Frankfurter Büro Center

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Frankfurter Büro Center
Frankfurter Büro Center
FBC, dahinter Westendstraße 1
Basisdaten
Ort: Mainzer Landstraße 46 (Westend-Süd)
Bauzeit: 1973–1981
Baustil: Internationaler Stil
Architekten: Richard Heil
Nutzung/Rechtliches
Nutzung: Bürogebäude
Eigentümer: Whitehall Street Fonds[1]
Technische Daten
Höhe: 142,4[2] m
Etagen: 40 Obergeschosse
Höhenvergleich
Frankfurt am Main: 14. (Liste)
Deutschland: 20. (Liste)
Anschrift
Stadt: Frankfurt am Main
Land: Deutschland
Das Frankfurter Büro Center

Das Frankfurter Büro Center (auch bekannt als FBC) ist ein Hochhaus im Westend von Frankfurt am Main. Das 142,4 Meter hohe Gebäude steht an der Mainzer Landstraße in der Mitte einer Kette aus Hochhäusern, die sich vom Platz der Republik bis zum Opernplatz zieht. Der westliche Hochhausnachbar ist Westendstraße 1, der östliche Trianon.

Der Bau des Hochhauses war 1975 durch die Ölkrise im Rohbau steckengeblieben. Bis 1979 fand sich aufgrund des erheblichen Baukosten- und Vermietungsrisikos kein Käufer. Die ECE Projektentwicklungsgesellschaft einigte sich mit Eigentümer und Handwerkern und entwickelte ein Bauprogramm zur Fertigstellung und technischen Verbesserung sowie ein Vermietungskonzept. 1981 konnte das Hochhaus mit ca. 52.000 m² Bruttogeschossfläche (40 Ober- und 2 Untergeschosse) endlich fertiggestellt werden.

Architekt des Gebäudes ist Richard Heil aus Frankfurt. Das Haus gehörte von 1985 bis 2007 dem Grundwertfonds, einem offenen Immobilienfonds der Dresdner-Bank-Tochter DEGI. Zum 30. April 2007 waren von den insgesamt ca. 47.600 m² Büroflächen noch rund 17.000 m² im EG – 19. OG nicht vermietet. Damit lag der Vermietungsstand bei ca. 65 %. Hauptmieter ist die internationale Anwaltskanzlei Clifford Chance, die hier ihr größtes von insgesamt drei Büros in Deutschland unterhält.[3]

Auf dem Platz vor dem Hochhaus wurde 1997 eine 21 m hohe Skulptur des Künstlers Claus Bury aufgestellt.

Mit dem Umbau des Foyers (Just.Burgeff. Architekten) im 1. Quartal 2007 wurde der Anbau mit dem Café „Face to Face“, heute Bistro „Nonna“ verbunden, das zugleich auch Bar und Lounge ist. Das Foyer, das angrenzende Cafe sowie die Außenanlagen sind komplett neu gestaltet und sollen das Motto „Moderne Klassiker“ verkörpern. Durch die neue Architektur besitzt das FBC, wie viele seiner artverwandten Gebäude in Manhattan, einen Vorbau als Eingangsbereich, der das Gebäude optisch und funktional stärker in den öffentlichen Raum hin öffnet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAnna Sleegers: Immobilienfonds, Zu großer Hebel. Frankfurter Rundschau, 19. April 2010, abgerufen am 5. Juni 2010.
  2. Frankfurter Büro Center bei CTBUH
  3. Clifford Chance Angaben zum Büro

Einzelnachweise[Bearbeiten]


50.1113888888898.6644444444444Koordinaten: 50° 6′ 41″ N, 8° 39′ 52″ O