Francotyp-Postalia

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Francotyp-Postalia Holding AG
Francotyp-Postalia-Logo
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE000FPH9000
Gründung 1983
Sitz Birkenwerder, Deutschland

Leitung

Mitarbeiter 1.113 (2010)[1]
Umsatz 147,32 Mio. (2010)[1]
Branche Industriemaschinen
Website www.francotyp.com

Die Francotyp-Postalia Holding AG (FP) mit Sitz in Birkenwerder ist ein international tätiger Hersteller von Frankiermaschinen für den Postausgangsmarkt.

Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Frankiermaschinen, Falzmaschinen, Kuvertiermaschinen und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Seit 2006 werden zudem reine Postdienstleistungen angeboten.

Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen mit einem Marktanteil von derzeit 45 Prozent Marktführer in Deutschland, weltweit ist FP drittgrößter Anbieter.

Im November 2006 folgte der Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse. Im Zuge dessen wurden zwei Unternehmen akquiriert und der neue Geschäftsbereich „Mailstream“ aufgebaut. Bei den Unternehmen handelt es sich um das bundesweit agierende Postkonsolidierungsunternehmen „freesort GmbH“ (Düsseldorf) sowie die auf Hybridpost und Ausgliederungslösungen spezialisierte „iab internet access GmbH“ (Berlin).

Am 7. August 2009 wurde bekannt, dass FP ein weitreichendes Standortsicherungspaket mit ihren Arbeitnehmervertretungen sowie der IG Metall abgeschlossen hat, in dem eine Arbeitsplatzgarantie der nächsten 24 Monaten sowie eine mögliche Kurzarbeit mit Gehaltsverzicht beinhaltet sind. Auf Grund der Kurzarbeit sollen in den kommenden zwei Jahren Kosteneinsparungen bis in Höhe von bis zu 9 Mio. Euro erzielt werden.[2]

[Bearbeiten] Geschichte

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  • 2011 Erwerb der Mentana-Claimsoft AG durch die Francotyp-Postalia Holding AG
  • 2010 FP-Gruppe gewinnt Web.de als Partner für den Online-Brief
  • 2008 Erweiterung des Produktportfolios um Falzmaschinen
  • 2007 Produkteinführung der High-Tech-Frankiermaschine centormail
  • 2006 Gründung der Francotyp-Postalia Holding AG. Akquise von „freesort GmbH“ und „iab internet access GmbH“, Börsengang der Francotyp-Postalia Holding AG am 30. November 2006.
  • 2005 Akquisition der FP-Gruppe durch Quadriga Capital und das Management.
  • 2004 Erste Zulassung einer Frankit-fähigen Frankiermaschine und damit Erfüllung höchster Sicherheitsstandards
  • 2002 Entwicklung und Einführung der neuen Frankiermaschinengeneration mymail, optimail und ultimail
  • 1997 Gründung von FP-Direkt (Telemarketing)
  • 1994 Francotyp-Postalia zentralisiert Fabrik, Technik und Administration in Deutschland in den neuen Hauptsitz in Birkenwerder bei Berlin.
  • 1990 Erste vollelektronische Frankiermaschine mit Thermotransferdruck
  • 1989 Übernahme der Bergmann-Gruppe und damit auch von Francotyp-Postalia durch die „Gebr. Röchling KG“, Mannheim.
  • 1983 Gründung der Dachgesellschaft „Francotyp-Postalia GmbH“
  • 1977 Übernahme der Francotyp GmbH, Berlin, und der Postalia GmbH, Offenbach, durch die zur Siemens-Gruppe gehörende Bergmann AG.
  • 1969 Die Anker-Werke, Bielefeld, erwerben von T&N die Anteile der Freistempler GmbH.
  • 1938 Gründung der Freistempler GmbH, Frankfurt, der späteren Postalia GmbH, durch die Firma Telefonbau und Normalzeit (T&N).
  • 1925 Die Postfreistempler GmbH, Bielefeld, wird umbenannt in Francotyp GmbH, Sitz Berlin.
  • 1923 Am 11. Juli 1923 erfolgt die Gründung der Vertriebsgesellschaft Postfreistempler GmbH, Bielefeld durch die Anker-Werke in Bielefeld, Bafra in Berlin und die Uhrenfabrik Furtwängler in Furtwangen

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Francotyp-Postalia Holding AG: Konzernabschluss 2010. Abgerufen am 23. Mai 2011 (PDF).
  2. N24/DGAP: Francotyp-Postalia schließt Standortsicherungspaket ab vom 7. August 2009.
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