Frau Holle – Das Märchen von Goldmarie und Pechmarie

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Filmdaten
Originaltitel Frau Holle – Das Märchen von Goldmarie und Pechmarie
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1961
Länge 75 Minuten
Stab
Regie Peter Podehl
Drehbuch Konrad Lustig
Musik Fred Sporer
Besetzung

Frau Holle – Das Märchen von Goldmarie und Pechmarie ist ein deutscher Märchenfilm von Peter Podehl aus dem Jahr 1961. Er basiert auf der Figur der Frau Holle.

Handlung[Bearbeiten]

Goldmarie, die Vater und Mutter verloren hat, wird nach Blumenau zu ihrer Tante Berta geschickt. Unterwegs trifft Marie einen Scherenschleifer, der sie mit seinem Gefährt in das Dorf bringt, wo die Tante mit ihrer Tochter auf Goldmarie wartet. Marie muss gleich mit der Arbeit im Haus beginnen und wird von Berta und ihrer faulen Tochter, die ebenfalls Marie heißt, schikaniert.

Kurz danach lässt der Landesfürst durch den Hofmarschall einen Wettbewerb ausrufen, bei dem die Person gekürt werden soll, die das schönste Garn spinnen kann. Goldmarie soll deshalb Tag und Nacht am Brunnen vor dem Haus für die Tochter der Tante Garn spinnen, damit diese Fürstliche Hofschneiderin werden kann. Goldmarie verletzt sich an der Spindel und färbt das Garn auf der Spule mit ihrem Blut. Als sie sie im Brunnen reinigen will, fällt die Spule hinein. Ängstlich gesteht Goldmarie ihr Missgeschick der Tante, die darauf besteht, dass sie die Spule wieder heraufholt. Sie steigt auf einer goldenen Leiter, die aus dem Brunnen kommt, hinunter, und betritt Frau Holles Reich. Dort erfüllt sie die Bitte eines Apfelbaums, ihn zu schütteln und der Brote im Backofen, sie herauszuholen. Frau Holle hat sie dabei beobachtet, empfängt sie in ihrem Schloss und bittet sie, in ihren Dienst zu treten. Sie hilft ihr beim Wettermachen, lässt es regnen, schneien, die Sonne scheinen und den Wind blasen.

Als sie Heimweh hat, darf sie zurück in die Welt. Als Belohnung für ihre Dienste wird sie mit Gold überschüttet, so dass ihre Kleider aus reinem Gold sind und erhält ihre Spule, jetzt ebenfalls aus Gold, mit einem feinen silbernen Garn zurück.

Als sie wieder in ihrer Welt ist, wird sie neugierig empfangen. Bertas Tochter soll nun auch zu solchem Reichtum kommen. Sie verletzt sich an der Spindel, wirft die Spule in den Brunnen und steigt auf der goldenen Leiter hinunter. In Frau Holles Reich weigert sie sich, den Apfelbaum zu schütteln und das Brot aus dem Ofen zu holen. Bei Frau Holle angelangt, wird sie in ihre Aufgaben eingewiesen. Sie ist aber zu faul und macht ihre Arbeit so liederlich, dass das Wetter völlig durcheinander gerät. Als sie von Frau Holle entlassen wird und ihre Belohnung fordert, wird sie mit Pech überschüttet.

Als sie wieder zu Hause ist, kommt der Landesfürst mit dem Hofmarschall in einer Kutsche in das Dorf, um sich das gesponnene Garn anzusehen. Aber alle vorgezeigten Spulen werden verworfen. Auch Pechmarie zeigt ihre pechüberzogene Spule und der Hofmarschall wirft sie angeekelt fort. Zuletzt überreicht Goldmarie ihre goldene Spule mit dem Silberfaden und wird zur Fürstlichen Hofschneiderin ernannt. Sie steigt in die Kutsche, besteht aber darauf, dass auch ihre Tante und Pechmarie auf das fürstliche Schloss mitkommen dürfen.

DVD-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Im April 2009 wurde der Film auf DVD von der Kinowelt Home Entertainment/DVD veröffentlicht.[1]

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.amazon.de/Frau-Holle-M%C3%A4rchen-Goldmarie-Pechmarie/dp/B001T9G2XK/ref=sr_1_9?ie=UTF8&s=dvd&qid=1264433081&sr=8-9

Weblinks[Bearbeiten]