhielt er einen Ruf an die Universität Oxford, wo er die Nachfolge von Edgar Wind antrat. In Oxford widmete er seine Forschungen vor allem der französischen Akademiekunst des 19. Jahrhunderts. Zu diesem Thema erschien 1976 seine ebenfalls bahnbrechende Studie Rediscoveries in Art. 1981 veröffentlichte er zusammen mit Nicholas Penny das Buch Taste and the Antique. Haskell lehrte und forschte weiterhin in Oxford, wo er 1995 emeritiert wurde. Haskell war mit der russischen Kunsthistorikerin Larissa Salmina verheiratet. Sein Kollege Nicholas Penny bezeichnete ihn als "one of the most original art historians of the 20th century", und Charles Hope nannte ihn "one of the most important of his time".

Werke[Bearbeiten]

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