Frauenforschung

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Unter Frauenforschung wird im Allgemeinen Forschung über Frauen bezeichnet, sie ist somit ein Teilbereich der Geschlechterforschung, der Frauen und ihre Lebenssituationen zum Thema hat. Einige Autoren beziehen den Begriff auch auf die Forschung von Frauen. In der Geschlechterforschung hat sich analog zur Frauen- eine Männerforschung entwickelt, die sich ihrerseits mit den Lebenswelten von Männern in der Gesellschaft befasst.

Während sich die Frauenforschung mit (der Lebenssituation von) Frauen beschäftigt, thematisieren Gender Studies die soziokulturelle Konstruktion von Geschlecht (Gender) und nicht die Weiblichkeit als biologisches Geschlecht. Manchmal werden die Bezeichnungen nahezu synonym verwendet.

Institutionen und Themen der Frauenforschung[Bearbeiten]

Frauenforschung ist interdisziplinär und umfasst Bereiche der Anthropologie, Soziologie, Geschichte, Medizin, Ästhetik und anderer Wissenschaften und wirft deren Fragestellungen unter dem Gesichtspunkt des Feminismus bzw. der Frauenbewegung, Emanzipation neu auf. Frauenforschung wird universitär und außeruniversitär betrieben. Als Themen stehen die Besonderheiten der Lebenswelten von Frauen und ihrer Lebensverhältnisse im Vordergrund wie zum Beispiel Frauenbildung.

Beispielsweise in Heidelberg, an der University Of Maryland, ist es möglich, Frauenforschung (bzw. Women’s Studies) zu studieren.

Methoden der Frauenforschung[Bearbeiten]

Verwendet werden die Forschungsmethoden der jeweiligen Wissenschaften, insbesondere der Sozialwissenschaften und der historischen Wissenschaften. Da es auch viele pseudowissenschaftliche und esoterische Veröffentlichungen gibt, die sich darauf berufen, Frauenforschung zu betreiben, wird die wissenschaftliche Frauenforschung oft mit diesen verwechselt, was - neben fehlendem Androzentrismus-Bewusstsein in vielen Wissenschaften - zu dem viel geäußerten Vorwurf der Subjektivität und Unwissenschaftlichkeit führt.

Historische Frauenforschung[Bearbeiten]

Das primäre Interesse gilt einer Rekonstruktion der Geschichte von Frauen. Sie kritisiert das „Vergessen“ von Frauen in der vorherrschenden Wissenschaft und die Unterrepräsentanz einer weiblichen Perspektive. Die selbst gestellte Aufgabe beinhaltet das Aufdecken und Füllen von Lücken in der Wissenschaft bezüglich von Frauen und die Einführung einer weiblichen Perspektive, bis ein „Gleichgewicht“ hergestellt ist. Die androzentrische Geschichtsschreibung wird durch eine an Frauen orientierte ergänzt bzw. ersetzt. Dabei steht die Unterscheidung von „Geschlechterideologie“ und faktischer „Wirklichkeit“ im Vordergrund.

Ein erweiterter Blickwinkel auf die „großen Frauen“ der „großen Männer“ sowie Frauen und Männer aller Schichten erfordert eine Erweiterung der Quellenbasis. Es werden epigrafische, ikonografische papyrologische, numismatische und archäologische Quellen in den wissenschaftlichen Diskurs mit einbezogen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

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Einführungen zu einzelnen Disziplinen[Bearbeiten]

Geschichte der feministischen Forschung[Bearbeiten]

  • Sabine Hark: Dissidente Partizipation. Eine Diskursgeschichte des Feminismus. Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2005, ISBN 3-518-29353-2
  • Florence Howe (ed), Mari Jo Buhle (Einleitung): The Politics of Women's Studies: Testimony from Thirty Founding Mothers. New York, Feminist Press 2007, ISBN 978-1558612419.
  • Gabriele Griffin and Rosi Braidotti (eds.): Thinking differently: a reader in European women's studies. London etc., Zed Books, 2003, ISBN 978-1842770023.
  • Ellen Messer-Davidow: Disciplining feminism: from social activism to academic discourse. Durham, NC etc.: Duke University Press, 2002, ISBN 978-0822328438.

Methodologie

  • Maria Mies: Methodische Postulate zur Frauenforschung. In: Beiträge zu feministischen Theorie und Praxis 11 (1984), S. 7ff.

Historische Frauenforschung

  • Ute Eisen: Amtsträgerinnen im frühen Christentum. Epigraphische und literarische Studien. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht 1997, ISBN 978-3525551707.
  • Einsprüche. Multidisziplinäre Beiträge zur Frauenforschung. Hg. v. Gerlinde Volland. Dortmund, Projekt Verlag 1992, ISBN 3-928861-04-2
  • Tanja Hammel: Lebenswelt und Identität in Selbstzeugnissen protestantischer Missionsfrauen in Britisch- und Deutsch-Neuguinea, 1884-1914. Hamburg Verlag Dr. Kovač 2012, ISBN 978-3-8300-6213-4.

Nachschlagewerke

  • Ruth Becker, Beate Kortendiek (Hrsg.): Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Wiesbaden. VS Verlag 2009, ISBN 978-3531161549.
  • Martina Löw, Bettina Mathes (Hrsg.): Schlüsselwerke der Geschlechterforschung. Wiesbaden. VS Verlag 2005, ISBN 978-3531138862.

Weblinks[Bearbeiten]