Frankfurt-Ginnheim

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Wappen von Ginnheim
Wappen von Frankfurt am Main
Ginnheim
26. Stadtteil von Frankfurt am Main
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Über dieses Bild
Koordinaten 50° 8′ 25″ N, 8° 38′ 50″ O50.1402777777788.6472222222222Koordinaten: 50° 8′ 25″ N, 8° 38′ 50″ O
Fläche 2,701 km²
Einwohner 16.404 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 6073 Einwohner/km²
Postleitzahl 60431
Vorwahl 069
Website www.frankfurt.de
Gliederung
Ortsbezirk 9 – Mitte-Nord
Stadtbezirke
  • 441 – Ginnheim
Verkehrsanbindung
Straßen- und U-Bahn U1 U9 16
Bus 34 39 64 n2
Quelle: Stadt Frankfurt am Main: Statistik Aktuell 2014/5. Abgerufen am 8. März 2014.

Ginnheim ist seit dem 1. April 1910 ein Stadtteil von Frankfurt am Main.

Lage[Bearbeiten]

Ginnheim liegt etwa drei Kilometer nordwestlich der Hauptwache, auf einer Geländeschwelle südlich der Nidda. Der Stadtteil wird, in seiner westlichen Hälfte, einesteils geprägt durch die, von Südost nach Nordwest verlaufende, „Rosa-Luxemburg-Straße“. Eine als Hochstraße ausgeführte Stadtautobahn, welche eine Verbindung, zwischen „AS Ffm-Miquelallee“ (Europaturm, Deutsche Bundesbank), an der Stadtteilgrenze über die Nidda, vorbei am „Nordwestzentrum“ in Heddernheim, bis zur Stadtgrenze in Niederursel zur „Frankfurter Landstraße“ in Richtung Oberursel, herstellt. Und andererseits die diese Straße, von Südwest nach Nordost, x-förmig unterquerende Schienentrasse der S-Bahn (S 6) nach Friedberg. Das Gebiet, westlich der Bahngleise, besteht maßgeblich aus Grün- und Waldfläche. Von den Wohngebieten sind noch erwähnenswert, die bereits in den 20er Jahren erbaute Siedlung Höhenblick und die „Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Siedlung“, ein ehemaliges „Housing-Area“ der amerikanischen Streitkräfte, südlich der Hügelstraße. Die Kirche liegt im alten Dorfkern in zentraler Lage. Die moderne Bebauung hat sich nach Süden und Südosten in Richtung der Frankfurter Innenstadt entwickelt. Ginnheim ist mit den Stadtteilen Eschersheim im Norden und Dornbusch im Osten städtebaulich verwachsen. Letzterer gehörte bis 1946 zur Hälfte zu Ginnheim und noch heute zu dessen Gemarkung. Im Westen schließen – durch das Ginnheimer Wäldchen und den Volkspark Niddatal getrennt – die Stadtteile Hausen und Praunheim an. Heddernheim liegt durch die Nidda abgegrenzt nordwestlich von Ginnheim.

Im Süden bildet die Wilhelm-Epstein-Straße, unter deren Straßendecke der ehemalige Marbach verrohrt verläuft, die Grenze zum heutigen Stadtteil Bockenheim. Der Teil von Bockenheim, der zwischen der Wilhelm-Epstein-Straße und der Bundesautobahn 66 liegt, wird oft fälschlicherweise zu Ginnheim gezählt. Dort befinden sich auch der im Volksmund Ginnheimer Spargel genannte Europaturm, der auf der Ginnheimer Höhe steht und die Zentrale der Deutschen Bundesbank, die auf dem ehemaligen Verlauf des Diebsgrundsweges 1973 vollendet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

An der Südgrenze der Ginnheimer Gemarkung verläuft der Diebsgrundweg, der bereits schon in der Bronzezeit benutzt wurde. Am Ginnheimer Stadtweg wurde 1939 ein Haus der mittleren Bronzezeit entdeckt, Scherben der Hallstattzeit wurden 1926 in zwei Gruben beim Bau der Siedlung Höhenblick festgestellt.[1]

Römerzeit[Bearbeiten]

Die Römerstraße von Nida zum Frankfurter Mainübergang am heutigen Domhügel wurde bereits 1900 angeschnitten, bei den Bauarbeiten für die Bundesgartenschau, östlich des Ginnheimer Wäldchen wurde 1989 ebenfalls ein Teilstück dieser Trasse vom Frankfurter Denkmalamt aufgedeckt. Den Verlauf dieser schnurgeraden Verbindung kennzeichnet noch heute die Ginnheimer Füllerstraße, in der Hausnummer 60, im Garten des Fuhrunternehmers Hinkel, entdeckte man im Jahr 1911 die Grundmauern eines römischen Gutshofes. Die Spuren des römischen Kiesweges beim Übergang über das Marbachtälchen (heute Wilhelm-Epstein-Straße) waren um 1890 noch erkennbar.[2]

Mittelalter[Bearbeiten]

Die älteste erhaltene Erwähnung von Ginnheim stammt aus dem Jahr 772, als Gennenheim anlässlich einer Schenkung an das Kloster Lorsch genannt wird[3]. Später kam es zum Kloster Seligenstadt. Das Dorf gehörte zum Hofgericht des Klosters Fulda mit Hauptsitz in Eschersheim, dem sogenannten Cremser Gericht. Das Kloster Seligenstadt belehnte die Herren und Grafen von Hanau mit Ginnheim, die es 1479 vom Kloster kauften. Damit gelangte es endgültig an die Grafschaft Hanau-Münzenberg. Daran erinnern im Wappen von Ginnheim die roten und gelben Sparren, ursprünglich das Wappen der Grafschaft Hanau. In der Grafschaft war Ginnheim Bestandteil des Amtes Bornheimerberg.

Im Mittelalter gehörte Ginnheim zur Pfarrei Praunheim.

Historische Namensformen[Bearbeiten]

Alte Bethlehemkirche

Der Name Ginnheim stammt wohl von einem gewissen Genno, Gennenheim bedeutet Heim von Genno.

  • Gennenheim (772)
  • Gennenheim (um 850)
  • Ginnenheim (1159)
  • Ginninheim (1222)
  • Ginneheim (1253)
  • Ginnenheim (1261)
  • De Gynnenheim (1289)
  • Ginheym (1309)

Reformation[Bearbeiten]

In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts vollzogen die Grafschaft Hanau-Münzenberg und damit auch das Dorf Ginnheim die Reformation zunächst nach lutherischem Vorbild. 1597 setzte Graf Philipp Ludwig II. eine zweite Reformation zugunsten des reformierten Bekenntnisses durch. 48 Ginnheimer Familien weigerten sich aber, diesen Schritt zu vollziehen und blieben lutherisch. Da alle Kirchengebäude und die Pfarrer ausschließlich zur reformierten Staatskirche der Grafschaft gehörten, musste die lutherische Mehrheit des Dorfes nun nach Eschersheim in den Gottesdienst gehen und wurde vom Pfarrer in Bonames betreut. Erst nachdem ab 1642 in der Grafschaft Hanau-Münzenberg die ebenfalls lutherischen Grafen von Hanau-Lichtenberg regierten, entspannte sich die Situation für die Lutheraner in Ginnheim: Ab 1678 hatten sie wieder einen eigenen Pfarrer und ab 1700 auch wieder eine eigene Kirche,[4] die heutige Alte Bethlehemkirche.

Neuzeit[Bearbeiten]

Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, Johann Reinhard III., erbten die Landgrafen von Hessen-Kassel die Grafschaft Hanau-Münzenberg. Aus der Landgrafschaft Hessen-Kassel wurde 1803 das Kurfürstentum Hessen. Vorübergehend gehörte Ginnheim in napoleonischer Zeit zum Großherzogtum Frankfurt (1810 bis 1813). Nach der Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen von 1821, im Rahmen derer Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, gehörte Ginnheim zum Landkreis Hanau. Das Kurfürstentum unterlag 1866 im Preußisch-Österreichischen Krieg, ebenso wie die Freie Stadt Frankfurt mit Österreich verbündet, dem Königreich Preußen. Dieses annektierte daraufhin beide, Kurhessen und Frankfurt, und damit auch Ginnheim. Ab 1867 gehörte es so zur Preußischen Provinz Hessen-Nassau und dem Regierungsbezirk Kassel. 1886 wurde es dem neu gebildeten Landkreis Frankfurt zugeschlagen. Am 1. April 1910 wurde Ginnheim mit allen übrigen Gemeinden des bisherigen Landkreises Frankfurt in die Stadt eingemeindet und somit ein Frankfurter Stadtteil. Bereits ein Jahr später fuhr die erste Straßenbahn von Bockenheim kommend nach Ginnheim, ab 1911 gab es eine zweite Linie, die vom Dornbusch über die Raimundstraße zur Ginnheimer Schule verlief.

Im Rahmen des Bauprojekts Neues Frankfurt entstand die Wohnsiedlung Höhenblick und einige Privathäuser. Der Leiter des Projekts Ernst May hat sich 1923 in der Ludwig-Tieck-Str. 11 in der Siedlung Höhenblick sein eigenes Wohnhaus gebaut, der Architekt Martin Elsaesser hatte seine private Villa nach eigenem Entwurf ab 1925 im Höhenblick 37. Die Villa May ist wesentlich umgebaut und nicht mehr als solche zu erkennen.

In der Hügelstraße entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg von der Bank deutscher Länder errichtete errichtete Wohnsiedlung Friede. Für die Angehörigen der amerikanischen Streitkräfte entstand 1954/1955 auf 65 Hektar zwischen Raimundstraße und Hügelstraße die Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Siedlung, 17 Gebäude mit 268 Wohnungen. Nach dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte wurden diese Wohnungen neu vermietet und die Einwohnerzahl stieg nochmals kräftig an.

1989 fand auf dem heutigen Niddapark-Gelände auf 169 ha Fläche die politisch umstrittene Bundesgartenschau statt.

Einwohnerstatistik[Bearbeiten]

Ehemaliges Wohnhaus von Ernst May
Ehemaliges Wohnhaus von Martin Elsaesser
  • 1597: ca. 90 Herdstellen
  • 1634: 50 Haushaltungen
  • 1753: 80 Familien mit 1713 Einwohnern
  • 1834: 579 Einwohner
  • 1840: 599 Einwohner
  • 1846: 657 Einwohner
  • 1852: 681 Einwohner
  • 1858: 700 Einwohner
  • 1864: 752 Einwohner
  • 1871: 797 Einwohner
  • 1875: 1170 Einwohner
  • 1885: 1324 Einwohner
  • 1895: 1713 Einwohner
  • 1905: 2293 Einwohner - davon: evangelisch 1819, katholisch 468, andere Christen 4, Juden 2 - insgesamt 497 Haushalte
  • 1910: 2695 Einwohner - Eingemeindung zu Frankfurt
  • 1939: 8741 Einwohner
  • 1950: 7673 Einwohner - jetzt ohne Dornbusch, eigener Stadtteil seit 1946
  • 1970: 12139 Einwohner
  • 2011: 16725 Einwohner

Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler[Bearbeiten]

Die Alte Bethlehemkirche in Ginnheim ist eine barocke Saalkirche, die ehemalige lutherische Kirche. Ihre Ersterrichtung datiert auf die Jahre 1699/1700. Im Jahre 1910 wurde sie zur Gemeindekirche umgebaut. Der sie umgebende Kirchplatz wurde 2003 umgestaltet und erneuert. Beachtenswert ist auch das Anwesen Woogstraße 43 aus dem 17. Jahrhundert, das als baulich gut nachvollziehbare Fränkische Hofreite erhalten ist und

Hauptartikel: Liste der Kulturdenkmäler in Frankfurt-Ginnheim

Verkehr[Bearbeiten]

Ehemaliger Bahnhof Bundesgartenschau

Ginnheim hat Anschluss an die U-Bahn-Linien U1 und U9, die dort ihre Endstation haben. Ebenfalls ist Ginnheim Endstation der Straßenbahnlinie 16 von Offenbach-Stadtgrenze über Sachsenhausen und Hauptbahnhof. Die Buslinien 34, 39 und 64 verbinden Ginnheim mit dem Rebstockgelände, Bornheim, Berkersheim und dem Nordend.

Es wird diskutiert, mit dem viergleisigen Ausbau der Main-Weser-Bahn in der Nähe des jetzigen U-Bahnhofs Niddapark einen zusätzlichen Haltepunkt Frankfurt-Ginnheim zu errichten, der einen Übergang zur U-Bahn-Linie U1 und zur S-Bahn-Linie S6 ermöglichte.

Eine Fahrradroute führt von der Nordweststadt zur Innenstadt über die Woogstraße, Raimundstraße und Platenstraße.

Durch Ginnheim führt die Rosa-Luxemburg-Straße, eine autobahnähnlich ausgebaute Hochstraße.

Wirtschaft und Handel[Bearbeiten]

Im Stadtteil Ginnheim sind keine Großbetriebe angesiedelt, jedoch viele kleine und mittelständische Gewerbebetriebe. Viele von ihnen haben sich im Gewerbering Ginnheim mit derzeit etwa 55 Mitgliedern zusammengeschlossen, der mit einer eigenen Zeitung Ginnemer Blättche regelmäßig über Ginnheimer Interna, Vereinsleben, Veranstaltungen, Historie berichtet.

Politik[Bearbeiten]

Ginnheim bildet zusammen mit den Stadtteilen Eschersheim und Dornbusch den Ortsbezirk 9. Der Ortsbeirat 9 setzt sich aus 19 Mitgliedern zusammen, der Ortsvorsteher wird bisher stets von der CDU gestellt.

Sonstiges[Bearbeiten]

Ginnheim war auch der Name eines Überseefrachters der URAG (Unterweser Reederei), einer Tochtergesellschaft der Metallgesellschaft in Frankfurt am Main, der 1937 vom Stapel lief. Richard Merton, Sohn des Firmengründers, ließ die Dampfer der URAG nach Frankfurter Vororten benennen. Die erste Ginnheim wurde 1945 durch Luftangriffe versenkt, 1955 wurde die zweite als Erzfrachter auf Linien zwischen Nordwesteuropa, Kanada und den USA in Betrieb genommen. 1971 wurde sie nach Griechenland verkauft und fuhr dann mit neuem Heimathafen Piräus unter dem neuen Namen Eternity.

Schulen[Bearbeiten]

Nachweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Otto Appel: Die politische Tätigkeit Ulrichs III. Herrn von Hanau 1346-1370. Ein Beitrag zur Geschichte der Herren und Grafen von Hanau = Hanauer Geschichtsblätter 5 (1922), S. 39.
  • Arnold Erler: Das "Cremser Gericht" zu (Frankfurt)-Eschersheim. Ein Beitrag zur Namensdeutung. In: Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst Bd. 59 (1985), S. 103–134.
  • Hessisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen, Heft 2: Gebietsänderungen der hessischen Gemeinden und Kreise 1834 bis 1967. Wiesbaden o.J., S. 16, 52, 57, 58, 103
  • Gerhard Kleinfeldt u. Hans Weirich: Die mittelalterliche Kirchenorganisation im oberhessisch-nassauischen Raum = Schriften des Instituts für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau 16. 1937, ND 1984, S. 68, 74.
  • Hermann Lenz „Ginnheim im Wandel der Zeiten“ (PDF-Datei; 182 kB)
  • Franz Lerner: Ginnheim: von der Vorzeit bis zur Gegenwart. Frankfurter Sparkasse von 1822 (Hrsg.), Druck Waldemar Kramer 1983. (Stark gekürzte digitale Fassung unter GINNHEIM Von der Vorzeit bis zur Gegenwart)
  • Anette Löffler: Die Herren und Grafen von Falkenstein (Taunus): Studien zur Territorial- und Besitzgeschichte, zur reichspolitischen Stellung und zur Genealogie eines führenden Ministerialengeschlechts; 1255–1418. (Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 99), ISBN 3-88443-188-9, Darmstadt 1994, Bd. 1 S. 285, 268f.
  • Heinrich Reimer: Historisches Ortslexikon für Kurhessen. Marburg 1926, S. 172.
  • Regina Schäfer: Die Herren von Eppstein = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau. Wiesbaden 2000, S. 424.
  • Heinz Schomann u.a.: Denkmaltopographie Stadt Frankfurt am Main. Braunschweig 1986, S. 524–529.
  • Manfred Schopp: Die weltliche Herrschaft der Abtei Seligenstadt 1478 – 1803. In: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde N.F. 29 (1965/66), S. 300f.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frankfurt-Ginnheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ginnheim - Von der Vorzeit bis zur Gegenwart, Franz Lerner, S. 9
  2. Jürgen W. Fritz in Brücke erinnert an Römer
  3. Urkunde 3404
  4. Sara Wagner: Glaubensstreit in Ginnheim. In: Evangelisches Frankfurt 1/2011, S. 10.