Franz-Otto Krüger

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Franz-Otto Krüger (* 1. April 1917 in Berlin; † 17. März 1988 in München) war ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Synchronregisseur.

Leben[Bearbeiten]

Er spielte nach seiner Ausbildung zum Schauspieler ab 1934 an Berliner Bühnen wie dem Lessingtheater und dem Rose-Theater. Zugleich arbeitete er als Conférencier an der Scala, später auch in München und Köln.

Krüger konnte nach Kriegsende seine Bühnenlaufbahn in Berlin fortsetzen und agierte an der Tribüne, am Renaissance-Theater und an der Komödie. Zu dieser Zeit begann auch seine Filmkarriere. Er trat in zahlreichen Spielfilmen der 1950er und 1960er Jahre auf, meist in Komödien. Seine Rollen waren in der Regel sehr klein, er verkörperte kurz in der Szenerie erscheinende Beamte, Mediziner, Angestellte, Portiers und andere Randfiguren.

Er versuchte sich mehrmals als Theaterregisseur und inszenierte Wer die Wahl hat (1961), Spiel im Schloß (1963), Belvedere (1963) und Viola (1969). Seine einzige Filmregie war Brille und Bombe - Bei uns liegen Sie richtig! (1967), wozu er auch das Drehbuch beisteuerte. Dazu kamen noch Regiearbeiten für das Fernsehen. Seit 1948 war er einige Jahre Leiter der Unterhaltungsabteilung bei der NWDR-Außenstation Berlin.

Als Synchronsprecher gab er unter anderem dem Uhu in der Serie Puschel, das Eichhorn seine Stimme. Als Synchronregisseur war er für die deutsche Fassung einer sehr großen Anzahl von Hollywoodproduktionen verantwortlich, darunter Die Faust im Nacken, Bambi und Der große Diktator. Bekannt wurde Krüger auch durch den 1946 entstandenen 13-minütigen Sketch Auf der Rennbahn, den er zusammen mit Wilhelm Bendow vortrug, und als Oberkellner Charlie in der Fernsehserie Der Forellenhof.

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Waldfriedhof Zehlendorf.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]