Franz Josef Heigl

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Franz Josef Heigl (* 24. April 1943 in Moosburg an der Isar) ist ein deutscher Jurist. Von 2003 bis 2010 war er Präsident des Sächsischen Rechnungshofs.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Besuch der Volksschule führte Heigl seine Schulbildung am Humanistischen Hans-Carossa-Gymnasium in Landshut fort, wo er sein Abitur ablegte. Nach Ableisten seines Wehrdienstes studierte er ab 1966 zunächst Klassische Philologie und Geschichte, wechselte dann aber in das Fachgebiet Rechtswissenschaften an den Universitäten München und Regensburg.

Nach seinem ersten juristischen Staatsexamen leistete er seine Referendarzeit in München und war nebenbei in einer Anwaltskanzlei tätig. Sein zweites juristisches Staatsexamen legte er 1976 ab. Er war anschließend zunächst als juristischer Staatsbeamter/Referent in der LVA Niederbayern/Oberpfalz tätig. 1980 wurde er zum Richter am Sozialgericht Landshut, 1990 folgte die Ernennung zum Richter am Bayerischen Landessozialgericht. 1992 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten des Sozialgerichts Landshut, wurde dann aber 1994 an das Sozialgericht Leipzig abgeordnet. Im folgenden Jahr wurde er zum Vorsitzenden Richter am Sächsischen Landessozialgericht in Chemnitz ernannt. Anschließend war er von 1996 bis 2003 als Präsident des Sozialgerichts Leipzig tätig. Auf Vorschlag der SPD Sachsen[1] wurde er 2003 vom Sächsischen Landtag zum Präsidenten des Sächsischen Rechnungshofs gewählt. Dieses Amt hatte er vom 1. April 2003 bis zu seinem altersbedingten Eintritt in den Ruhestand und der dadurch notwendig gewordenen Neuwahl eines Präsidenten am 30. April 2010 inne.[2] Zu seinem Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter Karl-Heinz Binus gewählt.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tauziehen um Sachsens Rechnungshof, abgerufen am 31. März 2010
  2. Amtseinführung des Präsidenten des Sächsischen Rechnungshofes, abgerufen am 31. März 2010
  3. Landtag wählt Karl-Heinz Binus zum Präsidenten des Rechnungshofes, abgerufen am 31. März 2010