Franz von Meran

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Franz Graf von Meran

Franz Ludwig Johann Baptist Graf von Meran, Freiherr von Brandhofen (* 11. März 1839 in Wien; † 27. März 1891 in Opatija) war ein österreichischer Adeliger und Stammvater der den Habsburgern entstammenden Grafen von Meran.

Leben[Bearbeiten]

Franz war der einzige Sohn des Erzherzogs Johann aus seiner morganatischen Ehe mit Anna Plochl, die nach der Vermählung erst zur Freifrau von Brandhofen (1834), dann 1850 zur Gräfin von Meran erhoben wurde. Franz widerfuhr diese Rangerhöhung am 30. Dezember 1845. 1861 wurde er zum lebenslänglichen Mitglied des Herrenhauses ernannt. Im Jahr 1862 übernahm er die Verwaltung der von seinem Vater hinterlassenen Betriebe und Einrichtungen.

Heirat und Nachkommen[Bearbeiten]

Er war mit Theresia Gräfin von Lamberg (1836–1913) verheiratet (∞ 1862), mit welcher er sieben gemeinsame Kinder hatte.

  • Anna Maria (1864–1935) ∞ 1892 Alfons von Steffenelli-Prenterhof-Hohenmaur (1863–1894); ∞ 1896 Johann Ritter von Radey (1863–1955)
  • Maria Johanna (1865–1933)
  • Johann Stephan (1867–1947) ∞ 1891 Theresia Gräfin von Lamberg (1870–1952)
  • Franz Peter (1868–1949) ∞ 1902 Marie Prinzessin von und zu Liechtenstein (1877–1939)
  • Karoline Johanna (1870–1944) ∞ 1893 Heinrich Baron von Doblhoff-Dier (1868–1926)
  • Rudolf Johann (* 9. Dezember 1872; † 17. September 1959), 1909–1911 Bezirkshauptmann von Bregenz, 1912–1917 Landespräsident der Bukowina, 1917 Statthalter (Landeschef) in Österreich ob der Enns ∞ 1917 Johanna Prinzessin von Auersperg (1877–1939)
  • Albrecht Johann (1874–1928)[1]

Zu ihren direkten Nachkommen (einige Generationen dazwischen) zählen u.a. Karl Theodor von und zu Guttenberg sowie die Brüder Philipp Harnoncourt, Nikolaus Harnoncourt und Franz Harnoncourt.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lokales. Albrecht (Graf von) Meran †.. In: Badener Zeitung, 14. Juli 1928, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bzt
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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