Französische Besatzungszone

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Französische Besatzungszone ab 21. Januar 1947
Französische Besatzungszone ab 21. Januar 1947
Besatzungszonen in Österreich
Besatzungszonen in Österreich

Die Französische Besatzungszone (eine der drei Westzonen, jedoch auch für sich alleine Westzone genannt) ging aus Teilen der amerikanischen und britischen Besatzungszonen hervor, in die Deutschland nach dem Sieg im Juli 1945 von den alliierten Siegermächten eingeteilt worden waren.

Aus dieser Zone bildete die französische Militärregierung 1945 bzw. 1946 die Länder Baden, Württemberg-Hohenzollern und Rheinland-Pfalz sowie das Saarland, das bereits im Februar 1946 aus der französischen Besatzungszone ausgegliedert und als Protektorat einem Sonderregime unterstellt wurde mit dem Ziel, es an Frankreich anzugliedern.

Am 23. Mai 1949 wurden die Länder Rheinland-Pfalz, Baden und Württemberg-Hohenzollern Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland. Bereits 1952 fusionierten die Länder Baden und Württemberg-Hohenzollern mit dem von der amerikanischen Militärregierung gebildeten Land Württemberg-Baden zum Land Baden-Württemberg. Das Saarland trat erst 1957, nach Ablehnung des Saarstatuts in einer 1955 durchgeführten Volksabstimmung, der Bundesrepublik Deutschland bei.

Zur französischen Besatzungszone gehörte außerdem der Landkreis Lindau. Dieser diente als Verbindungskorridor zu den französisch besetzten österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Tirol. Die Wiedereingliederung des Landkreises nach Bayern erfolgte am 1. September 1955.

In der FBZ entstand auch der damalige Südwestfunk.

[Bearbeiten] Die Französische Besatzungszone in Österreich

Hauptartikel: Besetztes Nachkriegsösterreich

Wie Deutschland wurde auch Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Franzosen besetzt.

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