Franz von Holstein

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Franz von Holstein (* 16. Februar 1826 in Braunschweig; † 22. Mai 1878 in Leipzig) war ein deutscher Komponist.

Grabtafel Franz von Holstein vom Neuen Johannisfriedhof, jetzt Lapidarium Alter Johannisfriedhof, Leipzig

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Bereits während seiner Offiziersausbildung komponierte er die Oper Zwei Nächte in Venedig sowie Lieder und Balladen. 1853 kam er nach Leipzig, wo er bei Moritz Hauptmann Kontrapunkt studierte und Klavierunterricht bei Ignaz Moscheles hatte. Nach Aufenthalten in Rom, Berlin und Paris übernahm er in Leipzig die Leitung der Bach-Gesellschaft und war Gründungsmitglied des Bach-Vereins. Neben drei Opern schrieb er zwei Ouvertüren, eine Kantate, kammermusikalische Werke und Klavierstücke und hatte einen hervorragenden Ruf als Liedkomponist.

In Leipzig legte seine Frau Hedwig, Tochter des Stadtrats Rudolf Julius Salomon, das so genannte Holstein-Stift an, eine Stiftung zur Unterstützung unbemittelter Musikschüler.

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Quellen

  • Gerhart Glaser: Franz von Holstein. Ein Dichterkomponist des 19. Jahrhunderts, Diss. Leipzig 1930
  • Peter Ackermann: Zwischen Musikdrama und Spieloper. Franz von Holsteins musikalische Bühnenwerke, in: Deutsche Oper zwischen Wagner und Strauss, hrsg. von S. Döhring: Chemnitz, 1998, S.37-46

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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