Franz Haller von Hallerkeö

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Franz Graf Haller von Hallerskeö, Lithographie von Josef Kriehuber, 1844

Franz Graf Haller von Hallerkeö (* 24. März 1796 in Kerelö-St. Pál in Siebenbürgen; † 5. März 1875 in Wien) war ein österreichischer General und Ban von Kroatien.

Biografie[Bearbeiten]

Franz wurde als Sohn des Grafen Josef aus dessen Ehe mit Therese Gräfin Kohary geboren. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften trat er in die Armee ein und wurde nach der Völkerschlacht bei Leipzig auf dem Schlachtfeld zum Offizier ernannt. Mehrere Jahre war er Kämmerer bei Erzherzog Palatin Josef, dann Oberst eines Husarenregiments und schließlich Oberleutnant bei der königlich ungarischen Leibgarde. 1841 wurde er zum Banus von Kroatien ernannt. Gleichzeitig avancierte er zum Generalmajor, wirklichen Geheimrat und Inhaber zweier Grenz-Regimenter. 1845 wurde er auf eigenes Ansuchen hin des Postens als Ban und Obergespan enthoben. 1848 und 1849 nahm er am italienischen Feldzug teil, rückte zum Feldmarschalleutnant auf, wurde Kommandant der Festung Peschiera und Inhaber des 12. Husarenregiments. 1856 Stellvertreter von Erzherzog Albrecht als Statthalter von Ungarn. 1860 Pensionierung als General der Kavallerie, 1861 Ernennung zum Mitglied des Herrenhauses des Reichsrates auf Lebenszeit. Er wurde durch die Kommandeurkreuze des St. Stephan- und Leopold-Ordens ausgezeichnet.

Literatur[Bearbeiten]