Franziska Linkerhand

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Franziska Linkerhand ist ein unvollendeter Roman von Brigitte Reimann, der 1974 postum in Ost-Berlin erschien. In einem Schreiben vom 5. Januar 1970 an Annemarie Auer nennt die Verfasserin den Entwicklungsroman[1] ihr „Unglücksbuch“[2]. Nach Heinz Plavius liegt ein Architektur- und Liebesroman vor[3]. Karin Hirdina bescheinigt Brigitte Reimann Ehrlichkeit und Tiefe bei der Wiedergabe eines Ausschnittes der DDR-Wirklichkeit[4].

Zwanzig Jahre hat die Autorin geschrieben; davon die letzten zehn[5] an dem Roman[A 1]: Die junge, das Leben bejahende Architektin Franziska Linkerhand scheitert bei ihrem Aufbau des Sozialismus auf der fiktiven Großbaustelle Neustadt, dieser „Bankrotterklärung der Architektur“[6] im äußersten Osten der DDR.

Inhalt[Bearbeiten]

Franziskas Nacherzählung der sehr schwierigen Jugendzeit, an ihren Geliebten Ben adressiert, setzt kurz nach dem 30. April 1945 ein. Der Führer sei in Berlin „an der Spitze seiner Truppen gefallen“[7]. Franziskas Vater, ein protestantischer Verleger alter Schule, im Text stets „Linkerhand“ benannt, distanziert sich im Nachhinein vom Diktator. Er habe ihn nicht gewählt. Die Eltern kommen mit der neuen Gesellschaftsordnung nicht zurecht und gehen Anfang der sechziger Jahre nach Bamberg. Die Architektur liegt in der Familie. Ein Bruder der Großmutter war Stadtbaumeister in Franziskas Geburtsort an der Elbe.[A 2]

Die um 1938 geborene Franziska erzählt von den Maitagen 1945, also vom nahtlosen Übergang in den Bolschewismus[8]. Es wird die rote Fahne herausgehängt[9]. Franziska erweitert ihr Vokabular um das Wort „Kapitalist“. So nennen die Russen den Vater Linkerhand, der seine mittelalterlichen Kunstschätze vergeblich vor den findigen Siegern im Salatbeet vergräbt. Nicht der Vater ernährt die Familie in jenem Frühjahr, sondern vornehmlich Franziskas acht Jahre älterer Bruder Wilhelm.

Mit fünfzehn bekommt Franziska die Regel. Bruder Wilhelm studiert - zweitausend Kilometer von der Schwester entfernt - Kernphysik. Man trifft sich höchstens einmal im Jahr; diskutiert den Fall Oppenheimer. Später promoviert Wilhelm und arbeitet als privilegierter Wissenschaftler in Dubna.

Mit achtzehn wird Franziska von dem 19-jährigen Arbeiter Wolfgang Exß entjungfert. Wilhelm - auf Heimaturlaub - verprügelt den stiernackigen Verführer. Franziska hält zu Wolfgang. Diese Ehe scheitert.

Nach dem August 1961 spaziert Franziska einmal an der Mauer entlang und verurteilt dieses Bauwerk[10].

Unter ihrem Lehrer Prof. Reger macht Franziska das Diplom. Reger nimmt Franziska sogar in sein Haus auf. Die 24-Jährige dankt es ihm nicht, sondern möchte städtebaulich tätig sein und geht nach Neustadt. Dort wird Genosse Schafheutlin ihr Vorgesetzter. Franziska schließt von den warzenübersäten Fingern des 36-jährigen ehemaligen Bauingenieurs auf Unordnung im sexuellen Bereich[11]. Die geschiedene Franziska soll mit dem 28-jährigen Kollegen Jazwauk - dem letzten Junggesellen auf der Baustelle - die Sanierung der Altstadt planen. Die Neue stürzt sich auf die Arbeit. Chef Schafheutlin hat andere Sorgen als sich für die hochfliegenden Pläne seiner neuen Mitarbeiterin zu erwärmen. Er warnt Franziska von Anfang an eindringlich: Schnell und billig viele Wohnungen für die Berufstätigen bauen sei die vordringliche und einzige Aufgabe. Schafheutlin, der Franziska gelegentlich gern ermahnt[A 3], ist stolz auf die Resultate dank der modernen industriellen Plattenbauweise. Franziska hält dagegen: Abends sei Neustadt „toter als Pompeji und Herkulanum[12]. Schafheutlin selbst wohnt mit Gattin und vier Kindern in seinem Haus, eine Stunde vom Ort der Handlung entfernt. In Neustadt geht es nicht um Architektur. Dringlicher ist zum Beispiel die „Umerziehung im Arbeitsprozeß“[13]. Gemeint ist die zwangsweise Beschäftigung von „Arbeitsscheuen“, die Schafheutlin nach Errichtung des „antifaschistischen Schutzwalls“[14] aus Berlin geschickt wurden.

Eines Abends, als Franziska mit Schafheutlin ein Restaurant besucht, entdeckt sie unter den Gästen einen Mann, der Wilhelm ähnelt und nennt den Fremden bei sich Ben. Er heißt Wolfgang Trojanowicz, riecht nach Diesel, tritt Franziska zumeist spöttisch-lehrhaft entgegen und flicht bildungssprachliche Wendungen in seine Rede ein. Der Wohnungsbau in Neustadt habe „eine Siedlung von Fernsehhöhlen“[15] ergeben. Franziska bewundert Bens männliche Erscheinung: „Wie stark Sie sind“[16]. Zwar küsst er sie einmal, doch den Weg ins Bett findet das Paar erst reichlich zweihundert Seiten später - am Ende des Fragments. Man begegnet sich ab und zu. Der Kipperfahrer Trojanowicz, ein Skeptiker durch und durch, fragt dann Franziska salopp nach Neuigkeiten an der Architekturfront. Franziska wird von Eifersucht geplagt. Ihr Ben tritt mit Sigrid - einer athletischen Erscheinung - auf. Vor Jahren schon hat sich diese Walküre, eine Sport- und Russisch-Lehrerin, an den Geliebten herangemacht. Das Weib schmiegt sich schamlos an ihn; nennt ihn Wölfchen. Franziska gibt sich die Schuld: Betreffs ihres äußeren Erscheinungsbildes schon ziemlich nachlässig bis liederlich[A 4], lässt die gelegentlich Stotternde zu allem Überfluss niemanden an sich heran. Franziska fragt sich, ob das Liebe sei, bejaht und nennt den Geliebten Benjamin. Denn es geht aufwärts. Wolfgang Trojanowicz spricht zu Franziskas Erleichterung leicht pikiert von Sigrid.

Gegen Ende des Fragments gibt Brigitte Reimann endlich Bens Vergangenheit als eine Art Protokoll preis. Von Masuren aus über das vereiste Haff geflüchtet, avanciert er nach dem Kriege zum FDJ-Sekretär und wird am 17. Juni als „roter Agitator“ zu empörten Leipziger Arbeitern vorgeschickt. Genosse Trojanowicz profiliert sich nach dieser Mutprobe - auf der er fliegenden Schraubenschlüsseln ausweichen musste - als Journalist. 1956, während er in Leipzig promoviert, lernt er Sigrid kennen. Im selben Jahr wird Trojanowicz nach den Ungarn-Ereignissen festgenommen und zu vier Jahren Bautzen verurteilt[17]. Im letzten der vier Jahre darf er in einem Haftlager beim Bau eines Kombinats auf der grünen Wiese mitwirken.

Franziska erkennt bald, ihre Arbeit mit Typenprojekten an diesem - wie sie sagt - „architektonischen Verbrechen“[18] in jener „Hundetürkei“ rund um Neustadt - kann auch eine Technische Zeichnerin machen. Die „Studententräume“ der jungen Architektin halten dem Neustädter Alltag, ausgefüllt auch mit „Fenstersturz, Gashahn, Schlaftabletten“[19], nicht stand. Franziska gesteht sich ein, sie hat versagt.[20] Die junge Frau hat „den Zweikampf [gegen die Schafheutlin] verloren, noch ehe sie ihn antrat.“[21] Franziskas Anspruch, „Häuser zu bauen, die ihren Bewohnern das Gefühl von Freiheit und Würde geben“[22], war viel zu hoch.

Zitat[Bearbeiten]

  • „..., keine Mauer ist so stark, daß sie nicht eines Tages einfiele...“[23]

Form[Bearbeiten]

Dies dicke Buch kann als phantasievolle Liebesgeschichte gelesen werden. Franziska hat ihren Geliebten Ben erfunden[A 5], bevor sie ihm begegnet. Eigentlich liegt jedoch ein knallharter politischer Text[A 6] vor. Missstände im Wohnungsbau werden unverblümt ausgesprochen.

Wie gesagt, die Ich-Erzählerin Franziska verkündet Ben ihre Geschichte: „...du kannst dir denken...“[24], schreibt sie. Gleich darauf nimmt die allwissende Erzählerin Brigitte Reimann das Heft wieder in die Hand: „Sie [Franziska] wurde zu Haus streng gehalten...“[25] Dieses stilistische Hin und Her wiederholt sich über hunderte Seiten dicht bedruckten Papieres hinweg. Brigitte Reimann blickt in die Zukunft; entschuldigt sich beim Leser für anstehende Wiederholungen[26]. Ihre den Text beherrschende Technik des Bewusstseinsstroms ufert mitunter in Sätzen aus, die keine sind: „Am Ostseestrand erholen sich. Zu Gast bei ihm.“[27]

Wenn Franziska mit dem Erzählen an der Reihe ist, tut sie so, als ob sie Ben bereits jahrelang kennt. Dabei läuft die Handlung in Neustadt nur über ein reichliches Jahr.[28]

Der Text wimmelt von Anspielungen auf erinnernswerte Begebenheiten der Zeitgeschichte. Zum Beispiel wird über Chruschtschows Schuhattacke vor versammelter UNO am 12. Oktober 1960 gesprochen[29].

Interpretation[Bearbeiten]

Von Brigitte Reimanns Text wird stellenweise besonders berührt, wer den ganzen Alltag in Ostdeutschland von 1945 bis Anfang 1973 mit wachem Sinn durchlebt hat. Deutsche Altkommunisten hatten, nach dem Krieg aus Moskau angereist, einen gut gemeinten Sozialismus auf die Fahne geschrieben, der, wie sich spätestens 1989 herausstellte, der Mehrheit des direkt betroffenen 17-Millionen-Volkes nicht gefiel. Daraus folgt unter anderem auch die Grundaussage des Romans: Das unablässig eifrige Bemühen des Individuums Franziska prallt am kommissarischen staatlichen Leiter der städtischen Planung Schafheutlin[30] und an der für solche Gesellschaftsutopie ideologisch völlig unreifen Neustädter Arbeiterschaft ab. Diese Wahrheit, in den 1960er und Anfang der 1970er Jahre von der Autorin wortgewaltig hingeschrieben, wird sogar, bis Ende 1989 extrapoliert, in der DDR volle Gültigkeit behalten.

Rezeption[Bearbeiten]

Die Druckgenehmigung eines Werkes erteilte seinerzeit die Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel im Ministerium für Kultur der DDR. In dem ausschlaggebenden diesbezüglichen Außengutachten wird das Buch als Lektüre einer „Selbstverwirklichung“ gelobt.[31]

DDR-Stimmen zur Erstausgabe 1974
  • Nach Annemarie Auer[32] (im ND vom 29. Juli 1974) habe Brigitte Reimann „Stoff von ihrem Stoffe“ eingebracht. In dem Sinne äußert sich auch Günter Ebert am 19. Juli 1974 in Neubrandenburg: Franziska gäbe sich unüblicherweise preis.[33]
  • Rulo Melchert (Junge Welt am 6. September 1974) bemerkt über den ganzen Text hinweg einen „starken optimistischen Zug“.[34] Weder eine „Leidensgeschichte“ (Klaus Jarmatz am 15. September 1974 in der Berliner Zeitung) noch ein „Klagelied“ (Karin Hirdina in „Sinn und Form“, 1975, Heft 2, S. 434) werde zelebriert.[35] Auch der Architekt Hermann Henselmann (Die Weltbühne, 1974, Nr. 35, S. 1108) hält Franziskas Scheitern für nicht weiter schlimm. Hauptsache sei, sie behalte ihre Schöpferkraft.[36] Lediglich Anne Dessau (im Forum, Berlin, Novemberheft 1975) und der Architekt Wolfgang Kil (in „Architektur in der DDR“, Berlin, Novemberheft 1975, S. 702) stören die Harmonie dieses Kanons. Dessau hört „Bitterkeit über... nicht lösbare Probleme“ heraus und Kil erkennt Brigitte Reimanns Mut an. Kil ermahnt seine Kollegen aus der Fraktion DDR-Architektur: „Nachdenken müssen wir alle selber“.[37]
BRD-Stimmen zur Erstausgabe 1974
  • Zwar ist Gabriele Wohmann irritiert und befremdet, doch anerkennt sie die „Lebendigkeit“ und das Nichtvorhandensein des „Denkens“ an „Vergänglichkeit“ im Buch[38]. Im übrigen meint Wohmann, die östliche Herkunft des Buches sei nur am niedrigen Ladenpreis erkennbar[39]. Auch Peter Pawlik (Stuttgarter Zeitung vom 12. Oktober 1974) ist einerseits irritiert. Manches im Roman passe einfach nicht in die bewährten Schubladen Gut und Böse. Doch andererseits sei der Roman eines der Bücher über die selten „wahrheitsgemäße“ Abbildung der „Arbeitswelt“[40]. In dem Sinne lobt auch Hedwig Rohde (Der Tagesspiegel vom 26. Januar 1975), die Autorin habe sich endlich von ihrer früheren Anlehnung an die „Sowjetromane“ gelöst und zu „vielschichtiger“, „subjektiver“ Schreibweise gefunden[41].
  • Heinz Mudrich (Saarbrücker Zeitung vom 14. Juni 1975) und Wolfgang Werth (DLF am 21. Oktober 1974) warfen Brigitte Reimann Kitschpassagen vor[42].
  • Rolf Michaelis (Die Zeit vom 16. Januar 1976) konstatiert die destruktive Wirkung des Sozialismus auf den Menschen[43].
Neuausgabe 1998
  • Mit Neustadt könnte Hoyerswerda gemeint sein.[44]
  • Indem sich Franziska von Wolfgang Exß trenne, wende sie sich von der Arbeiterschaft ab[45].
  • Mit solchen Bildern wie dem der bleichen „Prinzessin, die ein purpurrotes Pferd über den Himmel entführte“[46] eröffne die Autorin in ihrem Text eine poetische Dimension[47].
  • Jede Liebesbeziehung Franziskas zu einem Manne bliebe unerfüllt.[48]
  • Manches habe das „MfS“ in der Erstausgabe gestrichen - zum Beispiel die Stelle, als der junge Arzt auf Franziskas Befragen sich zu den Suizidziffern in den Neustädter Wohnungsneubauten äußert[49]. Angela Drescher habe gegenüber der Erstausgabe zirka vier Prozent gestrichenen Textes retten können. Zum Beispiel Stellen, an denen Fehler der Sowjetmenschen benannt wurden, seien anno 1974 - ebenso wie das genannte Suizidthema - dem Rotstift zum Opfer gefallen.[50] Doch nicht alle damaligen Streichungen hätten politische Ursachen gehabt.[51]
  • Die Inhaftierung des Journalisten Trojanowicz wegen angeblicher konterrevolutionärer Umtriebe sei dem Fall Erich Loest nachempfunden. Franz Dahlem habe Brigitte Reimann zur Einflechtung dieses Parts geraten[52].
  • Dem Anschein nach habe Brigitte Reimann über das Romanende noch keine ausreichende Klarheit gehabt.[53].
  • Im Grunde sei der Roman mit viel zu vielen Nebengeschichten überfrachtet.[54]. So lassen sich Barner und Mitarbeiter in ihrer dickleibigen Literaturgeschichte überhaupt nicht auf das ungeheure Fragment ein. Man kapituliert glattweg vor der „Materialfülle“[55].
  • Plötzlich seien alle gesamtdeutschen Kritiker einer Meinung: Der „haltbare“ Text werde vermutlich jedes Exemplar „Nachwendelektüre“ der doch zahllosen Schlauberger-Autoren mühelos überdauern[56].

Mediale Adaptionen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Textausgaben[Bearbeiten]

Erstausgabe
  • Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand. Roman. Verlag Neues Leben, Berlin 1974
Verwendete Ausgabe
  • Angela Drescher (Hrsg.): Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand. Roman. Nachwort: Withold Bonner. Aufbau-Verlag, Berlin 1998. ISBN 3-351-02852-0

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • Wilfried Barner (Hrsg.): Geschichte der deutschen Literatur. Band 12: Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis zur Gegenwart. C. H. Beck, München 1994, ISBN 3-406-38660-1
  • Barbara Wiesener: Von der bleichen Prinzessin, die ein purpurrotes Pferd über den Himmel entführte - das Utopische im Werk Brigitte Reimanns. Univ. Diss. Dr. phil., Potsdam 2003, 236 Seiten
  • Dieter Schmauß (Hrsg.): Helene und Martin Schmidt: Brigitte Reimann (1933-1973). Begegnungen und Erinnerungen. Veröffentlichungen der Universitätsbibliothek Hagen, anno 2005. Bd. 11, 170 Seiten, ohne ISBN
  • Maria Brosig: „Es ist ein Experiment“. Traditionsbildung in der DDR-Literatur anhand von Brigitte Reimanns Roman „Franziska Linkerhand“. Königshausen & Neumann, Würzburg 2010 (Diss. (PDF; 44 kB) Universität Potsdam: DDR-Literatur in generativer Perspektive: Eine Studie zu literarischen Traditionsbildungsprozessen am Beispiel von Brigitte Reimanns Romanfragment „Franziska Linkerhand“), ISBN 978-3-8260-4379-6
  • Dagmar Fischborn (Dagmar Borrmann): Theatralische Adaptionen epischer Texte als besondere Form der Wechselbeziehung zwischen Theater und Literatur. „Franziska Linkerhand“ und „Das siebte Kreuz“ am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Dissertation A. Deutsche Nationalbibliothek. Signatur Frankfurt: H 85b/6201, Signatur Leipzig: Di 1985 B 4212

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Anfang 1965 war ein Verlagsvertrag mit „Neues Leben“, Berlin, zustande gekommen (Wiesener, S. 144, 8. Z.v.o.).
  2. Wiesener (Wiesener, S. 148, 4. Z.v.u.) ist sich ziemlich sicher - Franziskas Geburtsort sei Dresden. Von Dresden fährt man aber keinesfalls drei Stunden D-Zug (Verwendete Ausgabe, S. 122, 13. Z.v.u.) nach Hoyerswerda. Also käme vielleicht noch ein Gemenge aus Dresden und Magdeburg in Frage.
  3. Schafheutlin sagt zum Beispiel zu Franziska: „Sie existieren nicht für sich allein, sondern in einer Gesellschaft.“ (Verwendete Ausgabe, S. 415, 10. Z.v.o.)
  4. Franziska „über Zeichnungen gebückt, rechnerisch, streitbar,... geschlechtsloser weißer Kittel... schlampig gekämmte Haare“ (Verwendete Ausgabe, S. 85, 8. Z.v.u.) macht auf Männer einen nicht gerade attraktiven Eindruck.
  5. Franziska zu Ben alias Wolfgang Trojanowicz: „... ich habe Sie ja erfunden...“ (Verwendete Ausgabe, S. 274, 9. Z.v.u.)
  6. Nach ihrer Krebs-Operation im März 1971 (siehe auch Eintrag März 1971) sei Brigitte Reimann nach eigener Aussage (Schmidt und Schmidt, S. 110, 13. Z.v.o.) mit neuer Schreibabsicht an das Manuskript gegangen: Schreiben ohne Selbstzensur.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. zitiert bei Bonner im Nachwort der verwendeten Ausgabe, S. 623, 16. Z.v.u.
  2. zitiert bei Bonner im Nachwort der verwendeten Ausgabe, S. 606, 4. Z.v.o.
  3. Plavius („NDL“, Berlin 1975, Heft 1, S. 141), zitiert bei Brosig, S. 26, 2. Z.v.o.
  4. Hirdina („Sinn und Form“, Berlin 1975, Heft 2, S. 434), zitiert bei Brosig, S. 26, 4. Z.v.u.
  5. Wiesener, S. 144, 2. Z.v.o.
  6. Verwendete Ausgabe, S. 154, 7. Z.v.u.
  7. Verwendete Ausgabe, S. 11, 12. Z.v.o.
  8. Verwendete Ausgabe, S. 18, 11. Z.v.u.
  9. Verwendete Ausgabe, S. 18, 2. Z.v.u.
  10. Verwendete Ausgabe, S. 79, 18. Z.v.o.
  11. Verwendete Ausgabe, S. 143, 7. Z.v.o.
  12. Verwendete Ausgabe, S. 229, 3. Z.v.o.
  13. Verwendete Ausgabe, S. 150, 12. Z.v.u.
  14. Verwendete Ausgabe, S. 151, 11. Z.v.u.
  15. Verwendete Ausgabe, S. 358, 6. Z.v.u.
  16. Verwendete Ausgabe, S. 365, 9. Z.v.u.
  17. Verwendete Ausgabe, S. 551, 10. Z.v.u.
  18. Verwendete Ausgabe, S. 390, 9. Z.v.o.
  19. Verwendete Ausgabe, S. 380, 8. Z.v.o.
  20. Verwendete Ausgabe, S. 540, 13. Z.v.u.
  21. Verwendete Ausgabe, S. 604, 2. Z.v.u.
  22. Verwendete Ausgabe, S. 122, 17. Z.v.o.
  23. Verwendete Ausgabe, S. 204, 9. Z.v.o.
  24. Verwendete Ausgabe, S. 36, 13. Z.v.o.
  25. Verwendete Ausgabe, S. 36, 23. Z.v.o.
  26. Verwendete Ausgabe, S. 139, 4. Z.v.o.
  27. Verwendete Ausgabe, S. 453, 7. Z.v.u.
  28. Wiesener, S. 147, 7. Z.v.u.
  29. Verwendete Ausgabe, S. 93, 9. Z.v.o.
  30. Verwendete Ausgabe, S. 515, 18. Z.v.o. bis S. 516, 2. Z.v.o.
  31. Angela Drescher in der Nachbemerkung der verwendeten Ausgabe, S. 636, 10. Z.v.u.
  32. Auer, zitiert bei Brosig, S. 22, 16. Z.v.o.
  33. Ebert, zitiert bei Brosig, S. 22, 16. Z.v.o.
  34. Melchert, zitiert bei Brosig, S. 24, 1. Z.v.o.
  35. Jarmatz und Hirdina, zitiert bei Brosig, S. 24, 4. Z.v.o.
  36. Henselmann, zitiert bei Brosig, S. 24, 11. Z.v.u.
  37. Dessau und Kil, zitiert bei Brosig, S. 25, 3. Z.v.o. bis 12. Z.v.o.
  38. Wohmann, zitiert bei Brosig, S. 27 unten bis S. 28 oben
  39. Brosig, S. 30 unten
  40. Pawlik, zitiert bei Brosig, S. 28, 13. Z.v.u.
  41. Rohde, zitiert bei Brosig, S. 29, 5. Z.v.o.
  42. Brosig, S. 28, 16. Z.v.o.
  43. Michaelis, zitiert bei Brosig, S. 28, 17. Z.v.u.
  44. Wiesener, S. 144, 10. Z.v.o.
  45. Wiesener, S. 150 Mitte mit Verweis auf die verwendete Ausgabe, S. 107
  46. Verwendete Ausgabe, S. 113, 22. Z.v.o.
  47. Wiesener, S. 150,15. Z.v.o.
  48. Wiesener, S. 168, 5. Z.v.u.
  49. Wiesener meint auf S. 154, Fußnote 762 die Passage in der verwendeten Ausgabe S. 588, 11. Z.v.u.
  50. Bonner im Nachwort der verwendeten Ausgabe, S. 613, 5. Z.v.u.
  51. Bonner im Nachwort der verwendeten Ausgabe, S. 628, 7. Z.v.u.
  52. Bonner im Nachwort der verwendeten Ausgabe, S. 613, 5. Z.v.u.
  53. Bonner im Nachwort der verwendeten Ausgabe, S. 625, 14. Z.v.u.
  54. Bonner im Nachwort der verwendeten Ausgabe, S. 627
  55. Barner, S. 740, 21. Z.v.o.
  56. Michaelis, zitiert bei Brosig, S. 36, 2. Z.v.u.
  57. Brosig, S. 39-58
  58. Brosig, S. 58-71
  59. Evelyn Finger: Krieg und Untergang in den Farben der Popkultur
  60. Presse zur Oper Linkerhand
  61. Inszenierung "Franziska Linkerhand" am Thalia Theater Halle