Franken (Region)

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Der Fränkische Rechen – das Wappen Frankens
Landkreise, die vorwiegend (blau) und teilweise (grün) zur Region Franken zählen
Das heutige Franken
Festung Marienberg in Würzburg
Die Ehrenbürg zwischen Forchheim und Ebermannstadt aus der Vogelperspektive

Franken (auch Frankenland genannt) ist eine Region in Deutschland. Die Region zeichnet sich durch kulturelle und sprachliche Eigenheiten aus und kann in etwa mit dem Gebiet gleichgesetzt werden, in dem die ostfränkische Dialektgruppe (umgangssprachlich fränkisch[1]) vorherrscht. Zu Franken gehören demnach im Wesentlichen die Bezirke Oberfranken, Unterfranken und Mittelfranken in Bayern sowie der nordöstliche Bereich der Region Heilbronn-Franken in Baden-Württemberg sowie das ebenfalls ostfränkischsprachige Gebiet Südthüringen und kleinere Teile Hessens, eine offiziell festgelegte, räumliche Eingrenzung Frankens gibt es jedoch nicht.

Der Begriff Franken bezeichnet ebenso die Volksgruppe, die im Wesentlichen in dieser Region zu finden ist. Diese ist vom germanischen Volksstamm der Franken zu unterscheiden und bildete historisch dessen östlichstes Siedlungsgebiet. Die Ursprünge Frankens liegen in der Ansiedlung der Franken seit dem 6. Jahrhundert im vorher wohl vorwiegend elbgermanisch besiedelten Maingebiet. Spätestens seit dem 9. Jahrhundert als Francia Orientalis (Ostfranken) bekannt,[2] bildete die Region im Hochmittelalter im Wesentlichen den Ostteil des fränkischen Stammesherzogtums[3] und seit 1500 den Fränkischen Reichskreis.[4] Im Zuge der Neugliederung der süddeutschen Staaten durch Napoleon nach dem Ende des Heiligen Römischen Reiches wurde der größte Teil Frankens Bayern zugesprochen.[5]

Etymologie[Bearbeiten]

Franken ist aus der Pluralform von Franke, einem Angehörigen des germanischen Stamms der Franken, hervorgegangen.[6] Die wissenschaftliche Namenskunde folgt weitgehend dem Nachschlagewerk des frühmittelalterlichen Gelehrten Isidor von Sevilla (um 560–636) und führt den Frankennamen auf eine indogermanische Wurzel (s)p(h)ereg (zu deutsch gierig, heftig) zurück. Diese Silbe kommt vor im mittelniederländischen vrac (gierig) und altnorwegischen frakkr (schnell, mutig) und bedeutet so viel wie frech, tapfer, mutig. Die Franken waren demnach die „Frechen, Mutigen, Kühnen“.[7] Seit dem 9. Jahrhundert bezog sich der geographische Name nicht mehr auf das gesamte Frankenreich, sondern immer mehr auf das Gebiet entlang des Mains, an dem der Name schließlich haften blieb.[8]

Die Bedeutung frank im Sinne von frei ist dagegen keine ursprüngliche Bezeichnung für die Franken, sondern entstand zur Zeit der Merowinger im romanisierten Herrschaftsgebiet der Franken. Erst im 15. Jahrhundert wurde die deutsche Bedeutung „frei“ aus dem Französischen entlehnt.[9][10]

Geographie[Bearbeiten]

Räumliche Eingrenzung[Bearbeiten]

Franken grenzt sich, geschichtlich bedingt, mit kulturellen und vor allem sprachlichen Eigenheiten von seiner Umgebung ab, ist aber kein politisches Gebilde mit fest eingegrenztem oder definiertem Gebiet. Daher ist die Zugehörigkeit bestimmter Gebiete zu Franken strittig. Als Anhaltspunkt zur genaueren Eingrenzung Frankens können unter anderem die ehemaligen Territorien des Herzogtums Franken und des Fränkischen Reichskreises,[11] das Verbreitungsgebiet der Ostfränkischen Dialektgruppe, die gemeinsame Kultur und Geschichte der Region und die Verwendung des Fränkischen Rechens in Wappen, Fahnen und Siegeln dienen. Jedoch ist erst seit dem 19. Jahrhundert ein Bewusstsein in der Bevölkerung nachweisbar, sich fränkisch zu sehen,[12] weshalb die näheren Umstände der Herausbildung einer fränkischen Identität umstritten sind.[12] Franken besitzt viele kulturelle Eigenheiten, die aus anderen Regionen entnommen und weiterentwickelt worden sind.[12]

Folgende Gebiete werden zu Franken gezählt: Die bayerischen Regierungsbezirke Unterfranken, Oberfranken und Mittelfranken, die Gemeinde Pyrbaum im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz, der nordwestliche Teil des oberbayerischen Landkreises Eichstätt (also der Alt-Landkreis Eichstätt, der bis zur Gebietsreform administrativ zu Mittelfranken gehörte),[12] die ostfränkischen Landkreise Südthüringens, Teile des Landkreises Fulda und des Odenwaldkreises in Hessen und die baden-württembergischen Regionen[13] Tauberfranken, Hohenlohe-Franken und die Region um das badische Buchen.

In Einzelfällen kann die Zugehörigkeit einiger Gebiete umstritten sein, darunter fällt der Alt-Landkreis Eichstätt[12] und die hessischsprachige[14] Region um Aschaffenburg, die nie dem Fränkischen Reichskreis angehörte. Die Zugehörigkeit der Stadt Heilbronn, deren Bewohner sich selbst nicht als Franken bezeichnen,[15] ist ebenfalls umstritten. Darüber hinaus ist das Bewusstsein einer Zugehörigkeit zu Franken in den fränkischsprachigen Gebieten der Oberpfalz, Südthüringens[16] und Hessens bisweilen weniger stark ausgeprägt.

Politische Gliederung[Bearbeiten]

Die bayerischen Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken
Die Region Heilbronn-Franken in Baden-Württemberg

Die Region Franken ist aufgeteilt in die Bundesländer Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg. Der nach Bevölkerung und Fläche größte Teil Frankens gehört zum Freistaat Bayern und ist in die drei Regierungsbezirke und Bezirke Mittelfranken (Hauptstadt Ansbach), Oberfranken (Hauptstadt Bayreuth) und Unterfranken (Hauptstadt Würzburg) gegliedert. Am Treffpunkt dieser drei Regierungsbezirke befindet sich der Dreifrankenstein.[17] Kleinere Teile Frankens gehören auch den Regierungsbezirken Oberpfalz und Oberbayern an.

Die fränkischen Gebiete Baden-Württembergs sind Tauberfranken und Hohenlohe, die der Region Heilbronn-Franken mit Sitz in Heilbronn angehören und dem Regierungsbezirk Stuttgart eingeordnet wird, sowie die Gegend um das badische Buchen in der Region Rhein-Neckar. Die fränkischen Teile Thüringens liegen in der Planungsregion Südwestthüringen. Fränkische Regionen im Land Hessen sind kleinere Teile des Landkreises Fulda (Regierungsbezirk Kassel) und des Odenwaldkreises (Regierungsbezirk Darmstadt), die im Grenzgebiet zu Bayern bzw. zu Thüringen liegen.

Gewässer[Bearbeiten]

Großer Brombachsee, Blick über Ramsberg nach Osten Richtung Staudamm

Die beiden wichtigsten Flüsse der Region sind der Main und die Regnitz als dessen Hauptzufluss. Nebenflüsse der beiden in Franken sind Tauber, Pegnitz, Rednitz und Fränkische Saale. Weitere wichtige Flüsse der Region sind im Gebiet von Hohenlohe-Franken Jagst und Kocher, die nördlich vom baden-württembergischen Heilbronn in die Neckar münden, die Altmühl und die Wörnitz in Mittelfranken als Nebenflüsse der Donau sowie der Ober- und Mittellauf der Werra, des rechten Quellflusses der Weser. Im Nordosten Oberfrankens entspringen zwei linke Nebenflüsse der Elbe, Sächsische Saale und Eger.

Der Main-Donau-Kanal verbindet Main und Donau quer durch Franken von Bamberg über Nürnberg nach Kelheim. Er ergänzt damit Rhein, Main und Donau zu einer durchgängig schiffbaren Verbindung zwischen der Nordsee und dem Schwarzen Meer. In Franken gibt es nur wenige, meist sehr kleine natürliche Seen. Das liegt damit zusammen, dass die allermeisten natürlichen Seen in Deutschland glazialen oder vulkanischen Ursprungs sind, wovon Franken in der jüngeren Erdgeschichte verschont blieb. Zu den größten Stillgewässern gehören daher Stauseen, die meist als Wasserspeicher für die relativ trockenen Landschaften Frankens dienen. Zu diesen Stauseen gehören die seit den 1970er Jahren entstandenen Gewässer des Fränkischen Seenlands, die auch als Tourismusattraktion dienen. Das Zentrum dieser Seen ist der Große Brombachsee, der mit einer Fläche von 8,7 km² das flächenmäßig größte Gewässer Frankens ist.

Gebirge und Ebenen[Bearbeiten]

Mehrere Mittelgebirge prägen die fränkische Landschaft. Im Südosten wird sie von der Fränkischen Alb gegen die anderen Teile Bayerns abgeschirmt. Im Osten bildet das Fichtelgebirge die Grenze, im Norden sind Frankenwald, Thüringerwald, Rhön und Spessart eine Art natürliche Barriere. Im Westen liegen Frankenhöhe und Hohenloher Ebene. Im fränkischen Teil Südhessens liegt der Odenwald. Teile des südlichen Thüringer Waldes grenzen ans Frankenland. Die wichtigsten Mittelgebirge im Inneren der Region sind der Steigerwald sowie die Fränkische Alb mit ihren Teil-Höhenzügen Hahnenkamm und der Fränkischen Schweiz. Der höchste Berg Frankens ist der 1051 m ü. NHN hohe[18] Schneeberg im Fichtelgebirge. Weitere bedeutende Berge sind die 927,9 m ü. NHN hohe[18] Dammersfeldkuppe und der 689,4 m hohe[18] Hesselberg. Zu den Zeugenbergen der Region zählen neben dem Hesselberg auch die Gleichberge. Die niedrigste Stelle Frankens ist mit 100 Metern der Wasserspiegel des Mains in Kahl am Main.

Neben den Gebirgen gibt es auch mehrere sehr flache Gebiete, darunter das Mittelfränkische Becken und die Hohenloher Ebene. Im Süden Frankens liegen kleinere Teile des flachen Nördlinger Rieses, eines der am besten erhaltenen Impaktkrater der Erde.

Wälder, Schutzgebiete, Tier- und Pflanzenwelt[Bearbeiten]

Steinerne Rinne bei Rohrbach im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Frankens Flora ist von Laub- und Nadelwäldern geprägt. Naturnahe Wälder gibt es in Franken vor allem in den Mittelgebirgen Spessart, Frankenwald, Odenwald und Steigerwald. Der Nürnberger Reichswald ist ein weiteres großes Waldgebiet im Ballungsraum der Region Nürnberg. Andere große Waldgebiete in Franken sind der Mönchswald, der Reichsforst im Fichtelgebirge und der Selber Forst. In den Flusstälern entlang von Main und Tauber wurde die Landschaft für den Weinanbau umgestaltet. Im Spessart gibt es ausgeprägte Eichenwälder. Weit verbreitet sind Magerrasen, ein extensiv genutztes Grünland an besonders nährstoffarmen, „mageren“ Standorten. Besonders die Südliche Frankenalb mit dem Altmühltal ist gekennzeichnet von solchen Magerrasen. Viele dieser Gebiete sind als Schutzgebiet ausgewiesen.

Franken weist gebietsweise für Süddeutschland einzigartige Sandlebensräume auf, die als so genannte Sandachse Franken geschützt sind.[19] Bei der Errichtung des Altmühlsees wurde eine unter Naturschutz stehende Vogelinsel angelegt, die einer Vielzahl von Vogelarten zur Heimat wurde. Ein wichtiges Schutzgebiet ist auch das Schwarze Moor in der Rhön, das zu den bedeutendsten Moorgebieten Mitteleuropas zählt.[20] Ein bekanntes Schutzgebiet ist das Luisenburg-Felsenlabyrinth bei Wunsiedel, ein Felsenmeer aus Granitblöcken mit Ausmaßen von mehreren Metern. Die Einrichtung eines ersten fränkischen Nationalparks im Steigerwald wurde kontrovers diskutiert, aber im Juli 2011 von der Bayerischen Staatsregierung abgelehnt.[21] Als Begründung diente die ablehnende Haltung der örtlichen Bevölkerung. Naturschützer fordern nun, Teile des Steigerwaldes als Weltnaturerbe zu schützen.[21] Es gibt in Franken mehrere Naturparks, darunter der Naturpark Altmühltal, seit 1969 eines der größten Deutschlands.[22] Weitere Naturparks sind der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald in Baden-Württemberg und die Naturparks Bayerische Rhön, Fichtelgebirge, Frankenhöhe, Frankenwald, Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst, Haßberge, Spessart und Steigerwald in Bayern sowie der Naturpark Bergstraße-Odenwald in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Naturparks machen fast die Hälfte der Fläche Frankens aus.[23] 1991 erkannte die UNESCO die Rhön als Biosphärenreservat an.[24] Zu den schönsten Geotopen Bayerns gehören in Franken unter anderem die Fossa Carolina, der Zwölf-Apostel-Felsen, die Ehrenbürg, die Höhlenruine Riesenburg sowie der Frickenhäuser See.[25] Die Europäischen Vogelschutzgebieten in Franken liegen meist in den Mittelgebirgen wie dem Steigerwald[26], in großen Waldgebieten wie dem Nürnberger Reichswald[26] oder entlang von Gewässern wie der Altmühl.[26] Es sind auch zahlreiche Fauna-Flora-Habitate und Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. In Franken gibt es besonders viele Kalktuffrinnen, quellnahe Hochbetten eines Baches in Karstlandschaften, die Steinerne Rinnen genannt werden. Beispiele sind die unter Schutz stehenden Käsrinne bei Heidenheim und Steinerne Rinne bei Wolfsbronn.

Franken besitzt wie große Teile Deutschlands nur noch relativ wenige Großtierarten. Im Wald leben unter anderem verschiedene Marderarten, Dam- und Rothirsche, Rehe sowie Wildschweine und Füchse. In naturnahen Gebieten wie dem Fichtelgebirge leben Luchse und Auerhähne,[27] aber auch Biber und Otter verbreiten sich wieder. Vereinzelt gibt es Sichtungen von seit längerem in Mitteleuropa ausgerotteten Tieren in Franken, beispielsweise vom Wolf.[28]

Geologie[Bearbeiten]

Aufgeschlossenes kupfererzführendes Spessartkristallin in Sommerkahl bei Aschaffenburg.
Feinsand-, Silt- und Tonsteine des Buntsandsteins (Untere Trias) in der Seltenbachschlucht im Spessart
Turmartiger Felsen aus Oberjura-Riffkalkstein in Tüchersfeld, nördliche Frankenalb (Fränkische Schweiz)

Allgemeines[Bearbeiten]

Nur im äußersten Nordosten Frankens und im Spessart beißt variszisches Grundgebirge aus, das im Zuge des Norddrucks der Alpen aus dem Untergrund herausgehoben wurde. Es handelt sich um Gesteine präpermischen Alters, die während verschiedener Phasen der Variszischen Gebirgsbildung im Jungpaläozoikum vor etwa 380 bis 300 Millionen Jahren gefaltet und teilweise unter hohen Drücken und Temperaturen umgewandelt oder aus aufsteigenden Magma in der Erdkruste kristallisiert sind.[29] Nicht oder nur schwach metamorph, da nur in geringer Krustentiefe deformiert, sind die unterkarbonischen Tonschiefer und Grauwacken des Frankenwaldes. Das Fichtelgebirge, die Münchberger Hochfläche und der Spessart weisen hingegen stärker metamorphe Gesteine (Phyllit, Glimmerschiefer, Amphibolit, Gneis) auf. Das Fichtelgebirge ist zudem gekennzeichnet durch große Granitkörper, sogenannte postkinematische Intrusionen, die in der Spätphase der variszischen Gebirgsbildung in den metamorphen Gesteinen platzgenommen haben. Meist handelt es sich dabei um S-Typ-Granite, deren Schmelzen tief in die Kruste versenkten, aufgeheizten Sedimentgesteinen entstammten.[30] Während Fichtelgebirge und Frankenwald der Saxothuringischen Zone des mitteleuropäischen Varistikums zugerechnet werden, gehört der Spessart zur Mitteldeutschen Kristallinzone.[29] Die Münchberger Masse wird wahlweise dem Saxothuringikum oder der Moldanubischen Zone zugerechnet.[31]

Ein weitaus größerer Teil des oberflächennahen Untergrundes Frankens wird von mesozoischen, unmetamorphen, ungefalteten Gesteinen des Süddeutschen Schichtstufenland eingenommen.[32] Die regionalgeologische Entsprechung des Süddeutschen Schichtstufenlandes ist die Süddeutsche Großscholle. An der sogenannten Fränkischen Linie, einer bedeutenden Verwerfung, ist das saxothuringisch-moldanubische Grundgebirge um stellenweise bis zu 2000 m gegenüber der Süddeutschen Großscholle herausgehoben worden.[33] In den westlichen zwei Dritteln Frankens dominiert die Trias mit den Sand-, Silt- und Tonsteinen (sogenannte Siliziklastika) des Buntsandsteins, den Kalksteinen und Mergeln des Muschelkalks und den gemischten aber überwiegend siliziklastischen Sedimentgesteinen des Keupers. In der Rhön sind die Triasgesteine überdeckt und durchsetzt von Vulkangestein (Basalt, Basanit, Phonolith, Trachyt) des Tertiärs. Im östlichen Drittel Frankens dominiert der Jura der Fränkischen Alb, mit den dunklen Tonsteinen des Schwarzjura, den Tonsteinen und eisenschüssigen Sandsteinen des Braunjura und, landschaftlich besonders prägend, den verwitterungsresistenten Kalk- und Dolomitsteinen des Weißjura, die den eigentlichen Höhenzug der Alb formen.[32] In der Alb sind zudem meist siliziklastisch ausgebildete Sedimentgesteine der Oberkreide erhalten geblieben.

Die mesozoischen Sedimente sind in großräumigen Senkungsgebieten abgelagert worden. Während in der Trias der fränkische Teil dieser Senkungsgebiete meist festländisch war, war er im Jura von einem Randmeer des westlichen Tethys-Ozeans bedeckt. Zur Ablagerungszeit der Kalksteine und Dolomite des Weißen Juras war dieses Meer in Schwammriffe und dazwischenliegende Lagunen gegliedert. Die Riffkörper und die feinkörnigen Lagunenkalke und -kalkmergel sind das Material, aus denen heute der Großteil der Fränkischen Alb aufgebaut ist.[34] Durch einen Abfall des Meeresspiegels gegen Ende des Oberen Jura wurden größere Flächen zu Beginn der folgenden Kreidezeit zunächst wieder Festland. Im Verlauf der Oberkreide stieß das Meer erneut bis in den Bereich der Fränkischen Alb vor. Zum Ende der Oberkreide zog sich das Meer dann endgültig aus der Region zurück.[34] Zudem erfuhren weite Teile Süd- und Mitteldeutschlands im Zuge der Alpenentstehung im Tertiär eine generelle, im Bereich der Grundgebirgsaufbrüche sogar eine beträchtliche Hebung. Seither ist Franken überwiegend von Erosion und Verwitterung (speziell in der Alb in Form von Karst) geprägt, was schließlich zur Ausformung der heutigen Landschaften führte.

Fossilien[Bearbeiten]

Schädel und vordere Halswirbelsäule von Plateosaurus engelhardti, wahrscheinlich die Kopie eines Skeletts aus Ellingen.
Das sogenannte Londoner Exemplar von Archaeopteryx (hier eine Kopie) stammt aus dem Steinbruch Langenaltheim, westlich von Solnhofen.

Die ältesten Makrofossilien Frankens, zugleich auch die ältesten Makrofossilien Bayerns, sind Archaeocyathen, schwammähnliche, kelchförmige Meeresorganismen, die im Jahre 2013 in einem Kalksteinblock spätunterkambrischen Alters, etwa 520 Millionen Jahre alt, nachgewiesen wurden. Der Block stammt aus der Nähe von Schwarzenbach am Wald aus dem sogenannten Heinersreuther Blockkonglomerat, einem unterkarbonischen Wildflysch. Es handelt sich bei den nachgewiesenen Archaeocyathen jedoch nicht um dreidimensional erhaltene Fossilien, sondern um zweidimensionale Schnitte in Dünnschliffen. Diese Dünnschliffe wurden bereits in den 1970er Jahren angefertigt und untersucht, jedoch sind die Archaocyathen darin seinerzeit offenbar übersehen worden.[35]

Bekanntere und mehrbeachtete Fossilienfunde in Franken entstammen den ungefalteten Sedimentgesteinen aus Trias und Jura. Der Buntsandstein zeichnet sich allerdings nur durch eine relativ geringe Körperfossilführung aus. Wesentlich häufiger enthält er Spurenfossilien, insbesondere die Landwirbeltierfährte Chirotherium. Typlokalität dieser Fährte ist Hildburghausen im thüringischen Teil Frankens, wo sie im sogenannten Thüringer Chirotheriensandstein (oberster Mittlerer Buntsandstein) auftritt.[36] Chirotherium ist aber auch im bayerischen und württembergischen Teil Frankens vertreten. Fundstellen sind unter anderem Aura nahe Bad Kissingen, Karbach, Gambach und Külsheim.[37] Dort sind die Vorkommen etwas jünger (Oberer Buntsandstein), und das entsprechende stratigraphische Intervall wird Fränkische Chirotherienschichten genannt.[37] Zu den wenigen Körperfossilfunden von Wirbeltieren zählen die Procolophonoiden Anomoiodon liliensterni aus Reurieth im thüringischen Teil Frankens[38] und Koiloskiosaurus coburgiensis aus Mittelberg bei Coburg,[39] beide aus dem Thüringer Chirotheriensandstein, sowie der TemnospondyleMastodonsaurus ingens“ (möglicherweise identisch mit dem Mastodonsauriden Heptasaurus cappelensis) aus dem Oberen Buntsandstein von Gambach.[40][41]

Im mittleren Keuper (Feuerletten) Frankens kommt eine der bekanntesten und häufigsten Dinosaurierarten Mitteleuropas vor: Plateosaurus engelhardti, ein früher Vertreter der Sauropodomorpha. Seine Typlokalität befindet sich bei Heroldsberg nordöstlich von Nürnberg. Als dort 1834 erstmals Überreste von Plateosaurus entdeckt wurden, war dies der erste Fund eines Dinosauriers auf deutschem Boden, noch bevor der Name „Dinosauria“ geprägt wurde. Eine weitere bedeutende Fundstelle von Plateosaurus in Franken ist Ellingen.[42]

Bereits im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts begann ein gewisser Georg Graf zu Münster im Oberen Muschelkalk von Bayreuth mit systematischen Fossilaufsammlungen und -grabungen. So wurde der Oschenberg bei Laineck zur Typlokalität zweier relativ bekannter, später auch in anderen Gegenden Mitteleuropas gefundener Meeresreptilien der mittleren Trias, der „Pflasterzahnechse“ Placodus[43] und der „Bastardechse“ Nothosaurus.[44]

Weitaus berühmter als Plateosaurus, Placodus und Nothosaurus ist wohl der erdgeschichtlich erste Vogel Archaeopteryx. Er wurde in der südlichen Fränkischen Alb, unter anderem in der berühmten Fossilfundstätte Solnhofen im Solnhofener Plattenkalk (Solnhofen-Formation, frühes Tithonium, Oberjura) gefunden. In den sehr feinkörnigen, laminierten lagunären Kalksteinen sind neben Archaeopteryx, dem Flugsaurier Pterodactylus und verschiedenen Knochenfischen auch zahlreiche Wirbellose extrem detailliert überliefert, z. B. Haarsterne und Libellen. Eichstätt, die andere „große“ und ähnlich berühmte Fossillokalität in der Solnhofen-Formation, in der neben Archaeopteryx unter anderem auch die theropoden Dinosaurier Compsognathus und Juravenator gefunden wurden, liegt genaugenommen nicht mehr in Franken, sondern am Südrand der Alb in Oberbayern.

Auch eine unrühmliche Episode in der Geschichte der Paläontologie trug sich in Franken zu. Gefälschte Fossilien, die sogenannten Würzburger Lügensteine, wurden in den 1720er Jahren vom Würzburger Arzt und Naturforscher Johann Beringer für viel Geld erworben und anschließend in einer Monographie zusammen mit echten Fossilien aus dem Würzburger Raum beschrieben und abgebildet. Allerdings ist nicht ganz klar, ob Beringer die Fälschungen wirklich untergeschoben wurden oder ob er sie selbst hat anfertigen lassen.[45]

Klima[Bearbeiten]

Franken hat ein humides warmgemäßigtes Übergangsklima, das weder sehr kontinental noch sehr maritim ausgeprägt ist. Die monatlichen Durchschnittstemperaturen schwanken je nach Gebiet zwischen ca. −1 bis -2 °C im Januar und 17 bis 19 °C im August, jedoch werden an einigen Tagen im Sommer besonders in Großstädten Spitzentemperaturen von über 35 °C erreicht. Das Klima Frankens ist sonnenreich und relativ warm, im Sommer gehört beispielsweise Unterfranken zu den sonnigsten Gegenden in Deutschland. Die Tagestemperaturen liegen im bayerischen Teil Frankens im Mittel um 0,1 °C höher als das gesamtbayerische Mittel.[46] In Franken wie auch in ganz Nordbayern fällt vergleichsweise weniger Regen als es für die geographische Lage üblich ist; selbst Sommergewitter sind oft weniger ergiebig als in anderen Gebieten Süddeutschlands.[47] Im südlichen Bayern fällt etwa 2000 mm Niederschlag jährlich und damit fast dreimal so viel wie in Teilen von Franken (ca. 500–900 mm) im Regenschatten von Spessart, Rhön und Odenwald.[48]

Lebensqualität[Bearbeiten]

Das Leben in Franken als Teil Deutschlands ist von einer hohen Lebensqualität gekennzeichnet. Die Stadt Nürnberg gelangte in der Studie Worldwide Quality of Living Survey des Beratungsunternehmens Mercer zum wiederholten Mal unter die ersten 25 Plätze der Städte mit der besten Lebensqualität weltweit und erreichte 2010 unter den deutschen Städten den sechsten Platz.[49] Im Umweltranking schnitt Nürnberg als beste deutsche Stadt auf Platz 13 ab.[49] In einem Ranking des Magazins Focus zum Thema Lebensqualität aus dem Jahr 2014 erreichten die Landkreise Eichstätt und Fürth Spitzenplätze in der Gesamtwertung.[50] Im Glücksatlas der Deutschen Post AG erreichte Franken in den letzten Jahren Plätze im oberen Bereich,[51] jedoch rutschte die Region im Jahr 2013 auf Platz 13 von 19.[52]

Geschichte[Bearbeiten]

Hauptartikel: Geschichte Frankens

Frühgeschichte und Antike[Bearbeiten]

Auf dem Staffelberg errichteten die Kelten die mächtige Festung Menosgada

Fossilfunde belegen, dass die Region bereits im mittleren Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren vom Urmenschen Homo erectus besiedelt wurde. Aus der Höhlenruine von Hunas bei Pommelsbrunn im Landkreis Nürnberger Land stammt der wohl älteste menschliche Überrest im bayerischen Teil Frankens.[53] In der späteren Bronzezeit war die Region vermutlich nur relativ dünn besiedelt, da wenige Edelmetalle vorkommen und die Böden nur mäßig fruchtbar sind.[54] In der darauffolgenden Eisenzeit (ab etwa 800 v. Chr.) wird als erstes Volk der Region das der Kelten greifbar. Im nördlichen Franken errichteten sie eine Kette von Gipfelburgen als Verteidigungslinie gegen die von Norden vordringenden Germanen. Auf dem Staffelberg erbauten sie eine mächtige Siedlung, die Claudius Ptolemäus mit dem Namen oppidum Menosgada erwähnte,[55] sowie auf den Gleichbergen das größte in Mitteldeutschland noch erhaltene Oppidum Steinsburg. Mit der verstärkten Expansion Roms im ersten vorchristlichen Jahrhundert und dem gleichzeitigen Vorstoß elbgermanischer Stämme von Norden her wurde der Niedergang der keltischen Kultur eingeleitet. Die südlichsten Teile des heutigen Frankens gerieten bald darauf unter römische Kontrolle; der größte Teil der Region befand sich jedoch im freien Germanien. Anfangs versuchte Rom seinen unmittelbaren Einfluss weit nach Nordosten auszudehnen, auf längere Sicht bildete sich die germanisch-römische Grenze allerdings weiter südwestlich.[56]

1990 fertiggestellter Nachbau der Porta decumana der Biriciana, Blick über die Lagerringstraße

Unter den Kaisern Domitian (81–96), Trajan (98–117) und Hadrian (117–138) wurde der Rätische Limes als Grenze zu den germanischen Stämmen im Norden angelegt. Diese Verteidigungslinie durchschnitt den Süden Frankens und beschrieb in der Region einen Bogen, dessen nördlichster Punkt beim heutigen Gunzenhausen lag. Zu seiner Absicherung errichteten die Römer mehrere Kastelle wie Biriciana bei Weißenburg. Schon ab der Mitte des dritten Jahrhunderts konnte die Grenze jedoch nicht mehr gehalten werden und die Alamannen besetzten um 250 n. Chr. die Gebiete bis hin zur Donau. Befestigte Ansiedlungen wie etwa auf der Gelben Bürg bei Dittenheim kontrollierten die neuen Gebiete.[57] Aber auch nördlich des einstigen Limes konnten mehrere derartige Gauburgen nachgewiesen werden. Welchem Volk die Bewohner angehörten, ist in den meisten Fällen unbekannt. Vor allem in den südlichen Teilen dürften es sich vor allem um Alamannen und Juthungen gehandelt haben.[58] Am unteren und mittleren Main setzten sich dagegen Burgunden fest.[58] Bis spätestens 500 n. Chr. scheinen allerdings viele dieser Höhenburgen zerstört gewesen zu sein. Die genauen Ursachen dafür sind nicht ganz klar, könnten aber mit den Hunneneinfällen und der dadurch ausgelösten Völkerwanderung zu tun haben. In vielen Fällen bedeutete aber wohl die Eroberung durch die Franken das Ende dieser Höhensiedlungen.[57]

Mittelalter[Bearbeiten]

Fränkisches Kriegergrab aus dem frühmittelalterlichen Gräberfeld von Westheim
Herzogtum Franken um 800

Den Franken fiel mit ihren Siegen über die Alamannen und Thüringer im 6. Jahrhundert in ihren Kerngebieten auch die heutige Region Franken zu.[2] Nach den Fränkischen Teilungen wurde aus den Gebieten der Diözesen Mainz, Worms, Würzburg und Speyer die Francia orientialis, später kam noch die Diözese Bamberg hinzu.[2] Im 7. Jahrhundert begannen die Slawen die nordöstlichen Teile der Region von Osten her zu besiedeln,[59] die Gebiete des heutigen Oberfrankens meist unbesiedelt waren (Bavaria Slavica).[59] Im 10. und 11. Jahrhundert gaben sie jedoch ihre eigene Sprache und kulturelle Tradition weitgehend auf. Der Großteil der Bevölkerung Frankens war bis weit ins Frühmittelalter heidnisch. Die ersten, die versuchten, den christlichen Glauben nachdrücklich zu verbreiten, waren seit Anfang des 7. Jahrhunderts irisch-angelsächsische Wandermönche. Kilian, der zusammen mit seinen Wegbegleitern Kolonat und Totnan als Apostel der Franken gilt und in Würzburg gegen Ende des 7. Jahrhunderts den Märtyrertod erlitt, traf am Herzogshof vermutlich keine heidnischen Verhältnisse mehr an. Eine tiefgreifende Missionierung der einfacheren Bevölkerungsschichten Frankens aber erfolgte erst durch Bonifatius.[60]

Ab Mitte des 9. Jahrhunderts entstand das Stammesherzogtum Franken,[3] eines der fünf Stammesherzogtümer des Ostfränkischen Reiches.[61] Das Gebiet des Stammesherzogtums umfasste das heutige Hessen, das nördliche Baden-Württemberg, Südthüringen, weite Teile von Rheinland-Pfalz und Teile der heutigen fränkischen Gebiete in Bayern. Er zerfiel 939 nach dem Tod Herzogs Eberhard in Ostfranken und Westfranken (Francia Orientalis und Francia Rhenensis) und wurde unmittelbar dem Reich unterstellt. Erst danach wurde die damalige Francia Orientalis im Machtbereich der Bischöfe von Würzburg als eigentliches Franken angesehen, wodurch sich das Territorium Frankens in der heutigen Form sich langsam eingrenzte.[2] Aber auch die Bewohner von Teilen des heutigen Ober- und Mittelfrankens, die nicht im Einflussbereich Würzburgs lagen, sahen sich zur damaligen Zeit vermutlich als Franken und grenzten sich mit ihrem Dialekt von den Bewohnern Bayerns und Schwabens ab.[62] Um die Macht in Franken stritten sich im 10. Jahrhundert die Popponen und die Konradiner. Letztlich mündete der Zwist in die Babenberger Fehde. Das Ergebnis der – von der Krone angeheizten und gesteuerten – Fehde war für die Babenberger der Verlust der Macht, für die Konradiner mittelbar der Gewinn des ostfränkischen Königsthrons. Damit war Franken im Gegensatz zu den anderen Stammesherzogtümern nach dem Aussterben der Ottonen Stammland und Machtbasis der ostfränkischen bzw. deutschen Könige.[61] Dadurch bildete sich dort im Hochmittelalter keine ähnlich starke Regionalgewalt heraus wie etwa in Sachsen, Bayern und Schwaben. Im Jahr 1007 gründete der später heilig gesprochene Heinrich II. das Bistum Bamberg und stattete es mit reichen Gütern aus.[63] Bamberg wurde zu einer bevorzugten Pfalz und einem wichtigen Zentrum des Reiches.[63] Da auch Teile des Bistums Würzburg an Bamberg fielen, erhielt Würzburg von Heinrich II. als Entschädigung einige Güter aus dem Besitz des Königs als Lehen.[64]

Franken um das Jahr 1200

Ab dem 12. Jahrhundert war die Nürnberger Burg der Sitz der Burggrafschaft Nürnberg.[65] Beherrscht wurde die Burggrafschaft ab ca. 1190 von den Zollern, der fränkischen Linie der späteren Hohenzollern, die im 19. und 20. Jahrhundert den deutschen Kaiser stellten.[65] Unter den Stauferkönigen Konrad III. und Friedrich Barbarossa wurde Franken zum Mittelpunkt der Herrschaft im Reich. In der kaiserlosen Zeit, dem Interregnum (1254–1273), wurden einzelne Fürsten immer mächtiger. Nach dem Ende des Interregnums gelang es den Herrschern jedoch, wieder eine starke königliche Herrschaft in Franken zu etablieren.[66] Franken spielte für das Königtum bereits in der Zeit Rudolfs von Habsburg eine wichtige Rolle, die Itinerare der folgenden Könige belegen die Favorisierung des Rhein-Main-Raums. 1376 gründete sich der Schwäbische Städtebund, dem sich später auch mehrere fränkische Reichsstädte anschlossen.[67] Im Laufe des 13. Jahrhunderts bildete der Deutsche Orden, welcher ab 1209 erstmals Besitzungen in Franken besaß, die Ballei Franken.[68] Auf ihn geht die Gründung zahlreicher Schulen und Spitäler sowie der Bau vieler Kirchen und Schlösser im Verwaltungsgebiet zurück. Residenzort der Ballei war bis 1789 Ellingen, bis er ins heutige Bad Mergentheim verschoben wurde.[68] Andere Orden wie etwa der Templerorden konnten nicht in Franken Fuß fassen.[69] Der Johanniterorden war in Gebieten des Fürstbistums Würzburg tätig und besaß kurzfristig Kommenden.[69]

Neuzeit[Bearbeiten]

Frühe Neuzeit[Bearbeiten]

Der Fränkische Reichskreis 1789

Am 2. Juli 1500 wurde während der Regierungszeit Kaiser Maximilians I. das Reich im Zuge der Reichsreformbewegung in Reichskreise eingeteilt, was 1512 zur Entstehung des Fränkischen Reichskreises führte.[4] Der Fränkische Reichskreis gilt aus heutiger Sicht bisweilen als wichtige Grundlage für die Entstehung eines bis heute bestehenden fränkischen Gemeinschaftsgefühls.[11] Der Fränkische Reichskreis prägte die Eingrenzung des heutigen Frankens.[62] Der Reichskreis war jedoch im späten Mittelalter und in der Neuzeit besonders stark von der Kleinstaaterei in Deutschland betroffen.[70] Wie auch während des Spätmittelalters nutzten die Bischöfe von Würzburg auch zu Zeiten des Fränkischen Reichskreises den nominellen Titel der fränkischen Herzogswürde.[71] 1559 bekam der Fränkische Reichskreis die Münzaufsicht[72] und erließ 1572 als einziger Reichskreis eine eigene Polizeiordnung.[73] Mitglied im Reichskreis waren unter anderem die Reichsstädte, die Fürstbistümer, die Ballei Franken des Deutschen Ordens und mehrere Grafschaften. Die in Franken besonders zahlreichen Reichsritter mit ihren Kleinstterritorien (siehe auch Liste fränkischer Rittergeschlechter) standen außerhalb der Kreisorganisation und bildeten bis 1806 den aus sechs Ritterkantonen bestehenden Fränkischen Ritterkreis.[74] Da die Eingrenzung Frankens wie oben bereits genannt umstritten ist, lagen viele Gebiete, die heute zu Franken gezählt werden können, außerhalb des Fränkischen Reichskreises. So gehörte der Raum Aschaffenburg zu Kurmainz und war damit ein Teil des Kurrheinischen Reichskreises, der Raum Coburg gehörte zum Obersächsischen Reichskreis, der Raum Heilbronn zum Schwäbischen Reichskreis. Im. 16. Jahrhundert gründete sich die fränkische Grafenbank als Interessenvertretung der Reichsgrafen aus Franken.

Franken hatte eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung der Reformation Martin Luthers.[75] Unter anderem wurde die Lutherbibel in Nürnberg gedruckt.[76] Die meisten anderen fränkischen Reichsstädte und Reichsritter bekannten sich vielfach zur neuen Konfession.[77] Im Zuge der Gegenreformation wurden einige Gebiete Frankens jedoch wieder rekatholisiert, dabei kam es zu zahlreichen Hexenverfolgungen.[78] Neben dem Luthertum hatte sich ebenfalls die radikal-reformatorische Täuferbewegung bereits früh im fränkischen Raum verbreitet. Wichtige Zentren der Täufer waren Königsberg und Nürnberg.[79][80]

Ausdehnung der Aufstände im Bauernkrieg

Vor allem drückende Steuerlasten und Fronarbeiten in Verbindung mit den neuen, freiheitlichen Ideen, die mit der Reformationsbewegung Einzug hielten, entfesselten im Jahr 1525 den Deutschen Bauernkrieg. Besonders hart betroffen war das Würzburger Gebiet, wo zahlreiche Burgen und Klöster niedergebrannt wurden.[81] Letzten Endes wurden die Aufstände jedoch blutig niedergerissen. Für Jahrhunderte blieben die einfachen Volksschichten von fast allen politischen Vorgängen ausgeschlossen.[81]

Ab 1552 versuchte der Markgraf Albrecht Alcibiades im Zweiten Markgrafenkrieg die Vormachtstellung der mächtigen Reichsstadt Nürnberg zu brechen und die Besitzungen der Hochstifte zu säkularisieren,[82] um ein von ihm beherrschtes Herzogtum zu erschaffen.[83] In den Kämpfen wurden schließlich große Gebiete Frankens verwüstet, bis König Ferdinand I. mit mehreren Herzögen und Fürsten die Unterwerfung Albrechts beschloss.[84]

Ausschnitt aus Wallensteins Lager um Zirndorf und die Alte Veste

Im Jahr 1608 hatten sich reformierte Landesfürsten im Reich zur so genannten Union zusammengeschlossen. In Franken gehörten die Markgrafen von Ansbach und Bayreuth sowie die Reichsstädte zu diesem Bündnis. Die katholische Seite reagierte 1609 mit einem Gegenbündnis, der Liga. Die Gegensätze zwischen beiden Lagern mündeten schließlich im Dreißigjährigen Krieg, welcher die größte Belastung des Zusammenhalts innerhalb des Fränkischen Reichskreises darstellt.[85] Franken war anfänglich kein unmittelbarer Kriegsschauplatz,[86] wobei immer wieder plünderte Heere durchzogen,[87] bis 1631 schwedische Truppen unter Gustav Adolf bis nach Franken vorrückten und im Sommer 1632 um Nürnberg ein großes Lager errichteten.[86] Die Schweden verloren jedoch die Schlacht an der Alten Veste gegen Wallensteins Truppen und zogen sich anschließend zurück.[86] Franken wurde zu den ärmsten Regionen im Reich und verlor seine reichspolitische Bedeutung.[87] Im Laufe des Krieges verlor etwa die Hälfte der ansässigen Bevölkerung ihr Leben. Zum Ausgleich dieser Verluste wurden in den protestantischen Gebieten etwa 150.000 vertriebene Protestanten, darunter österreichische Exulanten,[88] angesiedelt.

In Franken kam es nie zu einer Herausbildung eines einheitlichen Flächenstaates, da die von der Kleinstaaterei geprägte Struktur das Mittelalter überdauerte und bis in das 18. Jahrhundert bestehen blieb.[89] Der Fränkische Reichskreis bekam daher die bedeutende Aufgabe der Wahrung des Friedens, Vermeidung von Missständen und Beseitigung von Kriegsschäden und besaß bis zum Ende des Alten Reiches eine Ordnungsfunktion in der Region.[89] Bis zum Spanischen Erbfolgekrieg entwickelte sich der Fränkische Reichskreis zu einer nahezu selbstverantwortlichen Organisation und trat als beinahe schon souveränes Objekt der Großen Allianz gegen Ludwig XIV. bei.[89] Im Reichskreis gestalteten sich frühe Formen eines Wohlfahrtsstaates heraus.[89] Auch in der Seuchenbekämpfung spielte der Reichskreis eine große Rolle im 16. und 17. Jahrhundert.[90] Nach dem Verzicht Karl Alexanders auf seine Herrschaft im Jahre 1792, wurden die ehemaligen Markgrafentümer Ansbach und Bayreuth nach Preußen eingegliedert.[91][92] Bevollmächtigter der Gebiete wurde Karl August Freiherr von Hardenberg.[92]

Seit dem 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Ab 1803 erhielt das spätere Königreich Bayern mit dem Reichsdeputationshauptschluss unter dem Druck Napoleon Bonapartes über Säkularisation und Mediatisierung große Teile Frankens.[93] Über die Rheinbundakte begann eine stärkere Anbindung Bayerns, Württembergs, Badens und anderer Gebiete an Frankreich, wodurch das Heilige Römische Reich wie auch der Fränkische Reichskreis im Jahr 1806 zerfiel.[94][95] Als Dank bekam Bayern weitere Gebiete zugesprochen, darunter die Reichsstadt Nürnberg.[94] Im sogenannten Rittersturm bekamen Bayern, Württemberg und Baden ab 1803 auch die oftmals nur wenige Dörfer umfassenden Kleinstterritorien der Reichsritter und der fränkischen Ritterschaft, obgleich der Reichsdeputationshauptschluss diese nicht erwähnt hatte.[71] 1806 und 1810 musste Preußen seine 1792 erworbenen Besitztümer Ansbach und Bayreuth an Bayern abgeben, wodurch Preußen seine Vormachtstellung in der Region verlor.[92] 1814 fielen die Territorien des Fürstentums Aschaffenburg und des Großherzogtums Würzburg an das Königreich Bayern. Um den von der Kleinstaaterei geprägten Flickenteppich Frankens und Schwabens in einem bayerischen Gesamtstaat zu einen, reformierte Maximilian Joseph von Montgelas die Verwaltung.[96][97] Dabei entstanden Januar 1838 die fränkischen Regierungsbezirke mit den heutigen Namen Mittel-, Ober- und Unterfranken.[98] In den fränkischen Gebieten herrschten teilweise erhebliche Ressentiments gegen die neue Zugehörigkeit zu Bayern.[99] Es gab liberale Forderungen nach republikanischen Strukturen, die in den Revolten 1848 und 1849 oder auf dem Gaibacher Fest 1832[100] aufblühten.[101] Einerseits durch die Versöhnungspolitik der Wittelsbacher[99] und die bereits erwähnte Einheitspolitik von Montgelas', andererseits durch die Eingliederung Bayerns in das Deutsche Reich 1871, wodurch sich die Macht Bayerns leicht abschwächte, milderte sich der Gegensatz zwischen Franken und Bayern erheblich ab. Von 1836 bis 1846 baute das Königreich Bayern zwischen Bamberg und Kelheim den Ludwig-Donau-Main-Kanal, der 1950 aufgelassen wurde.[102] Allerdings verlor der Kanal bereits kurz nach der Einweihung durch die Eisenbahn einen Großteil seiner Bedeutung. Zwischen 1843 und 1854 wurde die Ludwig-Süd-Nord-Bahn eingerichtet, die innerhalb Frankens von Lindau über Nürnberg, Bamberg und Kulmbach nach Hof fuhr. Die erste Lokomotive mit einer Fahrt auf deutschem Boden fuhr am 7. Dezember 1835 von Nürnberg nach Fürth. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Monarchie in Bayern abgeschafft,[103] man konnte sich jedoch nicht auf einen Kompromiss zwischen einem Rätesystem und dem Parlamentarismus einigen.[103] Es kam zu Tumulten zwischen den gegnerischen Lagern und der damalige Ministerpräsident wurde erschossen.[103] Daher floh die Regierung 1919 nach Bamberg, wo die Bamberger Verfassung verabschiedet wurde,[103] während in München kurzzeitig die Bayerische Räterepublik auflebte.[103] 1919 entschied sich der Freistaat Coburg in einem Referendum gegen einen Beitritt zu Thüringen und kam stattdessen am 1. Juli 1920 zu Bayern.[103]

Zerstörungen in Nürnberg 1945 (Egidienplatz)

Zur Zeit des Nationalsozialismus spielte Nürnberg als ständiger Sitz der Reichsparteitage eine herausgehobene Rolle in der Selbstdarstellung der Nationalsozialisten.[104] Als eine der ersten Städte im Reichsgebiet tat sich Gunzenhausen mit der Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung hervor. Im April 1933 wurde dort das erste Hitler-Denkmal im Deutschen Reich errichtet. Am 25. März 1934 kam es in Gunzenhausen zum ersten Juden-Pogrom in Bayern. Der Übergriff brachte der Stadt weltweit ein negatives Presseecho.[105] Am 15. September 1935 wurden vom eigens zu diesem Zweck nach Nürnberg einberufe Reichstag die Rassengesetze beschlossen, womit die antisemitische Ideologie der Nationalsozialisten zur juristischen Grundlage wurden.[106]

Wie alle Teile des Deutschen Reichs war auch Franken stark von alliierten Luftangriffen betroffen. Nürnberg als wichtiger Industriestandort und Verkehrsknotenpunkt wurde besonders hart getroffen. Zwischen 1940 und 1945 war die Stadt das Ziel dutzender Luftangriffe. Auch viele andere Orte waren von Luftangriffen betroffen. So wurde zum Beispiel für Heilbronn der Luftangriff am 4. Dezember 1944 zur Katastrophe,[107] für Würzburg der Bombenangriff am 16. März 1945, bei denen beide Altstädte fast vollständig zerstört wurden. Fast vollständig verschont blieb jedoch die Altstadt Bambergs.[108] Zur Sicherung von Kulturgut wurde unterhalb der Nürnberger Burg der Historische Kunstbunker angelegt.[109] In der Schlussphase des Zweiten Weltkrieges wurden Ende März sowie April 1945 die fränkischen Städte von Verbänden der US Army eingenommen, die nach dem Scheitern der Ardennenoffensive und des Unternehmens Nordwind von Westen her vordrangen. Die Schlacht um Nürnberg dauerte fünf Tage; sie forderte mindestens 901 Tote. Die Schlacht um Crailsheim dauerte 16 Tage, die Schlacht um Würzburg sieben und der Kampf um Merkendorf drei Tage.

Nach der bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945 kam der bayerische Teil Frankens zur Amerikanischen Besatzungszone, Südthüringen mit Ausnahme kleinerer Exklaven wie Ostheim vor der Rhön zur Sowjetischen Besatzungszone und die fränkischen Teile des heutigen Baden-Württemberg zur Amerikanischen Zone.[110] Der wichtigste Bestandteil des alliierten Bestrafungsprogramms gegen führende Vertreter des NS-Regimes waren die vom 20. November 1945 bis zum 14. April 1949 stattfindenden Nürnberger Prozesse gegen Verantwortliche des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus.[111] Die Nürnberger Prozesse gelten als Durchbruch des Prinzips, dass es für einen Kernbestand von Verbrechen keine Immunität geben darf. Erstmals wurden die Vertreter eines zum Zeitpunkt ihrer Taten souveränen Staates für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen. Im Herbst 1946 gründete sich mit Inkrafttreten der Bayerischen Verfassung der Freistaat Bayern.[112] Das Land Württemberg-Baden gründete sich am 19. September 1945.[113] Am 25. April 1952 fusionierte dieses Land anschließend mit Baden und Württemberg-Hohenzollern (beide aus der früheren Französischen Besatzungszone) zum heutigen Bundesland Baden-Württemberg.[114] Am 1. Dezember 1945 gründete sich das Land Hessen. Ab 1945 wurden Flüchtlinge und Vertriebene aus den osteuropäischen Ländern besonders in ländlichen Gebieten angesiedelt.[115] Wirtschaftlich bewältigten Bayern und Baden-Württemberg nach 1945 mit dem Korea-Boom einsetzenden „Wirtschaftswunder“ den Strukturwandel von einer überwiegend landwirtschaftlich geprägten Region zu einem führenden Industrieland. Problematisch war jedoch die periphere Lage Unter- und Oberfrankens im Zonenrandgebiet,[116] geprägt von wirtschaftlicher Marktferne, Abwanderung und relativ hoher Arbeitslosigkeit,[117] weswegen die Gebiete von Bund und Ländern speziell gefördert wurden.[116] Seit der Wende entstanden jedoch in den neuen Bundesländern und Tschechien neue Absatzgebiete, wodurch sich die Wirtschaft erholte.[116] Heute befindet sich Franken im Zentrum der EU (Oberwestern bei Westerngrund)Lage50.1172869.247768.[118]

Das Land Thüringen hingegen wurde 1945 von den Sowjets wiederhergestellt. Am 7. Oktober 1949 gründete sich die Deutsche Demokratische Republik. 1952 wurde im Zuge einer Verwaltungsreform in der DDR das Land Thüringen seiner Funktion enthoben.[119] Die sowjetische Besatzungsmacht sorgte mit hohen Reparationsforderungen (vor allem Demontagen) für schwierige Startbedingungen auf dem Gebiet der DDR, [120] zusammen mit der misslungenen Wirtschaftspolitik der DDR führte dies zu einer allgemeinen Frustration, die im Aufstand des 17. Juni mündeten. Auch in den fränkischen Gebieten kam es dabei zu Protesten, wie etwa in Schmalkalden.[121] Bekanntheit erlangte das Dorf Mödlareuth, dass 41 Jahre lang durch die Innerdeutsche Grenze geteilt war und den Spitznamen Klein-Berlin bekam. Nach der politischen Wende in der DDR, dem Fall der Mauer am 9. November 1989 und der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990, maßgeblich von den Massendemonstrationen in der DDR sowie der dortigen Ausreisebewegung ermöglicht, wurde das Land Thüringen mit Wirkung zum 14. Oktober 1990 wieder gebildet.[119]

Die Gebietsreform in Bayern am Beispiel des fränkischen Landkreises Ansbach

In den Jahren 1971 bis 1980 wurde die Gebietsreform in Bayern durchgeführt und hatte das Ziel, leistungsfähigere Gemeinden und Landkreise zu schaffen. Unter teilweise großem Protest der Bevölkerung wurde die Anzahl der Gemeinden um zwei Drittel, die Zahl der Landkreise um etwa die Hälfte vermindert. Unter anderem kam der bis dahin mittelfränkische Landkreis Eichstätt zu Oberbayern. Der Bayerische Landtag hat am 18. Mai 2006 die Einführung des Tags der Franken in den fränkischen Gebieten des Freistaates beschlossen.[122] 2014 eröffnete in Nürnberg das Bayerische Heimatministerium, womit das Bayerisches Finanzministerium einen zweiten Amtssitz bekam. Es ist die erste Landesoberbehörde mit Sitz in Franken und außerhalb Münchens seit 1806.[123]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Franken als Volksgruppe[Bearbeiten]

Allegorie Frankens – Skulptur von Balthasar Schmitt an der Luitpoldbrücke in München

Ein großer Teil der Bewohner der Region Franken versteht sich selbst als Franken. Die Region wird von etwa 5 Millionen Menschen bewohnt.[124] Die Bewohner anderer Teile des fränkischen Sprachraums bezeichnen sich selbst nicht als Franken. In Anlehnung an den soziologischen Begriff der Deutschen Stämme zählt der Freistaat Bayern die Franken zusammen mit den Baiern, Schwaben und Sudeten zu den „vier Stämmen Bayerns“.[125] Laut Landesportal der Bayerischen Staatsregierung zeichnet den Stamm der Franken ein „ausgeprägter Gemeinschaftssinn, Organisationstalent, Heiterkeit und ein schnelles Auffassungsvermögen“ aus.[125]

Städte[Bearbeiten]

Alle Städte Frankens mit mehr als 50.000 Einwohnern befinden sich mit Ausnahme Heilbronns im Freistaat Bayern. Die fünf größten Städte und zugleich einzigen Großstädte Frankens sind Nürnberg, Würzburg, Fürth, Heilbronn und Erlangen. In Mittelfranken gibt es im Großraum Nürnberg ein dichtbevölkertes Städteband, bestehend aus Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach. Mit Nürnberg befindet sich die vierzehntgrößte Stadt Deutschlands und zweitgrößte Bayerns in Franken.

Die größten Städte des baden-württembergischen Frankenlandes sind Heilbronn (117.531 Einwohner), Schwäbisch Hall (37.096 Einwohner) und Crailsheim (32.417 Einwohner).[126] Die größten Orte im thüringischen Teil sind Suhl (35.665 Einwohner), Sonneberg (23.796 Einwohner) und Meiningen (20.966 Einwohner).[127] Der größte Ort im hessischen Teil Frankens ist Gersfeld mit 5.512 Einwohnern.[128] Die größten Städte des bayerischen Teils sind Nürnberg (495.121 Einwohner), Würzburg (124.577 Einwohner), Fürth (118.358 Einwohner) und Erlangen (105.412 Einwohner).[129]

Im Mittelalter grenzte sich Franken mit seinen zahlreichen Städten von anderen Regionen wie etwa dem Herzogtum Bayern ab.[130] Im Spätmittelalter dominierten meist kleinere Städte mit wenigen Hundert bis Tausend Einwohnern, deren Größe sich kaum von Dörfern unterschied.[130] Viele Städte entstanden entlang großer Flüsse[130] oder wurden von den Fürstbischöfen und Adelsgeschlechtern gegründet.[130] Auch die Staufer wirkten in vielen Städten, die sich später meist zu Reichsstädten mit starker Orientierung an Nürnberg entwickelten.[130] Kleinste Stadt Frankens ist das thüringische Ummerstadt mit 487 Einwohnern.[127]

Religion und Weltanschauung[Bearbeiten]

In Franken gibt es überwiegend römisch-katholische und überwiegend evangelisch-lutherische Gebiete.[131] Besonders weite Teile Mittelfrankens sind evangelisch geprägt.[131] Die konfessionelle Ausrichtung spiegelt noch heute die territoriale Struktur Frankens zur Zeit des Fränkischen Reichskreises wider. So sind Regionen, die im ehemaligen Einflussgebiet des Fürstbistums Bamberg und des Fürstbistums Würzburg lagen bis heute katholisch geprägt. Ebenso stark katholisch geprägt ist die Rhön und das Grabfeld, aufgrund der fuldaischen Gründungen. Kitzingen hingegen ist mehrheitlich evangelisch, ebenso die ehemals freien Reichsstädte Schweinfurt und Weißenburg. Ostoberfranken und Ansbach sind lutherisch geprägt, da diese Gebiete im Machtbereich der evangelischen Markgrafen von Ansbach und Bayreuth lagen. Das zum Bayreuther Markgrafentum gehörende Gebiet um die Stadt Erlangen war ein Rückzugsgebiet der nach der Bartholomäusnacht geflohenen Hugenotten.[132] Nürnberg war seit der Durchsetzung der Reformation durch Andreas Osiander eine ausschließlich evangelische Reichsstadt und gehörte dem Corpus Evangelicorum des Reichstags an.[133] Erst nach der Eingliederung in Bayern 1806 erhielten entsprechend der bayerischen Religionsgesetzgebung Katholiken das Recht der Religionsausübung in der Stadt; die Frauenkirche wurde von einer protestantischen Prediger- zur katholischen Pfarrkirche umgewandelt.[134] Spätere geschichtliche Ereignisse wie die Flüchtlingsströme nach dem Zweiten Weltkrieg und auch die zunehmende Mobilität verwischen die Grenzen der Konfessionen.

Vor der Zeit des Nationalsozialismus galt Franken als eine Region mit bedeutenden jüdischen Gemeinden,[135] die meist dem Aschkenasim angehörten.[135] Im 12. und 13. Jahrhundert und damit später als beispielsweise in Regensburg gründeten sich erste jüdische Gemeinden in Franken.[135] Franken galt im Mittelalter als eine Hochburg des Torastudiums.[135] Allerdings tat sich Franken auch besonders früh bei der Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung hervor. So gab es beispielsweise mit dem Rintfleisch-Pogrom 1298 einen Jüdenmassaker[135] und im 15. und 16. Jahrhundert verbannten viele Städte ihre jüdische Bevölkerung, weswegen sich besonders in ländlichen Gemeinden viele Juden niederließen.[135] Auch zur Zeit des Nationalsozialismus trat Franken besonders früh bei der Diskriminierung der Juden hervor.[136] Während 1818 etwa 65 Prozent aller bayerischen Juden in Franken lebten,[137] existieren heute jüdische Gemeinden nur noch in Bamberg, Bayreuth, Erlangen, Fürth, Hof, Nürnberg und Würzburg.[138]

Mit dem Zuzug von Gastarbeitern aus den muslimischen Ländern gibt es auch einige kleine muslimische Gemeinschaften. So gibt es besonders in größeren Städten einige schiitische, sunnitische und alevitische Moscheen und Kulturvereine. Es gibt auch kleinere buddhistische und hinduistische Gemeinden. Die Bahai-Religion ist in Nürnberg mit einer Gemeinde vertreten.[139]

Sprache[Bearbeiten]

Ostfränkisches Dialektgebiet

Amts- und Verkehrssprache ist Deutsch. Zahlreiche weitere Sprachen werden von jenen gesprochen, die aus anderen Sprachregionen kommen oder den entsprechenden Migrationshintergrund haben.

Der in Franken gesprochene Dialekt wird im Allgemeinen als fränkisch bezeichnet,[1] tatsächlich handelt es sich jedoch nur um eine Untergruppe der fränkischen Sprachen.[1] In der Linguistik wird er als ostfränkisch deklariert, bildet die südöstlichste Dialektgruppe der fränkischen Sprachen und wird im Rahmen des Vorhabens Ostfränkisches Wörterbuch der Bayerischen Akademie der Wissenschaften erfasst.[140] Diese Dialektgruppe erstreckt sich über ein Gebiet, das zum Übergangsbereich des mitteldeutschen und oberdeutschen Sprachraums gehört und sich über nordöstliche Teile Baden-Württembergs, den Nordwesten Bayerns, den Südwesten Thüringens, einige südöstliche Randgebiete Hessens und den äußersten Südwesten Sachsens erstreckt. Die Grenzen zu den benachbarten Mundartgebieten des deutschen Sprachraums verlaufen dabei in der Regel nicht scharfkantig, sondern werden von mehr oder weniger breiten Übergangszonen gebildet.[1] Lediglich im Norden existiert mit der Kammlinie des Rennsteigs eine klare Abgrenzung, die das Fränkische vom Thüringischen trennt. Das Fränkische weist Merkmale auf, die aus anderen Dialekten stammen, weswegen eine Abgrenzung zu anderen Dialekten schwierig ist.[1]

In einigen Randgebieten der heute als Franken bezeichneten Regionen werden jedoch auch nicht fränkische Dialekte gesprochen. Im Regierungsbezirk Unterfranken ist dies vor allem das Gebiet nordwestlich des Spessarts mit Aschaffenburg als Hauptort, in der das Hessische dominiert.[1] Jeweils im Südosten der beiden Regierungsbezirke Ober- und Mittelfranken ist es dagegen das Nordbairische, das dort, südöstlich der Städte Wunsiedel und Hilpoltstein, hauptsächlich gesprochen wird. Die Dialekte der fränkischen Teile Baden-Württembergs (etwa die westlichen Teile der Region Heilbronn-Franken) werden zum Teil der Südfränkischen Dialektgruppe zugerechnet.

Kultur[Bearbeiten]

Schauspiel, Oper und Musik[Bearbeiten]

Von den vier Staatstheatern des Freistaats Bayern liegt das Staatstheater Nürnberg als einziges in Franken. Weitere Theater mit einem Mehrspartentheater sind in Franken das Mainfranken Theater in Würzburg, das Landestheater in Coburg, das E.T.A.-Hoffmann-Theater in Bamberg, Das Theater Erlangen, das Stadttheater Fürth und das Meininger Theater. Des Weiteren gibt es eine Vielzahl an freien und privaten Theatern sowie Volks- und Bauerntheatergruppen.[141] Das international bekannteste Festival sind die von Richard Wagner gegründeten Bayreuther Festspiele. Von den seit 1983 jährlich in wechselnden Städten stattfindenden Bayerischen Theatertagen fanden etliche bereits in Franken statt.[142] Zu den bekanntesten Chören gehört das weltweit angesehene Windsbacher Knabenchor,[143] zu den großen Konzertorchestern gehören die Bamberger Symphoniker und die Nürnberger Symphoniker.[144]

Volksfeste[Bearbeiten]

Riesenrad auf der Fürther Freiheit

Volksfeste und Kirchweihen, sogenannte „Kärwas“, sind in Franken weit verbreitet. Anfänglich gedachte man damit der Kirchenweihe. Vielerorts gibt es viele Kirchweih-Traditionen, wie etwa das Aufstellen eines Kirchweihbaumes.[145] In größeren Städten wird anstatt einer Kirchweih ein Volksfest begangen, darunter das seit 1826 stattfindende Nürnberger Volksfest, das zweimal jährlich im Herbst und im Frühling stattfindet. Mit 1,9 Millionen Besuchern[146] ist das Nürnberger Frühlings-Volksfest das größte in Franken. Die seit 900 Jahren begangene[147] Michaeliskirchweih in Fürth zählt zu den ältesten Frankens und ist mit über einer Million Besuchern die größte Straßenkirchweih Süddeutschlands.[148] Die Bergkirchweih in Erlangen findet seit 1755 statt und ist mit etwa einer Million Besuchern das drittgrößte Volksfest Frankens.[149] Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist ein Weihnachtsmarkt auf dem Hauptmarkt und gehört mit rund 2,4 Millionen Besuchern im Jahr 2013[150] zu den größten Weihnachtsmärkten Deutschlands und den bekanntesten weltweit.

Museen, Bibliotheken und Archive[Bearbeiten]

Da sich ein Großteil Frankens in Bayern, dem museumsreichsten Bundesland Deutschlands und einem der museumsreichten Regionen des Kontinents,[151] liegt, ist die Museumslandschaft Frankens sehr vielfältig. Das bekannteste Museum Frankens ist wohl das Germanische Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg, der das größte Museum zur Kultur, Kunst und Geschichte des deutschsprachigen Raums von der Frühzeit bis zur Gegenwart ist. Es beherbergt rund 1,3 Millionen Objekte.[152] Ein weiteres bedeutendes Museum ist das Jüdische Museum Franken in Fürth, Schwabach und Schnaittach, welcher ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich des Sammelns, des Bewahrens, des Erforschens, des Präsentierens und des Vermittelns jüdischer Geschichte und Kultur besitzt.[153] Zu den größten und bedeutendsten ihrer Art gehören das seit 1976 bestehende Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim mit seinem etwa 45 Hektar großen Museumsgelände[154] und das seit 1990 bestehende Fränkische Freilandmuseum in Fladungen mit einer Ausstellungsfläche von zwölf Hektar.[155] Beide Museen zeigen die fränkische Bau- und Handwerkskunst und vermitteln und bewahren fränkische Regionalkultur.[154] Das Mainfränkische Museum auf der Würzburger Festung Marienberg gehört zu den großen Kunstsammlungen Bayerns. Aufgrund der künstlerisch bedeutenden Werke konnte sich das Museum zu einem Haus von internationalem Rang entwickeln.

Die meisten größeren Gemeinden und Städte besitzen Bibliotheken in meist öffentlicher Trägerschaft. Sie sind zumeist organisiert über den Bibliotheksverbund Bayern, das Hessische BibliotheksInformationsSystem (HeBIS), den Südwestdeutschen Bibliotheksverbund des Landes Baden-Württemberg oder den Gemeinsamen Bibliotheksverbund, welcher der Freistaat Thüringen mit mehreren anderen Bundesländern betreibt. In Zusammenarbeit mehrerer in Bayern liegender fränkischer Bibliotheken ist die franken-onleihe entstanden, um die Ressourcen an elektronischen Medien zu bündeln.[156] Ferner existiert in Bayern für E-Medien die e-medien franken[157] sowie in Baden-Württemberg die Online-Bibliothek Heilbronn-Franken.[158]

Zu den staatlichen Bibliotheken des Freistaats Bayern gehören in Franken die Staatliche Bibliothek Ansbach, die Hofbibliothek Aschaffenburg, die Landesbibliothek Coburg und die Staatsbibliothek Bamberg.[159] Größere Universitätsbibliotheken existieren in Erlangen-Nürnberg und Würzburg. Zu den Staatlichen Archiven gehören in Franken das Staatsarchiv Bamberg, das Staatsarchiv Nürnberg, das Staatsarchiv Würzburg, das Staatsarchiv Coburg[160] und das Staatsarchiv Meiningen[161], das überwiegend für den gesamten fränkischen Teil Thüringens zuständig ist. Das Staatsarchiv Coburg bildet wie auch die Landesbibliothek Coburg einen Überrest des Freistaats Coburg.[162]

Brauchtum[Bearbeiten]

Franken verfügt über verschiedene kulturelle Eigenheiten. So übernimmt in den protestantischen Teilen der Region der Pelzmärtel die Rolle des Nikolauses.[163] Fränkische Trachten unterscheiden sich erheblich von denen in Altbayern, wobei bei Männern ein typischer Bestandteil der Dreispitz ist.[164] Eine fränkische Schreckgestalt ist der Nachtgiger. Kein traditionelles Volksbrauchtum, sondern eine Dichtung des 19. Jahrhunderts, ist das Frankenlied (siehe entsprechender Abschnitt). Ab etwa zwei Wochen vor Ostern sind in vielen Orten (vor allem in der Fränkische Schweiz) die Osterbrunnen zu finden.[165] Vielerorts werden auch Maibäume aufgestellt. Der Brauch, mit dem der Beginn der vorösterlichen Fastenzeit gefeiert wird, wird in Franken als Fasching bezeichnet.

Küche[Bearbeiten]

Hauptartikel: Fränkische Küche
Frankenwein wird traditionell in Bocksbeuteln abgefüllt

Es existiert eine traditionelle fränkische Küche, die auf regionalen Besonderheiten beruht. Beim Essen basieren viele traditionelle Gerichte auf regional typischen Wurstsorten[166] (z. B. blaue Zipfel, fränkische Bratwürste), Karpfen und Schweinefleisch (z. B. das Schäufele oder Schlachtplatten). Auch bekannt sind Nürnberger Lebkuchen, deren Rezeptur seit dem Ende des 15. Jahrhunderts bekannt ist.[167]

Franken ist für sein Bier bekannt. Der Bezirk Oberfranken besitzt die höchste Brauereidichte Deutschlands und der ganzen Welt.[168] In Franken befinden sich daher die meisten Brauereien Bayerns. Die meisten Brauereien sind jedoch klein. Mönche führten die Braukunst in Franken ein. Eines der größten Hopfenanbaugebieten Deutschlands ist das Spalter Hopfenland. Traditionell wird in Franken das Bier direkt am Felsenkeller getrunken.[169] In Abgrenzung zu anderen bayerischen Gebieten werden Steinkrüge von einem halben Liter Volumen, genannt Seidla, bevorzugt.[169]

Im Fränkischen Weinland in Unterfranken sowie Teilen Mittel- und Oberfrankens wird seit etwa 1.200 Jahren Wein angebaut. Ein Nachweis für römischen Einfluss des Weinbaus ist nicht nachweisbar.[170] Der Sage nach beginnt der fränkische Weinbau mit der Gründung der Klöster in Kleinochsenfurt und Kitzingen im 8. Jahrhundert.[170] Im Mittelalter war Franken mit einer Anbaufläche von ca. 40.000 Hektare das größte zusammenhängende Anbaugebiet Europas.[170] Die älteste noch angebaute Rebsorte in Franken ist der Silvaner, der 1659 eingeführt worden ist.[171] Weitere bekannte Rebsorten sind Müller-Thurgau, Bacchus, Riesling, Spätburgunder und Domina. Frankenwein wird in Bocksbeuteln abgefüllt.

Tag der Franken[Bearbeiten]

Hauptartikel: Tag der Franken

Der Bayerische Landtag hat am 18. Mai 2006 die Einführung eines Tags der Franken in den fränkischen Gebieten des Freistaates beschlossen.[122] Als Datum wurde der 2. Juli festgelegt, weil an diesem Tag im Jahr 1500 das Alte Reich in Reichskreise gegliedert wurde, darunter der spätere Fränkische Reichskreis.[172] Dieser Akt wird als Geburtsstunde des heutigen fränkischen Gemeinschaftsgefühls angesehen[98] und dient als Grundlage für den Tag der Franken.[98] Die eigentliche Veranstaltung findet während des ersten Juli-Wochenendes in einem der drei fränkischen Regierungsbezirke in Bayern statt.[98] Veranstalter ist der jeweilige Bezirk.

Die Hauptveranstaltung des ersten Tags der Franken am 1. Juli 2006 fand im Rahmen der Landesausstellung 200 Jahre Franken in Bayern in der Tafelhalle in Nürnberg statt ausgerichtet.[98] 2007 fand er am 1. Juli 2007 im Rahmen des 1000-jährigen Bistumsjubiläums des Erzbistums Bamberg 1000 Jahre unterm Sternenmantel in Bamberg statt.[98] 2008 war Miltenberg der Ausrichtungsort,[98] 2009 fand unter dem Motto Franken in Europa, Europa in Franken die Veranstaltung im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim statt.[98] 2010 fand der Tag der Franken unter dem Motto Franken genießen im oberfränkischen Kulmbach statt.[98] Am 3. Juli 2011 wurde der Tag der Franken in Bad Kissingen gefeiert, der Höhepunkt im Rahmen der Unterfränkischen Kulturtage.[98] 2012 wurde der Tag der Franken unter dem Motto Frauen in Franken in Schwabach ausgerichtet. 2013 wurde vom Bezirk Oberfranken ein abweichendes Konzept geplant. Statt eines zentralen Festes, gibt es Veranstaltungen in über 100 Gemeinden in allen der drei fränkischen Bezirken.[98] 2014 fand der Tag der Franken in Ochsenfurt statt, 2015 wird er in Erlangen stattfinden.[173] Seit 2014 feiert der Verein Henneberg-Itzgrund-Franken e.V.[174] den Tag der Franken auch im thüringischen Henneberg-Franken.

Sport[Bearbeiten]

Der vom Erfolg her bedeutendste Fußballverein ist der 1. FC Nürnberg, der am 4. Mai 1900 gegründet wurde[175] und heute über 15.000 Mitglieder zählt.[176] Mit neun Meisterschaften war der „Club“ bis 1987 über 60 Jahre lang deutscher Fußball-Rekordmeister, bevor ihn der FC Bayern München ablöste. In der ewigen Tabelle belegt der Verein den 14. Platz.[177] Seit 1995 ist der Club Mitglied im Dachverein des 1. FCN, dem unter anderem der Box-Club 1. FC Nürnberg, der 1. FC Nürnberg Frauen- und Mädchenfußball, der 1. FCN Schwimmen, der 1. FCN Ski und der Tennis-Club 1. FC Nürnberg angehören. Ein weiterer Sportverein in Nürnberg ist der VfL Nürnberg, der eine erfolgreiche Volleyballabteilung besitzt. Die SpVgg Greuther Fürth spielte 2012/2013 erstmals in der Bundesliga. Der Verein wurde am 23. September 1903 als SpVgg Fürth gegründet.[178] Spiele zwischen dem FC Nürnberg und dem SpVgg Greuther Fürth sind sogenannte Frankenderbys, mit bislang 257 Begegnungen das am häufigsten ausgetragene Fußballderby Deutschlands.

Ein weiterer für den deutschen Sport bedeutender Verein sind die Brose Baskets, eine deutsche Basketballmannschaft aus Bamberg, die sechsmal die Deutsche Meisterschaft und viermal den Deutschen Pokal gewinnen konnte. Der Verein wurde 1955 gegründet.[179] Ein weiterer Basketball-Verein der höchsten deutschen Spielklasse ist Medi Bayreuth. In der 2. Basketball-Liga spielen in der Saison 2014/2015 der Nürnberger Basketball Club und die S Oliver Würzburg.

Ein Gründungsmitglied der Deutschen Eishockey Liga sind die Nürnberg Ice Tigers. Der bislang größte Erfolg des Clubs war das Erringen der deutschen Vizemeisterschaft in den Jahren 1999 und 2007. Im Hallenhockey ist der Nürnberger HTC erwähnenswert. Führend im Handball war jahrzehntelang der 1. FC Nürnberg Handball mit zwölf deutschen Meisterschaften, zwei Pokalsiegen und einem Europapokalsieg, der jedoch 2009 insolvent wurde und seither nur noch in der Bayernliga spielt. Äußerst erfolgreich ist die Herrenmannschaft des Tennis-Clubs 1. FC Nürnberg, der zurzeit in der 2. Tennis-Bundesliga spielt. Bekannte Stadien Frankens sind das Grundig Stadion in Nürnberg, das Stadion am Laubenweg in Fürth, das Hans-Walter-Wild-Stadion in Bayreuth, das Stadion Grüne Au in Hof und die Arena Nürnberger Versicherung in Nürnberg. Eine Kontroverse gibt es um die Namensgebung des Grundig Stadions, der nach dem Willen Einiger in Max-Morlock-Stadion umbenannt werden sollte.[180]

UNESCO-Welterbe[Bearbeiten]

Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, seit dem 30. Juni 2012 eine UNESCO-Weltkulturerbe

Zum Welterbe der UNESCO[181] innerhalb Frankens gehört unter anderem seit 1981 die Würzburger Residenz, ein Schlossbau des süddeutschen Barocks, samt Hofgarten und angrenzendem Residenzplatz.[182] 1993 wurde die Altstadt von Bamberg zum Weltkulturerbe ernannt. Seit dem 15. Juli 2005 gehört der Obergermanisch-Raetische Limes, mit insgesamt 550 Kilometern Länge das längste Bodendenkmal Europas, zum Welterbe.[183] Auch Teil des Welterbes sind mehrere zum Limes gehörende Bauten wie die Thermen in Weißenburg. 2012 wurde das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth in die Liste aufgenommen.[184]

Zum Weltdokumentenerbe der UNESCO gehören seit 2003 die Bamberger Apokalypse, einer Handschrift des Klosters Reichenau,[185] sowie seit 2013 das Lorscher Arzneibuch.[186] Beide Schriften werden in der Staatsbibliothek Bamberg aufbewahrt.

Architektur[Bearbeiten]

Bamberger Dom (Gesamtansicht)
Würzburger Residenz (Ansicht Hofgarten)
Überreste der Zeppelinhaupttribüne in Nürnberg

Franken hat eine reiche und vielfältige Architekturgeschichte, die eng verwoben mit der abendländischen Architekturgeschichte der Nachbarländer ist. Eine der Grundlagen war die Architektur der römischen Antike, aus der einige Bauwerke fragmenthaft noch erhalten sind, wie beispielsweise die Römischen Thermen in Weißenburg, die die größten Süddeutschlands sind.[187] Einige vorromanische Bauten wie zum Beispiel die Sola-Basilika in Solnhofen[188] zeigen heute noch die Entwicklung zur Romanik, die etwa 1030 einsetzt. Die Gotik begann in Frankreich, die ersten gotischen Bauwerke in Franken wurden ab etwa 1230 errichtet. Aus der Übergangszeit von Romanik und Gotik stammt der Bamberger Dom,[189] der mit seinen vier Türmen zu den schönsten Dömen Deutschlands zählt.[190] Im Inneren des Doms ist die Skulptur des Bamberger Reiters zu nennen, der zu den kulturellen Höhepunkten der späten Stauferzeit gehört.[191] Besonders im ländlich geprägten Raum hat sich Architektur des Spätmittelalters erhalten, wie etwa in den Reichsstädten Rothenburg ob der Tauber, Dinkelsbühl oder Weißenburg sowie im nördlichen Unterfranken.[192] Der größte unversehrt erhaltene Stadtkern Deutschlands ist die Altstadt Bambergs, der sämtliche Stile des Mittelalters und der Neuzeit vereint.[190]

Die Stilrichtung der Renaissance kam etwa um 1520 aus dem Gebiet des heutigen Italien ins Frankenland, ein Beispiel hierfür ist die Festung Wülzburg. Sie ist eine von wenigen noch erhaltenen Festungen im deutschsprachigen Raum, die in einmaliger Folge den zeittypischen Wehrbau der Renaissance zeigen.[193] Aus der Spätrenaissance stammt die Fleischbrücke in Nürnberg, die von Zeitgenossen aufgrund ihrer Statik und Stabilität als technisch bedeutsamster Brückenbau Europas bezeichnet wurde.[133] Während des Manierismus am Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts war die Künstlerfamilie Juncker von Bedeutung, die unzählige Bildstöcke, Grabmäler und Portale im fränkischen Raum anfertigten. Sie waren jedoch auch zur Zeit von Renaissance und Barock tätig. Der Barock setzte sich in Franken wie im gesamten Heiligen Römischen Reich erst verzögert (ab 1650) ein. Einer der bedeutendsten Baumeister der damaligen Zeit war Balthasar Neumann. Sein bekanntestes Werk ist die Würzburger Residenz, ein herausragendes Beispiel des fränkischen Barocks, welcher die unterschiedlichen Barockströmungen seiner Zeit zu einem Gesamtkunstwerk von erstaunlicher Universalität zusammenfasste[194] und als ein abschließendes, architekturgeschichtliches Ereignis des europäischen Barocks gilt.[195] Das Spiegelkabinett der Residenz ist laut UNESCO das vollkommenste Raumkunstwerk des Rokoko.[196] Weitere bekannte Baumeister des 17. und 18. Jahrhunderts waren etwa die Dientzenhofer, eine oberbayerische Baumeisterfamilie, die in Franken viele Schlösser, Kirchen und Palais entworfen haben. Von etwa 1840 bis 1900 dauerte die Stilepoche des Historismus an, in der ältere Stilrichtungen kopiert und teilweise kombiniert wurden. Darunter fallen auch Neoromanik, Neogotik, Neorenaissance und Neobarock, aber auch der Nürnberger Stil, einer Mischung aus Neogotik und Neorenaissance.[197] Die monumentale Architektur im Nationalsozialismus wie etwa das Nürnberger Reichsparteitagsgelände, dass zu den größten Monumenten der Bautätigkeit der Nationalsozialisten zählt,[198] stellte einen markanten Einschnitt in der Architekturgeschichte dar. Seit dem Wiederaufbau spielt in Franken wie in ganz Deutschland der Denkmalschutz eine bedeutendere Rolle.

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

Die hügelige Landschaft mit vielen Taleinschnitten sowie die zentrale Lage im deutschen Kulturraum begünstigten schon seit dem frühen Mittelalter die Anlage von Burgen in Franken. Aber auch die starke Zersplitterung Frankens in viele kleine Territorien begünstigten den Bau von Burgen und Schlössern, da jeder Landesherr damit seine Macht demonstrieren oder festigen wollte. Höhepunkt des Burgenbaus war die Zeit von 1180 bis 1250.[199] Ihre Bedeutung sank ab dem 14. Jahrhundert zunehmend.[199] Repräsentative Schlösser lösten sie ab dem 16. Jahrhundert als Herrschaftssitze ab.[199] Ab dem 14. Jahrhundert entstanden in Franken auch verstärkt Kirchenburgen und Wehrkirchen.[200] Für in Staatsbesitz befindliche Burgen und Schlösser sind im Freistaat Bayern die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, die nach dem Ende der Monarchie am 20. November 1918 als Verwaltung des ehemaligen Kronguts hervorging, in Baden-Württemberg die Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, in Hessen die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen und in Thüringen die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zuständig. Diese Verwaltungen betreuen viele Objekte in Franken wie beispielsweise die Nürnberger Burg, die Residenz Ellingen, die Veste Heldburg oder das Schloss Weikersheim.

Fränkisches Fachwerkhaus[Bearbeiten]

Ein in einigen Regionen Frankens verbreiteter Bautyp ist das Fachwerkhaus,[201] dessen Bau zur Zeit der Renaissance aufblühte.[202] Das sogenannte Fränkische Fachwerkhaus ist ein Nebenname des Ernhauses, einer in Süd- und Mitteldeutschland verbreiteten Bauform.[203] Elemente des fränkischen Fachwerks sind typischerweise gerade und geschwungene Andreaskreuze, lange Fuß- und Kopfstreben, Sonnenräder, Rauten, Feuerböcke sowie Schnitzereien und farbige Fassungen an den Querriegeln.[201] Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden jedoch Fachwerkhäuser in einigen Regionen, wie beispielsweise in und um Würzburg,[201] unbeliebt, weswegen viele Fachwerkhäuser verputzt wurden, um ein Steinhaus zu imitieren.[201] Im Obermaingebiet blühte jedoch nach dem Dreißigjährigen Krieg die Fachwerkhaus-Architektur nochmals auf.[201]

Fränkische Bauernhäuser[Bearbeiten]

Vom Aussehen der Bauernhäuser Frankens, die vor 1500 errichtet wurden, ist wenig bekannt.[192] Das älteste bekannte Bauernhaus Frankens stammt aus Höfstetten bei Heilsbronn und wurde 1367 errichtet.[192] Eine einheitliche Bauform existiert in Franken nicht.[192] Vermutlich waren die unterschiedlichen Bauformen bereits im 15. Jahrhundert ausgeprägt.[192] So überwiegen in Altmühlfranken Kniestockhäuser, in der Südlichen Frankenalb Jurhäuser, im Nürnberger Raum Schwedenhäuser, im Spalter Hügelland hochgiebelige Hopfenspeicher und im Westen Frankens der Firstständerbau, während besonders in Weinbaudörfern zweigeschossige Bauten überwogen.[192]

Klöster[Bearbeiten]

Die ersten Klöster Frankens entstanden im 7. und 8. Jahrhundert noch bevor berühmte Missionare wie Bonifatius ihre Arbeit aufnahmen.[204] Zu den ersten Klöstern zählen das Kloster Karlburg bei Karlstadt, das Kloster auf dem Würzburger Festungsberg, das Kloster Amorbach und das Gumbertuskloster in Ansbach.[204] Im Mittelalter dienten viele Klöster zur Festigung der Königsherrschaft. Zu den ersten bekannten Orden in Franken gehören die Benediktiner. Unter anderem wurde ab 740 durch Willibald ein Benediktinerkloster in Eichstätt[205] und 752 durch Wunibald das Kloster Heidenheim in Heidenheim gegründet. Die Klöster des Frühmittelalters waren Keimzellen des Christentums in Franken. Später kamen im Laufe des Mittelalters noch weitere Orden hinzu, etwa Zisterzienser, Franziskaner und Dominikaner.[206] Während der Reformation wurden bereits erste Klöster in den evangelischen Gebieten, besonders in Mittelfranken, säkularisiert.[206] Nach den Verheerungen des Dreißigjährigen Kriegs erhoben sich insbesondere die großen Landklöster zum Barock.[206] Nachdem die Hochstifte Eichstätt, Würzburg und Bamberg zu den weltlichen Königreichen fielen, begann man ab 1802 mit der Säkularisation der meisten Klöster.[206] Nur wenige blieben von der Auflösung bewahrt und überdauerten so bis zur Wiederbelebung der bayerischen Klosterlandschaft unter Ludwig I.[206] Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam es zu einer neuen Blüte des Klosterlebens,[207] seit den 1960er Jahren sind bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel die Zahlen an Mönchen und Nonnen jedoch rückläufig.[207]

Der Bildstock Altmühlkreuz nahe Gunzenhausen

Bildstöcke[Bearbeiten]

Ein Bildstock, auch als Marterl bezeichnet, ist ein religiöses Kleindenkmal. Sie dienen beispielsweise als Anstoß zum Gebet unterwegs, als Zeichen der Dankbarkeit für überstandene Gefahren oder Seuchen, bzw. zur Erinnerung an besondere Unglücksfälle oder an bedeutende Personen. Franken ist reich an Bildstöcken, die meist aus Sandstein bestehen.[208] Die meisten Bildstöcke entstanden während des Barocks, mit der Aufklärung verschwand diese Tradition jedoch wieder.[209] Künstler entdeckten sie jedoch wieder als ein Wahrzeichen einer idealen fränkischen Landschaft.[209] Heute gibt es wieder den Brauch von Bildstocksetzungen in Franken.[209] Zu den älteste Bildstöcken Frankens gehört ein Exemplar aus dem Jahr 1350 in Naisa nahe Bamberg.[210]

Politik[Bearbeiten]

Parteienlandschaft und Regionalpartei[Bearbeiten]

In den bayerischen Teilen Frankens spiegelt sich die Parteienlandschaft des gesamten Freistaats im Wesentlichen wider. So ist die CSU traditionell die stärkste Partei, FDP und Die Linke spielen kaum eine Rolle. Jedoch haben in Franken die Freien Wähler und die SPD einen viel größeren Zulauf als im restlichen Bayern. So stellt die SPD beispielsweise die Oberbürgermeister von Bamberg, Coburg, Fürth, Erlangen und Nürnberg.

2009 gründete sich in Bamberg die Partei für Franken, eine regionale Kleinpartei, die sich unter anderem für eine bessere wirtschaftliche Gleichstellung Frankens innerhalb Bayerns einsetzt.[211]

Autonomiebestrebungen[Bearbeiten]

In der Geschichte der Bundesrepublik gab es immer wieder Bestrebungen verschiedener fränkischer Gruppierungen und Verbände, insbesondere des Fränkischen Bunds e. V., die eine Unabhängigkeit Frankens von Bayern forderten.[212] Ein Medieninteresse entstand 1989/1990, als der Fränkische Bund ein Bundesland Franken durch eine Neugliederung des Bundesgebietes gemäß Art. 29 GG mithilfe einer Unterschriftensammlung forderte. Diese war erfolgreich, die Maßnahme wurde jedoch vom Bundesinnenministerium abgelehnt. Auch eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht hatte keinen Erfolg.[213]

Fränkische Symbole[Bearbeiten]

Fränkischer Rechen als Wappen[Bearbeiten]

Das fränkische Rechen innerhalb des Wappens des Königreichs Bayern repräsentierte die fränkischen Gebiete. Daneben sind auch der Pfälzer Löwe (Pfalz), ein blauer Löwe mit goldener Krone (Rheinpfalz), ein goldener Pfahl auf weiß und rot gestreiftem Grund (Schwaben) und die Bayerische Raute (Bayern) zu sehen.
Hauptartikel: Fränkischer Rechen

Das Wappen Frankens ist der Fränkische Rechen. Das Fränkische Rechen wurde erstmals im 14. Jahrhundert auf dem Grab Wolfram Wolfskeel von Grumbachs, dem Würzburger Fürstbischof, benutzt.[214] Seit dem 16. Jahrhundert war das Fränkische Rechen das Zeichen des Herzogtums der Würzburger Bischöfe und wurde am Ende des 14. Jahrhunderts auch im Siegel- und Münzwesen genutzt.[214] Ab 1804 wurde der Fränkische Rechen ein Symbol ganz Frankens und schmückte ab 1835 als Repräsentant der fränkischen Gebiete des Königreichs Bayern neben den Wappen anderer Regionen das Bayerische Staatswappen.[214] Heute ist das Fränkische Rechen nicht nur Bestandteil des großen Staatswappens des Freistaats Bayern, sondern auch des großen Landeswappens des Landes Baden-Württemberg sowie der fränkischen Bezirke Bayerns und zahlreicher Stadt- und Ortswappen in den fränkischen Gebieten Bayerns, Thüringens und Baden-Württembergs.[215][214] Auch tragen viele fränkische Adelsgeschlechter einen Fränkischen Rechen im Wappen.[214]

Flagge[Bearbeiten]

Die Fränkische Flagge mit mittigem Fränkischen Rechen

Die fränkische Flagge, meist Frankenfahne genannt, besteht aus zwei gleich breiten Streifen, wobei der obere Streifen rot und der untere weiß (in der Heraldik silbern) ist, sowie dem mittig auf der Flagge angeordneten fränkischen Rechen.[215] In den fränkischen Regierungsbezirken Bayerns kann an die Stelle des Franken-Rechens auch das Wappen des jeweiligen Bezirks treten, wobei zu beachten ist, dass die Flagge des Bezirkes Oberfranken oben weiß und unten rot ist.[215] Da Franken heute nur eine geographische, aber keine politische Einheit mehr darstellt, sind weder Fahne noch Wappen ein staatliches Symbol.[125] Sie wird vor allem an Festtagen oder für andere Zwecke von Privatpersonen und Vereinen verwendet. Am Tag der Franken darf sie im Freistaat Bayern auch an Masten von Behörden gehisst werden.[125] Das Bayerische Heimatministerium hisst als einzige Landesoberbehörde die Frankenfahne ganzjährig.[216]

Frankenlied[Bearbeiten]

Hauptartikel: Frankenlied

Das Frankenlied ist ein Studentenlied und inoffizielle Landeshymne Frankens, die im 19. Jahrhundert entstand. Es wird in den fränkischen Bezirken Bayerns auch bei offiziellen Anlässen nach dem Deutschlandlied und der Bayernhymne gesungen. Der Text entstammt einem Gedicht Joseph Victor von Scheffels,[217] die Melodie wurde von Valentin Eduard Becker komponiert.

Franconia[Bearbeiten]

Eine herausragende bildliche Darstellung der Franconia befindet sich auf dem 1894 erbauten Franconiabrunnen vor der Würzburger Residenz. In der linken Hand hält sie ein Rennfähnlein.
Hauptartikel: Franconia

Franconia ist der latinisierte Ausdruck für Franken. Zugleich ist Franconia der Name der weiblichen Symbolgestalt Frankens. Sie stellt die personifizierte Allegorie dieser Region dar. Sie ist vergleichbar mit der Bavaria für den Freistaat Bayern. Statuen der Franconia befinden sich unter anderem auf dem Vorhof der Residenz Würzburg und an der Befreiungshalle in Kelheim.

Rennfähnlein[Bearbeiten]

Das Rennfähnlein ist wie auch das Fränkische Rechen untrennbar mit Franken und mit den Würzburger Fürstbischöfen verbunden.[218] Die Lehensfahne zeigt in Blau eine rot-silbern gevierte schräggestellte und an den beiden senkrechten Seiten je zweimal eingekerbte Standarte mit goldenem Schaft.[218] Die erste Abbildung des Rennfähnleins finden sich im 12. Jahrhundert auf Münzen des Bischofs Reginhard. Das Rennfähnlein findet man beispielsweise in den Wappen Würzburgs und des Bezirks Unterfranken.[218]

Herzogsschwert[Bearbeiten]

Das Fränkische Herzogsschwert dient seit dem 12. Jahrhundert zusammen mit dem Fränkischen Rechen als Symbol der fränkischen Herzogswürde.[214] Der erhaltengebliebene gotische Zeremonialschwert wurde im Auftrag von Fürstbischof Johann III. von Grumbach geschmiedet.[219] Das Schwert ist ein Anderthalbhänder mit einem Jaspis als Knauf, auf dem Stichblatt befinden sich mehrere Wappen, das Rennfähnlein und das Fränkische Rechen.[219] Das Schwert diente im Propagandawettbewerb um die Macht in Franken zur Demonstration des Herrschaftsanspruchs. 1803 kam das Schwert nach München. Im Rahmen der Beutekunst-Diskussion fordert die Rückgabe des Schwerts nach Franken.[220]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Allgemeines und Geschichte[Bearbeiten]

In Franken begann die Industrialisierung früher als beispielsweise im landwirtschaftlich geprägten Altbayern oder im vom Kunsthandwerk dominierten München und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Wirtschaftsmotor der Region.[221] Stark beeinflusst wurde dies durch die ersten deutsche Eisenbahnlinie von Nürnberg nach Fürth, die am 7. Dezember 1835 mit der Fahrt der Adler eingeweiht wurde.[221] Auch das Erbrecht in Franken, das sich von dem anderer Regionen unterschied, beeinflusste die Industrialisierung.[221] In Nürnberg wurden damals Dampfmaschinen, Lokomotiven und Elektromotoren hergestellt, andere Industriestandorte waren Hof, Bayreuth, Selb und Wunsiedel.[221] In Oberfranken hatte sich schon früh die Textil- und Porzellanindustrie angesiedelt,[221] beispielsweise ab dem 19. Jahrhundert in der Stadt Selb.[222] Seit dem Mittelalter waren Fichtelgebirge und Frankenwald bedeutende Zentren des süddeutschen Bergbaus, unter anderem wurden Gold, Eisenerz, Kupfer und Zinn gefördert.[223] In Altmühlfranken wurden verstärkt Steinbrüche, beispielsweise im Solnhofener Plattenkalk, eingerichtet. Heute befindet sich in Altmühlfranken das größte zusammenhängende Naturstein-Abbaugebiet Deutschlands.[224] Ab 1901 entstand in Nürnberg eine bedeutende Motorradindustrie.[225] Auch die Spielwarenindustrie ist für Nürnberg bedeutsam. Nachweislich seit dem 14. Jahrhundert wird in Nürnberg Spielzeug hergestellt.[226] Die Stadt Nürnberg ist heute der größte Druckort Deutschlands, unter anderem werden dort Der Spiegel und die Fachzeitschrift C't gedruckt.[227]

Der Mittelstand ist eine wichtige Stütze der fränkischen Wirtschaft (Faber-Castell in Stein)

Die drei fränkischen Regierungsbezirke erwirtschafteten im Jahr 2010 zusammen ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von über 127.000 Millionen Euro, was etwa 5 % der Wirtschaftsleistung Deutschlands entspricht.[228] Das durchschnittliche BIP pro Kopf betrug in diesem Jahr 28.500 Euro in Oberfranken, 30.700 Euro in Unterfranken und 33.100 Euro in Mittelfranken, was um den Bereich des deutschen Durchschnittswertes (30.500) liegt.[228] Zahlreiche bedeutende Großunternehmen, darunter Grundig, Triumph-Adler, MAN, Sachs, Adidas, Puma, Schaeffler, Hercules, Quelle und Playmobil haben ihren Ursprung in Franken, vor allem im Großraum Nürnberg. Der wichtigste Industriestandort in Unterfranken ist Schweinfurt. Einige dieser Unternehmen haben noch heute ihren Hauptsitz in der Region. Zu den wichtigsten Betrieben der Region zählt Siemens. Eine wichtige industrielle Stütze sind mittelständische Betriebe wie Faber-Castell oder Staedtler. Im Hohenlohekreis in Baden-Württemberg haben viele bedeutende Unternehmen ihren Stammsitz; so sind dort an der Zahl der Einwohner gemessen deutschlandweit die meisten Weltmarktführer vertreten.[229] Zu den größten Unternehmen des Hohenlohekreises zählen die Würth-Gruppe, die Albert Berner Deutschland, die Ventilspezialisten Bürkert und GEMÜ sowie der Explosionsschutzspezialist R. Stahl, die Scheuerle Fahrzeugfabrik, ebm-papst und Ziehl-Abegg. Überregionale Bedeutung besitzen Messen wie die Nürnberger Spielwarenmesse, die Consumenta und die BIOFACH.

Mehrere Landkreise und kreisfreie Städte in Mittel- und Oberfranken, Teilen Unterfrankens sowie Südthüringens und der Oberpfalz haben sich zur Metropolregion Nürnberg zusammengeschlossen, einer Metropolregion, die mit einem Bruttoinlandsprodukt von 106 Milliarden Euro, ca. 162.000 Unternehmen und etwa 1,8 Millionen Erwerbstätigen zu den wirtschaftsstärksten Räumen in Deutschland zählt.[230]

Tourismus[Bearbeiten]

Eine der bekanntesten Touristenattraktionen Frankens ist Rothenburg ob der Tauber

Die Tourismusbranche betont den romantischen Charakter Frankens.[231][232] Als Argumente werden die pittoreske Landschaft und die in vielen historischen Gebäuden präsente lange Geschichte und Kultur angeführt.[232] Auch die außerhalb der wirtschaftlichen Ballungszentren relativ geringe Dichte von industriellen Ansiedlungen wird hervorgehoben. Gleiches gilt für kulinarische Aspekte, so werden der Frankenwein, die reiche Biertradition sowie die Lebküchnerei als werbewirksame Zugmittel eingesetzt[233][232] und machen Franken zu einem beliebten Touristenziel in Deutschland. Einige der touristischen Höhepunkte im Westen Frankens verbindet die Romantische Straße, die bekannteste deutsche Themenstraße.[234] Die Burgenstraße führt durch die gesamte fränkische Region mit ihren zahlreichen Burgen und anderen mittelalterlichen Bauten.[232]

Die Landschaft Frankens ist für viele sportliche Aktivitäten geeignet. So laden beispielsweise der Frankenweg, der Keltenweg und die Wanderwegenetze des Altmühltals und der Mittelgebirge zum Wandern ein. Radfahren ist entlang der großen Flüsse sehr beliebt, Motorrad-Destinationen stellen Altmühltal, Taubertal und Fränkische Schweiz dar. Das Klettergebiet Nördlicher Frankenjura in der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz ist eines der bekanntesten und beliebtesten Sportklettergebiete in Deutschland.[235] Laut Tourismusverband Franken hat die Tourismusbranche in Franken einen jährlichen Umsatz von 8,5 Milliarden Euro.[236]

Medien[Bearbeiten]

In Nürnberg wird das bundesweit erscheinende Sportmagazin Kicker des Nürnberger Olympia-Verlags und die Nürnberger Nachrichten, eine der größten deutschen Regionalzeitungen mit einer Auflage von 263.335 Exemplaren[237], herausgegeben. Weitere große Tageszeitungen in der Region sind der Fränkische Tag, die Main-Post, der Nordbayerische Kurier, die Frankenpost und die Fränkische Landeszeitung sowie die Nürnberger Zeitung.

In Nürnberg befindet sich das Studio Franken des Bayerischen Rundfunks. Unter anderem wird dort die sonntäglich ausgestrahlte Frankenschau produziert. Zu den größten Radiosendern der Region gehört Radio 8.

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Franken ist verkehrsmäßig gut erschlossen. Durch Franken führen unter anderem die Autobahnen A 3, 6, 7, 9 und 70. Im Herbst 2005 wurde die A 71 fertiggestellt. Sie verbindet Sangerhausen und die südthüringischen Städte Suhl und Meiningen mit Schweinfurt. Die im August 2008 fertiggestellte A 73 verbindet Suhl mit Bamberg und wird im Abschnitt Lichtenfels–Bamberg–Nürnberg auch Frankenschnellweg bezeichnet. Neben der A 70 ist die A 73 die zweite komplett innerhalb der Region Franken gelegene Bundesautobahn. Im internationalen Straßenverkehr sind die Verbindungen von Norddeutschland nach Österreich und darüber hinaus nach Italien und Südosteuropa von überragender Bedeutung. Hingegen sind die Verkehrsverbindungen ins angrenzende Tschechien bei weitem nicht von vergleichbarer Relevanz.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Ein dichtes Streckennetz im Eisenbahnverkehr mit zahlreichen Bahnhöfen ist, wie in anderen Regionen Süddeutschlands, vorhanden. Der Nürnberger Hauptbahnhof ist eines der größten in Deutschland und das zweitgrößte Bayerns. Weitere wichtige Bahnhöfe befinden sich in Fürth, Bamberg und Würzburg.[238] Die Stadt Nürnberg verfügt über ein großes U-Bahnen sowie S-Bahnen mit einem weiten Einzugsgebiet. Von 1901 bis 1921 existierte in Hof ein eigenes Straßenbahnnetz.[239]

Flug- und Schiffsverkehr, ÖPNV[Bearbeiten]

Der internationale Flugverkehr wird mit dem Flughafen Nürnberg bedient. Der Main sowie der Main-Donau-Kanal als Verbindung zur Donau bilden die Verkehrswege der Binnenschifffahrt. Der Hafen Heilbronn ist eines der größten Binnenhäfen Deutschlands,[240] as Güterverkehrszentrum des Nürnberger Hafens ist das größte Süddeutschlands.[241] Maßgebend für den Öffentlichen Personennahverkehr ist der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg.

Universitäten und Hochschulen[Bearbeiten]

Technische Fakultät der FAU in Erlangen

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ist mit etwa 38.000 Studenten[242] die größte Universität Frankens und zählt zu den größten Deutschlands. Die Volluniversität wurde 1743 gegründet und ist nach den fränkischen Markgrafen Friedrich von Brandenburg-Bayreuth, ihrem Gründer, sowie Karl Alexander von Brandenburg-Ansbach benannt.[243] Mit einem Ausgabevolumen von über 800 Millionen Euro pro Jahr stellt die FAU einen Wirtschaftsfaktor in Franken dar.[242]

Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg wurde 1402 gegründet und 1582 auf Initiative des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn neugegründet,[244] womit sie zu den ältesten Universitäten im deutschsprachigen Raum gehört.[245] Vierzehn Nobelpreisträger haben in der Volluniversität geforscht und gelehrt.[244] Benannt wurde die Universität nach Gründer Julius Echter von Mespelbrunn sowie nach dem bayerischen König Maximilian I. Joseph. Sie ist Mitglied der Coimbra-Gruppe.

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg gehört zu den führenden Universitäten für Psychologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Benannt wurde die Universität nach Melchior Otto Voit von Salzburg, der sie 1647 gründete, sowie nach Adam Friedrich von Seinsheim.[246]

Die erste Universität Bayreuth wurde 1742 von Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth gegründet, aber bereits nach kurzer Zeit wegen Unruhen nach Erlangen verlegt. Zur erneuten Universitätsgründung kam es 1970. Sie hat 12.536 Studenten.[247] Die Universität Bayreuth gehört zu den führenden Universitäten in den Bereichen Physik und Jura. Außerdem ist sie eine von wenigen Universitäten im deutschsprachigen Raum an der Afrikanistik studiert werden kann.

Weitere Hochschulen in Franken sind die Hochschule Ansbach, die Hochschule Coburg, die Hochschule Bamberg, ein Standort der Fachhochschule des Mittelstands in Bamberg, ein Teil der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern in Hof, die Hochschule Hof, die Hochschule Würzburg-Schweinfurt, die Augustana-Hochschule Neuendettelsau, die Evangelische Hochschule Nürnberg, die Coburger Fachhochschule Schloss Hohenfels, die TH Nürnberg und die WLH Fürth. Im hessischsprachigen Teil des Bezirks Unterfrankens befindet sich außerdem die Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Aschaffenburg. Im thüringischen Teil Frankens befinden sich die der Fachbereich Polizei der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Meiningen und die FH Schmalkalden. In Baden-Württemberg befindet sich die Hochschule Heilbronn mit Standorten in Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall. Zusätzlich befinden sich in Bayreuth die Hochschule für evangelische Kirchenmusik, in Nürnberg die Hochschule für Musik und in Würzburg eine weitere Hochschule für Musik. Die Hochschule für angewandtes Management besitzt einen Campus in Treuchtlingen. In Nürnberg gibt es eine Akademie der Bildenden Künste. Das Campus M21 der Hochschule Mittweida befindet sich ebenfalls in Nürnberg.

Dazu kommen Forschungsinstitute wie das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen, das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung in Würzburg, das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe in Bamberg, das Bayerische Laserzentrum in Bamberg oder das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts. Universitäten und Hochschulen in Bayern gehören der Virtuellen Hochschule Bayern an, dessen Geschäftsstelle sich in Bamberg befindet.

Benachteiligung Frankens[Bearbeiten]

Es wird eine allgemeine Benachteiligung Frankens innerhalb des Freistaats Bayern unter anderem vom Fränkischen Bund[248] und der Franken-Partei[249] kritisiert. So wird unter anderem genannt, dass Franken in den Parteistrukturen unterrepräsentiert sei, Franken weniger Steuermittel bekäme und sich generell weniger um Belange und Probleme der fränkischen Regierungsbezirke gekümmert werde.[248][249] Auch wird die Rückgabe von sogenannter Beutekunst, Kunstwerke aus fränkischen Städten und Schatzkammern, die vom Königreich Bayern im 19. Jahrhundert konfisziert und nach München gebracht wurden, gefordert.[250]

Jedoch sind viele Kritikpunkte gegenstandslos. So sind beispielsweise fränkische Politiker in den Strukturen großer Parteien nicht unterrepräsentiert.[251] Auch ist die Forderung der Rückgabe von Kunstschätzen problematisch, da etwa der Hofer Altar in München[252] und einige Dürer-Gemälde in der Alten Pinakothek[250] nicht geraubt, sondern vielmehr freiwillig weggegeben wurden. In echt "geraubt" sind hingegen die Kaiserkrone Heinrichs II. aus dem Bamberger Domschatz[253] und das Fränkische Herzogsschwert.

Zu beachten ist jedoch auch, dass die fränkischen Regierungsbezirke Bayerns eine höhere Arbeitslosigkeit als Südbayern vorweisen[251] und laut Prognosen Franken stärker als andere Teile Bayerns vom Rückgang der Bevölkerung betroffen sein wird.[254] Auch kann innerhalb des Freistaats ein wirtschaftliches Süd-Nord-Gefälle beobachtet werden.[255] Innerhalb des Freistaats Bayern ist auch eine starke Konzentration von Behörden und allgemeine Bevorzugung des Großraums München zu beobachten.[256]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

In Franken geborene berühmte Personen sind neben anderen die Naturwissenschaftler Georg Simon Ohm, der mit seinen Entdeckungen rund um die elektrische Leitfähigkeit von Metallen sich einen Namen gemacht hat, Simon Marius, der 1610 fast zeitgleich mit Galileo Galilei die Jupitermonde entdeckte,[257] der Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg, der Psychologe Alois Alzheimer mit seinen Untersuchungen an der nach ihm benannten Alzheimer-Krankheit, das Rechengenie Adam Ries, Peter Henlein, der Erfinder der Taschenuhr, dem sogenannten Nürnberger Ei, und Martin Behaim, der für den ältesten Globus bekanntgeworden ist. Namhafte Künstler aus Franken sind etwa der Verfasser des Parzivals Wolfram von Eschenbach, der Meistersinger Hans Sachs sowie Albrecht Dürer, Lucas Cranach der Ältere und der vermutlich aus Aschaffenburg stammende[258] Matthias Grünewald, die zu den bedeutendsten Malern ihrer Zeit angehörten.

Die aus Franken stammenden bayerischen Ministerpräsidenten sind Martin Segitz, Gustav Ritter von Kahr, Hanns Seidel, Hans Ehard und Günther Beckstein.[259] Ludwig Erhard war von 1963 bis 1966 Bundeskanzler, Richard Stücklen 1979 bis 1983 Bundestagspräsident. Der ehemalige amerikanische Außenminister und Friedensnobelpreisträger Henry Kissinger ist in Fürth geboren.[260] Im Bereich der Wirtschaft haben sich Max Grundig (Unterhaltungselektronik), Gustav Abraham Schickedanz (der Gründer des Versandhauses Quelle), Carl von Linde (Linde AG) und Adi und Rudolf Dassler (Gründer der Firmen Adidas und Puma) einen Namen gemacht. Der Raubritter Eppelein von Gailingen soll einst auf der Flucht vom Nürnberger Burggraben gesprungen sein und erlangte damit regionale Berühmtheit.[261] Ein weiterer bekannter fränkischer Reichsritter war Götz von Berlichingen, der durch seine Rolle im Bauernkrieg als Vorbild der gleichnamigen Hauptfigur in Johann Wolfgang von Goethes Schauspiel Götz von Berlichingen fungierte und dem das Götz-Zitat zugeschrieben wird. Als „rätselhafter Findling“ wurde in der Biedermeierzeit Kaspar Hauser bekannt. Spitzensportler aus Franken sind beispielsweise der Fußballer Max Morlock, der unter anderem 1954 Weltmeister wurde und der Basketballer Dirk Nowitzki, der als erster Deutscher die NBA-Meisterschaft gewann.

Der Baumeister der Würzburger Residenz, Balthasar Neumann, erkor Franken zur Wahlheimat.[262] Geburt und Herkunft von Walther von der Vogelweide, des bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikers des Mittelalters, sind zwar unbekannt, doch liegt er im fränkischen Würzburg begraben.[263] Aus dem Eichsfeld stammt Tilman Riemenschneider, der besonders in Würzburg wirkte und dessen Skulpturen und Schnitzereien zu den bedeutendsten Werken am Übergang von Gotik und Renaissance gehören.[264] Richard Wagner ließ sich 1872 in Bayreuth nieder, wo etliche seiner Musikdramen im eigens hierzu errichteten Festspielhaus uraufgeführt wurden.

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Franken – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Franken

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner K. Blessing, Dieter Weiß (Hrsg.): Franken. Vorstellung und Wirklichkeit in der Geschichte, (= Franconia. Beihefte zum Jahrbuch für fränkische Landesforschung, Bd. 1), Neustadt (Aisch) 2003.
  • Franz X. Bogner: Franken aus der Luft. Stürtz-Verlag Würzburg 2008, ISBN 978-3-8003-1913-8.
  • Franz X. Bogner: Oberfranken aus der Luft. Ellwanger-Verlag, 128 Seiten. Bayreuth, 2011, ISBN 978-3-925361-95-1.
  • Jürgen Petersohn: Franken im Mittelalter. Identität und Profil im Spiegel von Bewußtsein und Vorstellung (Vorträge und Forschungen, Sonderband 51), Ostfildern 2008 (vgl. dazu die Rezension).
  • Michael Peters: Geschichte Frankens. Vom Ausgang der Antike bis zum Ende des Alten Reiches. Katz Verlag, 2007, ISBN 978-3-938047-31-6 (vgl. dazu die Rezension).
  • Conrad Scherzer: Franken, Land, Volk, Geschichte und Wirtschaft. Nürnberg: Verlag Nürnberger Presse Drexel, Merkel & Co., 1955, 489 S., IDN: 451342119.
  • Martin Bötzinger: Leben und Leiden während des Dreißigjährigen Krieges in Thüringen und Franken, Langensalza ²1997, ISBN 3-929000-39-3.
  • Ralf Nestmeyer: Franken. Ein Reisehandbuch, Michael-Müller-Verlag, Erlangen 2013, ISBN 978-3-89953-775-8.
  • Reinhold Andert: Der fränkische Reiter, Dingsda-Verlag Querfurt, Leipzig 2006, ISBN 3-928498-92-4.
  • Berndt Fischer: Naturerlebnis Franken. Streifzüge durch eine Seelenlandschaft. Buch & Kunstverlag Oberpfalz, Amberg 2001, ISBN 3-924350-91-4.
  • Ada Stützel: 100 berühmte Franken. Sutton Verlag, Erfurt 2007, ISBN 978-3-86680-118-9.
  • Wolfgang Wüst (Hrsg.): Frankens Städte und Territorien als Kulturdrehscheibe. Kommunikation in der Mitte Deutschlands. Interdisziplinäre Tagung vom 29. bis 30. September 2006 in Weißenburg i. Bayern (Mittelfränkische Studien 19) Ansbach 2008, ISBN 978-3-87707-713-9.
  • Anna Schiener: Kleine Geschichte Frankens. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg, 2008, ISBN 978-3-7917-2131-6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Franken – Quellen und Volltexte
 Commons: Franconia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Franken – Reiseführer
 Wiktionary: Franken – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Alfred Klepsch: Fränkische Dialekte. In: Historisches Lexikon Bayerns
  2. a b c d Karten zur Geschichte Bayerns: Jutta Schumann / Dieter J. Weiß, in: Edel und Frei. Franken im Mittelalter, hg. von Wolfgang Jahn / Jutta Schumann / Evamaria Brockhoff, Augsburg 2004 (Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur 47/04), S. 174–176, Kat.-Nr. 51. Siehe Haus der Bayerischen Geschichte
  3. a b Franken. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 6, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien 1885–1892, S. 491.
  4. a b Rudolf Endres: Der Fränkische Reichskreis, In: Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 29, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte, Regensburg 2003, S. 6, siehe Online-Version (pdf)
  5. Manfred Treml: Das Königreich Bayern (1806–1918). in: Politische Geschichte Bayerns, herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte als Heft 9 der Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, 1989, S. 22–25, hier: S. 22
  6. Boris Paraschkewow: Wörter und Namen gleicher Herkunft und Struktur. Lexikon etymologischer Dubletten im Deutschen. Berlin 2004, S. 107
  7. Ulrich Nonn: Die Franken. Stuttgart 2010, S. 11–14 ff.
  8. Friedrich Helmer: Bayern im Frankenreich (5. - 10. Jahrhundert), In: Politische Geschichte Bayerns, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte als Heft 9 der Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, S. 4–6, hier: S. 4
  9. Erich Zöllner: Geschichte der Franken bis zur Mitte des sechsten Jahrhunderts. München 1970, S. 1–3 (Kapitel: „Stammesbildung“)
  10. Ulrich Nonn: Die Franken. Stuttgart 2010, S. 14.
  11. a b Rudolf Endres:  Der Fränkische Reichskreis, In: Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 29, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte, Regensburg 2003, S. 37, siehe Online-Version (pdf)
  12. a b c d e Was ist fränkisch? Wie eine Region definiert wird, www.br.de, Bayern 2
  13. "Heimliche Franken": Die Franken in Württemberg, www.br.de, Bayerischer Rundfunk, abgerufen am 28. Juni 2014
  14. Sprachatlas der BLO, abgerufen am 1. Juli 2014
  15. Ulrich Maier (Justinus-Kerner-Gymnasium Weinsberg): Schwäbisch oder fränkisch? Mundart im Raum Heilbronn Bausteine zu einer Unterrichtseinheit. siehe online-PDF
  16. "Ominöses Frankenbewusstsein", Süddeutsche Zeitung vom 10. Februar 2013, abgerufen am 1. Juli 2014
  17. Dreifrankenstein, abgerufen am 12. Juli 2014
  18. a b c nach BfN-Karte
  19. Sandwege, Sandachse Franken, abgerufen am 23. Mai 2014
  20. Naturpark Bayerische Rhön, abgerufen am 2. Juni 2014
  21. a b www.br-online.de: Bund Naturschutz zu Steigerwald – "Imagegewinn durch Nationalpark" (Version vom 30. Juni 2011 im Internet Archive) Pressebericht zum abgelehnten Nationalpark Steigerwald auf BR-online, Studio-Franken
  22. Wir über uns, www.naturpark.de, abgerufen am 28. Mai 2014
  23. Naturparks in Franken, abgerufen am 2. Juni 2014
  24. Biosphärenreservat Rhön, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, abgerufen am 28. Mai 2014
  25. Bayerns schönste Geotope, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, abgerufen am 28. Mai 2014
  26. a b c Karte der Vogelschutzgebiete: Mittelfranken, stellvertretend für alle Europäischen Vogelschutzgebieten in Franken
  27. Naturpark Fichtelgebirge, abgerufen am 2. Juni 2014
  28. Wildtiere in Bayern: Der Wolf - ein Ureinwohner Bayerns, www.br.de, bayerischer Rundfunk, abgerufen am 16. August 2014
  29. a b Stefan Glaser, Gerhard Doppler und Klaus Schwerd (Red.): GeoBavaria. 600 Millionen Jahre Bayern. Internationale Edition. Bayerisches Geologisches Landesamt, München 2004 (online), S. 4
  30. Stefan Glaser, Gerhard Doppler und Klaus Schwerd (Red.): GeoBavaria. 600 Millionen Jahre Bayern. Internationale Edition. Bayerisches Geologisches Landesamt, München 2004 (online), S. 24
  31. Alfons Baier, Thomas Hochsieder: Zur Stratigraphie und Tektonik des SE-Randes der Münchberger Gneismasse (Oberfranken). Webseite der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit einer Kurzfassung des gleichnamigen Aufsatzes in den Geologischen Blättern für Nordost-Bayern, Bd. 39, Nr. 3/4, Erlangen 1989
  32. a b Stefan Glaser, Gerhard Doppler und Klaus Schwerd (Red.): GeoBavaria. 600 Millionen Jahre Bayern. Internationale Edition. Bayerisches Geologisches Landesamt, München 2004 (online), S. 26
  33. Walter Freudenberger: Tektonik: Deckgebirge nördlich der Donau. In: Walter Freudenberger, Klaus Schwerd (Red.): Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern 1:500 000. Bayerisches Geologisches Landesamt, München 1996 (online), S. 259–265
  34. a b Stefan Glaser, Gerhard Doppler und Klaus Schwerd (Red.): GeoBavaria. 600 Millionen Jahre Bayern. Internationale Edition. Bayerisches Geologisches Landesamt, München 2004 (online), S. 40 ff.
  35. Hans-Georg Herbig, Thomas Wotte, Stefanie Becker: First proof of archaeocyathid-bearing Lower Cambrian in the Franconian Forest (Saxothuringian Zone, Northeast Bavaria). In: Jiři Žák, Gernold Zulauf, Heinz-Gerd Röhling (Hrsg.): Crustal evolution and geodynamic processes in Central Europe. Proceedings of the Joint conference of the Czech and German geological societies held in Plzeň (Pilsen), September 16–19, 2013. Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften. Nr. 82, 2013, S. 50 (Volltextzugriff: Researchgate)
  36. Hartmut Haubold: Die Saurierfährten Chirotherium barthii Kaup, 1835 - das Typusmaterial aus dem Buntsandstein bei Hildburghausen/Thüringen und das „Chirotherium-Monument“. Veröffentlichungen des Naturhistorischen Museums Schleusingen. Bd. 21, 2006, S. 3–31
  37. a b Frank-Otto Haderer, Georges Demathieu, Ronald Böttcher: Wirbeltier-Fährten aus dem Rötquarzit (Oberer Buntsandstein, Mittlere Trias) von Hardheim bei Wertheim/Main (Süddeutschland). Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, Serie B. Nr. 230, 1995, online
  38. Laura K. Säilä: The Osteology and Affinities of Anomoiodon liliensterni, a Procolophonid Reptile from the Lower Triassic Buntsandstein of Germany. Journal of Vertebrate Paleontology. Bd. 28, Nr. 4, 2008, S. 1199–1205, doi:10.1671/0272-4634-28.4.1199
  39. Friedrich von Huene: Ueber die Procolophoniden, mit einer neuen Form aus dem Buntsandstein. Centralblatt für Mineralogie, Geologie und Paläontologie. Jhrg. 1911, 1911, S. 78–83
  40. Rainer R. Schoch: Comparative osteology of Mastodonsaurus giganteus (Jaeger, 1828) from the Middle Triassic (Lettenkeuper: Longobardian) of Germany (Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen). Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, Serie B. Nr. 278, 1999, S. 21 u. 27 (PDF 3,6 MB)
  41. Emily J. Rayfield, Paul M. Barrett, Andrew R. Milner: Utility and Validity of Middle and Late Triassic ‘Land Vertebrate Faunachrons’. In: Journal of Vertebrate Paleontology. Bd. 29, 2009, Nr. 1, S. 80-87, doi:10.1671/039.029.0132.
  42. Markus Moser: Plateosaurus engelhardti Meyer, 1837 (Dinosauria: Sauropodomorpha) aus dem Feuerletten (Mittelkeuper; Obertrias) von Bayern. Zitteliana, Reihe B: Abhandlungen der Bayerischen Staatssammlung fur Paläontologie und Geologie. Bd. 24, 2003, S. 3–186, urn:nbn:de:bvb:19-epub-12711-3.
  43. Olivier Rieppel: The genus Placodus: Systematics, Morphology, Paleobiogeography, and Paleobiology. Fieldiana Geology, New Series, Nr. 31, 1995, doi:10.5962/bhl.title.3301.
  44. Olivier Rieppel, Rupert Wild: A Revision of the Genus Nothosaurus (Reptilia: Sauropterygia) from the Germanic Triassic, with Comments on the Status of Conchiosaurus clavatus. Fieldiana Geology, New Series, Nr. 34, 1996, doi:10.5962/bhl.title.2691.
  45. Birgit Niebuhr: Wer hat hier gelogen? Die Würzburger Lügenstein-Affaire. Fossilien. Nr. 1/2006, 2006, S. 15–19 (PDF 886 kB)
  46. Mittelwerte und Kenntage der Lufttemperatur, www.lfu.bayern.de, Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 23. Mai 2014
  47. Neue Daten für alle Regionen: Deutschlands wahres Klima, www.spiegel.de, Spiegel Online, abgerufen am 23. Mai 2014
  48. Mittelwerte des Gebietsniederschlags, www.lfu.bayern.de, Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 23. Mai 2014
  49. a b mercer.de
  50. Landkreis Eichstätt ist die lebenswerteste Region Deutschlands, Focus Online, abgerufen am 10. September 2014
  51. Deutsche Post Glücksatlas, abgerufen am 10. September 2014
  52. Glücksatlas 2013: Franken sind so unglücklich wie nie zuvor. Nordbayern.de, veröffentlicht am 5. November 2013, abgeufren am 10. September 2014
  53. Die Höhlenruine von Hunas, Archäologisches Lexikon, abgerufen a 17. Juni 2014
  54. Hans-Peter Uenze, Claus-Michael Hüssen: Vor- und Frühgeschichte. In: Handbuch der Bayerischen Geschichte, begr. von Max Spindler, 3. Bd., 1. Teilbd: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, neu herausgegeben von Andreas Kraus, 3., neu bearbeitete Auflage, München 1997, S. 3–46, hier: S. 17ff.
  55. Josef Motschmann: Altenkunstadt - Heimat zwischen Kordigast und Main. Gemeinde Altenkunstadt, Altenkunstadt, 2006, S. 10
  56. Peter Kolb, Ernst-Günter Krenig: Unterfränkische Geschichte. Von der germanischen Landnahme bis zum hohen Mittelalter., Band 1. Würzburg 1989; zweite Auflage: 1990, S. 27–37.
  57. a b Wilfried Menghin: Grundlegung: Das frühe Mittelalter. In: Handbuch der Bayerischen Geschichte, begr. von Max Spindler, 3. Bd., 1. Teilbd: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, neu herausgegeben von Andreas Kraus, 3., neu bearbeitete Auflage, München 1997, S. 47–69, hier: S. 60
  58. a b Wilfried Menghin: Grundlegung: Das frühe Mittelalter. In: Handbuch der Bayerischen Geschichte, begr. von Max Spindler, 3. Bd., 1. Teilbd: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, neu herausgegeben von Andreas Kraus, 3., neu bearbeitete Auflage, München 1997, S. 47–69, hier: S. 55.
  59. a b Franz-Joseph Schmale, Wilhelm Störmer: Die politische Entwicklung bis zur Eingliederung ins Merowingische Frankenreich. In: Handbuch der Bayerischen Geschichte, begr. von Max Spindler, 3. Bd., 1. Teilbd: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, neu herausgegeben von Andreas Kraus, 3., neu bearbeitete Auflage, München 1997, S. 89–114, hier: S. 80.
  60. Friedrich Helmer: Bayern im Frankenreich (5. - 10. Jahrhundert), In: Politische Geschichte Bayerns, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte als Heft 9 der Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, S. 4–6, hier: S. 6
  61. a b Josef Kirmeier: Bayern und das Deutsche Reich (10.-12. Jahrhundert), In: Politische Geschichte Bayerns, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte als Heft 9 der Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, S. 7–9, hier: S. 7
  62. a b Karten zur Geschichte Bayerns: Jutta Schumann / Dieter J. Weiß, in: Edel und Frei. Franken im Mittelalter, hg. von Wolfgang Jahn / Jutta Schumann / Evamaria Brockhoff, Augsburg 2004 (Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur 47/04), S. 174–176, Kat.-Nr. 51. Siehe Haus der Bayerischen Geschichte
  63. a b Dieter Weiß: Bamberg, Hochstift: Territorium und Struktur. In: Historisches Lexikon Bayerns
  64. Meininger Urkundenbuch Nr. 3-5; Reg. Thur. I Nr. 614, 616, 618 – Stadtarchiv Meiningen.
  65. a b Otto Spälter: Nürnberg, Burggrafschaft. In: Historisches Lexikon Bayerns
  66. Handbuch der Bayerischen Geschichte, begr. von Max Spindler, 3. Bd., 1. Teilbd: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. Neu herausgegeben von Andreas Kraus, 3., neu bearbeitete Auflage, München 1997, S. 602
  67. Alexander Schubert: Schwäbischer Städtebund. In: Historisches Lexikon Bayerns
  68. a b Rudolf Endres: Staat und Gesellschaft. Zweiter Teil: 1500-1800. In: Handbuch der Bayerischen Geschichte, begr. von Max Spindler, 3. Bd., 1. Teilbd: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, neu herausgegeben von Andreas Kraus, 3., neu bearbeitete Auflage, München 1997, S. 702–781, hier: S. 752ff
  69. a b Wilhelm Störmer: Die innere Entwicklung: Staat, Gesellschaft, Kirche, Wirtschaft. In: Handbuch der Bayerischen Geschichte, begr. von Max Spindler, 3. Bd., 1. Teilbd: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, neu herausgegeben von Andreas Kraus, 3., neu bearbeitete Auflage, München 1997, S. 210–315, hier: S. 314.
  70. Rudolf Endres: Der Fränkische Reichskreis, In: Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 29, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte, Regensburg 2003, S. 6–9, siehe Online-Version (pdf)
  71. a b Johannes Merz: Herzogswürde, fränkische. In: Historisches Lexikon Bayerns
  72. Rudolf Endres: Der Fränkische Reichskreis, In: Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 29, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte, Regensburg 2003, S. 21, siehe Online-Version (pdf)
  73. Michael Henker: Bayern im Zeitalter von Reformation und Gegenreformation (16./17. Jahrhundert), In: Politische Geschichte Bayerns, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte als Heft 9 der Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, S. 14–17, hier: S. 14
  74. Rudolf Endres: Der Fränkische Reichskreis, In: Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 29, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte, Regensburg 2003, S. 7, siehe Online-Version (pdf)
  75. Rudolf Endres: Von der Bildung des Fränkischen Reichskreises und dem Beginn der Reformation bis zum Augsburger Religionsfrieden von 1555. In: Handbuch der Bayerischen Geschichte, begr. von Max Spindler, 3. Bd., 1. Teilbd: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, neu herausgegeben von Andreas Kraus, 3., neu bearbeitete Auflage, München 1997, S. 451–472, hier: S. 455ff.
  76. Endter-Bibeln, Württembergische Landesbibliothek, abgerufen am 5. Juli 2014
  77. Rudolf Endres: Von der Bildung des Fränkischen Reichskreises und dem Beginn der Reformation bis zum Augsburger Religionsfrieden von 1555. In: Handbuch der Bayerischen Geschichte, begr. von Max Spindler, 3. Bd., 1. Teilbd: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, neu herausgegeben von Andreas Kraus, 3., neu bearbeitete Auflage, München 1997, S. 451–472, hier: S. 467.
  78. Birke Grießhammer: Verfolgt – gefoltert – verbrannt. Die Opfer des Hexenwahns in Franken., S. 15 ff
  79. Christian Hege: Königsberg in Bayern (Freistaat Bayern, Germany). In: Global Anabaptist Mennonite Encyclopedia Online (englisch)
  80. Christian Neff: Nürnberg (Freistaat Bayern, Germany). In: Global Anabaptist Mennonite Encyclopedia Online (englisch)
  81. a b Stadthistorische Streiflichter (24), www.wuerzburg.de, abgerufen am 7. Juni 2014
  82. Rudolf Endres: Von der Bildung des Fränkischen Reichskreises und dem Beginn der Reformation bis zum Augsburger Religionsfrieden von 1555. In: Handbuch der Bayerischen Geschichte, begr. von Max Spindler, 3. Bd., 1. Teilbd: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, neu herausgegeben von Andreas Kraus, 3., neu bearbeitete Auflage, München 1997, S. 451–472, hier: S. 469.
  83. Michael Henker: Bayern im Zeitalter von Reformation und Gegenreformation (16./17. Jahrhundert), In: Politische Geschichte Bayerns, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte als Heft 9 der Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, S. 14–17, hier: S. 15
  84. www.historicum.net, abgerufen am 7. Juni 2014
  85. Rudolf Endres: Der Fränkische Reichskreis, In: Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 29, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte, Regensburg 2003, S. 19, siehe Online-Version (pdf)
  86. a b c Rudolf Endres: Vom Augsburger Religionsfrieden bis zum Dreißigjährigen Krieg. In: Handbuch der Bayerischen Geschichte, begr. von Max Spindler, 3. Bd., 1. Teilbd: Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, neu herausgegeben von Andreas Kraus, 3., neu bearbeitete Auflage, München 1997, S. 473–495, hier: S. 490.
  87. a b Michael Henker: Bayern im Zeitalter von Reformation und Gegenreformation (16./17. Jahrhundert), In: Politische Geschichte Bayerns, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte als Heft 9 der Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, S. 14–17, hier: S. 17
  88. Aus Österreich vertrieben: Glaubensflüchtlinge in Franken, br.de, Bayerischer Rundfunk, abgerufen am 7. Juni 2014
  89. a b c d Karlheinz Scherr: Bayern im Zeitalter des Fürstlichen Absolutismus (17./18. Jahrhundert), In: Politische Geschichte Bayerns, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte als Heft 9 der Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, S. 18–21, hier: S. 20
  90. Rudolf Endres: Der Fränkische Reichskreis, In: Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 29, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte, Regensburg 2003, S. 35, siehe Online-Version (pdf)
  91. Rudolf Endres: Der Fränkische Reichskreis, In: Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 29, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte, Regensburg 2003, S. 38, siehe Online-Version (pdf)
  92. a b c Preußen in Franken 1792 - 1806, Material aus der Landesausstellung 1999 des Hauses der Bayerischen Geschichte
  93. Der Friede von Lunéville (1801) und der Reichsdeputationshauptschluss (1803), Haus der Bayerischen Geschicht, abgerufen am 7. Juni 2014
  94. a b Rheinbundakte, deutsche Fassung (1806), Haus der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 7. Juni 2014
  95. Dietmar Willoweit: Reich und Staat: Eine kleine deutsche Verfassungsgeschichte, S. 70
  96. Max Seeberger u.a.: Wie Bayern vermessen wurde. Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, Band 26, herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum und dem Bayerischen Landesvermessungsamt, Augsburg 2001, S. 11–12
  97. Manfred Treml: Das Königreich Bayern (1806 - 1918). in: Politische Geschichte Bayerns, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte als Heft 9 der Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, 1989, S. 22–25, hier: S. 23
  98. a b c d e f g h i j k Fränkischer Reichskreis: So entstand der "Tag der Franken", www.br.de, Bayerischer Rundfunk, abgerufen am 28. Juni 2014
  99. a b Prof. Dr. Hans Maier: Die Franken in Bayern, S. 6, siehe PDF, abgerufen am 12. Juli 2014
  100. Katharina Weigand: Gaibach. Eine Jubelfeier für die bayerische Verfassung von 1818? In: Alois Schmid, Katharina Weigand (Hrsg.): Schauplätze der Geschichte in Bayern. München 2003, S. 291–308, hier: S. 291.
  101. Haus der Bayerischen Geschichte: Die deutsche Revolution von 1848/49, abgerufen am 18. Juli 2014
  102. Edition Bayern: Industriekultur in Bayern, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte, S. 123
  103. a b c d e f Wolf Weigand: Bayern zur Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus (1918 - 1945). in: Politische Geschichte Bayerns, Herausgegeben vom Haus der Bayerischen Geschichte als Heft 9 der Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, 1989, S. 26–28, hier: S. 26
  104. Nürnberg und die Nazis, Stern, abgerufen am 6. Juni 2014
  105. Werner Falk: Ein früher Hass auf Juden in Nürnberger Nachrichten vom 25. März 2009
  106. Die Nürnberger Gesetze, Deutsches Historisches Museum, abgerufen am 28. Juli 2014
  107. Christhard Schrenk, Hubert Weckbach, Susanne Schlösser: Von Helibrunna nach Heilbronn. Eine Stadtgeschichte. Theiss, Stuttgart 1998, S. 173
  108. Bamberg, die Altstadt als Denkmal: Denkmalschutz, Modernisierung, Sanierung, Moos, 1981, S. 172
  109. Historischer Kunstbunker, Museen der Stadt Nürnberg, abgerufen am 7. Juli 2014
  110. siehe Landkarte der amerikanischen Besatzungszone
  111. Annette Weinke: Nürnberger Prozesse. In: Historisches Lexikon Bayerns
  112. Bayerische Geschichte und Persönlichkeiten, Bayerisches Landesportal, abgerufen am 6. Juni 2014
  113. Paul Sauer: Demokratischer Neubeginn in Not und Elend. Das Land Württemberg-Baden von 1945 bis 1952. Ulm 1978, S. 91
  114. Gründung des Landes Baden-Württemberg am 25. April 1952, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
  115. Walter Ziegler: Flüchtlinge und Vertriebene. In: Historisches Lexikon Bayerns
  116. a b c Frank Altrichter: Grenzlandproblematik (nach 1918). In: Historisches Lexikon Bayerns
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