Frank-Michael Pietzsch
Frank-Michael Pietzsch (* 24. August 1942 in Wittenberg) ist ein deutscher Politiker (CDU).
Pietzsch studierte Medizin und war in den 1970er Jahren an der Kreispoliklinik in Belzig tätig. 1981 promovierte er. Später wurde er Oberarzt am Zentralklinikum für Herz- und Lungenkrankheiten in Bad Berka.
Von 1990 bis 2004 war er Abgeordneter im Thüringer Landtag. Beim Regierungsantritt des Ministerpräsidenten Bernhard Vogel wurde er 1992 erstmals zum Thüringer Sozialminister vereidigt. Dieses Amt hatte er bis zur Bildung der Großen Koalition in Thüringen 1994 inne. Von nun an war er Präsident des Thüringer Landtags.
1999 wurde er erneut Minister für Soziales, Familie und Gesundheit. Mit dem Amtsantritt von Dieter Althaus räumte er 2003 den Ministerposten und wurde Vorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag. Dieses Amt übernahm nach der Landtagswahl 2004 Christine Lieberknecht. Seitdem übt Pietzsch diverse ehrenamtliche Tätigkeiten aus. Z.B ist er seit 2005 Vorsitzender der Volkssolidarität Thüringen.[1]
Pietzsch ist Vorsitzender der Kommission zur Überprüfung von Stasi-Verstrickungen im Sport.
Literatur [Bearbeiten]
- Helmut Müller-Enbergs: Pietzsch, Frank-Michael. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 2. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
Hans-Henning Axthelm | Frank-Michael Pietzsch | Irene Ellenberger | Frank-Michael Pietzsch | Klaus Zeh | Christine Lieberknecht | Heike Taubert
Gottfried Müller | Frank-Michael Pietzsch | Christine Lieberknecht | Dagmar Schipanski | Birgit Diezel
Jörg Schwäblein (1990–1995) | Christian Köckert (1995–1999) | Dieter Althaus (1999–2003) | Frank-Michael Pietzsch (2003–2004) | Christine Lieberknecht (2004–2008) | Mike Mohring (seit 2008)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pietzsch, Frank-Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdL |
| GEBURTSDATUM | 24. August 1942 |
| GEBURTSORT | Wittenberg |