Franziska von Fritsch

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Franziska von Fritsch

Franziska von Fritsch (geb. Franziska Ruf; * 10. März 1828 in Markt Bibart; † 18. März 1904 in Riedenburg) war eine deutsche Schriftstellerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Franziska von Fritsch kam 1828 als Franziska Ruf in Markt Bibart im Rezatkreis zur Welt. In München wurde sie zur Erzieherin ausgebildet, als die sie in den Folgejahren tätig war. Sie heiratete in Linz den österreichischen Statthaltereirat Johann Nepomuk Ritter von Fritsch, durch den sie in den Kontakt zu Adalbert Stifter, Hermann von Gilm zu Rosenegg und Franz Isidor Proschko kam. Stifter ermutigte Franziska von Fritsch zur Herausgabe ihres Werkes Weihnachtsfeste, das 1861 erschien. In den folgenden Jahren veröffentlichte sie weitere Novellen, Erzählungen und Gedichte. Besonderen Erfolg hatte sie mit ihrem Trauerspiel Heli, welches 1882 erschien und mehrfach in Graz aufgeführt wurde. Sie lebte zeitweise in München, bevor sie verwitwet 1904 in der Nähe von Salzburg starb.

Franziska von Fritsch veröffentlichte einen Teil ihrer Werke unter dem Pseudonym "Fr. Staufen".

Werke[Bearbeiten]

  • Weihnachtsfeste (1861)
  • Heli (1882)
  • Eine Heimstätte (1887)
  • Die Sprachreiniger (1892)

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich Groß (Hrsg.): Deutsche Dichterinen und Schriftstellerinen in Wort und Bild. Fr. Thiel, Berlin 1885, S. 311 ff.
  • Susanne Kord: Ein Blick hinter die Kulissen. Deutschsprachige Dramatikerinnen im 18. und 19. Jahrhundert. Metzler, Stuttgart 1992, ISBN 3-476-00835-5, S. 366.
  • Fritsch, Frau Franziska v.. In: Sophie Pataky (Hrsg.): Lexikon deutscher Frauen der Feder. Band 1. Verlag Carl Pataky, Berlin 1898, S. 238 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Franziska von Fritsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien