Französisch-Nordafrika

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Algerien, Marokko und Tunesien im 19. Jahrhundert

Französisch-Nordafrika (französisch Afrique française du Nord) war die Bezeichnung für die französischen Besitzungen im nordafrikanischen Maghreb im 19. und 20. Jahrhundert.

Das französisch beherrschte Territorium umfasste die heutigen Staaten Algerien, Tunesien sowie Teile Marokkos und Libyens, wobei der Norden Marokkos spanische Kolonie war. In der Zweiten Französischen Republik ab 1848 wurde der nördliche Teil des heutigen Staates Algerien, unterteilt in die Départements Algier, Oran und Constantine, Teil des französischen Mutterlandes.

1830 begann die Eroberung Algeriens, die bis 1847 abgeschlossen war. 1881 wurde Tunesien besetzt und französisches Protektorat, ebenso wie 1912 Marokko. Den bewaffneten Widerstand marokkanischer Stämme konnte das französische Militär erst gegen Ende der 1920er Jahre brechen (siehe Rifkrieg 1921 bis 1926).

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Region Kriegsschauplatz, als amerikanische und britische Truppen am 7. November 1942 im Rahmen der Operation Torch in Französisch-Nordafrika landeten.

Tunesien und Marokko erhielten 1956 ihre Unabhängigkeit, Algerien erst nach einem langen und blutigen Krieg im ersten Halbjahr 1962.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • David Kenneth Fieldhouse: Die Kolonialreiche seit dem 18. Jahrhundert. Fischer Weltgeschichte Band 29, Fischer Bücherei, Frankfurt am Main 1965.