Berlin-Französisch Buchholz

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Französisch Buchholz
Ortsteil von Berlin

Berlin Brandenburg Buch Karow Wilhelmsruh Rosenthal Blankenfelde Niederschönhausen Heinersdorf Blankenburg Französisch Buchholz Pankow Prenzlauer Berg Weißensee Stadtrandsiedlung MalchowFranzösisch Buchholz auf der Karte von Pankow
Über dieses Bild
Koordinaten 52° 36′ 0″ N, 13° 26′ 0″ O52.613.433333333333Koordinaten: 52° 36′ 0″ N, 13° 26′ 0″ O
Fläche 12 km²
Einwohner 19.429 (31. Dez. 2011)
Bevölkerungsdichte 1615 Einwohner/km²
Postleitzahl 13127
Ortsteilnummer 0310
Verwaltungsbezirk Pankow

Französisch Buchholz oder kurz Buchholz ist ein Ortsteil im Bezirk Pankow von Berlin.

Ursprünglich als Buckholtz erstmals in einer Urkunde von 1242 erwähnt, kam die Liegenschaft Buchholz im Jahre 1670 in den Besitz des Kurfürsten Friedrich Wilhelm.

Im Jahre 1685 wurde hier im Ergebnis des Edikts von Potsdam durch den Staatsminister von Grumbkow eine „Französische Kolonie“ durch Ansiedlung von französischen Hugenotten gebildet. Ab etwa 1750 bürgerte sich die Bezeichnung Französisch Buchholz ein. Das Dorf wurde zu einem beliebten Ausflugsziel der Berliner. Aus diesem Jahr stammt auch eine Radierung Wallfahrt nach Frantzösch Buchholz von Daniel Chodowiecki.

1860 erhielt der Berliner Vorort eine Pferdeomnibusverbindung, die ab 1866 zum Berliner Alexanderplatz verkehrte. Ab 1877 bestand eine weitere Verbindung zum Bahnhof Blankenburg, die ab 1895 zum Bahnhof Pankow-Heinersdorf geführt wurde. 1904 wurde diese von der gemeindeeigenen Pferdebahn abgelöst. Ab 1913 nannte sich die Gemeinde auf Grund antifranzösischer Stimmungen am Vorabend des Ersten Weltkrieges in Berlin-Buchholz um (Eingemeindung 1920). Erst auf Anregung mehrerer Vereine wurde der Ortsteil am 30. Mai 1999 durch die Bezirksverordnetenversammlung Pankow rückbenannt und erhielt so nach 86 Jahren wieder seinen alten Namen.

In den späten 1990er Jahren hatte der Ortsteil umfangreiche Neubaugebiete ausgewiesen, gebaut wurden überwiegend mittelhohe Mietshäuser entlang dem Rosenthaler Weg und der Triftstraße, ergänzt durch Schul- und Sportbauten sowie Einzelhandel und Grünanlagen. Die Verbindung zur Berliner Innenstadt ist durch die Straßenbahnlinie 50 mit Umstieg am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf gut ausgebaut.

Früher hatte die Feuerwerksfirma Pyrofa hier ihren Sitz.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Französisch Buchholz

[Bearbeiten] Literatur

  • Reinhard Demps et al., Buchholzer Bürgerverein e. V. (Hrsg.): Tram Geschichte(n). Straßenbahnen nach Buchholz. Verlag GVE, Berlin 1999, ISBN 3-89218-064-4.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Berlin-Französisch Buchholz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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