Frankfurt-Bornheim

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Wappen von Bornheim
Wappen von Frankfurt am Main
Bornheim
9. Stadtteil von Frankfurt am Main
Altstadt Bahnhofsviertel Bergen-Enkheim Berkersheim Bockenheim Bockenheim Bonames Bornheim Dornbusch Eckenheim Eschersheim Fechenheim Flughafen Frankfurter Berg Gallus Ginnheim Griesheim Gutleutviertel Harheim Hausen Heddernheim Höchst Innenstadt Kalbach-Riedberg Nied Nieder-Erlenbach Nieder-Eschbach Niederrad Niederursel Nordend-Ost Nordend-West Oberrad Ostend Praunheim Praunheim Preungesheim Riederwald Rödelheim Sachsenhausen-Nord Sachsenhausen-Süd Schwanheim Schwanheim Seckbach Sindlingen Sossenheim Unterliederbach Westend-Nord Westend-Süd ZeilsheimKarte
Über dieses Bild
Koordinaten 50° 7′ 43″ N, 8° 42′ 42″ O50.1286111111118.7116666666667Koordinaten: 50° 7′ 43″ N, 8° 42′ 42″ O
Fläche 2,80 km²
Einwohner 29.393 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 10.498 Einwohner/km²
Postleitzahl 60385, 60386, 60389
Vorwahl 069
Website www.frankfurt.de
Gliederung
Ortsbezirk 4 – Innenstadt IV
Stadtbezirke
  • 240 – Bornheim
  • 271 – Bornheim
  • 272 – Bornheim
  • 281 – Bornheim
  • 282 – Bornheim
  • 290 – Bornheim
Verkehrsanbindung
Autobahn A661
Bundesstraße B3 B8
Straßen- und U-Bahn U4 U7 12 14
Bus 30 34 38 43 OF-103 n5
Quelle: Stadt Frankfurt am Main: Statistik Aktuell 2014/5. Abgerufen am 8. März 2014.
Altes Rathaus an der oberen Berger Straße

Bornheim ist seit 1. Januar 1877 ein Stadtteil von Frankfurt am Main. Er liegt im Osten der Stadt nahe dem Stadtzentrum und hat rund 30.000 Einwohner.

Geografie[Bearbeiten]

Bornheim liegt auf einer Höhe von 134 m über NN, etwa 2,2 km nordöstlich der Hauptwache.

Bornheim grenzt im Norden an Preungesheim und Eckenheim. Im Westen liegt das Nordend, im Osten oberhalb des Riederwalds der Bornheimer Hang und im Süden das Ostend. Im Nordosten Bornheims findet sich der Stadtteil Seckbach.

Die Grenzen des heutigen Stadtteils sind nicht mit den Grenzen der historischen Gemeinde Bornheim identisch.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Vor- und Frühgeschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet um den Günthersburgpark war bereits zu römischer Zeit besiedelt. Westlich und nördlich des Günthersburgparks (an der Hartmann-Ibach-Straße[2] und am Bornheimer Friedhof[3]) wurden die Reste von zwei römischen Villen entdeckt. Der Gutshof sowie ein Wirtschaftsgebäude und die Hofmauer an der Kreuzung zur Böttgerstraße sind vom Frankfurter Architekten C. L. Thomas in den Jahren 1884-1905 ausgegraben und untersucht worden. Diese Bornheimer Villa besaß neun Räume, teils mit Fußbodenheizung, und Baderäumen im südlichen Teil, sie wurde um 110 n. Chr. erbaut. Auch sind Wandmalereien nachgewiesen. Sie gehörte zu einem Gutshof und lag am Scheitelpunkt zwischen Niddaebene und Maintal.[4] Zwei römische Straßen verliefen hier: in Richtung Nida (Römerstadt/Frankfurt-Heddernheim), dem Hauptort der Civitas Taunensium und in Richtung des heutigen Domhügels, damals eine römische Kontrollstation auf einer Insel im Main. Die Villa wurde um 260 n. Chr. im Zuge des Limesfalls aufgegeben.

Mittelalter[Bearbeiten]

Bornheim entstand etwa im Jahre 500 als fränkische Siedlung, die älteste erhaltene Erwähnung stammt von 1194. Damals bewohnte ein Henricus von Bornheim die „Bornburg“, einen befestigten Gutshof, der von einer Mauer und einem Wassergraben umgeben war. Vom Frankfurter Bürgermeister Rulmann Weiß von Limpurg wird berichtet, dass er auch nach der Amtsübernahme 1327 seinen Wohnsitz außerhalb der Stadt behielt und die Bornburg bewohnte. Die Burg lag in der Ossenau (Ochsenau), etwa am Platz der ehemaligen Gnadenkirche (heute Orangerie) im Günthersburgpark und wurde später Günthersburg genannt. Das Gebäude ist nicht erhalten.[5]

Im Mittelalter bildete Bornheim zusammen mit 18 weiteren Dörfern das Gericht Bornheimerberg, auch „Grafschaft Bornheimer Berg“ genannt, dessen Recht 1303 im „Bornheimer Weistum“ festgehalten wurde. Die Gerichtsstätte befand sich im nördlichen Teil der Gemarkung, etwa 100 Meter hinter und in Höhe der Berger Straße 448; der Strassenname Am Galgenberg bezeichnet noch heute den alten Standort.

1320 verpfändete König Ludwig IV. den Bornheimerberg an Ulrich II. von Hanau. 1336 gestattete der Kaiser der Stadt Frankfurt, den Bornheimerberg an seiner Stelle von Hanau einzulösen. 1351 erneuerte Kaiser Karl IV. allerdings diese Pfandschaft für Hanau. 1434 wurde Graf Reinhard II. von Hanau von Kaiser Sigismund mit dem Bornheimerberg belehnt. Bei der Teilung der Grafschaft Hanau 1458 kam der Bornheimerberg zur Grafschaft Hanau-Münzenberg. 1475 wurde Bockenheim Landgemeinde der Stadt Frankfurt.

Das widersprüchliche Verhalten des Reichs führte selbstverständlich zum Streit zwischen Frankfurt und Hanau, zumal Frankfurt sich so von Hanauer Gebiet „umzingelt“ sah. Alle Versuche Frankfurts, dies zu verhindern, scheiterten. Zwar wurden die Ansprüche Frankfurts auf die neunzehn Dörfer des Amtes nach einem über hundert Jahre dauernden Prozess vom Reichsgericht bestätigt, jedoch verfügten weder Frankfurt noch das Reich über die Macht, das Urteil durchzusetzen. So ließ sich die Stadt schließlich auf einen Vergleich ein: 1481 gab Hanau seinen Anspruch auf die Dörfer Bornheim, Hausen und Oberrad auf, die drei Dörfer – und damit auch Bornheim – kamen endgültig zur Stadt Frankfurt und Hanau erhielt den übrigen Bornheimerberg exklusiv. Bornheim schied damit aus dem Bornheimerberg aus, seine „Hauptstadtfunktion“ für den Bornheimerberg übernahm nun Bergen. 1484 verlieh dann König Friedrich III. die Dörfer Bornheim, Hausen und Oberrad dem Rat zu Frankfurt als Reichslehen.

Grundbesitz in Bornheim hatten das Deutschordenshaus in Sachsenhausen, die Schelme von Bergen und die Ritter von Heusenstamm.

1476 bis 1477 wurde die Feldbefestigung Bornheimer Landwehr gebaut. Dabei wurde Bornheim in die Frankfurter Außenverteidigung einbezogen und auf dem Eulenberg entstand die Friedberger Warte, einer der vier heute noch erhaltenen Frankfurter Warttürme.

Historische Namensformen[Bearbeiten]

  • Burnheim (1194)
  • Burnheym (1232)
  • Burenchein (1242)
  • Burnheim (1280)
  • Burnheim (1281)

Frühe Neuzeit[Bearbeiten]

Erzbischof Albrecht von Brandenburg, Kurfürst von Mainz, unterband als Reaktion auf reformatorische Ideen in Frankfurt die Holzlieferungen aus dem Spessart in die Stadt. Die Bornheimer sahen die gute geschäftliche Möglichkeit, holzten den Bornheimer Wald ab und verkauften das Holz an Frankfurt. Die Reformation wurde dann aber 1527 doch eingeführt.

Durch diesen Kahlschlag entstand 1522 die Bornheimer Heide, durch die eine Allee aus Pappeln führte,[6] die Frankfurt mit Bornheim verband. Die Bornheimer Heide lag im Gebiet des heutigen Nordend. Sie war Schauplatz von Heeresaufmärschen und vieler Großveranstaltungen. Am 3. Oktober 1785 stieg der Franzose Jean-Pierre Blanchard hier vor den Augen von 100.000 Menschen in einem Heißluftballon auf und flog in 39 Minuten nach Weilburg an der Lahn. Damals wurde die Strecke mit 14 Wegstunden berechnet. Aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums dieser ersten Ballonfahrt startete am 28. September 1985 ein Wettbewerb von 32 mit Wasserstoff gefüllten Gasballons von dem an Bornheim angrenzenden Ostpark im Ostend.

In den Revolutionskriegen eroberte eine französische Armee unter General Jean-Baptiste Kléber gegen den Widerstand des österreichischen Generals von Wartensleben die Stadt Frankfurt. Die Beschießung der Stadt führte am 15. Juli 1796 zur Zerstörung der Pappelallee in der Bornheimer Heide. Die Kapitulation der Frankfurter nahm der französische General im Bornheimer Gasthof Goldener Adler entgegen.

Jüngere Geschichte[Bearbeiten]

Mit dem „Hohen Brunnen“ wurde Bornheim am 9. Dezember 1827 an die Wasserversorgung der Stadt Frankfurt angeschlossen. Zeugnis davon legt der „Bernemer Halblangebrunne“ ab, den ein roter Obelisk krönt.[7]

1837 wurde der Günthersburgpark angelegt, nachdem Freiherr Amschel Mayer Rothschild die ehemalige Bornburg erworben hatte. Beauftragt mit der Ausführung war der Frankfurter Stadtgärtner Sebastian Rinz. Der Neffe und Adoptivsohn Rothschilds, Mayer Carl von Rothschild, ließ später die Günthersburg abreißen und durch ein Schlösschen ersetzen („Sommerresidenz“), die allerdings im Jahre 1891 nach seinem Tode in Befolgung seines Testamentes wieder abgerissen wurde. Das Gelände ging in das Eigentum der Stadt Frankfurt über, die kurz darauf den Günthersburgpark der Öffentlichkeit zugänglich machte.

1863 wurde in Bornheim die Gasbeleuchtung eingeführt. Nach dem Krieg von 1866 verlor Frankfurt seine staatliche Selbständigkeit. Bornheim wurde 1867 in die preußische Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Frankfurt, eingegliedert und zum 1. Januar 1877 als erste Gemeinde des Umlandes nach Frankfurt eingemeindet. Das Vermögen Bornheims von einer Million Gulden fiel an die Stadt Frankfurt.

Im Jahr 1920 entstand am Ratsweg das Alte Stadion am Riederwald, das bis 1943 von der Eintracht Frankfurt genutzt wurde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entstand dort aus Trümmern der von den Frankfurter Bürgern so bezeichnete Monte Scherbelino. Als erstes wurden dort Trümmer von bei den Luftangriffen auf Frankfurt am Main zerstörten Betrieben entlang der Hanauer Landstraße aufgeschüttet. 1949 entstand auf dem Gelände, das von den Straßen Ratsweg, Am Riederbruch und Riederspießstraße begrenzt wird, die Aufbereitungs- und Verwertungsanlage für Trümmerschutt der Trümmerverwertungsgesellschaft (TVG), die 1964/65 abgerissen wurde.[8] Seit 1968 findet auf dem Platz des ehemaligen Trümmerbergs die Frankfurter Dippemess statt. 1981 wurde auf einem Teil dieses Geländes die Frankfurter Eissporthalle errichtet.

Der Frankfurter Baustadtrat Ernst May baute in der Zeit von 1926 bis 1930 am Bornheimer Hang eine große Wohnsiedlung. Der Bau wurde durch Nutzung industriell vorgefertigter Teile beschleunigt, so dass in vier Jahren 1234 Wohnungen fertiggestellt werden konnten. Gleichzeitig entstand auf Initiative des Pfarrers Joseph Höhler als Ausgründung der Kirchengemeinde St. Josef die Heilig-Kreuz-Kirche von Martin Weber am östlichen Ende der Wittelsbacher Allee.

Mit Bekanntgabe im Amtsblatt für Frankfurt am Main am 24. Dezember 2013 wurde der Stadtbezirk 240, der bisher zum Stadtteil Nordend-Ost gehörte, dem Stadtteil Bornheim zugeordnet.[9]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Anfang des 16. Jahrhunderts: 300 Einwohner

  • 1726: 01.000 Einwohner
  • 1812: 01.881 Einwohner
  • 1834: 02.663 Einwohner
  • 1840: 02.898 Einwohner
  • 1846: 03.081 Einwohner
  • 1852: 03.365 Einwohner
  • 1858: 03.777 Einwohner
  • 1864: 04.776 Einwohner
  • 1871: 06.397 Einwohner
  • 1875: 10.085 Einwohner
  • 1880: 09.849 Einwohner
  • 1885: 09.884 Einwohner
  • 1890: 10.617 Einwohner
  • 1895: 11.075 Einwohner
  • 1900: 12.194 Einwohner
  • 1905: 16.929 Einwohner
  • 1910: 21.726 Einwohner
  • 1925: 26.982 Einwohner
  • 1933: 29.187 Einwohner
  • 1939: 29.133 Einwohner
  • 1946: 27.503 Einwohner
  • 1950: 32.242 Einwohner
  • 1956: 33.613 Einwohner
  • 1961: 34.526 Einwohner
  • 1970: 29.226 Einwohner
  • 1987: 25.668 Einwohner
  • 1996: 26.550 Einwohner
  • 2013: 29.393 Einwohner

Kultur[Bearbeiten]

Berger Straße
Schild der ehemaligen Apfelweinkneipe Eulenburg

Bornheim oder „Bernem“, wie die Einheimischen Bornheim nennen, ist auch als das „lustige Dorf“ bekannt. Die Bezeichnung entstand durch die Gasthöfe mit Apfelweinausschank, die Tanzböden und die dort verbreitete Prostitution. In und neben der Berger Straße gibt es traditionelle Apfelweinkneipen wie zum Beispiel die Lokale Zur Sonne und Schmärrnche, letzteres gegenüber der Johanniskirche im alten Dorfkern. Die Bedeutung traditioneller Lokale schwindet jedoch im 21. Jahrhundert. Im Rahmen fortschreitender Gentrifizierung gleichen sich die Lokale nach und nach dem allgemeinen Lifestyle-Trend an, werden durch Restaurants ersetzt oder bieten internationale Spezialitäten wie Sushi, Döner oder Pizza an. Die seit 1732 bestehende Eulenburg in der Eulengasse 46 schloss im Juni 2012 für immer und wird durch Wohnungen des gehobenen Standards ersetzt.[10] Seit Jahrhunderten gibt es die Bernemer Kerb, das Kirchweihfest, das seit 1608 jährlich am zweiten Augustwochenende stattfindet. Bornheim war aus diesen Gründen seit dem späten Mittelalter ein beliebtes Ausflugsziel für Frankfurter Bürger.

Hauptartikel: Berger Straße

Heute ist der Stadtteil geprägt von der Berger Straße, die im Stadtteil Nordend beginnt und durch ganz Bornheim bis zur Stadtteilgrenze zu Seckbach hindurchführt.

In der Berger Straße 326 befindet sich in der Nähe des ehemaligen Bornheimer Rathauses der Lange Hof, dessen Ursprünge auf das Jahr 1589 zurückgehen. Damit ist der Lange Hof nach der Friedberger Warte das älteste Gebäude Bornheims.

Die Johanniskantorei ist der älteste evangelische Kirchenchor in Frankfurt. Der Chor der Johanniskirche wurde 1877 – im Jahr der Eingemeindung Bornheims nach Frankfurt – gegründet und ist mit seinen klassischen Konzerten seit dem Gründungsjahr ein prägender Bestandteil der kulturellen Szene Bornheims.

Seit 1995 besteht in der Straße Alt Bornheim 32 die Interkulturelle Bühne, die u. a. Schauspiel, Kleinkunst, Kabarett, Autorenlesungen und Tanzveranstaltungen anbietet. Der Trägerverein Interkulturelle Bühne e. V. veranstaltet außerdem regelmäßig interkulturelle Projekte wie das Kulturfestival days of respect und ist zudem Initiator des Rhein-Main Künstler-Netzwerks (RMKN).[11]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das winzige Museum in Bornheim
Ratskeller von unterhalb des Bornheimer Hangs aus gesehen (2011)

Museum[Bearbeiten]

Das „Bernemer Museumslädchen“ ist ein kleines Museum in der Turmstraße 11, das Ausstellungen zur Geschichte Bornheims veranstaltet.

Altes Rathaus[Bearbeiten]

Im oberen Bereich der Berger Straße liegt das ehemalige Rathaus des Dorfes Bornheim. Es handelt sich um ein barockes Fachwerkhaus mit hohem Satteldach, das 1770 errichtet wurde und ursprünglich einem wohlhabenden Bauern, der Bürgermeister von Bornheim war, als Wohnhaus und damit auch als Amtssitz diente. Es ist bis heute ein Wohnhaus. Auffällig ist die reich geschnitzte barocke Haustür.

Günthersburgpark[Bearbeiten]

Hauptartikel: Günthersburgpark

An der Grenze zum Nordend befindet sich der Günthersburgpark, der lange Zeit zu Bornheim gehörte.

Ratskeller[Bearbeiten]

Am Bornheimer Hang befindet sich direkt am Hang der Ratskeller, bis Juni 2012 ein Restaurant und Gartenlokal in einer Burg-ähnlichen Anlage, der ursprünglich als Raststätte für die Fuhrleute und ihre Pferde diente. Der Eiskeller unter dem heutigen Restaurant diente als Lagerraum für Eis, das im Winter am Main gebrochen wurde. Dieses Eis wurde früher vor der weiteren Verbreitung von Kühlschränken in Eisschränken zum Kühlen verwendet. Der Ratskeller befindet sich im Eigentum der Stadt Frankfurt am Main und wurde zum 15. Juni 2012 geschlossen.

Kirchen[Bearbeiten]

Johanniskirche in Alt-Bornheim
Ansicht der Alten St. Josefskirche
Heilig-Kreuz-Kirche, Ostseite

1955 wurde das Geläut der damals neu gebauten evangelischen Heilandskirche auf das der Heilig-Kreuz-Kirche und der Johanniskirche abgestimmt, damit alle Geläute auch ohne Disharmonie gemeinsam erklingen konnten.[12]

Johanniskirche[Bearbeiten]

Der Vorgängerbau der Johanniskirche war im Mittelalter die Dorfkirche von Bornheim. Erstmals 1321 wird erwähnt, dass sie zur Pfarrei von St. Bartholomäus gehörte. 1753 wurde anstelle der baufälligen Mittelalterlichen Kirche ein Neubau errichtet. Kaum fertiggestellt fiel diese barocke Hallenkirche 1776 einem Blitzschlag mit anschließendem Brand zum Opfer. Daraufhin wurde die heutige Johanniskirche, eine barocke Hallenkirche, 1778/1779 von Stadtbaumeister Johann Andreas Liebhardt errichtet.[13]

St.-Josefskirche[Bearbeiten]

Die St.-Josefskirche wurde in der Zeit des Kulturkampfes 1877 durch den Frankfurter Stadtpfarrer Ernst Franz August Münzenberger als erster eigenständiger Bau der römisch-katholischen Kirche seit der Reformation geweiht. Die Pläne der neugotischen Backsteinkirche stammen von Max Meckel und entstanden nach dem Vorbild der 1874 abgerissenen ehemaligen gotischen Johanniterkirche in der Frankfurter Altstadt.

Bei der 1932 im 90°-Winkel zu dem alten Kirchenschiff errichteten neuen St. Josefskirche handelt es sich um einen Stahlskelettbau von Hans und Christoph Rummel. Deren Kirchturm liegt direkt an der Berger Straße. Der gotische Hochaltar stammt aus der Sammlung des Frankfurter Stadtpfarrers Ernst Franz August Münzenberger, der den Altar der Gemeinde 1880 stiftete.

Heilig-Kreuz-Kirche[Bearbeiten]

Die Heilig-Kreuz-Kirche von Martin Weber mit künstlerischer Ausstattung von Arnold Hensler ist eine ehemalige katholische Pfarrkirche am Bornheimer Hang (Kettelerallee 45). Sie entstand als zweite katholische Kirche im Frankfurter Stadtteil Bornheim als Ausgründung der späteren Nachbargemeinde St.  Josef. Grund war die Ausdehnung des Stadtteiles Bornheim nach Osten und die damit zusammenhängende Zunahme der Anzahl der Katholiken im Stadtteil. Erbaut wurde das expressionistische weiße Gebäude 1929 vom Kirchenbaumeister Martin Weber. Das Bistum Limburg hat sie als Profilkirche ausgewiesen und hier das Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität angesiedelt.[14] Gleichzeitig ist sie Filialkirche der Pfarrei St. Josef.

Heilandskirche[Bearbeiten]

Die Heilandskirche war die 1955 errichtete Kirche der gleichnamigen Gemeinde der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Bornheim. Nach der Fusion mit der Johannisgemeinde wurde die Kirche 2005 abgebrochen.

Verkehr[Bearbeiten]

U-Bahnhof Bornheim Mitte
Pferdebahn der FTG an der Endhaltestelle Bornheim Schule vor dem Nassauer Hof (heute: Solzer) in der Berger Straße
Straßenbahn-Triebwagen der Linie 14 in der Wendeschleife an der Endhaltestelle Ernst-May-Platz

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Die größten Verkehrsachsen in Bornheim sind die Wittelsbacherallee, die Saalburgallee und der Ratsweg, jeweils Teilstücke der Bundesstraßen 8 und 40. Am östlichen Rand Bornheims verläuft die Stadtautobahn A 661 mit Zu- und Ausfahrt 14 über den Ratsweg. Die Seckbacher Landstraße führt in den Nachbarstadtteil Seckbach, die Straße Am Riederbruch nach Riederwald.

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten]

Ab 1879 verkehrte im Linienverkehr der Frankfurter Trambahn-Gesellschaft regelmäßig eine Pferdebahn vom Bornheimer Uhrtürmchen über den Sandweg und der Frankfurter Hauptwache in der Innenstadt. Ab 1880 verband eine Pferdebahn Bornheim auch mit den drei Frankfurter Westbahnhöfen. Am 24. Oktober 1881 wurde die Pferdebahnlinie in Bornheim vom Uhrtürmchen bis zur Kirchner-Schule am Hohen Brunnen verlängert. Der Betrieb auf dieser Strecke wurde 1898 von der Frankfurter Straßenbahn übernommen, die ab dem 10. April 1899 von der Bornheimer Schule auf einer halbkreisförmigen Strecke über den Lokalbahnhof zum Palmengarten, die erste elektrische Straßenbahn in Frankfurt am Main betrieb. Das Bornheimer Depot wurde 1902 eröffnet und ersetzte ein 1879 eröffnetes in der Berger Straße 228. Bis 1904 waren alle Linien elektrifiziert.

Den wichtigsten Anschluss im öffentlichen Nahverkehr stellt für den Stadtteil heute die im Mai 1980 eröffnete Linie U4 der Frankfurter U-Bahn dar, die Bornheim mit der Konstablerwache, dem Hauptbahnhof, der Bockenheimer Warte und Enkheim verbindet. Am U-Bahnhof Bornheim Mitte kreuzt sie die in Fechenheim beginnende Straßenbahnlinie 12, die durch das Nordend ebenfalls zur Konstablerwache und weiter über Hauptbahnhof und Niederrad nach Schwanheim fährt. Entlang der Wittelsbacherallee verkehrt die vom Ernst-May-Platz kommende Straßenbahnlinie 14 nach Neu-Isenburg Stadtgrenze. Ferner ist am U-Bahnhof Bornheim-Mitte der Ausgangspunkt mehrerer Buslinien innerhalb Frankfurts sowie nach Offenbach am Main.

Die Linie U7 verbindet die Eissporthalle mit Enkheim und in Richtung Innenstadt nach Hausen.

Jakobsweg[Bearbeiten]

Unterhalb des Bornheimer Hangs im Osten der Heilig-Kreuz-Kirche verläuft ein Zweig des deutschen Jakobswegs.[15] Dieser orientiert sich an dem Verlauf des historischen Fernhandelsweges von Leipzig nach Frankfurt am Main (Des Reiches Straße). Er beginnt in der Bischofsstadt Fulda, führt über Schlüchtern, Steinau an der Straße, Bad Soden-Salmünster, Gelnhausen, Langenselbold, Erlensee und Bruchköbel und gehört zum Netz der Hauptwege der Jakobspilger in Europa, die nach Santiago de Compostela führen. Er führt über insgesamt 116 km an der Heilig-Kreuz-Kirche vorbei über den Frankfurter Ostpark an dem Neubau der Europäischen Zentralbank auf dem Gelände der ehemaligen Großmarkthalle weiter zum Ufer des Mains in die Innenstadt Frankfurts, weiter am Main entlang bis zum Eisernen Steg, auf dem linken Mainuferweg in Richtung Mainz und anschließend weiter nach Trier.[16]

Sport[Bearbeiten]

TG Bornheim
Innenansicht der Eissporthalle Frankfurt

Fußballsportverein (FSV) Frankfurt[Bearbeiten]

Hauptartikel: FSV Frankfurt

Der traditionsreiche Bornheimer Fußballclub FSV Frankfurt gehörte bis in die 1950er Jahre zu den Spitzenclubs in Süddeutschland und war die Nummer eins in Frankfurt, fiel jedoch danach hinter die Frankfurter Eintracht zurück und spielte lange in der 3. Liga. Ab der Saison 2008/09 spielt der FSV erstmals seit 1995 wieder in der 2. Bundesliga. Das Stadion des FSV Frankfurt, das Frankfurter Volksbank-Stadion, liegt ebenfalls im Stadtteil Bornheim und ist mit 12.542 Plätzen nach der Commerzbank-Arena das zweitgrößte der Stadt. Die Frauenfußballmannschaft zählte bis zu ihrer Auflösung 2006 zu den erfolgreichsten Damenmannschaften in Deutschland.

Sportgemeinschaft Bornheim Grün-Weiss[Bearbeiten]

Die SG Bornheim Grün-Weiss ist ein Sportverein mit Schwerpunkt Fußball. Außerdem hat der Verein eine Tanzsportabteilung und besitzt ein eigenes Jugendhaus, das Kinder- und Familienzentrum. Die erste Herrenmannschaft der SG Bornheim spielt seit der Saison 2007/2008 erstmals in der Gruppenliga Frankfurt West. Nach mehrmaligem Aufstieg spielt die Damenmannschaft aktuell in der Hessenliga. Der Fußballverein spielt auf dem Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage am oberen Ende der Berger Straße.

Turngemeinde Bornheim[Bearbeiten]

Hauptartikel: Turngemeinde Bornheim

Die Turngemeinde Bornheim ist mit ihren über 24.000 Mitgliedern Hessens größter Sportverein. Der Verein betreibt ein Schwimmbad im Stadtteil Fechenheim, zwei Fitnessstudios, zwei große Turnhallen und viele kleinere Turn- und Gymnastikräume. Zudem trainieren viele Gruppen in angemieteten Turnhallen verschiedener Bornheimer Schulen.

Panoramabad[Bearbeiten]

Am Bornheimer Hang entstand in den 1970er Jahren das Bezirksbad Bornheim. Nach einer umfangreichen Sanierung wurde daraus 1990 ein Spaßbad mit Wasserrutsche, Freibecken und Saunabereich. Das 25 Meter-Sportbecken ist vor allem bei Freizeitsportlern in den Morgenstunden beliebt.

Frankfurter Eissporthalle[Bearbeiten]

Hauptartikel: Eissporthalle Frankfurt

Am Bornheimer Hang befindet sich auch die Eissporthalle, das Heimatstadion der Eishockeymannschaft Löwen Frankfurt. Zwei große Eisflächen, eine kleine Eishalle und ein 400 Meter langer Außenring stehen im Winter auch dem Publikum offen. Bei Eishockeyspielen finden 6947 Zuschauer auf den Rängen Platz.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Binding 6er-Zug auf dem Weg zur Aufstellung des Festzuges der Bernemer Kerb in der Siedlung Bornheimer Hang an der Bus-Haltestelle Ernst-May-Platz
Verbrennung der Kerbelisbeth 2013
Wochenmarkt am Uhrtürmchen

Dippemess[Bearbeiten]

Hauptartikel: Dippemarkt

Die Dippemess ist ein Volksfest auf dem Festplatz am Ratsweg. Es gibt die Frühjahrs-Dippemess für ca. drei Wochen im April.[17] Bis zum September 2009 gab es für ca. eine Woche im September die Herbst-Dippemess. Seit 2010 findet sie als eine Veranstaltung mit familiärerem Charakter und weniger Fahrgeschäften statt.[18]

Bernemer Kerb[Bearbeiten]

Seit dem Jahr 1608 findet immer zum 2. Sonntag im August (Freitag bis Mittwoch) das Kirchweihfest statt, das als „Bernemer Kerb“ bekannt ist. Höhepunkte sind die Bernemer Blues & Folk Night am Freitag, der Kerbeumzug am Samstag, der Festplatz an der Turmstraße vor der Johanniskirche und das Straßenfest zum „Bernemer Mittwoch“ mit dem Gickelschmiss und der Verbrennung der „Kerbelisbeth“ die den Ursprung in einer Sage hat. Nach der Sage wurde die Lisbeth, ein zänkisches Weib, das seinen Ehemann nicht bei der Kerb feiern ließ, im Wald in einer Baumkrone an einen Baum gefesselt. Dort schimpfte sie weiter, bis ein Gewitter aufkam und sie vom Blitz erschlagen wurde. Heute wird mit dem Trauerzug und der Verbrennung des Sarges der Kerbelisbeth die Kerb symbolisch zu Grabe getragen.[19] Seit 2007 wird in Bornheim wieder, auf Initiative von Bornheimer Gastronomen, am darauf folgenden Sonntag die Nach-Kerb gefeiert. Die Bernemer Kerb wird durch den Verein Bernemer Kerwe Gesellschaft 1932 e.V. in ehrenamtlicher Arbeit ausgerichtet.

Wochenmarkt[Bearbeiten]

An Mittwochen findet von 08:00 bis 18:00 Uhr und an Samstagen von 08:00 bis 16:00 Uhr der Bornheimer Wochenmarkt in der Fußgängerzone am Uhrtürmchen in der Berger Straße statt.

Nikolausmarkt[Bearbeiten]

Der Vereinsring Bornheim veranstaltet jeweils am ersten Freitag im Dezember den Nikolausmarkt der Bornheimer Vereine. Ort des Geschehens ist die Berger Straße in Höhe der U-Bahn-Station Bornheim-Mitte zwischen Wiesenstraße und Saalburgstraße.

Fastnachts-Eröffnung[Bearbeiten]

Jedes Jahr am 11. November veranstalten die Bornheimer Karnevalvereine die gemeinsame Eröffnung der neuen Kampagne. Der „Vereidigung“ aller anwesenden Narren folgt ein Programm im Bürgerhaus Bornheim.

Söhne und Töchter des Stadtteils[Bearbeiten]

  • Diether Dehm (* 3. April 1950 in Bornheim), ehemals stellvertretender Parteivorsitzender der PDS, Landesvorsitzender der PDS-Niedersachsen, Diplompädagoge und Liedermacher
  • Ludwig Gehm (* 23. Februar 1905 in Kaiserslautern, † 13. August 2002 in Frankfurt am Main) war ein aktiver Widerstandskämpfer einer Gruppe des ISK in der Zeit des Nationalsozialismus und Überlebender des KZ Buchenwald, der bis ins hohe Alter Aufklärungsarbeit gegen Rechtsradikalismus und über Faschismus leistete. Gehm war später von 1958 bis 1972 Mitglied der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung.
  • Henry Jaeger (* 29. Juni 1927 in Frankfurt-Bornheim als Karl-Heinz Jaeger; † 4. Februar 2000 in Ascona) war ein deutscher Schriftsteller.
  • Dieter Schwanda (*1948), Schauspieler in Die Firma Hesselbach
  • Harald Stenger (* 13. Februar 1951 in Frankfurt-Bornheim) war Fußballchef bei der Frankfurter Rundschau und später bis 2012 Pressesprecher sowie Leiter der Medienabteilung beim DFB.
  • Stefanie Zweig (* 19. September 1932 in Leobschütz, Oberschlesien; † 25. April 2014 in Frankfurt am Main) war eine jüdische Schriftstellerin und Kolumnistin der Frankfurter Neuen Presse.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Dietwulf Baatz, Fritz-Rudolf Herrmann: Die Römer in Hessen. Theiss Verlag, Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0599-X, S. 297f.
  •  Hans-Jürgen Becker: Das Gericht Bornheimer Berg - Überlieferung, Bewahrung und Gestaltung in der rechtsgeschichtlichen Forschung. 1993, S. 1–21.
  •  Heinz F. Friedrichs: Die Ministerialen von Bornheim und die Frankfurter Patrizierfamilie Goldstein. In: Hanauer Geschichtsblätter. Nr. 21, Hanau 1966, S. 11–46.
  •  Wolf Erich Kellner: Das Reichsstift St. Bartholomäus zu Frankfurt am Main im Spätmittelalter. In: Studien zur Frankfurter Geschichte. Nr. 1, 1962, S. 22.
  •  Hans Otto Keunecke: Die Münzenberger. Quellen und Studien zur Emancipation einer Reichsdienstmannenfamilie. In: Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte. Nr. 35, 1978, S. 274f.
  •  Gerhard Kleinfeldt, Hans Weirich: Die mittelalterliche Kirchenorganisation im oberhessisch-nassauischen Raum. In: Schriften des Instituts für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau. Nr. 16, 1937, ND 1984, S. 94.
  •  Anette Löffler: Die Herren und Grafen von Falkenstein (Taunus): Studien zur Territorial- und Besitzgeschichte, zur reichspolitischen Stellung und zur Genealogie eines führenden Ministerialengeschlechts; 1255–1418, 2 Bände, Band 1. Hessische Historische Kommission Darmstadt und Historische Kommission für Hessen, Darmstadt und Marburg, Darmstadt und Marburg 1994, ISBN 3-88443-188-9, S. 238.
  •  Wolfgang Pülm: Bornheim - Frankfurter Stadtteil mit besonderem Charakter. 1998.
  •  Heinrich Reimer: Historisches Ortslexikon für Kurhessen. Marburg 1926, S. 57.
  •  Heinz Schomann u.a.: Denkmaltopographie Stadt Frankfurt am Main. Braunschweig 1986, S. 460–473.
  •  Ph. Fr. Schulin: Die Frankfurter Landgemeinden. Frankfurt am Main 1895.
  •  Carla und Heinz Schutt (Hrsg): Das Bornheim Buch. Gesellschaft in Bornheim. Fulda 1988, ISBN 3-926016-01-9.
  •  Fred Schwind: Die „Grafschaft“ Bornheimerberg und die Königsleute des Fiskus Frankfurt. In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Nr. 14, 1964, S. 1–21.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frankfurt-Bornheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Katholische Pfarrgemeinde Sankt Josef: Bornheims Grenzen. Stand: 9. April 2007.
  2. frankfurt-nordend.de: Lageplan Stand: 9. April 2007.
  3. Günther Schell: Die römische Besiedlung von Rheingau und Wetterau. In: Nassauische Annalen 75, 1964, S. 1–100, hier: S. 95.
  4. Ingeborg Huld-Zetsche: Röm. Gutshof in Bornheim am Güntersburgpark. In: Dietwulf Baatz und Fritz-Rudolf Herrmann (Hrsg.): Die Römer in Hessen. Lizenzausgabe der 3. Auflage von 1989, Nikol, Hamburg 2002. ISBN 3-933203-58-9, S. 297f.
  5. frankfurt-nordend.de: Abbildung. Stand: 9. April 2007.
  6. Katholische Pfarrgemeinde Sankt Josef: Abbildung. Stand: 9. April 2007.
  7. Harald Fester: Brunnen in Frankfurt am Main Bornheim. Stand: 9. April 2007.
  8. Chronik von Riederwald. auf: frankfurt.de
  9. Amtsblatt für Frankfurt am Main bei frankfurt.de, Nr. 52/2013, Seite 1562 (PDF).
  10. Die "Eulenburg" schließt für immer. In: Frankfurter Neue Presse. 14. März 2012. Abgerufen am 17. März 2012.
  11. Webpräsenz der Interkulturellen Bühne in Frankfurt-Bornheim (www.interkulturelle-buehne.de); abgerufen am 10.&nbsdp;Juni 2013.
  12. Ernst Weber: Der Bauausschuss – Der Bau der Heilandskirche als Aufgabe des Bau- und Arbeitsausschusses. In: Ernst Klöß (Hrsg.): Festschrift zur Einweihung der evangelisch-lutherischen Heilandskirche Frankfurt / Main am 4. September 1955. Frankfurt [1955], S. 13.
  13. Harald Fester: Johanniskirche in Frankfurt am Main - Bornheim. Stand: 29. Januar 2008.
  14. Hermann Gille, P. Helmut Schlegel: Katholische Heilig-Kreuz-Kirche Frankfurt-Bornheim. Schnell & Steiner, Regensburg 2009, ISBN 978-3-7954-6808-8.
  15. Rhein-Main-Vergnügen - Jacobsweg, Karte des Jacobsweges von Fulda bis Frankfurt des RMV als PDF, abgerufen am 11. Juli 2011
  16. Wanderkarte Rhein-Main-Vergnügen: Der Jakobsweg von der Fulda an den Main, abgerufen am 11. Juli 2011
  17. Frankfurter Dippemess vom 22. März bis 14. April 2013. auf: frankfurt-tourismus.de
  18. Frankfurter Dippemess vom 06. - 16. September 2013. auf: frankfurt-tourismus.de
  19. Video von der Verbrennung der Kerbelisbeth 2012