Frank Brühne

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Frank Brühne (* 18. Mai 1941 in München) ist ein deutscher Kameramann.

Nach Ausbildung in einem Kopierwerk und in der Tricktechnik war er einige Jahre Kameraassistent von Wolf Wirth, so auch 1965 bei Die fromme Helene. Nach Kurzfilmen und Arbeiten für das Fernsehen gab er sein Spielfilmdebüt als Chefkameramann bei Hans W. Geissendörfers Der Sternsteinhof nach Ludwig Anzengruber.

Danach machte sich Brühne besonders in den 70er und 80er Jahren einen Namen als Schöpfer von nüchternen, manchmal trostlos wirkenden Aufnahmen zu Gegebenheiten des bundesdeutschen Alltags, darunter auch semidokumentarische Filme wie 1986 Stammheim. Mehrmals kooperierte Brühne mit Regisseur Reinhard Hauff. Für seine Kameraführung zu Messer im Kopf erhielt er 1979 das Filmband in Gold.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1970: Tische
  • 1971: Nocturno
  • 1972: Unter anderem Ehebruch
  • 1973: Ein für allemal
  • 1974: Zündschnüre
  • 1974: Das Blaue Palais
  • 1976: Der Sternsteinhof
  • 1976: Lobster (Serie)
  • 1977: Der Hauptdarsteller
  • 1978: Schwüle Tage
  • 1978: Messer im Kopf
  • 1979: Kreutzer
  • 1979: Das Ende des Regenbogens
  • 1980: Gibbi - Westgermany
  • 1980: Ein Mann fürs Leben
  • 1980: Endstation Freiheit
  • 1981: Der richtige Mann
  • 1981: Niemandsland
  • 1982: Comeback
  • 1982: Grenzenlos
  • 1982: Der Mann auf der Mauer
  • 1984: Wer war Edgar Allan?
  • 1984: Das leise Gift
  • 1984: 10 Tage in Calcutta
  • 1984: Eine Art von Zorn
  • 1985: Coconuts

Weblinks[Bearbeiten]