Frank Frost Abbott

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Frank Frost Abbott (* 27. März 1860 in Redding (Connecticut); † 23. Juli 1924 in Montreux) war ein US-amerikanischer Klassischer Philologe.

Leben[Bearbeiten]

Frank Frost Abbott, der Sohn eines Richters, studierte an der Yale University (Bachelor 1882) und lehrte dort anschließend als Tutor Lateinische Literatur und Sprache. Von 1888 bis 1889 vertiefte er seine Studien an den Universitäten zu Berlin, Bonn und Rom. Nach seiner Rückkehr wurde er 1891 in Yale mit einer Dissertation über umgangssprachliches Latein bei Cicero promoviert.

Noch im selben Jahr wechselte er an die neu gegründete University of Chicago als Assistant Professor of Latin (später Full Professor). Von 1901 bis 1902 lehrte er an der American School of Classical Studies in Rome. 1908 wechselte er als Kennedy Professor of Latin an die Princeton University, wo er bis zu seinem Tod lehrte. Von 1917 bis 1918 war er Präsident der American Philological Association.

Abbotts Forschungsschwerpunkt war die lateinische Literatur und Sprache. Er verfasste zahlreiche Aufsätze und Monografien, darunter auch vielfach verwendete Handbücher zur römischen Antike. Zu seinen bekanntesten Schriften gehören Society and Politics in Ancient Rome (New York 1909), The Common People of Ancient Rome (New York 1911) und Roman Politics (Boston 1923).

Literatur[Bearbeiten]

  • Ward W. Briggs: Abbott, Frank Frost. In: Derselbe (Hrsg.): Biographical Dictionary of North American Classicists. Greenwood Press, Westport CT u. a. 1994, ISBN 0-313-24560-6, S. 3–4.