Frankfurt-Praunheim

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Dieser Artikel beschreibt den Frankfurter Stadtteil Praunheim. Für weitere Bedeutungen siehe Praunheim (Begriffsklärung).
Wappen von Praunheim
Wappen von Frankfurt am Main
Praunheim
22. Stadtteil von Frankfurt am Main
Altstadt Bahnhofsviertel Bergen-Enkheim Berkersheim Bockenheim Bockenheim Bonames Bornheim Dornbusch Eckenheim Eschersheim Fechenheim Flughafen Frankfurter Berg Gallus Ginnheim Griesheim Gutleutviertel Harheim Hausen Heddernheim Höchst Innenstadt Kalbach-Riedberg Nied Nieder-Erlenbach Nieder-Eschbach Niederrad Niederursel Nordend-Ost Nordend-West Oberrad Ostend Praunheim Praunheim Preungesheim Riederwald Rödelheim Sachsenhausen-Nord Sachsenhausen-Süd Schwanheim Schwanheim Seckbach Sindlingen Sossenheim Unterliederbach Westend-Nord Westend-Süd ZeilsheimKarte
Über dieses Bild
Koordinaten 50° 8′ 59″ N, 8° 37′ 16″ O50.1498532633078.6211347579956Koordinaten: 50° 8′ 59″ N, 8° 37′ 16″ O
Fläche 4,6 km²
Einwohner 15.765 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 3427 Einwohner/km²
Postleitzahl 60488
Vorwahl 069
Website www.frankfurt.de
Gliederung
Ortsbezirk 7 – Mitte-West
Stadtbezirke
Verkehrsanbindung
U-Bahn U6 U7
Bus 60 72 73 n2
Quelle: Stadt Frankfurt am Main: Statistik Aktuell 2014/5. Abgerufen am 8. März 2014.
Mündung des Steinbachs in die Nidda
Wappendarstellung der Reichsministerialien von Praunheim, die Streubesitz in und um den Ort hatten und u. a. die Klettenburg und die Burg Philippseck erbauen ließen.

Praunheim ist seit dem 1. April 1910 ein Stadtteil von Frankfurt am Main in Hessen.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Praunheim liegt im Nordwesten von Frankfurt am Main auf etwa 105 m ü. NHN, 6 km nordwestlich der Frankfurter Innenstadt. Sein höchster Punkt befindet sich mit 128 m Höhe am Steinbach an der Bundesautobahn 5 und der niedrigste Punkt mit 99 m Höhe an der „Rohrbrücke“ über die Nidda. Es liegt am Nordufer der Nidda und am Niddapark (Volkspark Niddatal). Die Kirche steht zentral im alten Dorfkern.

Praunheim grenzt (von Nord nach Süd) an Niederursel, Heddernheim, Ginnheim, Hausen, Westhausen und Rödelheim.

Die Luftlinie zwischen Eiserner Steg, der in der Nähe vom Römer ist, zur Auferstehungskirche die in der Graebestraße ist, beträgt etwa 6,2 km.

Geschichte[Bearbeiten]

Ur- und Frühgeschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet um Praunheim ist seit der Jungsteinzeit, seit etwa 6000 Jahren, besiedelt. Grund hierfür ist das Ebelfeld, ein Lößboden, der landwirtschaftlich sehr günstige Erträge ermöglicht. Deshalb wurden hier zahlreiche archäologische Befunde gesichert.

Zwischen Heddernheim und Praunheim fanden sich die Reste von mindestens zehn frührömischen Militärlagern, die einen strategischen Schwerpunkt für die Eroberung der Wetterau bildeten.

Die römische Stadt Nida lag an der Grenze Praunheims. Diese archäologische Stätte wurde anlässlich des Baus der Römerstadt (1927–1929) und später der Nordweststadt (1961–1973) zerstört.

Mittelalter[Bearbeiten]

Wappen derer von Praunheim am Epitaph Rudolfs von Sachsenhausen

Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes stammt von 804, als Praunheim (Brumheim) als im Niddagau gelegen erwähnt wird. Im Hochmittelalter zählte Praunheim zum Gericht und späteren Amt Bornheimerberg. Praunheim war damit Königsgut. Im Bereich der Kirche lag in der Nähe der Nidda ein vermutlich wasserumwehrter Königshof. Die Klettenburg und (seit 1676) die Augustusburg lagen in Richtung Niederursel in dem damals sumpfigen Steinbachtal. Der örtliche Adel, die Herren von Praunheim, waren eine der führenden Familien in der Wetterau und stellten im 12. und 13. Jahrhundert eine Reihe von Schultheißen der Reichsstadt Frankfurt am Main.

Im Jahr 1320 verpfändete König Ludwig IV. den Bornheimerberg an Ulrich II. von Hanau, so dass Praunheim zur Hälfte zunächst zur Herrschaft Hanau, später zur Grafschaft Hanau-Münzenberg gehörte. Die andere Hälfte gehörte den Grafen von Solms. Aus diesem doppelten Anspruch wuchs ein Kondominat. Der Hanauer Teil an Praunheim war als Lehen zunächst an die Herren von Praunheim vergeben. Diese Familie spielte eine erhebliche Rolle in der Stadt Frankfurt. So ist zum Beispiel der Ritter Wolfram I. von Praunheim der erste bekannte Schultheiß von Frankfurt.

Der Mainzer Erzbischof erwarb 1132 das Investiturrecht der Praunheimer Kirche. Zum Kirchspiel Praunheim gehörten ursprünglich Ginnheim, Rödelheim (bis 1464), Hausen (bis 1772), Heddernheim (bis 1821) und Niederursel. Seit 1336 war das Leonhardstift in Frankfurt Patronatsherr, aber auch die Erzbischöfe von Mainz erhoben darauf Anspruch. Nach dem Ende des alten Reiches besaß die Stadt Frankfurt das Patronatsrecht bis 1906. Kirchliche Mittelbehörde war das Archidiakonat des Propstes von St. Peter in Mainz, Dekanat Eschborn.

Gemeinsamer Grenzstein für Praunheim, Hausen und Ginnheim

Historische Namensformen[Bearbeiten]

  • Brumheim (804)
  • Brunniheim (1063)
  • Prumheim (1132)
  • Bruningesheim (1194)
  • Phrumheim (1211)
  • Bruningesheim (1219)
  • Prumheim (1247)
  • Prumheim (1251)
  • Prhumheim (1276)
  • Brumheim (1323)
  • Promheim (1374)
  • Brunheim (1477)

Neuzeit[Bearbeiten]

Graf Friedrich Magnus von Solms und Graf Philipp III. von Hanau-Münzenberg führten 1545 die Reformation nach lutherischer Lehre in Praunheim ein. Der Solmser Anteil von Praunheim gehörte zur Grafschaft Solms-Rödelheim, Amt Rödelheim.

Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, Johann Reinhard III., erbten dessen Anteil an Praunheim zusammen mit der Grafschaft Hanau-Münzenberg die Landgrafen von Hessen-Kassel. Aus der Landgrafschaft Hessen-Kassel wurde 1803 das Kurfürstentum Hessen. Durch den Reichsdeputationshauptschluss fiel der Solms-Rödelheimer Anteil von Praunheim an das Großherzogtum Hessen. Vorübergehend gehörte Praunheim in napoleonischer Zeit zunächst 1806 bis 1810 zum Kaiserreich Frankreich, Fürstentum Hanau, Amt Bergen, dann 1810 bis 1813 zum Großherzogtum Frankfurt, bevor es wieder zu einem Kondominat zwischen dem Kurfürstentum und dem Großherzogtum Hessen wurde. Diese Gemengelage wurde 1816 bereinigt, als das Großherzogtum seine Hälfte an Praunheim an das Kurfürstentum abtrat. Nach der Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen von 1821, in deren Rahmen Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, gehörte Praunheim zum Landkreis Hanau. Das Kurfürstentum unterlag als Verbündeter Österreichs 1866 im Preußisch-Österreichischen Krieg dem Königreich Preußen. Dieses annektierte daraufhin Kurhessen und damit auch Praunheim. Ab 1866 gehörte Praunheim nun zur Preußischen Provinz Hessen-Nassau, dem Regierungsbezirk Kassel und dem Landkreis Hanau, ab 1886 dem Landkreis Frankfurt. Zum 1. April 1910 wurde Praunheim in die Stadt Frankfurt eingemeindet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Typischer Straßenzug aus der Siedlung Praunheim
Laubenganghaus in der Siedlung Westhausen, etwa an der U-Bahn-Station Friedhof Westhausen, stadteinwärts
  • 1609: 293 Einwohner, davon 127 Erwachsene.
  • 1612: 74 Steuernde
  • 1753: 113 Haushaltungen
  • 1834: 595 Einwohner
  • 1840: 629 Einwohner
  • 1846: 662 Einwohner
  • 1852: 698 Einwohner
  • 1858: 665 Einwohner
  • 1864: 739 Einwohner
  • 1871: 786 Einwohner
  • 1875: 856 Einwohner
  • 1885: 859 Einwohner
  • 1895: 1.055 Einwohner
  • 1905: 1.423 Einwohner
  • 1910: 1.413 Einwohner
  • 1956: 12.456 Einwohner
  • 1961: 13.192 Einwohner
  • 1970: 16.315 Einwohner
  • 1980: 15.180 Einwohner
  • 1985: 15.398 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bundestag (Wahlkreis 182)[Bearbeiten]

Der Bundestagswahlkreis Frankfurt am Main I (2005: Wahlkreis 183, 2009: Wahlkreis 182) ist ein Bundestagswahlkreis in Hessen. Der Wahlkreis umfasst den nordwestlichen Teil der kreisfreien Stadt Frankfurt am Main mit den Ortsteilen Altstadt, Bahnhofsviertel, Bockenheim, Dornbusch, Eschersheim, Gallus, Ginnheim, Griesheim, Gutleutviertel, Hausen, Heddernheim, Höchst, Innenstadt, Nied, Niederursel, Praunheim, Rödelheim, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach, Westend und Zeilsheim.

Bei der letzten Bundestagswahl am 22. September 2013 waren 195.615 Einwohner wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 68,3 % (2009: 69,7 %). Der Wahlkreisabgeordnete Matthias Zimmer (CDU) erreichte einen Stimmanteil von 40,2 % und konnte damit sein Ergebnis von 2009 um fünf Prozentpunkte verbessern..

Landtag (Wahlkreis 35)[Bearbeiten]

Der Wahlkreis Frankfurt am Main II (Wahlkreis 35) ist einer von sechs Landtagswahlkreisen im Stadtgebiet der kreisfreien Stadt Frankfurt am Main in Hessen. Er umfasst die nordwestlichen Ortsteile Bockenheim, Hausen, Heddernheim, Niederursel, Praunheim und Rödelheim.

Bei der letzten Landtagswahl am 18. Januar 2009 waren 62.785 der rund 104.000 Einwohner des Wahlkreises wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,7 %. Der Wahlkreisabgeordneter Ulrich Caspar (Vertreter: Christian Wernet) von der CDU erreichte 36,0 % Stimmanteil. Aus dem Wahlkreis ist noch Gernot Grumbach (SPD) über die Landesliste in den Landtag eingezogen.

Kommunalwahl (27. März 2011)[Bearbeiten]

Frankfurt am Main unterteilt sich in 16 Ortsbezirke, je nach deren Einwohnerzahl, Fläche, Bevölkerungsdichte und dem Ortsvorsteher. Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember 2008 (Haupt- und Nebenwohnungen). Praunheim ist im Ortsbezirk 7 und 8 vertreten.

  • Ortsbezirk Nr.7/Frankfurt-Mitte-West/Rödelheim, Praunheim, Hausen, STB343/38.919 Einwohner/10,956 Fläche/3.552 B.dichte
    • Ortsvorsteher Christian Wernet (CDU) (ww)
  • Ortsbezirk Nr.8/Frankfurt-Nord-West/Niederursel, Heddernheim, STB 426(Praunheim-Nord)/35.961 Einwohner/10,511 Fläche/3.421 B.dichte
    • Ortsvorsteher Klaus Nattrodt (CDU) (ww)

Wahl des OB[Bearbeiten]

OB-Stichwahl 26. März 2012-Stadtteil Praunheim-Ergebnis (12 Wahlbezirke)

  • Feldmann, Peter – 58,0 %
  • Rhein, Boris – 42,0 %
  • 10689 Wahlberechtigte-3990 Wähler/innen-3948 Gültige Stimmen

Bebauung[Bearbeiten]

Siedlung Praunheim[Bearbeiten]

Hauptartikel: Siedlung Praunheim
Oberbürgermeister Ludwig Landmann

Zur Milderung der dramatischen Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg ließ der von Oberbürgermeister Ludwig Landmann berufene Hochbaudezernent Ernst May in Praunheim eine Trabantenstadt errichten, die westlich des alten Ortskernes zwischen Heerstraße und der Nidda liegt. In der Siedlung Praunheim wurden in wenigen Jahren (1926–1929) knapp 1500 Wohnungen im Bauhausstil errichtet. Die Siedlung Praunheim gilt als Prototyp des sozialen Wohnungsbaues in Frankfurt und weit darüber hinaus, obwohl es sich hierbei nicht um Mietwohnungsbau durch eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft, wie in fast allen Siedlungen der Zwanziger Jahre in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg oder Köln, handelte, sondern um eine Reichsheimstättensiedlung, die direkt durch die Stadtgemeinde Frankfurt errichtet wurde und deren Wohnbauten nach Fertigstellung mit den auf der Heimstätte liegenden sozialen Bindungen verkauft wurden. Bekannt wurde auch die erstmals in der Siedlung Praunheim eingebaute Frankfurter Küche, eine von der bis dahin üblichen Wohnküche radikal abweichende architektonische Gestaltung, nach der die Küche nur noch ein kleiner rein funktionaler Raum (Laborküche) ist und dafür ein in Arbeiterkreisen bislang ungewohnter Raum – das Wohnzimmer als Treffpunkt der Familie – in die Wohnung integriert wird.

Die Bewohner der Siedlung Praunheim bildeten auf einer ersten Versammlung am 30. Juni 1927 den „Siedlerverein der Siedlung Frankfurt a. M. – Praunheim“, der nach wie vor besteht und die Interessen der inzwischen durch Bundesgesetz von 1993 von der Reichsheimstätteneigenschaft befreiten Eigentümer vertritt.

Siedlung Westhausen[Bearbeiten]

Hauptartikel: Siedlung Westhausen

Künstlerkolonie 1967[Bearbeiten]

1964 stellte der Frankfurter Planungsdezernent Hans Kampffmeyer in Praunheim zehn Grundstücke zur Bebauung mit modernen Häusern mit Wohn- und Arbeitsräumen für Künstler zur Verfügung. Die Häuser entstanden in der Ortslage An den Pflanzländern 2-22 im Zugangsbereich der für 1969 vorgesehenen Bundesgartenschau. Die Stadt gab jedoch das bereits zugesagte Veranstaltungsrecht für die Gartenschau aus finanziellen Gründen zurück.[1]

Die Heinrich Lübke Siedlung in Praunheim aus den 1970er Jahren[Bearbeiten]

In den 1970er Jahren in Praunheim errichteten Heinrich Lübke Siedlung gibt es ca. 600 Wohnungen für ca. 2.000 Bewohner meist in 8-stöckigen Wohnhochhäuser. Dem Sanierungsbedarf will die städtische ABG Frankfurt Holding in den nächsten Jahren nachkommen. Das kleine Einkaufszentrum wurde bereits niedergelegt. Ersatz soll ein geplantes Quartierzentrum bieten. Ein neues Wohnhochhaus wurde bereits errichtet.

32 Holz-/Reihenhäuser und ein Wohnblock von 1995 – Heerstraße 246–260[Bearbeiten]

Im Rahmen des Projektes Kostengünstiges Wohnen errichtete hier die Stadt Frankfurt durch ihren Bauträger der Aktiengesellschaft für kleine Wohnungen ABG Frankfurt Holding kellerlose dreigeschossige Reihenhäuser in Holztafelbauweise, sowie einen Wohnblock mit 50 Wohnungen für ein bis vier Personen des sozialen Wohnungsbau. Die Reihenhäuser waren schnell verkauft. Fehlender Kellerraum wurde oftmals durch kleine Vorgartenhütten ersetzt.

Kritik[Bearbeiten]

Die ABG Frankfurt Holding und Konzerntöchter (z.B. die Frankfurter Aufbau AG) werden unter anderem kritisiert wegen Gewährleistungsverweigerung (z.B. in der Frankfurter Heerstrasse).[2]

Nachverdichtung/Sanierung der Wohnanlage Heerstraße 190-212 von 1962[Bearbeiten]

Die 1962 als Betriebswohnungen für Mitarbeiter der AEG, Hartmann & Braun, Degussa und VDM an der nördlichen Heerstraße 190-212 errichteten Gebäude der Wohnanlage wurden saniert und aufgestockt. Die Errichtung zweier quergestellter neuer Gebäudeeinheiten minderten u.a. die Lärmbelästung der gesamten Wohnanlage durch die vielbefahrene Heerstraße. Seit 2007 ist das Bauvorhaben abgeschlossen. Eine weitere Bebauung Feldbebauung Richtung Autobahn A5 ist durch die dort oberirdisch verlaufenden Starkstromleitungen und die unterirdische Lage großer Wasserrohre nahezu ausgeschlossen.

Baubeginn 2012 – Gewerbegebiet Nördliche Heerstraße (Teil I)

Baubeginn 2012-Gewerbegebiet Nördliche Heerstraße (Teil Í)[3][Bearbeiten]

Plandaten (Teil I) vom Stadtparlament verabschiedet. Ausbau eines Gewerbegebietes bis nahe der Autobahn A5 (ohne Anbindung); Abriss des ehemaligen Produktionsgeländes der Hartmann & Braun AG, Ffm, Heerstraße; Weiterbau der Ludwig-Landmann-Straße (nicht bis zur Autobahntankstelle Taunusblick), keine Anbindung an Steinbach/Taunus; Fortführung der U6 über Station Heerstraße, Fertigstellung des Neubauviertels des sog. Wohnparks Praunheim am neuen Karl-Klee-Weg, Neubau eines REWE-Marktes; Verlegung der Mercedes-Benz Niederlassung Heerstraße in den Offenbacher Stadtteil Kaiserlei; Neubau Teilbereich der Praunheimer Werkstätten. Teil II der Plandaten noch nicht verabschiedet.

Bebauungsplan-Gewerbegebiet Nördliche Heerstraße (Teil II)[Bearbeiten]

Der Bebauungsplan-Gewerbegebiet Nördliche Heerstraße (Teil II) ist in Planung, 2012 noch nicht rechtsgültig.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Praunheim ist ein teilweise noch landwirtschaftlich geprägter Stadtteil mit unterdurchschnittlicher Arbeitslosenquote.

Die Praunheimer Werkstätten gGmbH (pw)[Bearbeiten]

In Praunheim hat sich eine weit über die regionalen Grenzen bekannte Behindertenwerkstatt etabliert, die unter der Firma Praunheimer Werkstätten gGmbH (pw) handgefertigte Produkte vertreibt. Neben traditionellem Holzspielzeug werden auch Möbel und Dienstleistungen angeboten. Die Produktionswerkstatt befindet sich in unmittelbarer Nähe der Praunheimer Brücke am Ufer der Nidda. Ein Neubau nebst Umzug innerhalb Praunheims in das Gewerbegebiet Nördliche Heerstraße ist projektiert, da das jetzige Gebäude zu klein, wirtschaftlich nicht mehr zu sanieren ist und eine Erweiterung behindert.

Center Frankfurt Nordwest[Bearbeiten]

Ein für Praunheim wichtiges Wirtschaftsunternehmen ist das Center Frankfurt Nordwest, Heerstraße 66. Es ist z. Z. einer von mehreren Standorten der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt/Offenbach. Auf dem großen Betriebsgelände werden Service, Teile, Neu- und Gebrauchtfahrzeuge für Pkw, Vans, Transporter, Lkw[4] und Sonderfahrzeuge vorzugsweise der eigenen Marke angeboten. In der Zentrale bestehen Pläne zur Schließung dieses Standorts und Verlagerung in den Offenbacher Stadtteil Kaiserlei.

ABB Automation Products GmbH[Bearbeiten]

Der weltweit tätige Konzern ABB Ltd hält über seine deutsche Tochter ABB Deutschland mit über 16.000 Beschäftigten auch die Praunheimer Tochter ABB Automations Products GmbH in der Stierstädter Straße 5. Diese stellt industriellen Gasanalysatoren her. Für deren Fertigung ist eine erschütterungsarme Umgebung zwingende Voraussetzung. ABB ist Weltmarktführer bei kontinuierlichen Gasanalysatoren, die von ABB ausschließlich am Standort in Frankfurt am Main Werk Praunheim konstruiert und gefertigt werden. 1999 übernahm der Mutterkonzern die Hartmann & Braun AG, deren Praunheimer Produktionsstätte sich schon seit längerem von Praunheim nach Eschborn verlagert hatte.

Ehemalige Praunheimer Produktionsstätte der Hartmann & Braun AG[Bearbeiten]

Der historisch größte Arbeitgeber von Praunheim war die Bockenheimer Traditionsfirma Hartmann & Braun AG. Hier an der Heerstraße befanden sich Produktionsstätten, die während des Zweiten Weltkrieges nach Praunheim verlagert wurden. Während des Zweiten Weltkrieges war Hartmann & Braun ein kriegswichtiger Betrieb (1941/42). Das neue Werk Praunheim hatte zeitweise rund 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Seit der Verlagerung des Produktionsortes 1997 nach Eschborn, standen die Gebäude leer. Seit 1999 ist die Firma Hartmann & Braun Teil des ABB-Konzerns. In den vergangenen Jahren erfolgte der Abbruch der ehemaligen Produktionsstätten an der Heerstraße und, nach Beschluss eines neuen Bebauungsplanes, die Errichtung neuer Reihenhäuser im sogenannten Praunheimer Viertel im neugebauten Klaus-Klee-Weg.

Kirchen[Bearbeiten]

  • Evangelische Auferstehungskirche, Graebestraße 2, 60488 Frankfurt; 1748 brannte die alte Kirche ab, bereits 1770–73 war der Neubau fertig. Die heutige Kirche ist ein barocker Saalbau mit Haubendachreiter, der nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bei den Luftangriffen auf Frankfurt am Main 1949 wiedererrichtet wurde.
  • Evangelische Kirche Wicherngemeinde, Pützerstraße 96a, 60488 Frankfurt
  • Zentrum Ökumene der EKHN, Praunheimer Landstraße 206, 60488 Frankfurt
  • Katholische Christ-König-Kirche, Damaschkeanger 156, 60488 Frankfurt, 1930 geweiht
  • Neuapostolische Kirche Frankfurt (NAK), Praunheimer Hohl 1, 60488 Frankfurt, 2002–2004 saniert

Schulen[Bearbeiten]

  • Die Ebelfeldschule-Grundschule, Praunheimer Hohl 4, 60488 Frankfurt am Main, liegt zwischen dem alten Stadtteil Praunheim und Westhausen in direkter Nähe zur Nidda und dem Volkspark Niddatal. In direkter Nachbarschaft befinden sich die Sportanlage des Fußballvereins SG Praunheim und die Kindertagesstätte 16 der Stadt Frankfurt. 13 Klassen mit ca. 270 Schülern (2012).
  • Liebigschule, Kollwitzstraße 3, 60488 Frankfurt am Main – Öffentliches Gymnasium bis Jahrgang 13 / G8 / Europaschule mit Schwerpunkt Sport, 28 Klassen, ca. 1100 Schüler (2012)
  • Hermann-Luppe-Schule, Praunheimer Weg 126, 60439 Frankfurt am Main, Förderschule mit Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung (ehemals Schule für Erziehungshilfe), fünf Klassen mit ca. 60 Schülern (2013)
  • Landesfachschule für das Kfz-Gewerbe, Heerstraße 149, 40439 Frankfurt. 1963 von der Stadt Frankfurt, bzw. der Stiftung Waisenhaus, abgekauftes ehemaliges Hofgut, das zu einem mehrfach ausgezeichnetem Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Landesfachschule ausgebaut wurde.

Laut Aussagen des Siedlervereins Praunheim eV. verlaufen die politischen Grenzen im Westen von Westhausen, einem ein Teil von Praunheim, wie folgt: Die Grenze verläuft nördlich der Autobahn A66 und auf der Westseite der Kollwitzstraße. Die Liebigschule liegt im benachbarten Rödelheim, ebenso die Französische Schule Victor Hugo, während die Europäische Schule in Praunheim liegt. Der Friedhof Westhausen befindet sich bis auf einen sehr kleinen Praunheimer Anteil ebenfalls in Rödelheim.

Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler[Bearbeiten]

Zehntscheune (Mitte) und Junkerhof

Die gotische Zehntscheune in der Graebestraße stammt wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert. Nachdem das Gebäude nicht mehr für die Lagerung von Naturalien-Abgaben (der Zehnt) genutzt wurde, hatte es wechselnde Funktionen als Gefängnis, Leichenhalle und Feuerwehrgarage. Seit den 1990er-Jahren dient die Zehntscheune als Veranstaltungsort und wird für Sitzungen des Ortsbeirates genutzt.

Polizei[Bearbeiten]

Das 14. Polizeirevier befindet sich im nordwestlichen Teil der Stadt Frankfurt/Main innerhalb des Nordwestzentrums und ist zuständig für die Stadtteile:

  • Heddernheim
  • Nordweststadt
  • Niederursel
  • Praunheim
  • Riedberg und dem
  • Mertonviertel.

Die westliche Seite des Revierbereiches wird begrenzt durch die BAB A 5. Auf der nordöstlichen Seite verläuft die Bundesautobahn 661 mit der Anschlussstelle Heddernheim. Ab der Nidda verläuft die Reviergrenze in südwestlicher Richtung entlang des Flüsschen Nidda bis zum Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau und von dort durch Westhausen wieder bis zur BAB A 5. Mitten durch den Revierbereich führt eine der Hauptzubringerstraßen zur Innenstadt, die vierspurige Rosa Luxemburg Straße.

Sport[Bearbeiten]

Adlerwiese in Frankfurt Praunheim, Rodelhang

Die 1971 gegründete Frauenfußballabteilung der SG Praunheim 1908, die ihre Spiele auf dem Fußballplatz Praunheimer Hohl austrug und 1998 zum 1. FFC Frankfurt ausgelagert wurde, spielte lange in der höchsten deutschen Spielklasse. Der 1. FFC Frankfurt spielt jetzt in Frankfurt-Rödelheim.

Ansonsten gibt es in Praunheim unter anderem den Volleyballverein TG Römerstadt, den Skatverein SC Brühlfüchse und den Segelverein Mainflower.

Einen Rodelhang im Winter befindet sich auf der Adlerwiese. Dieser liegt im unbebauten Bereich der Straße "Am Ebelfeld" nähe "Zum Neuen Adler".

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Gleisanschluss an die C-Strecke des U-Bahn-Netzes[Bearbeiten]

Die Stadtbahn Frankfurt Zentralwerkstatt besitzt an der Haltestelle Heerstraße einen Gleisanschluss an die C-Strecke des U-Bahn-Netzes

Regionaltangente West[Bearbeiten]

Die Regionaltangente West (RTW) ist eine geplante Regionalstadtbahn-Linie im Schnellbahnnetz des Rhein-Main-Gebietes.

Hauptartikel: Regionaltangente West

Utopien der U6-Linien-Fortschreibung[Bearbeiten]

Zahllos sind deren meist schon jahrealten Vorschläge von einem Weiterbau der U6-Linie zum nicht vorhandenen P+R-Parkplatz der Autobahnraststätte Taunusblick an der A5, zum Weiterbau nach Steinbach/Oberhöchstadt oder zur Anbindung an das Nordwest-Krankenhaus/Nordwest-Zentrum in allen möglichen Medien Zeitungen, Radio, TV und Internet.

Straßen in Praunheim[Bearbeiten]

Die Straße Alt-Praunheim beginnt an der Praunheimer Brücke und ist eine Fortführung der Praunheimer Landstraße. Mit dem Übergang zum Praunheimer Weg endet die Straße im Norden. Sie ist die zweite Hauptdurchgangsstraße in Praunheim. In Höhe der Hausnummer 49 mündet das östliche Ende der Heerstraße in Alt-Praunheim.
nach Carl James Peter Graebe (1841–1927; manchmal auch Carl Gräbe) war ein deutscher Chemiker. Die Straße liegt im alten Ortskern Praunheims. Die evangelische Kirche, die Zehntscheune, das Gemeindehaus sowie die Praunheimer Werkstätten liegen an dieser Straße. Anfahrt über die Straße Alt-Praunheim, Höhe Hausnummer 46
Diese Einfallstraße beginnt in Praunheim und endet an der Stadtbahnzentralwerkstatt. Als Hauptverbindung hat die Heerstraße Anschluss an die Ludwig-Landmann-Straße. Die Elisabethenstraße, wie die Heerstraße früher genannt wurde, ist eine historische Altstraße von Mogontiacum (Mainz) in die Wetterau, die von den Römern als Militärstraße und Versorgungsweg ausgebaut wurde und eine zügige Versorgung der rechtsrheinischen Gebiete erlaubte. In ihrem Verlauf ist sie auch als Steinerne Straße, Hohe Straße (Via Regia) oder Heerstraße bekannt. Sie ersetzte oder ergänzte in der Nähe verlaufende ältere Wege.
1929 entstand die Ludwig-Landmann-Straße (damals: Hindenburgstraße), die eine wichtige Direktverbindung für Praunheim nach Frankfurt darstellt. Diese Straße beginnt in Praunheim nördlich der Heerstraße und endet in Bockenheim am Katharinenkreisel als Teil der Bundesstraße 44. Sie ist eine wichtige Ein- und Ausfallstraße in Frankfurt am Main. Sie verläuft im Westen der Stadt durch die Stadtteile Bockenheim, Rödelheim, Hausen und Praunheim. Anders als die meisten anderen Hauptstraßen der Stadt ist sie keine alte Straße, sondern ein Werk des 20. Jahrhunderts, ihre zwei Bauabschnitte repräsentieren jedoch zwei wichtige Phasen Frankfurter Stadtbaugeschichte: den Siedlungsbau Ernst Mays Ende der 1920er-Jahre sowie die Hochphase autogerechter Stadtplanung um 1970.
  • Karl-Klee-Weg
Der 2012 neubenannte Karl-Klee-Weg liegt im neuen Gewerbegebiet Nördliche Heerstraße und soll erinnern an Karl Klee (1879–1967), Betriebsrat bei Hartmann & Braun AG, Verfolgter des NS-Regimes, zeitweise ins Konzentrationslager KZ Dachau verschleppt. Karl Klee ist Träger der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
Die oben genannte Straße ist wichtigste Straße der Siedlung Westhausen, da sie die einzige Zufahrtsstraße in die Siedlung ist. Auf der Westseite der Kollwitzstraße beginnt der Stadtteil Rödelheim. Weiterhin gelangt man über diese Straße zur Liebigschule (Gymnasium).
Die Praunheimer Landstraße verbindet Hausen mit Praunheim. Diese beginnt in Hausen Kleine Nelkenstraße und endet an der Praunheimer Brücke/ehemaliger Straßenbahnwendekreisel und führt auf die Straße Alt-Praunheim. Erbaut wurde sie etwa 1827.
  • Damaschkeanger
Frankfurt-Praunheim, Innere Tangente der Ernst-May-Siedlung, benannt nach Adolf Damaschke
Die neugebaute Willy-Berking-Straße liegt im neuen Gewerbegebiet von Praunheim. Namenspatron ist Willy Berking (1910–1979), in Düsseldorf gebürtiger, in Frankfurt verstorbener Posaunist und Komponist, bekannt geworden als Leiter des Tanzorchesters des Hessischen Rundfunks.

Wissenswertes[Bearbeiten]

Es gibt ein reges Vereinsleben. Dazu zählen ein Angler- und ein Kleingartenverein und eine Japanische Gemeinde. Auf einer Anhöhe liegt das im Jahre 1960 gegründete Krankenhaus Nordwest, das weithin sichtbar ist.

Im Sommer gibt es ein Erdbeerfeld zum Selbstpflücken in der Verlängerung der Ludwig-Landmann-Straße Richtung Steinbach (ausgebauter Feldweg).

Literatur[Bearbeiten]

  • Dietwulf Baatz, Fritz-Rudolf Herrmann (Hrsg.): Die Römer in Hessen. 3. Auflage. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-58-9, S. 275–292.
  • Adolf Bach: Die Siedlungsnamen des Taunusgebiets in ihrer Bedeutung für die Besiedlungsgeschichte. (Rheinische Siedlungsgeschichte, 1). 1927, DNB 578788136, S. 52.
  • Alfred Hansmann: 1200 Jahre Praunheim – Eine Reise in die Vergangenheit. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-00-013189-2.
  • Gerhard Kleinfeldt, Hans Weirich: Die mittelalterliche Kirchenorganisation im oberhessisch-nassauischen Raum. (Schriften des Instituts für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau, 16). 1937, DNB 579512487. (Nachdruck: Elwert, Marburg 1984, ISBN 978-3-942760-01-0, S. 74.)
  • Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen: 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S. 402.
  • Ronald Kunze: Mieterbeteiligung im Sozialen Wohnungsbau. Entstehung und Entwicklung der Mietervertretungen in den Siedlungen der Gemeinnützigen Wohnungswirtschaft. Kassel 1992, ISBN 3-89117-071-8.
  • Siegfried Nassauer: Burgen und befestigte Gutshöfe um Frankfurt a. M. Geschichte und Sage. Goldsteinsche Buchhandlung, Frankfurt am Main 1917. (Nachdruck: Weidlich, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-8035-1027-9)
  • Heinrich Reimer: Historisches Ortslexikon für Kurhessen. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, 14). 1926, S. 369. (Nachdruck: Elwert, Marburg 1974, ISBN 3-7708-0509-7)
  • Helmut Ritzel: Praunheim. Skizzen zu einer Geschichte. 1958. (maschinenschriftlich)
  • Heinz Schomann u.a.: Denkmaltopographie Stadt Frankfurt am Main. Vieweg, Braunschweig 1986, ISBN 3-528-06238-X, S. 684–693
  • May-Siedlung Praunheim – 75 Jahre 1927–2002. Siedlerverein Frankfurt am Main – Praunheim e. V., Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-00-009893-3.
  • Walter Wagner: Das Rhein-Main-Gebiet vor 150 Jahren. (Arbeiten der Historischen Kommission für den Volksstaat Hessen, zugleich Sonderdruck aus Archiv für Hessische Geschichte und Altertumskunde NF 20). 1938, DNB 56095235X, S. 70, 94.
  • Wohnbauten in Holzrahmenbauweise Heerstraße 246-260, Praunheim (Grdrr., Ansicht, Schnitt, Fotos). In: Martin Wentz (Hrsg.): Neuer Wohnungsbau, Frankfurter Projekte. (Die Zukunft des Städtischen, 10). Campus, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-593-35920-0, S. 80 f.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frankfurt-Praunheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Astrid Kumpfe: Die Frankfurter Künstlerkolonie: In Frankfurt/Main Wohnen 1967, Beitrag vom 29. September 2012 auf der Website von L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, auch
    Astrid Kumpfe: In Frankfurt/Main wohnen 1967: Frankfurter Künstlerkolonie e. V. (1959), Henrich Editionen, Frankfurt am Main, ISBN 978-3-921606-96-4
  2. Bericht über Baumängel z.B. faulendes Holz und Pilzbefall in der Frankfurt Heerstrasse, Sendung auf HR 3, Hessenschau vom 9. Juli 2008.
  3. Gewerbe- und Wohngebiet Nördliche Heerstraße-Praunheim
  4. 2013 vollzogener Umzug ins neue Lkw-Zentrum Kalbach