Französische Basketballnationalmannschaft

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Dieser Artikel behandelt die Herrenmannschaft. Der Artikel zur Damenmannschaft befindet sich unter französische Basketballnationalmannschaft der Damen.
Frankreich
France
FrankreichFrankreich
Verband FFBB
FIBA-Mitglied seit 1933
FIBA-Weltranglistenplatz 8
Technischer Sponsor Nike
Trainer Vincent Collet
Rekordspieler Hervé Dubuisson (254)
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 5 (Erste: 1950)
Beste Ergebnisse 4. Platz (1954)
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen 6 (Erste: 1948)
Beste Ergebnisse Silber. Platz (1948, 2000)
Kontinentale Meisterschaften
Meisterschaft Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 36 (Erste: 1935)
Beste Ergebnisse Gold. Platz (2013),
Silber. Platz (1949, 2011),
Bronze. Platz (1937, 1951, 1953, 1959, 2005)
Homepage basketfrance.com
(Stand: 28. Oktober 2013)

Die französische Basketballnationalmannschaft der Herren ist die Auswahl von Basketballspielern des französischen Basketball-Verbandes FFBB (Fédération Française de Basket-Ball). Sie vertritt Frankreich bei internationalen Turnieren oder bei Freundschaftsspielen.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach ihrer Gründung 1933 nahm die französische Nationalmannschaft sowohl an den ersten Europameisterschaften 1935, wie auch den Olympischen Spielen 1936 teil. Die Zeit bis zum Ende der 1950er Jahre gehörte zu den erfolgreicheren Jahren des französischen Teams. So gewannen die Franzosen in dieser Zeit fünf Medaillen bei den Europameisterschaften. Ein weiterer herausragender Erfolg dieser Zeit war der zweite Platz bei den Olympischen Spielen 1948.

Die folgenden Jahrzehnte waren für die Franzosen weniger ruhmreich. Bis zum Ende der 1990er Jahre gelang es der Mannschaft nur eine Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1963 und für die Olympischen Spiele 1984. Auch bei den Europameisterschaften spielte die Mannschaft eher eine untergeordnete Rolle.

Eine Trendwende war das Jahr 1999, als das Team mit Spielern wie Antoine Rigaudeau, Laurent Sciarra, Jim Bilba zunächst den vierten Platz bei der Europameisterschaft 1999 und dann bei den Olympischen Spielen 2000 die Silbermedaille gewann. Bei den folgenden Turnieren nach diesem Erfolg, gehörten immer mehr NBA-Spieler zur französischen Nationalmannschaft. Eine herausragende Stellung unter ihnen nimmt der dreimaliger NBA-Sieger Tony Parker ein. Unter seiner Führung gelang es den Franzosen zunächst bei der EM 2005 eine Bronzemedaille zu gewinnen. Bei der EM 2011 gewann die franzosische Mannschaft die Silbermedaille.

Bei der EM 2013 starteten die Franzosen zwar mit einer überraschenden Niederlage gegen Deutschland, steigerten sich im Verlauf des Turniers aber deutlich und konnte letztlich durch den Sieg im Finale gegen Litauen erstmals Europameister werden.

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Kader französische Nationalmannschaft bei der EM 2013
Spieler
Nr. Name Geburt Größe Info Einsätze Verein
Guards (PG, SG)
Antoine Diot 17.01.1989 1,90 FrankreichFrankreich Strasbourg IG
Thomas Heurtel 10.04.1989 1,87 SpanienSpanien Laboral Kutxa
9 Tony Parker 17.05.1982 1,88 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Antonio Spurs
12 Nando de Colo 23.06.1987 1,96 KanadaKanada Toronto Raptors
Forwards (SF, PF)
5 Nicolas Batum 14.12.1988 2,03 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Portland Trail Blazers
Charles Lombahe-Kahudi 19.07.1986 1,99 FrankreichFrankreich Le Mans Sarthe Basket
11 Florent Piétrus 19.01.1981 2,02 FrankreichFrankreich SLUC Nancy Basket
13 Boris Diaw 16.04.1982 2,03 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Antonio Spurs
15 Mickaël Gelabale 22.05.1983 2,01 RusslandRussland BK Chimki
Center (C)
Alexis Ajinça 06.05.1988 2,15 FrankreichFrankreich Strasbourg IG
Joffrey Lauvergne 30.09.1991 2,03 SerbienSerbien KK Partizan Belgrad
Johan Petro 27.01.1986 2,14 China VolksrepublikChina Zhejiang Guangsha
Trainer
Nat. Name Position
FrankreichFrankreich Vincent Collet Cheftrainer
Legende
Abk. Bedeutung
Quellen
Teamhomepage
Stand: 26. August 2013


Abschneiden bei internationalen Turnieren[Bearbeiten]

Olympische Sommerspiele[Bearbeiten]

  • 1936 - nicht platziert
  • 1948 - Silbermedaille
  • 1952 - 8. Platz
  • 1956 - 4. Platz
  • 1960 - 10. Platz
  • 1964 - nicht qualifiziert
  • 1968 - nicht qualifiziert
  • 1972 - nicht qualifiziert
  • 1976 - nicht qualifiziert
  • 1980 - nicht qualifiziert
  • 1984 - 11. Platz
  • 1988 - nicht qualifiziert
  • 1992 - nicht qualifiziert
  • 1996 - nicht qualifiziert
  • 2000 - Silbermedaille
  • 2004 - nicht qualifiziert
  • 2008 - nicht qualifiziert
  • 2012 - 6. Platz

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

  • 1950 - 6. Platz
  • 1954 - 4. Platz
  • 1959 - nicht qualifiziert
  • 1963 - 5. Platz
  • 1967 - nicht qualifiziert
  • 1970 - nicht qualifiziert
  • 1974 - nicht qualifiziert
  • 1978 - nicht qualifiziert
  • 1982 - nicht qualifiziert
  • 1986 - nicht platziert
  • 1990 - nicht qualifiziert
  • 1994 - nicht qualifiziert
  • 1998 - nicht qualifiziert
  • 2002 - nicht qualifiziert
  • 2006 - 5. Platz
  • 2010 - Achtelfinale

Europameisterschaften[Bearbeiten]

Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2011

Rekordnationalspieler[Bearbeiten]

Tony Parker im Nationaltrikot 2011
Länderspiele Erzielte Punkte
Platz Name Spiele [1] Platz Name Punkte [2]
1 Hervé Dubuisson 259 1 Hervé Dubuisson 3916
2 Jacques Cachemire 250 2 Jacques Cachemire 2837
3 Éric Beugnot 212 3 Stéphane Ostrowski 2815
4 Jean-Michel Sénégal 210 4 Éric Beugnot 2493
5 Jacques Monclar 201 5 Tony Parker 2366
6 Stéphane Ostrowski 193 6 Philip Szanyiel 2363
7 Philip Szanyiel 192 7 Alain Gilles 2282
8 Boris Diaw 178 8 Richard Dacoury 2230
9 Florent Piétrus 176 9 Jean-Claude Bonato 2147
10 Jean-Claude Bonato 174 10 Boris Diaw 1567

Stand: 22. September 2013

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Tous les résultats des équipes de France 1926–2008: Selection des joueurs. FFBB, abgerufen am 22. September 2013 (französisch).
  2. Tous les résultats des équipes de France 1926–2008: Points des joueurs. FFBB, abgerufen am 22. September 2013 (französisch).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: France national basketball team – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien