Frankenberg (Eder)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Frankenberg (Eder)
Frankenberg (Eder)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Frankenberg (Eder) hervorgehoben
51.0589938.801379296Koordinaten: 51° 4′ N, 8° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Höhe: 296 m ü. NHN
Fläche: 124,9 km²
Einwohner: 17.866 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 143 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35066
Vorwahlen: 06451, 06455 (Haubern), 02984 (Rengershausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: KB, FKB, WA
Gemeindeschlüssel: 06 6 35 011
Stadtgliederung: 12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Obermarkt 7–13
35066 Frankenberg (Eder)
Webpräsenz: www.frankenberg.de
Bürgermeister: Rüdiger Heß (parteilos)
Lage der Stadt Frankenberg (Eder) im Landkreis Waldeck-Frankenberg
Hatzfeld (Eder) Battenberg (Eder) Bromskirchen Allendorf (Eder) Burgwald (Gemeinde) Rosenthal (Hessen) Gemünden (Wohra) Haina (Kloster) Frankenberg (Eder) Frankenau Bad Wildungen Lichtenfels (Hessen) Korbach Willingen (Upland) Diemelsee (Gemeinde) Diemelstadt Vöhl Volkmarsen Bad Arolsen Twistetal Waldeck (Stadt) Edertal Nordrhein-Westfalen Landkreis Kassel Schwalm-Eder-Kreis Landkreis Marburg-BiedenkopfKarte
Über dieses Bild
Blick auf Altstadt mit Liebfrauenkirche
Luftbild, zu erkennen: Verlauf der Fußgängerzone

Frankenberg (Eder) ist eine Kleinstadt und ein wirtschaftliches Mittelzentrum im südlichen Teil des Landkreises Waldeck-Frankenberg in Hessen.

Der Berg an einer Furt über die Eder nördlich des Burgwalds war schon lange ein befestigter Ort, vor allem unter den Franken spielte er in den Sachsenkriegen eine Rolle. Die heutige Stadt Frankenberg wurde 1233/1234 von Landgraf Konrad von Thüringen, dem Statthalter der ludowingischen Landgrafen von Thüringen in deren hessischen Gebieten, erbaut, um an der oberen Eder ein Gegengewicht zum mainzischen Battenberg zu besitzen. Sie erlangte aufgrund ihrer Lage am Kreuzungspunkt zweier Handelswege schnell auch wirtschaftliche Bedeutung.

Bei einem Brand am 9. Mai 1476, welcher als Zäsur in der Stadtgeschichte gilt und über den der Frankenberger Chronist Wigand Gerstenberg eine genaue Beschreibung erstellte, wurde die Stadt fast vollständig zerstört und dann im 16. Jahrhundert wieder aufgebaut. Die heutige Innenstadt besteht aus der sanierten Altstadt und der ebenfalls sanierten Neustadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Frankenberg liegt zwischen dem Burgwald im Süden und der Breiten Struth im Nordwesten an der Einmündung der Nemphe in die Eder, in welche nördlich der Stadt bei Schreufa auch die Nuhne fließt. Das nächstgelegene Oberzentrum ist die Universitätsstadt Marburg.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Neben der Kernstadt besteht Frankenberg aus 12 Stadtteilen:

Einwohnerzahlen Stand 2012

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Frankenberg grenzt im Norden an die Stadt Lichtenfels und die Gemeinde Vöhl, im Osten an die Stadt Frankenau, im Südosten an die Gemeinde Haina, im Süden an die Gemeinde Burgwald, im Westen an die Gemeinden Allendorf und Bromskirchen (alle im Landkreis Waldeck-Frankenberg) sowie im Nordwesten an die Stadt Hallenberg im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis.

Geologie[Bearbeiten]

Das Gebiet um die Stadt ist geologisch gekennzeichnet von der Frankenberger Bucht, die westlich der Hessischen Senke liegt. Sie wird einerseits aus Gesteinen des Paläozoikum (insbesondere Perm) und andererseits aus solchen des Mesozoikum aufgebaut. Man trifft auf Zechstein, Tonschiefer und Sandstein.

Klima[Bearbeiten]

In Frankenberg zeigt sich das für Hessen typische warmgemäßigte Klima der mittleren Breiten Europas. Der Wind weht überwiegend aus dem Westen und führt das ganze Jahr über feuchte Luftmassen vom Atlantik heran. Wegen der Lage im Regenschatten östlich des Rothaargebirges fallen die Niederschläge allerdings niedrig aus. Der ozeanische Einfluss sorgt für relativ milde Winter und nicht zu heiße Sommer.

Geschichte[Bearbeiten]

Von der Frühgeschichte bis in die Gegenwart[Bearbeiten]

Am Fuße des Berges, auf dem die Stadt Frankenberg errichtet wurde, kreuzten sich zwei alte Heer- und Handelsstraßen. Aus dem Gebiet des unteren Mains kam vom Burgwald her die Weinstraße, überquerte über eine Furt die Eder und ging weiter über die Höhen links des Flusses nach Westfalen. Von Westen kam die Siegener Straße über die Lahn-Eder-Wasserscheide und führte, den Berg nördlich umgehend, weiter in den niederhessischen Raum. Wenn auch die Ereignisse der Vorzeit im Dunkeln liegen, so darf man doch annehmen, dass der beherrschende Berg an der mittleren Eder für den Ausbau einer Machtstellung in diesem Raum immer eine bedeutende Rolle spielte. Der römische Historiker Tacitus berichtete bereits im Jahr 15 n. Chr. von dem germanischen Volksstamm der Chatten, die im Gebiet der Eder (von Tacitus „Adrana“ genannt) ihren Siedlungsschwerpunkt hatten.

Burgberg mit Resten einer Freilichtbühne aus der Frankenzeit

Frankenzeit[Bearbeiten]

Nachdem der hessische Raum um das Jahr 500 in den fränkischen Machtbereich einbezogen worden war, erlangte der gut zu verteidigende Berg in den Auseinandersetzungen mit den nördlich der Eder ansässigen Sachsen eine größere militärische Bedeutung und wurde von den Franken schon frühzeitig befestigt. Als jedoch zu Beginn des 8. Jahrhunderts die Einfälle der Sachsen zunahmen, ließ Karl Martell noch stärkere Befestigungsanlagen errichten und sie durch eine ständige Besatzung absichern. Diese dienten während der Sachsenkriege (772 bis 804) als Basis für fränkische Gegenangriffe bis weit ins Sachsenland hinein, wobei die Weinstraße als Vormarsch-, Binde- und Nachschubroute neue Bedeutung erlangte. Nach der Unterwerfung und Christianisierung der Sachsen verlor die Festung an Bedeutung.

Gründung der Stadt[Bearbeiten]

Ob der Berg weiterhin bewohnt gewesen ist, lässt sich nicht mehr mit Sicherheit feststellen. Vielleicht waren hier in den kommenden Jahrhunderten noch Lager- und Handelsplätze für durchziehende Reisende und Kaufleute. Erst im frühen 13. Jahrhundert gewann der „Frankenberg“ wieder an Wichtigkeit. Die thüringisch-hessischen Landgrafen versuchten, zwischen ihren nieder- und oberhessischen Besitzungen unter Umgehung der dazwischen liegenden Grafschaft Ziegenhain eine Verbindung herzustellen. Diese Absicht durchkreuzten die Mainzer Erzbischöfe, indem sie ihren Machtbereich von Westen her bis in das Wohratal ausdehnten. Daraufhin holten die Landgrafen von Thüringen zu einem entscheidenden Gegenschlag aus. Da der Frankenberg bereits 1122 an sie übergegangen war, ließ Konrad von Thüringen, der seit 1231 für seinen Bruder Landgraf Heinrich Raspe die hessischen Gebiete der Landgrafschaft Thüringen verwaltete, 1233/34 auf dem Frankenberg, mitten in der mainzischen Grafschaft Battenberg, auf der Grenze zwischen den Gerichtsbezirken Röddenau und Geismar, eine Burg und eine Stadt, alle Einsprüche der benachbarten Grundherren missachtend, errichten. Auf der äußersten Spitze der nach drei Seiten steil abfallenden Bergzunge entstand dadurch eine Burganlage, die das gesamte mittlere Edertal beherrschte. An sie schloss sich eine Vorburg an, die gleichzeitig den kirchlichen Bereich umschloss. Unmittelbar dahinter wurde nach detaillierten Planungen, wie der Stadtplan noch heute ausweist, die Stadt aufgebaut.

Den Rücken des Berges und den nach Norden abfallenden Teil umfasste ein großer Marktplatz; die Zweiteilung des Platzes, an dessen westlichem Ende das Rathaus errichtet wurde, ist möglicherweise erst später erfolgt. Dies lässt auf die Absicht schließen, die Bergstadt nicht nur zu einer starken Bastion etablieren zu wollen, sondern ihr auch – die günstigste Verkehrslage ausnutzend – ein wirtschaftliches Gewicht zu geben. Die Einwohnerschaft der neuen Stadt setzte sich aus den Bewohnern der umliegenden Dörfer und Weiler zusammen, die umgesiedelt wurden oder auch freiwillig ihre alten Wohnstätten verließen. Dadurch wurden im Laufe der Zeit 16 Siedlungen wüst, deren Namen größtenteils noch in Flurbezeichnungen fortleben. Frankenberg wurde schon bald mit einer mächtigen Mauer umgeben. Von den 25 Türmen und Toren der Altstadt ist heute noch der Hexenturm an der Ostseite erhalten; die fünf Stadttore sind jedoch verschwunden.

Liebfrauenkirche, erbaut von 1286 bis 1380

Blütezeit[Bearbeiten]

Das neue Gemeinwesen wuchs schnell heran, gestützt auf einen gesunden Kaufmanns- und Handwerkerstand. Es war ein Zeichen des wachsenden Wohlstandes, dass man schon 1286, nachdem die kirchliche Abhängigkeit von Geismar aufgehoben war, auf Bestreben des Landgrafen Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth, mit dem Bau der Liebfrauenkirche begann, deren Vorbild die eben fertiggestellte Elisabethkirche in Marburg war. Die Frankenberger Kaufleute pflegten weiträumige Handelsbeziehungen, wovon neben den Wochenmärkten die vier Jahrmärkte Zeugnis geben. Der wirtschaftliche Aufschwung förderte auch eine schnelle kulturelle Aufwärtsentwicklung. Schon im 13. Jahrhundert hatte Frankenberg eine Lateinschule, die um 1500 ihre größte Blütezeit erlebte. Aus ihr ging unter anderem der große neulateinische Dichter Helius Eobanus Hessus hervor. An die 1353 vollendete Kirche wurde von 1370 bis 1380 die Marienkapelle angebaut, ein Meisterwerk des Tyle von Frankenberg.

Gründung der Neustadt[Bearbeiten]

Das stetige Anwachsen der Bevölkerung machte eine Vergrößerung der Stadt notwendig, und so wurde im Jahre 1335 am Fuße des Berges in Richtung Eder die Neustadt gegründet. Sie entstand entlang der Siegener Straße und unterstand, obwohl sie eine eigne Verwaltung besaß, gerichtlich und kirchlich der Altstadt. Auch verfügte sie über keinen eigenen Marktplatz. Erst 1556 wurde sie mit der Altstadt zu einem Gemeinwesen vereinigt.

Der große Brand und seine Folgen[Bearbeiten]

Am 9. Mai 1476 brach ein Feuer aus, dem die gesamte Altstadt und Neustadt zum Opfer fielen. Auch die Liebfrauenkirche brannte vollständig aus, was zum Verlust der kostbaren Erstausstattung führte. Obwohl die Bürger den Wiederaufbau umgehend in Angriff nahmen, erholte sich Frankenberg, das damals zu den bedeutendsten hessischen Städten zählte, nie wieder ganz von dieser Brandkatastrophe. Im Jahre 1507 brannte zudem die halbe Neustadt nochmals nieder. Der Sitz des Amtes Frankenberg, welches seit der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts bestand und die Stadtbezirke von Frankenberg und Frankenau sowie das halbe Gericht Geismar umfasste, wurde in das an der Stelle einer alten Wasserburg neu erbaute Jagdschloss Wolkersdorf verlegt. Hierdurch entstand das Amt Wolkersdorf, dem die Untergerichte Röddenau (mit den angegliederten Gerichten Rengershausen und Bromskirchen) und das Gericht Geismar angehörten. Erst im 16. Jahrhundert entstand wieder ein eigenständiges Amt in Frankenberg, in dem außer der Stadt selbst das ehemalige Kloster St. Georgenberg, der Hof Rodenbach und die Kellerei Wiesenfeld vereinigt waren und das 1604 nunmehr mit dem Amt Wolkersdorf vereinigt wurde.

Frankenberg vom 16. bis ins 18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Frankenberg – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655

Das 16. Jahrhundert war vom Wiederaufbau der Stadt gekennzeichnet. Nur das um 1240 erbaute „Steinhaus“ hatte den Brand, ausgenommen des Dachgeschosses, überstanden. Mit dem Bau des neuen prächtigen Rathauses, welches heute noch das Wahrzeichen der Stadt darstellt, wurde 1509 begonnen. Nach dem Jahre 1526 wurde, wie in der gesamten Landgrafschaft Hessen, die Reformation eingeführt, in Frankenberg durch die Prediger Caspar Tholde[2] und Ludwig Stippius. Die unter Landgraf Moritz 1606 erzwungene Reform der Kirche ist für die Zerstörung der Apostel- und Heiligenfiguren in der Liebfrauenkirche und der Marienkapelle verantwortlich. In den Pestjahren zwischen 1529 und 1611 suchte die Marburger Universität fünfmal Zuflucht hinter den Mauern Frankenbergs. Der Dreißigjährige Krieg (1618 bis 1648) schlug der Stadt schwere Wunden. Die wirtschaftlich günstige Lage am Schnittpunkt zweier Heeresstraßen wurden ihr, wie auch in späteren Kriegen, zum Verhängnis. Durchziehende Truppen beider kriegsführenden Seiten sowie eine längere Besatzung durch kaiserliche Truppen fügten der Stadt großen Schaden zu. In der Nähe der Stadt fand im Jahre 1646 das Gefecht auf der Totenhöhe zwischen Truppen von Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel, welche durch schwedische Truppen verstärkt wurden, statt, wobei letztere den Sieg davontrugen.

Die Zeit bis zum Ersten Weltkrieg[Bearbeiten]

Frankenberg um das Jahr 1870 (Blick vom Goßberg)

In der französischen Zeit (1806 bis 1813) war Frankenberg Sitz eines Kantons im Werra-Department des Königreiches Westphalen. Im Jahre 1821 wurde Frankenberg Kreisstadt des neu gebildeten Landkreises Frankenberg, der aus den ehemaligen Ämtern Frankenberg, Hessenstein, Rosenthal und Haina sowie dem Gericht Viermünden gebildet wurde. Der Kreisrat, seit 1834 Landrat, hatte seinen Sitz im Kloster St. Georgenberg. Frankenberg war aufgrund der Kriegs- und Besatzungsschäden zu einer Ackerbürgerstadt herabgesunken. Seine wirtschaftlichen Stützen waren, wie schon im Mittelalter, die Tuchmacher und Gerber. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts hatte die Woll- und Tuchmacherzunft 106 und die Lohgerberzunft 46 Mitglieder. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts stieg die Tuchmacherzunft auf 140 Mitglieder an. Auch die Rot- und Weißgerberei erlebte eine neue Blüte. Neben den übrigen Zünften gab es damals auch eine Strumpfweber- und Handschuhmacherzunft. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts machte sich dann aber ein spürbarer wirtschaftlicher Rückgang bemerkbar, der sich auch in sinkenden Einwohnerzahlen ausdrückte. Verzeichnete die Stadt bis zur Mitte des Jahrhunderts noch einen kontinuierlichen Anstieg, so sank die Zahl der Bürger bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts spürbar.

Von 1590 bis 1818 wurde bei Frankenberg Kupfermergel abgebaut und verhüttet, der vor allem wegen seines hohen Silbergehalts geschätzt wurde.[3] Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden verschiedene Versuche unternommen, den Bergwerksbetrieb wieder in Gang zu setzen, aber 1875 wurde er endgültig eingestellt. Die Zeugen des früheren Bergbaues sind noch heute zwischen Frankenberg und Geismar sichtbar, in Form stark bewachsener Abraumhalden. Auch die Ortsbeschreibungen „Alte Hütte“, „Neue Hütte“ und „Zechenhaus“ erinnern daran. Erst der Anschluss Frankenbergs an das Eisenbahnnetz leitete einen neuen, wenn auch bescheidenen, wirtschaftlichen Aufschwung ein. 1890 wurde die Strecke Marburg-Frankenberg eröffnet, was die Gebrüder Thonet aus Wien dazu veranlasste, in der Nähe des Bahnhofs, gestützt auf den Holzreichtum der Region, eine Stuhlfabrik zu gründen. Zehn Jahre später wurde die Strecke über Korbach nach Warburg fortgeführt, wodurch eine Verbindung nach Westfalen hergestellt wurde. 1908 konnte die Strecke nach Bestwig und 1910 schließlich die nach Bad Berleburg fertiggestellt werden. 1871 erfolgte die Vermessung und Kartierung der Frankenberger Gemarkung. Die Verkopplung wurde in den 1890er Jahren in Angriff genommen und 1904 vollendet.

Die Wasserversorgung der Stadt erfolgte ursprünglich durch öffentliche und private Brunnen. Nach dem großen Brand von 1476 richtete man im Jahre 1502 zusätzlich eine Wasserkunst in der „Niedermühle“ ein, durch die Ederwasser, von einem Mühlrad des Flusses angetrieben, in die Altstadt befördert und in Kümpe verteilt wurde. 1899 wurde eine öffentliche Wasserversorgung eingerichtet. Anstelle des Ederwassers wurde nunmehr Quellwasser aus dem Gelände der Teichmühle mit der Wasserkraft der Nemphe und zusätzlich mit Motorkraft in einen Hochbehälter auf dem Burgberg befördert und von dort in die Häuser verteilt. 1913 kamen die Gernshäuser Quellen hinzu, deren Wasser in freiem Gefälle noch heute in die untere Stadt läuft. Bereits im Jahre 1903 wurde in der „Niedermühle“ eine Turbine eingebaut, die durch Ederwasser betrieben wurde. Mit dieser Turbine und einem Sauggasmotor wurde Gleichstrom für das erste elektrische Licht in Frankenberg erzeugt. Im Zuge der allgemeinen Elektrifizierung Nordhessens wurde die Stromversorgung mit Wechselstrom im Jahre 1921 durch Überlandkabel der PREAG sichergestellt.

Der Wirtschaftsaufschwung vor dem Ersten Weltkrieg drückte sich in den wieder ansteigenden Einwohnerzahlen aus – im Jahre 1908 lebten in Frankenberg 3.314 Einwohner. Nun begann die Stadt, ihre seit der Gründung bestehende und durch die Stadtmauer markierte Grenze zu überschreiten. 1890 wurden der Bahnhof und wenig später die neue Post hinter dem Landratsamt gebaut. Im Jahre 1900 entstand das Sparkassengebäude vor dem Geismarer Tor. Es folgten 1903 das Amtsgericht und 1905 das Lehrerseminar mit Seminar-Übungsschule; heute befindet sich in den Räumen das Gymnasium Edertalschule. Im selben Jahr wurde vor dem Linnertor die israelitische Schule errichtet. 1913 entstand die Stadtschule am Ortenberg. Durch den Ersten Weltkrieg wurde jedoch wieder eine wirtschaftliche und kulturelle Stagnation hervorgerufen. Wie auch später während des Zweiten Weltkrieges fanden, außer einigen Siedlungshäusern im Ederdorf und einigen Um- und Erweiterungsbauten, in der Stadt keine wesentlichen Veränderungen statt. Eine Stadterweiterung, die in einem Gutachten über den Gau Frankenberg östlich des Friedhofes 1914 empfohlen worden war, wurde ebenfalls nicht verwirklicht. Heute befindet sich dort teilweise ein Neubaugebiet.

Weimarer Republik und Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Von den Folgen des Ersten Weltkrieges erholte sich die Stadt nur langsam. Geldentwertung und wirtschaftlicher Niedergang führten zu einer neuen Auswanderungswelle, vor allem nach Übersee. Im Jahr 1922 erhielt die Stadt mit der Gründung der Aufbauschule (ab 1925 „Edertalschule“) ein eigenes Gymnasium. Der nach dem Ende der Inflation im Herbst 1923 einsetzende Aufschwung, welcher sich unter anderem in der Ansiedelung der Stuhl-Fabrik Stoelcker ausdrückte, hielt nicht lange an. Die Weltwirtschaftskrise traf die strukturschwache und hochverschuldete Stadt hart. Angesichts steigender Arbeitslosigkeit und sozialer Not fiel die Propaganda der NSDAP hier, wie fast überall im Kreis, seit Ende der 1920er Jahre auf fruchtbaren Boden, was sich in den Wahlergebnissen widerspiegelte. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Januar 1933 wurde auch in Frankenberg das politische und gesellschaftliche Leben gleichgeschaltet. Straßen und Plätze wurden umbenannt („Adolf-Hitler-Straße“, „Hermann-Göring-Straße“, „Hindenburg-Platz“) und die Bevölkerung, vor allem die Jugend, wurde durch die nationalsozialistische Ideologie geprägt. Am schlimmsten traf es die jüdische Bevölkerung, die ab 1933 systematisch verfolgt, entrechtet und schließlich teilweise deportiert und ermordet wurde. Zum Glück konnten die meisten Frankenberger Juden Deutschland rechtzeitig verlassen. Diejenigen, die blieben, weil sie entweder kein Geld oder keine Verwandten im Ausland hatten oder darauf vertrauten, dass ihnen nichts geschehen werde, wurden bis 1942 alle in Konzentrationslager verschleppt. Mindestens acht Juden aus Frankenberg und drei aus dem heutigen Stadtteil Röddenau wurden Opfer der Verfolgung. Seit 1988 erinnert eine Gedenktafel in der Rathausschirn an die jüdische Gemeinde Frankenbergs und die Opfer der NS-Diktatur. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt von direkten Kriegseinwirkungen weitgehend verschont. Bei zwei Luftangriffen im Frühjahr 1945 auf den Bahnhof kamen jedoch mehr als 90 Menschen ums Leben. Im August 1944 wurde ein Wehrmachtslazarett von Grodno nach Frankenberg verlegt und in den Räumen der Edertalschule, der Stadtschule und des Amtsgerichts untergebracht. Der Einmarsch der Amerikaner am 29. März 1945 traf auf keinerlei Widerstand. 285 Männer aus Frankenberg sind aus dem Krieg nicht zurückgekehrt.

Nachkriegsjahre und 21. Jahrhundert[Bearbeiten]

Mit dem Flüchtlingsstrom nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Einwohnerzahl der Stadt Frankenberg sprunghaft um 2.000 Einwohner an, was zahlreiche Baugebietserweiterungen erforderte. Schon vor der Währungsreform 1948 hatte der Landkreis Frankenberg mit dem Bau des Kreiskrankenhauses am Goßberg begonnen, dem bald darauf eine Schwesternschule und ein Schwesternwohnheim angefügt wurde. 1975 wurde das Krankenhaus nochmals erweitert und ist inzwischen eine moderne Hessenklinik geworden.

Im Jahr 1962 wurde Frankenberg Garnisonsstadt. In den Jahren 1962/63 wurde das Problem der Abwasserbeseitigung durch den Bau einer Kläranlage, die 1978 erweitert wurde, gelöst. Der steigende Wasserbedarf wurde durch die Bohrung von Tiefbrunnen, den Bau von Trinkwasserhochbehältern und eines Pumpwerkes, der steigende Elektrizitätsbedarf durch die Verlegung neuer 20-kV-Ringleitungen sowie den Bau neuer Transformatorenstationen gesichert. Die vorhandenen Schulen (Ortenbergschule, Edertalschule, Burgwaldschule) wurden modernisiert sowie erweitert und im Wermersdorf die Wigand-Gerstenberg-Schule errichtet. Die Kreisberufsschule, die 1950 noch in einer Baracke auf dem Sportplatz an der Eder untergebracht war, wurde Anfang der 1960er Jahre an der Marburger Straße neu gebaut und zu einem leistungsfähigen Berufsausbildungszentrum, der heutigen Hans-Viessmann-Schule, erweitert. In Nähe der Geismarer Straße wurde 1970 die Friedrich-Trost-Schule für Lernbehinderte erbaut. Aus ihr ging Anfang der 1980er Jahre die Kegelberg-Schule (Schule für praktisch Bildbare) hervor. Bereits Ende der 1970er Jahre entstanden am Kegelberg eine Werkstatt für Behinderte und ein integrativer Kindergarten unter der Trägerschaft des Lebenshilfe-Werkes. In der Aue wurde in den 1960er Jahren ein Industriegebiet erschlossen und immer wieder erweitert, in welchem einige bedeutende neue Betriebe angesiedelt werden konnten. Hierdurch konnte eine Stärkung der Wirtschaftskraft und eine Verbesserung der Wirtschaftsstruktur der Stadt realisiert werden. Auch wurde in der Aue ein neues Katastrophenschutzzentrum eingerichtet, das alle dem Katastrophenschutz dienenden Einrichtungen, wie Freiwillige Feuerwehr (örtlicher und überörtlicher Teil), Zivilschutz, Technisches Hilfswerk und Deutsches Rotes Kreuz beheimatet.

1967 wurde ein neues Hallenbad in unmittelbarer Nähe der Parkanlage am Teichweg erbaut und im Jahre 1972 ein Freibad mit Minigolfanlage angeschlossen. Aufgrund er kommunalen Neugliederung in Hessen musste die frühere Kreisstadt Frankenberg am 1. Januar 1974 den Verwaltungssitz an Korbach abgeben, welches nun Kreisstadt des neuen Kreises Waldeck-Frankenberg wurde, der aus dem Landkreis Waldeck und dem Landkreis Frankenberg hervorging. Die Post baute in den 1970er Jahren ein neues Postamt in der Sudetenstraße und ein Fernmeldeamt in der Marburger Straße mit einem Sendeturm, der durch seine Höhe weithin sichtbar ist. 1989 war Frankenberg Veranstaltungsort des Hessentags mit insgesamt einer halben Million Besuchern. Es war der sogenannte erste „neue Hessentag“, da das traditionelle Trachtenfest hier in ein Pop- und Rockfestival umgewandelt wurde. Die erfolgreiche Neukonzeptionierung prägte von nun an das Erscheinungsbild der Veranstaltung.[4] Die Ederberglandhalle, extra für den Hessentag errichtet, ist heute Mittelpunkt des kulturellen Lebens der Stadt. Den stärksten Einfluss auf die Stadtentwicklung hatte die mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 10. August 1967 eingeleitete Sanierung der historischen Alt- und Neustadt (24 ha). Die Maßnahme mit dem Bau von Parkhäusern und der Einrichtung der Fußgängerzone veränderte das Bild des Stadtkerns nicht immer zu seinem Vorteil. Immerhin wurden an die 100 Fachwerkbauten abgerissen und durch nicht immer gelungene Neubauten ersetzt. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die damaligen Wohnansprüche nach moderneren Gebäuden verlangten. Die Sanierung trug darüber hinaus zu einer erheblichen Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Stadt bei. Frankenberg wurde zu einer Einkaufsstadt, die zum Besuch der Fußgängerzone und generell zum Stadtbummel einladen möchte.

Als nächstes großes Projekt gilt „Frankenberg 2020“, ein umfangreiches Modernisierungsprogramm, welches unter anderem eine Energiewende einleiten und die Attraktivität der Stadt durch Investitionen in Kultur, Handel, Wirtschaft und Infrastruktur weiter ausbauen soll. Zunächst wird das gesamte Bahnhofsumfeld großflächig umgestaltet. 2012 wurden dafür ca. 12.000 m² Straßenbelag und Bürgersteig erneuert sowie für 80.000 Euro ein Brunnen samt interaktivem Klangspiel errichtet.[5][6] Diese Maßnahme soll noch weiter fortgeführt werden, nachdem zunächst auf dem 16.000 m² großen Areal eines ehemaligen Baustoffmarktes bis 2014 für 28 Millionen Euro mit dem „Frankenberger Tor“ ein neues Einkaufszentrum errichtet wird.[7] Als nächste, allerdings weit in die Zukunft gedachte Maßnahme zur Stadtentwicklung gilt die Errichtung einer Uferpromenade, um den Fluss Eder besser in das Stadtbild einzubinden.[8]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Anlässlich der bevorstehenden landesweiten Gebietsreform in Hessen gliederten sich am 31. Dezember 1970 die zehn Orte Dörnholzhausen, Friedrichshausen, Haubern, Hommershausen, Rengershausen, Röddenau, Rodenbach, Schreufa, Viermünden und Wangershausen auf freiwilliger Basis der Stadt Frankenberg an. Am 1. Juli 1971 kamen Geismar und Willersdorf hinzu.[9] Das Stadtgebiet vergrößerte sich dadurch von 2.736 ha auf 12.518 ha.

Historische Quellen[Bearbeiten]

Archivalien der Stadt Frankenberg werden im Hessischen Staatsarchiv Marburg aufbewahrt.[10]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Neben kostenlosen, regelmäßigen und etwa eineinhalb Stunden dauernden Stadtführungen von April bis Oktober finden auch themenbezogene oder für spezielle Zielgruppen ausgerichtete Besichtigungen statt; zum Beispiel eine Stadtführung bei Nacht oder für Kinder.

Theater und Museen[Bearbeiten]

Der Kulturring Frankenberg veranstaltet das ganze Jahr über Theatervorstellungen, Kabarette und Konzerte in der Ederberglandhalle. Darüber hinaus wirken mehrere weitere Theatergruppen in der Stadt.

Es gibt folgende Museen:

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Pfingstmarkt auf Wehrweide
  • Nightgroove. Ein Kneipenfestival mit Live-Musik an verschiedenen Orten.
  • Maistadtfest
  • Marsch in den Listenbach (Pfingstwochenende)
  • Pfingstmarkt.[11] Mit ca. 265.000 Besuchern eines der größten Volksfeste in Hessen.[12]
    Während des Jahrmarktes läuft auf 93,7 MHz ein Veranstaltungsradio.[13]
  • Park- und Lichterfest
  • Bütower Treffen
  • Beach-Cup auf dem Obermarkt. Ein dreitägiges Beachvolleyball-Turnier.
  • Eder-Bike-Tour
  • Herbststadtfest
  • Halloween-Shopping Night. Eine Halloween-Mottoparty mit nächtlicher Öffnung der Geschäfte in der Fußgängerzone.

Nachtleben[Bearbeiten]

Aufgrund der eher ländlichen Lage dient die Stadt für viele umliegende Orte als Destination zum abendlichen Ausgehen, was zur Ansiedlung von entsprechenden Dienstleistern wie Restaurants, Gaststätten (Bars, Kneipen mit Live-Musik, Irish Pub) und der einzigen Diskothek in näherer Umgebung geführt hat. Für längere Diskussionen und sogar eine Demonstration von Jugendlichen hat daher im Jahr 2013 die probeweise Einführung einer verlängerten Sperrstunde (ab 3 statt 5 Uhr) gesorgt. Der Bürgermeister als Ordnungspolizeibehörde argumentierte, man müsse ebenfalls den Anspruch von Frankenberg als „Familienstadt“ berücksichtigen. Zudem würden je nach Sicherheitskonzept auch Ausnahmegenehmigungen erteilt und die Maßnahme sei auf ein Jahr begrenzt.[14]

Bauwerke[Bearbeiten]

Walkemühle, erstmals 1358 erwähnt
Hexenturm
  • Liebfrauenkirche. Erbaut von 1286 bis 1380. Ein gotischer Bau in Anlehnung an die Marburger Elisabethkirche, welcher 1476 beim großen Frankenberger Feuer komplett ausbrannte. Nach einem hessenweiten Spendenaufruf von Landgraf Heinrich III. wurde sie ab 1478 wieder hergerichtet.
  • Das 10-türmige Rathaus. Erbaut 1509 zwischen Ober- und Untermarkt. Es ist bereits das dritte Rathaus der Stadt. Der erste Bau wurde 1421 abgerissen um den Vorgänger des heutigen Gebäudes zu errichten. Er verfügte bereits über die markanten zehn Türme, welche die zehn damals ortsansässigen Zünfte repräsentieren, fiel jedoch ebenfalls dem großen Brand von 1476 zum Opfer.
  • Kloster St. Georgenberg. Mehrere Bauphasen von 1249 bis ins 17. Jahrhundert. Heute beherbergt das ehemalige Zisterzienserinnenkloster unter anderem das Kreisheimatmuseum.
  • Walkemühle. Erstmals urkundlich erwähnt 1358 und 2010 restauriert. Die ehemalige Vollmühle beherbergt heute ein Restaurant mit Cafe, Biergarten und Spielplatz.
  • Ehemalige Spitalkirche. Errichtet von 1513 bis 1515. Einschiffiger Bau mit Holzgewölbe von 1865 und einer Kanzel aus dem 17. Jahrhundert.
  • Steinhaus. Erbaut um 1240. Das älteste erhaltene Profangebäude der Stadt überstand den Brand von 1476 weitestgehend unbeschädigt. Bei der Sanierung im Jahr 1977 wurde das Innere vollkommen entkernt und der gotische Stufengiebel in Anlehnung an vergleichbare Vorbilder wiederhergestellt. Im Innern haben sich die Reste eines großen Küchenkamins erhalten. Heute beheimatet es unter anderem die Stadtbücherei.
  • Ehemalige Mädchenschule. Zweigeschossiger Fachwerkbau von 1769 mit Krüppelwalmdach.
  • Altes Brauhaus. Vermutlich 1538 errichtet. Massives zweigeschossiges Traufenhaus mit spitzbogiger Einfahrt. Das Gebäude wurde inzwischen bis auf die Fassade abgebrochen und in den Komplex eines angrenzenden 4-Sterne-Hotels miteinbezogen.
  • Wohnbauten. Das einstmals geschlossene, von zahlreichen Fachwerkbauten geprägte Stadtbild hat im Rahmen der ab 1967 durchgeführten Stadtsanierung zahlreiche Verluste hinnehmen müssen. Dennoch blieben einige bemerkenswerte Häuser des 16. bis 19. Jahrhunderts erhalten. Besonders schön ist die Baugruppe Pferdemarkt 10-16, die in den Jahren 1979 bis 1986 umfassend erneuert wurde. Im Einzelnen sind noch hervorzuheben:
    • Ritterstraße 6-8. Errichtet um 1520.
    • Neue Gasse 5. Errichtet um 1500 und 1979 restauriert.
    • Geismarer Straße 3. Ein Fachwerkbau des 16. Jahrhunderts mit mittelalterlichem Steinwerk.
    • Steingasse 17. Gehört zu den ältesten Fachwerkgebäuden der Stadt. Es wurde 1983 restauriert.
    • Neustädter Straße 35. Dreigeschossiges Giebelhaus des 17. Jahrhunderts mit Eckerker, restauriert in 1977. Das Untergeschoss ist durch Ladeneinbauten nicht mehr originalgetreu.
    • Steingasse 1 (Herboldsches Haus). Der dreigeschossige, 1564 errichtete Fachwerkbau mit Eckerker wurde 1977 mit Ausnahme des vorderen Teils abgebrochen und durch einen Neubau aus Betonfachwerk ersetzt.
  • Festungsanlagen. Überreste der Frankenzeit aus dem 6. Jahrhundert.
  • Frankenberger Stelen-Mensch. 1994 wurden 37 Skulpturen als Rundgang durch die Stadt installiert.
  • Hexenturm. Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung blieb – neben geringen Mauerresten – ein Hexenturm aus dem 13. Jahrhundert mit seinen 3 m dicken Mauern erhalten.

Galerie von Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Grünflächen und Naherholung[Bearbeiten]

Neben dem Stadtpark ist der städtische Wildpark bei freiem Eintritt zu allen Jahres- und Tageszeiten geöffnet. Dort können Bergziegen, Wildschweine, Rot-, Dam-, Sika- und Muffelwild angetroffen werden. Bis auf das eingezäunte Schwarzwild und die Bergziegen laufen die Tiere – ohne störende Zäune – frei herum und lassen sich streicheln. Frankenberg und seine Umgebung bieten gut markierte Rund- und Fernwanderwege in waldreicher und erholsamer Landschaft; beispielsweise den Hessenweg 1, der von Eltville am Rhein durch den Taunus, den Westerwald und das Lahn-Dill-Bergland bis zum Diemelsee im Waldecker Land führt. Im nördlich angrenzenden Stadtwald gibt es zudem spezielle Nordic Walking-Strecken. Die Stadt liegt darüber hinaus an den hessischen Fernradwegen R6, R8, der Oranier-Route, dem Lahn-Eder-Radweg und dem Ederauenradweg. In kurzer Zeit sind außerdem der Edersee und der daran angrenzende Nationalpark Kellerwald-Edersee erreichbar.

Sport[Bearbeiten]

Aushängeschild in sportlicher Hinsicht ist der TSV Hessen 1848 Frankenberg. Als einer der traditionsreichsten Sportvereine in Hessen bieten seine 15 Abteilungen (Beach-Volleyball, Badminton, Basketball, Billard, Fußball, Handball, Kanu, Kickboxen, Leichtathletik, Prellball, Sportabzeichen, Schwimmen, Tischtennis, Turnen und Volleyball) ein vielfältiges Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Thonet-Stuhl in Stahlrohrbauweise (1964), entworfen von Hans Luckhardt
Kreiskrankenhaus auf dem Goßberg

Die Wirtschaft verteilt sich gleichmäßig auf verschiedene Bereiche und trägt so zu einer in der Region sehr guten Arbeitsmarktlage bei.[15] In Frankenberg ansässig sind unter anderem die international renommierte Möbelfabrik Thonet, das Druck- und Spritzgußwerk Hettich, der wohl größte gewerbliche Arbeitgeber am Ort, sowie das Bataillon Elektronische Kampfführung 932 (EloKa) der Bundeswehr. Das wichtigste Unternehmen der näheren Umgebung ist der Heiztechnikhersteller Viessmann, welcher weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiter beschäftigt und seinen Hauptsitz in Allendorf (Eder) hat. Neben dem produzierenden Gewerbe haben sich auch vielzählige Wirtschaftszweige aus dem Dienstleistungssektor in Frankenberg angesiedelt. Beispielsweise gibt es in der Altstadt mit der „Sonne“ einen 4-Sterne-Hotel-Komplex, der über einen großen Wellness-Bereich sowie einige Bars und Restaurants, davon eines mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, verfügt. Aufgrund der Tatsache, dass Frankenberg bis 1973 Kreisstadt war, sind zudem auch heute noch viele Verwaltungen in der Stadt ansässig.

Einen technologischen Schwerpunkt bildet seit 30 Jahren die Kunststoffverarbeitung. In Frankenberg sitzen mit EWIKON und Günther zwei weltweit führende Unternehmen der sogenannten Heißkanaltechnik. Zwei weitere bedeutsame Arbeitgeber sind darüber hinaus Finger Fertighaus, das jährlich ca. 700 Wohnhäuser baut, sowie mit mehr als 600 Mitarbeitern das Kreiskrankenhaus, welches als Hessenklinik über fünf Fachabteilungen verfügt und unter anderem für die Philipps-Universität Marburg als akademisches Lehrkrankenhaus fungiert.[16]

Frankenberg betreibt ein eigenes Büro für Wirtschaftsförderung und verfügt über zwei Gewerbegebiete, drei Industriegebiete und ein Gründerzentrum.

Der Saldo zwischen Ein- und Auspendlern ist ausgeglichen. Die meisten Auspendler sind bei den Viessmann Werken beschäftigt.

Bildung[Bearbeiten]

Edertalschule (Gymnasium)

In Frankenberg gibt es diverse Schulen, darunter die Edertalschule (Gymnasium), Burgwaldschule (Realschule), Ortenbergschule (Grund-, Haupt- und Realschule mit Förderstufe), Friedrich-Trost-Schule (Schule für Lernhilfe) und Kegelbergschule (Förderschule). Hinzu kommen eine Volkshochschule und vier weitere Grund- und/oder Hauptschulen in der Kernstadt und den Stadtteilen.

Die Hans-Viessmann-Schule als Berufsbildende Schule deckt ein großes Bildungsangebot ab. Es setzt sich zusammen aus Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildjahr, Berufsfachschule (hin zur Mittleren Reife und auf die Mittlere Reife aufbauend), Berufsschule, Fachoberschule, Fachschule für Maschinentechnik, Fachschule für Betriebswirtschaft und Betriebswirtschaft für Techniker. Zusätzlich bestehen Kooperationsverträge mit weiteren Bildungseinrichtungen.[17]

Von 2005 bis 2012 war Frankenberg Standort der Berufsakademie Nordhessen für den Studiengang Systems Engineering. Das Angebot wurde durch die Technische Hochschule Mittelhessen mit dem Programm Studium Plus ersetzt und erweitert.[18] Im Bereich der Ingenieurwissenschaften werden nun die Bachelorstudiengänge Elektrotechnik, Maschinenbau sowie Kälte- und Klimatechnik angeboten; des Weiteren gibt es den Masterstudiengang Prozessmanagement. In Zusammenarbeit mit der Edertalschule bietet die Hochschule zudem eine Young Engineer Academy an, welche Schüler mit den Themen Informationstechnik, Elektronik, Automatisierungstechnik und Maschinenbau bereits frühzeitig an das Berufsfeld eines Ingenieurs heranführen möchte.

Verkehr[Bearbeiten]

Siehe: Bahnhof Frankenberg (Eder)

Empfangsgebäude des Bahnhofs

Auf der Frankenberg Umgehungsstraße kreuzen sich die Bundesstraßen B 252 und B 253, welche die Stadt mit Marburg, Korbach, Melsungen und Dillenburg verbinden. Über sie erreicht man die Bundesautobahnen A 5, A 7, A 44 und A 45.

Die Stadt ist zudem über die Burgwaldbahn mit Marburg verbunden, eine Reaktivierung der Bahnstrecke Frankenberg–Korbach, unter anderem zur besseren Anbindung der Tourismusgebiete Edersee und Nationalpark Kellerwald-Edersee, ist für Sommer 2015 geplant. Ab Mai 2011 finden bereits die Fahrten nach Herzhausen wieder statt. Zuvor verkehrte schon die Kurhessenbahn über die Untere Edertalbahn in der Sommersaison (April bis Oktober) 2006 und 2007 sonn- und feiertags nach Herzhausen und von 2005 bis 2007 über die Ederberglandbahn bis zum Auhammer in Battenberg. Auf letzterer Verbindung gibt es heute noch Güterverkehr. In Marburg, und später in Korbach, besteht dann Anschluss an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn. 2014 möchte die Stadt Frankenberg das Empfangsgebäude des Bahnhofs kaufen und anschließend sanieren.[19]

Der Öffentliche Personennahverkehr wird vom Nordhessischen Verkehrsverbund betrieben. Die Frankenberger Buslinien fahren die Ziele Bad Wildungen, Burgwald, Gemünden, Hallenberg, Hatzfeld, Korbach, Lichtenfels, Oberasphe, Rosenthal und ergänzend zum Schienenverkehr auch Marburg an.

Radfernwege[Bearbeiten]

In der Umgebung von Frankenberg verlaufen folgende Radwanderwege:

Medien[Bearbeiten]

Regionale Tageszeitungen sind die Frankenberger Zeitung (WLZ/FZ) und die Frankenberger Allgemeine, eine Lokalausgabe der Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA).

Seit 2007 besitzt Frankenberg einen eigenen Veranstaltungsrundfunk (Radio Frankenberg), der alljährlich während des Pfingstmarktes betrieben wird.[13] Der Sendemast befindet sich im Turm der Liebfrauenkirche und kann dadurch über 80.000 Hörer erreichen.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Mit dem Amtsgericht Frankenberg ist ein Gericht der Ordentlichen Gerichtsbarkeit ansässig. Etwas außerhalb der Stadt liegt die 1962 bezogene Burgwaldkaserne, in der unter anderem das Bataillon Elektronische Kampfführung 932 stationiert ist.

Hessische Modellkommune „Familienstadt mit Zukunft“[Bearbeiten]

Seit November 2005 ist Frankenberg hessische Modellkommune als „Familienstadt mit Zukunft“. Die Stadt setzte sich bei dem auf zehn Jahre angelegten Modellprogramm als erste Kommune gegen 33 weitere Mitbewerber durch. Die verbleibenden Kommunen konnten ihre Bewerbungen aufrechterhalten und ergänzen. Als zweite Kommune wurde Ende 2006 die Stadt Büdingen in das Programm aufgenommen. Mit dem Modellprojekt möchte das Land Hessen erproben, ob und mit welchem Erfolg kommunale Maßnahmen einen positiven Einfluss auf die demographische Entwicklung nehmen können. Im Rahmen des wissenschaftlich begleiteten Modellversuchs erhalten die Städte über die Laufzeit verteilt bis zu zehn Millionen Euro.

Schwerpunkt des Frankenberger Versuchs sollen dabei Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf (auch unter das Stichwort Work-Life-Balance gefasst) sein. Ein „Neugeborenensparbuch“ soll zusätzlich das Kinderbekommen in der Gemeinde attraktiver machen, indem es den gesellschaftlichen Wert eines Kindes symbolisiert. Zudem gibt es eine Einkaufskinderbetreuung, bei welcher Eltern ihre Kinder in einem speziellen Hort in der Fußgängerzone unterbringen können. Die neueste Aktion heißt „comeback – zeig was in Dir steckt“ und fördert Existenzgründer, welche Familie und Selbstständigkeit miteinander vereinen wollen.

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[20]

Kommunalwahl 2011
 %
40
30
20
10
0
38,2 %
29,4 %
19,0 %
7,3 %
4,5 %
1,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-3,9 %p
-1,7 %p
+8,2 %p
-2,5 %p
-1,8 %p
+1,5 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 38,2 12 42,1 13 43,5 13
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 29,4 9 31,1 10 34,0 10
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 19,0 6 10,8 3 8,3 3
BLF Bürgerliste Frankenberg 7,3 2 9,8 3
FDP Freie Demokratische Partei 4,5 1 6,3 2 5,9 2
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 1,5 1 - -
FWG Freie Wählergemeinschaft Frankenberg (Eder) - - 8,4 3
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 45,0 41,2 49,2

Wappen, Fahne, Siegel[Bearbeiten]

Wappenbeschreibung: „In Blau ein aus goldenem Dreiberg in blauem Feld wachsender, golden gekrönter, rot-weiß gestreifter Löwe.“[21] Es handelt sich um einen thüringischen Löwen (mit rotem Kopf), obwohl auch immer wieder der hessische Löwe (mit silbernem Kopf) in älteren Blasonierungen und auf Darstellungen des Wappens auftaucht. Beispiele sind ein Buch von Klemens Stadler („[...] dreimal von Silber und Rot geteilter Löwe“),[22] das von Otto Hupp herausgegebene Wappen-Sammelalbum des Unternehmens Kaffee Hag aus den 1920er Jahren,[23] oder eine 2013 errichtete Gedenktafel der Bundeswehr.[24] Diese Fehler resultieren aus der Nichtbeachtung der Tatsache, dass die Stadt die einzige in Hessen mit einem thüringischen Löwen ist.

Das heute gebräuchliche Wappen der Stadt Frankenberg geht zurück auf das kleine Stadtsiegel (Sekretsiegel) an einer Urkunde des Klosters St. Georgenberg vom 2. Juli 1325. Bereits im 14. Jahrhundert erscheint dieses Siegelzeichen auch als Wappen und Banner. Im Jahr 1644 ließ die Stadt Frankenberg zwei kleine – heute noch vorhandene – Stadtsiegel (Sekretsiegel, Wappen) von unterschiedlicher Größe schneiden. Nach mündlicher Überlieferung soll der Dreiberg auf den Burgberg, den Goßberg und den Hinstürz hinweisen. Die goldene Krone sei zum Gedächtnis an die aus königlichem Geblüt stammende Heilige Elisabeth, zu deren Ehren man bereits die Frankenberger Liebfrauenkirche errichtete, und zur Unterscheidung von dem gleichen Löwen der Wettiner in Thüringen verliehen worden. Zur Entstehung des Wappens schreibt Wigand Gerstenberg um 1500 in seiner Stadtchronik, dass der bunte Löwe – zunächst noch ohne Krone und Dreiberg – von Landgraf Ludwig I. von Thüringen stammt. Landgraf Heinrich I. von Hessen habe dann der Stadt ein neues Siegel gegeben, nun mit dem gekrönten Löwen aus einem Dreiberg wachsend.

Am 19. Dezember 1985 beschloss die Stadtverordnetenversammlung eine neue Hauptsatzung, die in ihrem §1 neben der Wappenbeschreibung noch Folgendes regelt:[21]

  • Die Stadtfarben sind blau-weiß.
  • Die amtliche Stadtfahne zeigt das Stadtwappen in der Mitte des längsgestreiften blau-weißen Fahnentuches.
  • Als Siegel wird die Darstellung der Stadt Frankenberg (Eder) mit Mauer, Tor und fünf Türmen geführt.

Letzteres geht auf das große Stadtsiegel zurück, welches ebenfalls erstmals an einer Urkunde des Klosters St. Georgenberg vom 11. Oktober 1249 erscheint.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Die folgende Übersicht enthält sowohl bekannte, in Frankenberg geborene Persönlichkeiten als auch Personen, die in Frankenberg wirkten, jedoch nicht dort geboren sind.

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Becker: Geschichte der Stadt Frankenberg an der Eder: Von den Anfängen bis in die heutige Zeit. Herausgegeben anlässlich des Hessentages 1989, Frankenberg 1989, ISBN 3-922225-13-6.
  • Ursula Braasch-Schwersmann, Ulrich Ritzerfeld: Hessischer Städteatlas: Frankenberg (Eder). Marburg 2008, ISBN 978-3-87707-722-1.
  • Heinz Brandt: Siegel und Wappen der Stadt Frankenberg. Stadttor, Mauer und Löwe. In: Unser Frankenberger Land 16. Frankenberg 1990.
  • Hans Joachim von Brockhusen: Die Hoheitszeichen der Stadt Frankenberg. In: Heimatkalender für den Kreis Frankenberg-Eder. Frankenberg 1949, S. 53–56.
  • Georg Dehio, Ernst Gall, Magnus Backes: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Hessen. 2. Auflage. Darmstadt 1982, ISBN 978-3-422-03117-3, S. 231–235.
  • Erich Keyser: Hessisches Städtebuch. Stuttgart 1957, S. 119–122.
  • Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen. 3. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S. 142–143.
  • Ulrich Ritzerfeld: Der Ritter Tammo von Beltershausen, Kloster Berich und die Stadtgründung von Frankenberg an der Eder. Ein Beitrag zur Klostergeschichte und zur ludowingischen Ministerialität in Hessen Mitte des 13. Jahrhunderts. In: Enno Bünz, Stefan Tebruck, Helmut G. Walther (Hrsg.): Religiöse Bewegungen im Mittelalter. Festschrift für Matthias Werner. Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2007, ISBN 978-3-412-20060-2, S. 173–211.
  • Jürgen Römer: Die Stadt Frankenberg an der Eder (= DKV-Kunstführer. Nr. 538). München/Berlin 1999.
  • Georg Wilhelm Sante: Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 4: Hessen. 3. Auflage. Stuttgart 1976, ISBN 3-520-27403-5, S. 124–125.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frankenberg (Eder) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Frankenberg (Eder) – Reiseführer
 Wiktionary: Frankenberg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Bernhard Beß: Tholde, Kaspar. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 38, Duncker & Humblot, Leipzig 1894, S. 52–55.
  3. Die Kupferbergwerke im Landkreis Waldeck Frankenberg. In: Mineralienatlas Lexikon. Abgerufen am 15. Juni 2013.
  4. Vom Integrationsfest zum Popfestival. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 6. Juni 2008, abgerufen am 15. Juni 2013.
  5. Neue Frankenberger Bahnhofstraße eingeweiht. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 5. Dezember 2012, abgerufen am 15. Juni 2013.
  6. Kinder am Stadtleben teilhaben lassen. In: Frankenberger Zeitung. 15. Mai 2013, abgerufen am 15. Juni 2013.
  7. Startschuss für das „Frankenberger Tor“. In: Frankenberger Zeitung. 20. März 2012, abgerufen am 15. Juni 2013.
  8. Hessische/Niedersächsische Allgemeine: Frankenberg – Stadt am Fluss. In: 500 Jahre Rathaus Frankenberg – Heute: Die Zukunft der Stadt. 23. Mai 2009, S. 29.
  9.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. W. Kohlhammer, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 389–390.
  10. Übersicht über den Bestand „Stadtarchiv Frankenberg“. In: Hessisches Archiv-Dokumentations- und Informations-System. Abgerufen am 15. Juni 2013.
  11. Informationen zum Volksfest. In: Offizielle Website des Frankenberger Pfingstmarktes. Abgerufen am 21. Juni 2013.
  12. Wieder 265000 Besucher beim Pfingstmarkt. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 21. Mai 2013, abgerufen am 15. Juni 2013.
  13. a b Veranstaltungsradio zum Pfingstmarkt. In: Radio Frankenberg. Abgerufen am 21. Juni 2013.
  14. Parlament gegen Sperrstunde ab drei. In: Frankenberger Zeitung. 19. April 2013, abgerufen am 19. Juni 2013.
  15. Arbeitsmarktzahlen für Waldeck-Frankenberg. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 29. Mai 2013, abgerufen am 15. Juni 2013.
  16. Ärzte-Ausbildung in Frankenberg. In: Frankenberger Zeitung. 16. November 2010, abgerufen am 15. Juni 2013.
  17. Zusammen für die Zukunft der Region. In: Frankenberger Zeitung. 14. Juni 2013, abgerufen am 16. Juni 2013.
  18. Im großen Kreis in Richtung Zukunft. In: Frankenberger Zeitung. 13. Juni 2013, abgerufen am 16. Juni 2013.
  19. Stadt will Bahnhof kaufen – Arbeiten sollen 2014 beginnen. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 19. Juni 2012, abgerufen am 19. Juni 2013.
  20. Kommunalwahlen 2011 in Hessen. In: Hessisches Statistisches Landesamt. Abgerufen am 21. Juni 2013.
  21. a b Hauptsatzung der Stadt Frankenberg (Eder). 28. April 2011, S. 1, abgerufen am 21. Juni 2013.
  22. Klemens Stadler: Deutsche Wappen – Bundesrepublik Deutschland. In: Die Gemeindewappen des Landes Hessen. Bremen 1967, S. 33.
  23. Sammelkarte der Firma Kaffee HAG aus den 1920er Jahren. In: Heraldry of the World. Abgerufen am 14. Juni 2013.
  24. Afghanistan-Anschlag: Gedenktafel für Opfer enthüllt. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 7. Juni 2013, abgerufen am 10. Juni 2013.
  25. Heinrich Reimer: Saur, Abraham. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 30, Duncker & Humblot, Leipzig 1890, S. 419 f.