Franz Josef Reinl

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Franz Josef Reinl (* 25. März 1903 in Baden bei Wien; † 14. Februar 1977 in Trippstadt) war ein österreichischer Komponist.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Franz Reinl besuchte ab 1919 die Wiener Akademie und Hochschule für Musik. 1926 erhielt er sein Kapellmeister-Diplom. Wegen der zu jener Zeit herrschenden Theaterkrise beteiligte sich Reinl an Kompositionswettbewerben, aus denen er mehrfach mit Auszeichnungen hervorging. Daraufhin verschrieb er sich ganz der Komposition, konzentrierte sich aber wegen der höheren Nachfrage und besseren Verdienstmöglichkeiten auf Unterhaltungsmusik. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelte er nach Baden-Württemberg über und war überwiegend für den Rundfunk tätig.

Die von seiner Frau Hilde Reinl ins Leben gerufene Franz Josef Reinl-Stiftung vergibt jährlich in Wettbewerben je drei Förderpreise an Komponisten und Harfinisten. Die Auswahl erfolgt durch eine Fachjury.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Der Sohn des Mikado
  • Der Tannenbaum
  • Nordische Rhapsodie
  • Romanische Rhapsodie
  • Mazedonische Skizze
  • Kubanische Improvisation
  • Impressionen und Jou-Jou für Harfe und Orchester
  • Kleine Leckerbissen. Suite für großes Orchester
  • Dessert. Ballett-Suite, 1951
  • Bergland. Fantasie für großes Orchester, 1953
  • Romanze für Violine und Orchester, 1961
  • Divertimento nach altösterreichischen Militärsignalen, 1965
  • Zwischen Tag und Nacht. Drei Bilder im Dämmerlicht für Orchester, 1965
  • Hymnische Ouvertüre für großes Orchester, 1967
  • Mini-ssimo. Schnelles Stück für großes Orchester, 1970
  • Skurrile Serenade für großes Orchester, 1970
  • Sprühregen. Schnelles Intermezzo für großes Orchester, 1970
  • Lausbüberei. Eine musikalische Frechheit für großes Orchester, 1971

Literatur[Bearbeiten]

  • Margareta Saary: Franz Josef Reinl (1903 - 1977) - Komponist zwischen den Zeiten. Karl Schwarzer Verlag, Purkersdorf 1999, ISBN 3-900392-10-2

Weblinks[Bearbeiten]