Frankfurter Handball Club

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Frankfurter HC
Vereinswappen des Frankfurter HC
Voller Name Frankfurter Handball Club e.V.
Frankfurt (Oder)
Abkürzung(en) FHC
Gegründet 1994
Vereinsfarben gelb / rot
Halle Brandenburg-Halle
Plätze 2.500
Präsident Uwe Bohm
Trainer Dietmar Schmidt
Liga Handball-Bundesliga Frauen
2012/13
Rang 7. Platz
DHB-Pokal Viertelfinale
Website www.f-hc.de
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National Deutscher Meister
2004
DDR-Meister
1982, 1983, 1985, 1986, 1987, 1990
DHB-Pokalsieger
2003
FDGB-Pokalsieger
1981, 1982, 1984, 1986, 1990
International IHF-Cup-Sieger
1985, 1990
Euro-City-Cup-Sieger
1997

Der Frankfurter Handball Club e.V. (FHC) ist ein Frauenhandballverein aus Frankfurt (Oder).

Vereinsdaten[Bearbeiten]

Der FHC ist nur im Frauenhandball aktiv. Neben der ersten Mannschaft, die lange Jahre bis 2013 in der 1. Bundesliga spielte, gibt es noch sechs Juniorenteams in allen Altersklassen und eine 2. Mannschaft. Der Verein hat zurzeit ca. 150 Mitglieder, Präsident ist Uwe Bohm. Die Heimspiele der Bundesligamannschaft werden in der Brandenburg-Halle ausgetragen, in der 2500 Fans die Mannschaft unterstützen können.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Frankfurter Handball Club wurde 1994 gegründet und entstand aus der Fusion der beiden Vereine BFV und Blau-Weiß Frankfurt (Oder). Die Geschichte dieser Vereine geht jedoch viel weiter zurück. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands sah sich der Verein einer ständig wechselnden Umgebung ausgesetzt. Allerdings konnte er weiterhin von der Kombination des Förderstützpunktes der Bundeswehr und der vorhandenen Sportschule profitieren, wodurch es dem Verein heute immer öfter gelingt, Spielerinnen aus der eigenen Jugend in die 1. Mannschaft zu integrieren. Anfang des neuen Jahrtausend geriet der Verein in immer größere finanzielle Probleme und konnte nur mit großen Anstrengungen gerettet werden. Derzeit befindet sich der Verein noch immer in einer Phase der Restrukturierung. Trotz dieser schwierigen Situation feierte der Frankfurter HC 2003 den Wiederaufstieg in die erste Bundesliga und gleichzeitig den Gewinn des DHB-Pokals. 2004 konnte man mit dem Gewinn des Deutschen Meistertitels den größten Erfolg der Vereinsgeschichte erringen. Am 2. Juli 2013 wurde in einer offiziellen Pressemitteilung, durch den Vorstand des Vereins, die Beantragung eines Insolvenzverfahrens bekanntgegeben. Als Folge der Insolvenz wird das Bundesligateam aufgelöst und der Spielbetrieb geht mit dem ehemaligen Juniorenteam in der 3. Liga und den Jugendmannschaften weiter. [1]

Abgänge 2013/14[Bearbeiten]

Bekannteste Spielerinnen[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

Juniorteam (II. Mannschaft)[Bearbeiten]

Jugendbereich[Bearbeiten]

  • A-Jugend
    Deutscher Meister/NOHV-Meister 2004, 2005
  • B-Jugend
    Deutscher Meister 2002
    NOHV-Meister 1998, 2002, 2011
  • C-Jugend
    NOHV-Meister 2000, 2009, 2010, 2011

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.f-hc.de: FHC meldet Insolvenz an, abgerufen am 3. Juli 2013
  2. a b handball-world.com: Spreefüxxe verstärken sich mit Nationalspielerin und Linksaußen aus Frankfurt/Oder vom 17. Juli 2013, abgerufen am 17. Juli 2013
  3. www.bsv-live.de: Buxtehuder SV verpflichtet Gubernatis und de Beer 6. Februar 2013.
  4. Pressemitteilung 1– 2013/14
  5. hbf-info.de: Thüringer HC rüstet auf vom 14. Februar 2013
  6. handball-world.com: Leverkusen begrüßt Rückkehrerin vom 24. Juli 2013, abgerufen am 24. Juli 2013
  7. handball-world.com: Flames verpflichten Juniorennationalspielerin vom 6. August 2013, abgerufen am 6. August 2013
  8. [1], abgerufen am 31. Dezember 2013