RheinEnergieSportpark

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Die weitläufigen Anlagen des RheinEnergieSportsparks

Der RheinEnergieSportpark ist eine Sportanlage des 1. FC Köln in Köln-Sülz.

Der RheinEnergieSportpark umgibt das Geißbockheim, das Clubhaus des FC Köln. Er besteht aus insgesamt neun Plätzen, vier mit Naturrasen, die dem Training von Lizenz- und Nachwuchsspielern dienen, sowie zwei Kunstrasenplätzen[1], einem Fußballkäfig und einem Fußballtennisplatz.[2] Seit 2007 trägt das Gelände seinen jetzigen Namen.[3]

Lage und Ausdehnung[Bearbeiten]

Der Sportpark ist im Äußeren Grüngürtel gelegen. Er ist über die Berrenrather Straße, an die er angrenzt, mit der cirka 400 m langen Stichstraße Franz-Kremer-Allee zu erreichen. Vom Beethovenpark aus ist der Park von der Gegenseite her über Fußwege erreichbar. Die Nordseite ist etwa 600 Meter entlang der Militärringstraße, von der sie ein schmaler Waldstreifen trennt, gelegen. Die Anlage ist etwa 200 Meter breit; südlich des Clubhauses greift der Park mit seinem Rasenplatz und 400 Meter Breite bis zum Decksteiner Weiher aus. Die Gesamtfläche wird etwas über 1500 qm betragen. Parkplätze liegen am Clubheim und separat an der nordwestlichen Grenze und sind durch eine kurze Stichstraße vom Militärring aus zugänglich.

Geschichte[Bearbeiten]

Trainingsgelände, Geschäftsstelle und Clubheim des FC, das Geißbockheim

Auf dem Gelände hatte der FC-Vorgängerverein SV Sülz 07 sein Clubhaus im „Fort VIb“, einem Zwischenwerk des im 18. Jahrhundert erbauten Kölner Festungsrings. Auf dem angrenzenden Aschenplatz spielten die unteren Senioren- und Juniorenmannschaften des Vereins.[4] Bis 1953 nutzte der 1.FC Köln, seit 1948 mit dem SV Sülz 07 fusioniert, das „Fort VIb“ als Vereinsheim.

1949 legte der FC auf Anregung des damaligen Vereinspräsidenten (1948–1967) Franz Kremer ein Sonderkonto zur „Schaffung einer Großsportanlage“ an, auf das 10 Prozent jeder Spieleinnahme der 1. Mannschaft abgeführt wurden. Das nach dem FC-Maskottchen Geißbock Hennes genannte Geißbockheim wurde auf den Resten des Forts vom Unternehmen des damaligen DFB-Präsidenten Peco Bauwens erbaut und 1953 eingeweiht. 1961 wurde es umfangreich renoviert und eine Halle sowie neue Rasenplätze ihrer Bestimmung übergeben. Seit 2008 beherbergt das neuerlich renovierte und inzwischen erweiterte Geißbockheim neben einer Gaststätte die Geschäftsstelle des FC.[4] Reste des Forts können weiterhin besichtigt werden.[5]

Franz-Kremer-Stadion[Bearbeiten]

Das Franz-Kremer-Stadion

Herzstück des Geländes ist das Franz-Kremer-Stadion. Der 1966 begonnene Bau wurde 1971 fertiggestellt und hieß anfangs Amateurstadion. 1977 wurde es nach Franz Kremer benannt. In der Spielstätte tragen die Jugendmannschaften (U17, U19), die zweite Männermannschaft (U21) sowie die Frauenmannschaft des 1. FC Köln ihre Heimspiele aus.

Die Zuschauerkapazität des Stadions beläuft sich auf 5457 Plätze, darunter 3557 nicht überdachte Stehplätze sowie 1900 überdachte Sitzplätze. Zum Wiederaufstieg der U23 des 1.FC Köln in die Regionalliga West 2005 wurde es den Anforderungen der Liga angepasst. So bekamen z. B. die Gästefans einen separaten Eingang, der in einen abgetrennten Zuschauerbereich auf der Gegenseite führt. 2007 erhielt die Sportstätte eine Rasenheizung.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: RheinEnergieSportpark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Express.de: Erstmals in Deutschland verlegt: Köln hat jetzt einen Hightech-Kunstrasen. In: express.de. 19. August 2014, abgerufen am 6. März 2015.
  2. 1. FC Köln – Sportpark. In: fc-koeln.de. Abgerufen am 6. März 2015.
  3. Kölner Stadt-Anzeiger: Trainingsgelände wird „RheinEnergieSportpark“. In: ksta.de. 10. April 2007, abgerufen am 6. März 2015.
  4. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatGießbockheim Ambiente. geissbockheim-fckoeln.de, abgerufen am 6. März 2015. (PDF-Datei)
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatDie Kölner mittelalterlichen und preußischen Stadtbefestigungen. Stadt Köln, abgerufen am 6. März 2015. (PDF-Datei)

50.9083333333336.9055555555556Koordinaten: 50° 54′ 30″ N, 6° 54′ 20″ O