Frauengesundheitsinitiative

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Die US-amerikanische Frauengesundheitsinitiative (engl. Women's Health Initiative, abgekürzt WHI) wurde im Jahr 1992 von den National Institutes of Health ins Leben gerufen. Ziel der Initiative war die Durchführung medizinischer Forschung in den Kernbereichen gesundheitlicher Probleme älterer Frauen. Unter anderem wurden klinische Studien konzipiert und finanziert, die Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Osteoporose erforschen. Insgesamt wurden 625 Millionen US-Dollar aufgewendet und 160.000 Frauen als Studienteilnehmerinnen rekrutiert. Die Estrogen plus Progestin Study (E+P) wurde 2002 vorzeitig gestoppt, da die Risiken den Nutzen der postmenopausalen Therapie überschritten, insbesondere zeigte sich ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen und Brustkrebs.[1]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. G. Heiss, R. Wallace, G. L. Anderson, A. Aragaki, S. A. Beresford, R. Brzyski, R. T. Chlebowski, M. Gass, A. LaCroix, J. E. Manson, R. L. Prentice, J. Rossouw, M. L. Stefanick: Health risks and benefits 3 years after stopping randomized treatment with estrogen and progestin. In: JAMA : the journal of the American Medical Association Band 299, Nummer 9, März 2008, S. 1036–1045, ISSN 1538-3598. doi:10.1001/jama.299.9.1036. PMID 18319414.

Weblinks[Bearbeiten]