Frauenaurach

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historisches Frauenaurach

Frauenaurach ist eine Gemarkung der Stadt Erlangen und umfasst eine Fläche von 5,49 km². Es liegt sieben Kilometer südwestlich des Stadtzentrums von Erlangen im Aurachtal.

Geschichte[Bearbeiten]

Frauenaurach 1839

Der Name des Stadtteiles geht auf die Aurach und ein Nonnenkloster zurück, das 1276 vom Dominikaner-Orden gestiftet worden ist. (Frauen plus ahd. Aue = Wiese und Ache = Fluss, Bach)[1]

Es hatte 1972 3.387 Einwohner und wurde am 1. Juli 1972 im Zuge der Gemeindegebietsreform in die Stadt Erlangen eingemeindet.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Frauenaurach 1915
  • In der evangelischen Gemeinde Frauenaurach existiert die Klosterkirche, deren Bau im Hochmittelalter begonnen wurde. Sie ist dem Evangelisten Matthäus gewidmet. Ursprünglich lag sie im Bereich eines Nonnenklosters, das um das Jahr 1267 entstanden ist (Kloster Frauenaurach).[3]
  • Das Hotel Schwarzer Adler ist ein 300 Jahre altes denkmalgeschütztes Fachwerkhaus.[4]
  • Im Museum im Amtshausschüpfla finden heimatkundliche Ausstellungen statt.[5]

Infrastruktur und Verkehr[Bearbeiten]

Frauenaurach verfügt über eine Grundschule und zwei Kindergärten. Außer regelmäßigen Busverbindungen nach Erlangen, Herzogenaurach und die umliegenden Ortschaften wurde bis zur Einstellung des Personenverkehrs 1984 der Frauenauracher Bahnhof an der Bahnstrecke Erlangen-Bruck–Herzogenaurach bedient. Frauenaurach liegt am Main-Donau-Kanal, und verfügt mit dem Erlanger Hafen und der Lände Frauenaurach über zwei trimodale Güterverkehrszentren. An der Lände Erlangen ist auch eine Anbindung zu der Personenschifffahrt möglich.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frauenaurach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Archiv für bayreuthische Geschichte und Alterthumskunde: Bände 1-2, S. 227. eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 601.
  3. Ev. Kirchengemeinden Frauenaurach und Kriegenbrunn (Memento vom 2. August 2007 im Internet Archive) In: frauenaurach-evangelisch.de
  4. Norbert Johannes: Hotel Schwarzer Adler - Frauenaurach. In: hotel-schwarzer-adler.de. 31. Juli 2002, abgerufen am 29. Dezember 2014.
  5. Jutta Triantafyllidis-Grimm: Museum im Amtshausschüpfla Erlangen-Frauenaurach. In: museum-schuepfla.de. Abgerufen am 29. Dezember 2014.

49.56996510.962152Koordinaten: 49° 34′ N, 10° 58′ O