Frank Wells

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Frank Wells (* 4. März 1932; † 3. April 1994) war Präsident und Chief Operating Officer der Walt Disney Company von 1984 bis zu seinem Tod.

Vorher hatte Wells für Warner Brothers gearbeitet: seit 1969 als Vizepräsident, seit 1973 als Präsident und seit 1977 als Vice Chairman, bis er das Unternehmen 1982 verließ. Disneys Aktionäre Roy Disney und Stanley Gold heuerten im Zuge ihres Versuchs, Präsident Ron Miller zu verdrängen, Wells an, um ihn hinter Michael Eisner zum zweiten Mann bei Disney zu machen.

Er kam seinem Ziel, die Seven Summits, die jeweils höchsten Berge aller sieben Kontinente, zu besteigen nah, aber er erreichte es nicht. Nur der Mount Everest entzog sich ihm, da schlechtes Wetter ihn und seine Begleiter zwang, einen Tag vor Erreichen des Gipfels aufzugeben. Die Matterhorn-Bob-Attraktion im Disneyland in Anaheim ehrt Wells in Anlehnung an seine Liebe zum Bergsteigen durch in der Landschaft verteilte Skihäuschen mit der Aufschrift „Wells Expedition“.

Wells starb bei einem Hubschrauberabsturz, als er von einem Skiausflug aus den Ruby Mountains in Nevada zurückkehrte. Der Film Der König der Löwen, der im Sommer nach Wells’ Tod veröffentlicht wurde, ist ihm gewidmet.