Frauensee

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Frauensee (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Frauensee führt kein Wappen
Frauensee
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Frauensee hervorgehoben
50.87805555555610.140277777778280Koordinaten: 50° 53′ N, 10° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Wartburgkreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Tiefenort (erfüllende Gemeinde)
Höhe: 280 m ü. NHN
Fläche: 19,26 km²
Einwohner: 855 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 36460
Vorwahl: 036963
Kfz-Kennzeichen: WAK, SLZ
Gemeindeschlüssel: 16 0 63 029
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Platz der Freundschaft 3
36460 Frauensee
Bürgermeister: Rudolf Reitzig
Lage der Gemeinde Frauensee im Wartburgkreis
Kaltennordheim Bad Liebenstein Bad Salzungen Barchfeld-Immelborn Berka/Werra Berka vor dem Hainich Bischofroda Brunnhartshausen Buttlar Creuzburg Dankmarshausen Dermbach Diedorf Dippach Krayenberggemeinde Ebenshausen Empfertshausen Ettenhausen an der Suhl Kaltennordheim Frankenroda Frauensee Geisa Gerstengrund Gerstungen Großensee Hallungen Hörselberg-Hainich Ifta Barchfeld-Immelborn Kaltennordheim Kaltennordheim Kaltennordheim Krauthausen Lauterbach Leimbach Marksuhl Vacha Krayenberggemeinde Mihla Moorgrund Nazza Neidhartshausen Oechsen Ruhla Schleid Bad Liebenstein Seebach Stadtlengsfeld Bad Liebenstein Tiefenort Treffurt Unterbreizbach Urnshausen Vacha Vacha Weilar Wiesenthal Vacha Wolfsburg-Unkeroda Wutha-Farnroda Zella ThüringenKarte
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Frauensee ist eine Gemeinde im Wartburgkreis in Thüringen. Erfüllende Gemeinde für Frauensee ist die Gemeinde Tiefenort.

Geografie[Bearbeiten]

Naturräumlich liegt die Gemeinde Frauensee in einem Seitental der mittleren Werra, zwischen Thüringer Wald und Rhön.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Gemeindegliederung

Die Ortsteile der Gemeinde sind:

Am 30. Juni 2009 wohnten in Knottenhof 10 Einwohner, Möllersgrund 53 Einwohner, Schergeshof 10 Einwohner und in Springen 134 Einwohner.[2]

Ortsbild[Bearbeiten]

Blick über Frauensee
Der westliche Ortsteil und der teilweise abgelassene Kleine See

Die historische Ortslage von Frauensee entstand am nordwestlichen Ufer des Frauensees um ein ehemaliges Klostergelände, welches nach der Säkularisation in eine Schlossanlage umgewandelt worden war. Prägend für den Ort ist der Frauensee. Von der ursprünglichen Fachwerkarchitektur der Häuser finden sich noch zahlreiche Beispiele im Ortszentrum. Im 20. Jahrhundert erfuhr der Ort dann umfangreiche Erweiterungen infolge des entstehenden Fremdenverkehrs. Etwas abseits vom Hauptort entstanden in den Tälern um Springen mehrere Schachtanlagen des Kalibergbaus. Die beiden Kleinsiedlungen Knottenhof und Schergeshof befinden sich südlich der Ortslage in Richtung Kieselbach.[3]

Nachbargemeinden und Städte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Frauensee grenzt im Westen und Norden an die Berkaer Stadtteile Vitzeroda, Gospenroda und Wünschensuhl sowie im Nordosten an Marksuhl. Im Osten folgt Tiefenort mit dem Ortsteil Dönges. Im Süden schließen sich die Ortsteile Kieselbach und Dorndorf an. Zur Stadt Vacha gehörig ist die Flur Heiligenroda als südwestlicher Nachbar.

Geologie und Bodenschätze[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Kalirevier Merkers, der Kalisalzabbau erfolgte in den Schachtanlagen von Springen.

Geologisch betrachtet liegt der Ort in einer sehr aktiven natürlichen Senkungszone mit Dolinen. Diese war auch die Ursache für die Entstehung der drei großen abflusslosen Seen Frauensee, Hautsee und Albertsee. Obertägig wurden an mehreren Stellen in der Gemarkung Sandsteinbrüche angelegt.[4]

Berge[Bearbeiten]

Blick auf den Frauenseer Forst

Die Landschaft um das Dorf Frauensee wird vom Frauenseer Forst mit Kuppen, Hügeln und Bergen geprägt, hierzu zählen: Lehnberg (447,7 m ü. NN), Gertenberg (338 m ü. NN), Buchenberg (366,4 m ü. NN), Schälrück (388,1 m ü. NN) und Langer Rück (373,9 m ü. NN). Der Schafberg (308,2 m ü. NN) befindet sich unmittelbar am Ortsrand von Frauensee. Die Region ist Teil des Frauenseer Hügellandes und bildet den nördlichen Teil des Salzunger Werraberglandes. Sie befindet sich rechts (nördlich bzw. östlich) der Werra etwa in dem Dreieck zwischen Bad Salzungen, Philippsthal und Berka. Sie ist großräumiger betrachtet Teil des Osthessischen Berglandes.[5]

Gewässer[Bearbeiten]

Der östliche Teil des Frauensee

Das Gewässersystem besteht aus dem ursprünglich abflusslosen Frauensee, welcher 1774 durch die Absenkung des Wasserspiegels und Errichtung eines Abflusstollens beträchtlich an Größe verlor, wobei zugleich der kleine Frauensee entstand. Der Kambach ist ein etwa 7000 Meter langer rechter Zufluss der Werra, er hat sein Quellgebiet in den Wäldern um Springen. Der Kieselbach ist ein etwa 6000 Meter langer rechter Zufluss der Werra, dessen Quellgebiet sich südlich von Frauensee befindet und in den der 1774 vollendete Abzugsstollen des Frauensees mündet.

Seit 2008 wurde ein Überlauf zwischen dem kleinen und großen See geschaffen, so dass die Seen erstmals seit 1774 wieder miteinander verbunden sind.[6]

Zur Verbesserung der Gewässergüte des Frauensees wurde 2009 südlich der Ortslage eine neue Kläranlage in Betrieb genommen. Seitdem wird erstmals der Großteil der in Frauensee anfallenden Abwässer nicht mehr dem See zugeführt.[6]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort geht auf das 1189 gegründete Kloster Frauensee zurück, ein Zisterzienser-Nonnenkloster auf einer Insel im gleichnamigen Frauensee, der als Lacus sankte Mariae (See der heiligen Maria) erstmals erwähnt wurde. 1202 bestimmte der Thüringer Landgraf Hermann I. einen Salzunger Ritter als Schutzvogt des Klosters. Mit dem Ort Frauensee sowie den Orten und Einzelhöfen Abteroda, Gasteroda, Heiligenroda, Gospenroda, Fülleroda, Vitzeroda, Baueshof, Mölmeshof, Josthof, Mittelshof, Knottenhof entstanden in der unmittelbaren Nachbarschaft zahlreiche neue Siedlungen im Rahmen der Binnenkolonisation. Nach der Zerstörung des Klosters im Bauernkrieg 1525 und der einhergehenden Säkularisierung kam der Klosterbesitz an die Landgrafschaft Hessen, die Hoheitsrechte wurden zwischen Hessen und Sachsen geteilt.

1816 kam das Amt Frauensee zum Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, wo Frauensee dem Landkreis Eisenach zugeteilt wurde. Der Haupterwerb der Bewohner lag in der Landwirtschaft, darin speziell in der Wollproduktion. Frauensee verfügte über umfangreiche landwirtschaftliche Flächen, was wohl noch auf die Güterausstattung des einstigen Klosters zurückzuführen ist. Um 1900 wurde der Ort zum Ziel von Sommerfrischlern. 1902 gab es 374 Einwohner, im Jahr 1955 lebten sogar 1422 Einwohner im Ort.[7]

Im Ortsteil Springen befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein Außenlager des KZ Buchenwald, in dem Kriegsgefangene in einer Schachtanlage der Wintershall AG arbeiten mussten.

1950 kam der bis dahin im Landkreis Eisenach gelegene Ort zum neu gebildeten Kreis Bad Salzungen, 1994 dann zum Wartburgkreis.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Frauensee setzt sich aus 8 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • Bürgerliste Frauensee: 8 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[8]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Rudolf Reitzig wurde am 6. Juni 2010 wiedergewählt.[9]

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Eine Partnerschaft besteht mit dem Luftkurort Ronshausen in Hessen.

Kultur und Vereinsleben[Bearbeiten]

Am Lehnhaus – ein ausgebautes Wanderwegenetz umgibt Frauensee

Frauensee besitzt eine Vielzahl von Vereinen.[10]

Der Natur- und Heimatverein Frauensee e. V. wurde 1991 gegründet. Die etwa 30 Mitglieder betreuen das Heimatmuseum im Schloss und das ausgedehnte Wanderwegenetz rings um den Ort. Der ökumenische Wanderweg St. Jacobus und der Lulluspfad als zwei überregionale Wege berühren Frauensee. Auf Initiative des Vereins wird seit 1992 in Frauensee auch wieder Karneval gefeiert.

Als gemischter Chor wurde 1983 der Kirchenchor Frauensee gegründet, dieser Chor widmet sich bevorzugt den Erfordernissen des kirchlichen Lebens.

Der Sportverein SV 1930 Frauensee wurde 1930 als Fußballverein gegründet, er besitzt gegenwärtig etwa 150 Mitglieder.

Dem Jagdsport frönt die Jagdgenossenschaft Hallalli Frauensee – sie betreut in der Gemarkung Frauensee ein 1510 Hektar großes Jagdgebiet. Dem Angelsport ist der Verein Aal verpflichtet, der Verein wurde 1991 neu gegründet.

Der erste Brandschutz- und Feuerwehrverein entstand gemeinsam mit dem Nachbarort Dönges in den 1880er Jahren. Der heutige Feuerwehrverein Frauensee e. V. wurde im Januar 1990 gegründet und hatte 2002 eine Mitgliederzahl von 49 Kameraden.

Im Jahr 1990 entstand die Interessengemeinschaft IGBCE als Ortsgruppe der Gewerkschaft und Verein der aktiven und ehemaligen Kalibergleute.

In Frauensee findet jedes Jahr eine traditionelle Kirmes statt. Diese wird von den Jugendlichen der Gemeinde organisiert und auf dem Saal, welcher dem Gasthaus „Zum goldenen Stern“ zugehörig ist, veranstaltet.

Bauwerke und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Klosteranlage und Schloss[Bearbeiten]

In Vorbereitung auf das Ortsjubiläum wurden im Schlosshof archäologische Grabungen durchgeführt, hierbei fanden sich Spuren und Mauerreste der einstigen Klosteranlage Frauensee. Das heutige Schloss, erbaut in den Jahren 1632 bis 1634 von Landgraf Wilhelm von Hessen-Kassel, ist Sitz der Gemeindeverwaltung und beherbergt das Heimatmuseum.[11]

Die St.-Marien-Kirche[Bearbeiten]

Die in neogotischem Baustil in den Jahren 1855–1857 erbaute Kirche errichtete man auf einem neuen Grundstück, das durch künstliche Absenkung des Sees gewonnen wurde. Auch sie erhielt den Namen „Marien-Kirche“. Zur Verschönerung stiftet die Kirchgemeinde 1895 eine neue Innenausmalung.

Von 1983 bis 1987 wurde die Kirche umfassend renoviert, (Turm – Dach – Turmkopf und Wetterfahne – Blitzschutz – neue elektrische Anlage-Bankheizung – Kanzel um 1,20 m herunter gesetzt – Rekonstruktion der zerstörten bleiverglasten Fenster – Innenausmalung).[3]

Der Frauensee mit den Parkanlagen[Bearbeiten]

Bereits um 1900 entstand der Gedanke den Frauensee, den nahen Hautsee mit der geheimnisvollen Schwimmenden Insel und andere Sehenswürdigkeiten (Krayenburg)für den Tourismus zu erschließen. In der Umgebung wurden zahlreiche Aussichtspunkte und Wanderwege angelegt, eine Badeanstalt entstand am See und am Ortsrand erbaute man zahlreiche Villen und Sommerhäuser.

Alte Schule[Bearbeiten]

Gegenüber dem Schloss trifft man auf die alte Dorfschule – ein Klinkerbau aus dem Jahr 1906.

Geschichtsdenkmale[Bearbeiten]

Die Gedenksteine von Frauensee und Springen
  • Im Ortsteil Springen erinnert seit 1985 ein Gedenkstein an 14 Todesopfer unter den 500 Zwangsarbeitern, die während des Zweiten Weltkrieges im Kalischacht Spreng-, Aufräumungs- und Betonierarbeiten verrichten mussten
  • Ein Gedenkstein auf dem Gelände der Schachtanlage I verweist seit 1975 auf dieses Geschehen[12]

Naturdenkmale[Bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet Dolienenhänge befindet sich nordwestlich der Ortslage und hat eine Gesamtfläche von 75,25 Hektar. Es wurde am 9. Dezember 1996 ausgewiesen.[13]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Milchviehanlage am Westrand des Dorfes Frauensee

In Frauensee hat der Strukturwandel der Wirtschaft zu einer Neuorientierung auf den Tourismus geführt. Am westlichen Ortsrand von Frauensee befindet sich die Milchviehanlage der ehemaligen LPG in Frauensee – die Stallungen, Weiden und Felder werden von der Agrargenossenschaft Krayenburg Tiefenort genutzt. Die Schachtanlagen der Kaliindustrie bei Springen sind weitestgehend demontiert.

Noch hat der Ort eine Schmiede/Schlosserei

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Der Ort Frauensee befindet sich etwa 10 Kilometer südöstlich der Anschlussstelle 36 Gerstungen der A 4, diese erreicht man über Berka/Werra und Gospenroda auf der L1022. Die Bundesstraße 84 führt etwa 3 Kilometer östlich an Frauensee vorbei nach Vacha, in die Kreisstadt Bad Salzungen (14 km) oder nach Eisenach (25 km).

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind in Marksuhl (Südthüringen-Bahn) und Gerstungen (Thüringer Bahn Eisenach–Bebra). Anschluss an das ICE-Netz findet man in Eisenach.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Frauensee wird durch die Buslinien L61, L70, L101, L102 und L131 der Kommunalen Personennahverkehrsgesellschaft Eisenach bzw. Bad Salzungen bedient.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frauensee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2.  Landratsamt Wartburgkreis (Hrsg.): Information ... In: Amtsblatt des Wartburgkreises vom 10. August 2010. Bad Salzungen 2010, S. 14.
  3. a b Festschrift 800 Jahre Frauensee. Frauensee 2002.
  4.  Geyer, Jahne, Storch: Geologische Sehenswürdigkeiten des Wartburgkreises und der kreisfreien Stadt Eisenach. In: Landratsamt Wartburgkreis, Untere Naturschutzbehörde (Hrsg.): Naturschutz im Wartburgkreis. Heft 8, Druck- und Verlagshaus Frisch, Eisenach und Bad Salzungen 1999, ISBN 3-9806811-1-4, S. 109–112.
  5.  Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach. In: CD-ROM Reihe Top10. CD 2, Erfurt 1999.
  6. a b stz-online.de
  7.  Paul Luther, Rat des Kreises Bad Salzungen, Abt. Volksbildung (Hrsg.): Materialien für den Heimatkundeunterricht - Kreis Bad Salzungen, Bezirk Suhl. Bad Salzungen 1959, Struktur vom Bezirk Suhl (Übersicht der Orte und Einwohnerzahlen der Landkreise), S. 5–11.
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKommunalwahlen in Thüringen am 25. Mai 2014. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 27. Mai 2014.
  9. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.
  10. Festschrift 800 Jahre Frauensee. Frauensee 2002. S. 16–39
  11. Festschrift 800 Jahre Frauensee. Frauensee 2002. S. 5
  12. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. In Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 322, ISBN 3-88864-343-0
  13.  Klaus Schmidt: Der Wartburgkreis. Natur und Landschaft. In: Wartburgkreis (Hrsg.): Naturschutz im Wartburgkreis. 7, Druck und Verlagshaus Frisch, Eisenach und Bad Salzungen 1999, S. 87.